Bürgerversammlung: Schulbauvorhaben Adalbertstraße realisieren, Sport am Standort weiter ermöglichen, Sanierungsziele verwirklichen

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Die Bürgerversammlung am 20. März 2018 im Sanierungsgebiet Nördliche Luisenstadt zu den beiden Themen Schulneubau Adalbertstraße und Eisfabrik war ein voller Erfolg.

Betroffenenvertretung und Bürgerverein danken insbesondere den beiden anwesenden Bezirksstadträten Herrn Ephraim Gothe und Herrn Carsten Spallek, die sich den Fragen der Bürger gestellt haben.

Als Ergebnis der Versammlung wurde zum Schulneubau mit überwältigender Mehrheit ein Beschluss gefasst, den wir hiermit bekannt machen.

Dieser Beschluss soll Grundlage für den Architekturwettbewerb Schulneubau Adalbertstraße sein, damit tatsächlich noch eine frühzeitige Bürgerbeteiligung erfolgt und alle bürgerlichen Interessen berücksichtigt werden.

Inzwischen können wir hier auch das Kurz-Protokoll der Versammlung veröffentlichen…


Kurz-Protokoll

Bürgerverein Luisenstadt und Betroffenenvertretung des Sanierungsgebietes informieren die Gäste über die wesentlichen Forderungen gegenüber der Verwaltung:
Kleinteiligkeit, bezahlbaren Wohnraum, Freiräume für Kultur, Gewerbe in den Erdgeschossen u.a. Der Tennisverein schildert seine Situation nach der Aufforderung des Senats an das Bezirksamt dem Tennisverein zu 2019 zu kündigen.

Der hat seinerseits einen Kompromissvorschlag für die Planungen zu der benachbarten vierzügigen Grundschule und dem eigenen Platzbedarf vorgelegt.

Die Bezirksstadträte legen sich in ihren Redebeiträgen nicht fest, versprechen Berücksichtigung aller gegenteiligen Interessen.

Die Akteure der veranstaltenden Vereine wollen mehr Verbindlichkeit für den Kompromissvorschlag erwirken und lassen über eine Beschlussempfehlung abstimmen. Eine große Mehrheit der über 100 Gäste folgt diesem Votum bei wenigen Gegenstimmen.

Im zweiten Teil des Abends stellen die Vertreter des Investors Trockland ihre Planungen für ihr Grundstücksteil der früheren Eisfabrik vor:

Lückenschluss an der Köpenicker Straße durch einen Wohnungsneubau, Umbau des denkmalgeschützten Quergebäudes zu Gewerbezwecken, Neubau von Wohn-und Gewerbeeinheiten auf der Spreeseite rückwärtig zum Dt. Architekturzentrum. Durchwegung des Grundstücks und Schaffung von Freiraum kennzeichnen den Entwurf. Teepeeland bleibt unberührt und zu dem Eigentümer des ehemaligen Maschinenhauses bestehen Kontakte.

Aus den Fragen der Anwohner lässt sich ableiten, dass die Planung überwiegend zustimmend zur Kenntnis genommen wird. 2019 soll mit dem Bau begonnen werden.

VH


Für eine Versammlung mit Ergebnis:
Die Abstimmungsvorlage für einen Beschluss

Die Bürgerversammlung vom 20.03.2018, auf gemeinsame Einladung der Betroffenenvertretung im Sanierungsgebiet Nördliche Luisenstadt sowie des Bürgervereins Luisenstadt e.V., fordert den Senat von Berlin durch Beschluss auf, den Schulneubau Adalbertstraße 53 auf einer Grundstücksfläche von 9.600 m2 zu realisieren.
Diese Grundstücksabmessung ist zur Grundlage des Architekturwettbewerbs Schulneubau zu machen. Dazu wird das zugehörige Flurstück 199 so geteilt, wie vom Tennisverein Berlin Mitte A. Gutzmann e.V. vorgeschlagen.
Mit dem Ziel der zwingenden Erhaltung der Außenplätze für den Verein ist es die Aufgabe qualifizierter Architekten, mit einer individuellen, innovativen und nachhaltigen Planung die für dieses Grundstück optimale vierzügige Grundschule inkl. einer doppelstöckigen Sporthalle (2 x 3 Felder) zu entwerfen.
Volker Hobrack, Sprecher BV und Vorstand Bürgerverein Luisenstadt
Lageplan Adalbertschule und Sportanlage

Lageplan Adalbertschule und Sportanlage – Bild für größere Darstellung bitte anklicken


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One thought on “Bürgerversammlung: Schulbauvorhaben Adalbertstraße realisieren, Sport am Standort weiter ermöglichen, Sanierungsziele verwirklichen

  1. AS

    Blöderweise ist die Karte nicht korrekt. Hier wird unterstellt, dass der zweite Hof der Köpenicker Str 126 gewerblich genutzt wird, doch das ist nicht richtig. Das „umgedrehte L“ zwischen Tennishalle und Fussball-Hartplatz ist Wohnbebauung. Ich würde diesen Plan daher noch nicht so feiern, da er auf falschen Tatsachen beruht und die Bewohner dort ganz offensichtlich im Konzept berücksichtigt werden.

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