Neubau Adalbertstraße

Alte und neue Schule Adalbertstraße 53: Baumaßnahmen bis 2024

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Erinnern Sie sich noch an das jahrelange Lost-Place-Drama mit der aufgegebenen Schule in der Adalbertstraße? Verbunden mit Streitigkeiten um die Nutzung der angrenzenden Sportanlage des Tennis-Clubs Berlin-Mitte Albert Gutzmann e.V….?

Tatsächlich ist es dem BA Mitte gelungen, den Plan für einen Neubau weiter zu treiben. Zuvor steht allerdings der Rückbau und der Abriss des alten Gebäudes an.

In der Adalbertstraße 53 entsteht dann ein Grundschulneubau.

Die Baumaßnahme der 4-zügigen Grundschule mit Sporthalle wird also jetzt konkreter.

Das Schul- und Sportamt Berlin-Mitte sieht für die Neuplanung des Schulstandortes Adalbertstraße 53 folgenden zeitlichen Bauablauf vor:

  • Vorbereitung Baufeld: II. Quartal 2021 bis I. Quartal 2022
  • Neubau Grundschule und Sporthalle + Freianlagen: I. Quartal 2022 bis I. Quartal 2024

Die unmittelbar nächsten Schritte sind Rückbaumaßnahmen zur Vorbereitung des Baufeldes. Hierbei kann es temporär zu Beeinträchtigungen (z. B. Baulärm) in der Nachbarschaft kommen.

Wir zitieren aus dem Infoblatt des BA Mitte (Carsten Spallek – Bezirksstadtrat für Schule, Sport und Facilify Management; siehe auch unten):

Auf Grund des starken Bevölkerungswachstums im Land Berlin, werden die Schülerzahlen bis zum Schuljahresbeginn 2024/2025 um rund 25 Prozent steigen. Um den Bedarf in den nächsten Jahren abzudecken, werden dafür ca. 65 neue Schulen, zum überwiegenden Teil Grundschulen, benötigt.

Vor Beginn der Neubaumaßnahme der Schule und Sporthalle müssen auf dem neuen Schulgrundstück Rückbaumaßnahmen zur Vorbereifung des Baufeldes umgesetzt werden. Die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen erfolgt unter Berücksichtigung vorab durchgeführter Untersuchungen zum Artenschutz, zu Kampfmittelbefunden und zu Altlastenvorkommen.

Dazu gehören z.B. der notwendige Rückschnitt von Bäumen und Sträuchern sowie Schutzmaßnahmen für geschützte und zu erhaltende Bäume vor Einflüssen aus dem Bauvorhaben.

Ebenfalls können dazu die Schaffung von Ausgleichsmaßnahmen für ggfs. auf dem Grundstück befindliche geschützte Flora und Fauna gehören. Sondierungs- und Austauschmaßnahmen des vorhandenen Baugrunds beseitigen ggfs. vorhandene Schädigungen der Umwelt.

Die auf dem Gelände durchgeführten Baugrunduntersuchungen haben ergeben, dass unterhalb bereichsweiser vorhandener Abdeckungen aus Asphalt und Beton sandige Auffüllböden sowie massive Bauschuttlagen aus Ziegel, Mörtel und Beton bis in Tiefen zwischen 1,20 m und maximal 2,40 m unter Gelände vorliegen. Das Grundstück war vormals mit Wohngebäuden bebaut, welche kriegsbedingt zerstört wurden. Zum Teil vorhandene alte Keller- und alte im Baugrund werden nach Erfordernis im Zuge der Tiefenenttrümmerung entfernt.

Zur Dokumentation des aktuellen Zustandes der angrenzenden Gebäude wurden im Juni 2021 Begehungen zur Beweissicherungsdokumentation durchgeführf. Erneute Beweissicherungen folgen nach der Baufeldvorbereifung sowie nach Ferfigsfellung der Neubaumaßnahme.

Für die Neubaufen der Grundschule und Sporthalle kommen rationelle Bauverfahren zum Einsatz, so kann die Baumaßnahme in möglichst kurzer Zeit und geräuscharm realisiert werden. Die tätigen Firmen sind verpflichtet, die gesetzlichen Anforderungen zum Baulärm während der Bauzeit einzuhalten.

Einige weitere Informationen können Anwohner dem beigefügten Informationsblatt entnehmen:

Schulneubau_Adalbertstraße_Info_BA_Mitte_2021

Quelle: KoSP/BA Mitte
Abbildung: Infoblatt // Bruno Fioretti Marquez GmbH / Weffbewerb 2018

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