PROTOKOLL der BV-Beratung vom 19. Dezember 2017

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dialog 101

Offener Dialog im „dialog 101“

Ort: Stadtteilladen „dialog 101“, Köpenicker Str. 101
Zeit: Dienstag, 19. Dezember 2017 von 18.30 bis 21.00 Uhr
Teilnehmer: 13 Personen lt. Teilnehmerliste

Nächste Beratung der Betroffenenvertretung am Dienstag 16. Januar 2018, 18.30 Uhr im „dialog 101“.

Beratungspunkte

1. Gast Frau Walz, GF von L.I.S.T. („Lösungen im Stadtteil„)

Frau Walz stellte sich den Beratungsmitgliedern vor und erklärte, dass das gemeinnützige Unternehmen L.I.S.T. von der WBM beauftragt worden ist.
L.I.S.T. soll den Kontakt mit den Anwohnern und Anliegern des Bauvorhabens Neubau vor dem Wohnblock Köpenicker Str. 104 bis 114 herstellen und organisieren.

L.I.S.T. hat in der 50. KW Informationsgespräche für alle Hausbewohner angeboten und durchgeführt. Folgende Probleme wurden genannt: Wegfall von Parkplätzen, Abholzen der Bäume u. Müllplätze, Einfriedungen u. Sicherheit, Drogen, Lärm, Turmgebäude mit Büros statt Wohnungen.

Eine öffentliche Auswertung wird in einer Versammlung im März 2018 (12. KW) gemeinsam mit Vertretern der WBM und des Bezirksamtes erfolgen.

In der Diskussion wurde klar, dass die DIN-Umweltlärm und die TA-Technik nicht kompatibel sind und nicht der Lebenswirklichkeit entsprechen. Mit der TA gibt es ein planungsrechtliches Problem für die WBM (Verlärmung von Wohnungen ab dem 6. OG im Havariefall beim Kraftwerk Vattenfall), dass nach Auffassung einiger Beratungsteilnehmer durch eine politische Entscheidung des Senats abgewendet werden könnte. In einem offenen Brief an die Senatorin Frau Lompscher sollen die Zweifel der Anwohner hinsichtlich der Notwendigkeit Büros statt Wohnungen zu planen dargestellt werden.

Entwurf: Peter S.

Zur Klärung der Fragen um die Lärmquelle im Gefahrenfall soll ein Brief an Vattenfall gerichtet werden mit der Bitte um Auskunft, wie oft es in den letzten 10 Jahren derartige Vorfälle gegeben hat.

Entwurf : Fr. H.

Darüber hinaus wurden Fragen geäußert was der Gebäudeturm der Öffentlichkeit für einen Nutzen bringen kann. Dringend gebraucht würden ein sozialer Treffpunkt und ein Ort für die Erinnerung an Lilienthal.

2. Erinnerungsort an die Gebrüder Lilienthal

Das Vorhaben sollte auf eine höhere als die lokale Ebene gehoben werden: Abgeordnetenhaus und Senat. Die Leistungen beider Brüder zur Entwicklung des Flugwesens und der genossenschaftlichen Idee sollen im Zusammenhang dargestellt werden. Um öffentliche Aufmerksamkeit zu gewinnen, sollten die kulturpolitischen Sprecher der politischen Parteien angesprochen werden und die Abgeordnete des Wahlkreises Fr. Bluhm.

Ziel ist die Durchführung eines Symposiums, um eine breite Öffentlichkeit zu erreichen, am besten auch eine Pressediskussion. Die WBM als Grundstückseigentümer ist unbedingt einzubeziehen.
Ein kleiner Arbeitskreis bereitet zwischen Weihnachten und Neujahr entsprechende Unterlagen vor; Federführung Eberhardt E.

3. ISEK

Vom Koordinierungsbüro liegen noch keine weiteren Texte zum fortgeschriebenen Zwischenbericht vor. Neue Texte folgen bis II /2018.

4. Mauertourismus

Die Eastside Gallery am Nordufer der Spree wird zu Jahresbeginn 2018 der Stiftung Berliner Mauer zugeordnet. Die Betroffenenvertretung sollte ein Schreiben an den Vorsitzenden Prof. Klausmeier richten und auf die Mauerreste auf der Südseite der Spree hinweisen. Wünschenswert wäre ein Gesamtkonzept Mauertourismus an der Spree, in das auch das Stadtmuseum eingezogen werden sollte. Es fehlt ein Lenksystem für Tourismusbusse, das auch Haltepunkten mit Aussichtsplattform, Imbiss, Toiletten u.a. vorsieht.
V.: Sprecher Betroffenenvertretung

5. Schulstandort Adalbertstraße

Die Betroffenenvertretung ist darüber informiert worden, dass der zuständige Bezirksstadtrat von der Senatsbaudirektorin angewiesen sei, den Mietertrag mit den Tennisfreunden Mitte in der Melchiorstraße zu kündigen. Ob diese Information richtig ist soll durch eine Nachfrage bei der Senatsbaudirektorin geklärt werden. Gleichzeitig soll in diesem Zusammenhang eine Einladung an die im Senat verantwortlichen Planer für den Neubau der Schule ausgesprochen werden.
V.: Sprecher Betroffenenvertretung

6. Stadtteilladen Dialog

Die Nutzung durch die Betroffenenvertretung endet am 28. Februar 2018. Danach will die WBM die Räume renovieren. Ein Ausweichtreffpunkt wird durch KoSP gesucht.

Die Januarberatung der Betroffenenvertretung findet noch hier statt am Di 16. Januar 18.30 Uhr.

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Protokoll: Volker H.

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