1990 – Nur eine Grenze fällt

Die Grenze zwischen den Bezirken quer durch die Luisenstadt wurde erhalten. Nach dem Abbau der Mauer 1990 kamen die grenznahen Kieze in Mitte und Kreuzberg nur zögerlich in Kontakt. Verkehrsplaner hätten am liebsten aus Engeldamm und Bethaniendamm eine Schnellstraßenverbindung ins Zentrum entwickelt.

Der neu gegründete Bürgerverein Luisenstadt und die Denkmalpflege erinnerten gemeinsam an den früheren Grünzug des Luisenstädtischen Kanals und verhinderten mit den ersten Grabungen andere Pläne.

Der Name „Bürgerverein Luisenstadt“ wurde Programm für das Zusammenfinden von Anwohnern der nördlichen und südlichen Luisenstadt und wurde Richtschnur für die Rückgewinnung der Stadtgeschichte und die Gestaltung des Erholungsraumes Luisenstädtischer Kanal mit dem Herzstück Engelbecken als Gedächtnis der Luisenstadt.

Die Betroffenenvertretung des Sanierungsgebietes „Nördliche Luisenstadt“

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Die gesamte Luisenstadt zwischen Spree und Gitschiner Straße, zwischen Alte Jakobstraße und Oberbaumbrücke.
Die waagrecht verlaufende Wegführung zeigt den ursprünglichen Mauerverlauf an (heute Mauerradweg), gleichzeitig ist es die weiterhin bestehende Grenze zwischen den Berliner Bezirken Mitte und Kreuzberg-Friedrichshain

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