PROTOKOLL der BV-Beratung vom 19. März 2019

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dialog 101Ort: Stadtteilladen „dialog 101“, Köpenicker Str. 101
Ecke Heinrich-Heine-Straße (frisch renoviert)
direkt am U-Bhf Ausgang Nord
Zeit: 19. März 2019, 18.30 – 20 Uhr
Teilnehmer: 17 Personen
(Teilnehmerliste liegt vor)

Die nächste Beratung der Betroffenenvertretung ist am Dienstag, 16. April 2019, wieder um 18.30 Uhr im „dialog 101“ in der Köpenicker Str. 101. Gäste sind immer willkommen.


Beratungspunkte

1. Vorstellungsrunde

2. Spreeacker e.V. zur Entwicklung des Spreeuferweges

Von Michael L. wurde vorgetragen, dass der Spreeacker e V. die Entwicklung des Spreeuferweges voranbringen will hinsichtlich der Gestaltung als urbaner Waldgarten, als Modellprojekt für „essbare“ Landschaft im öffentlichen Raum.

Seit 2012 schon ist der Verein mit diesem Ziel angetreten und strebt externe Kooperation mit anderen Aktivisten und Interessierten an. Der Erhalt von Teepeeland ist selbstverständlich.

Der behördliche Weg zur Entwicklung des Spreeuferweges erscheint viel zu langwierig (Planung, Ausschreibung, Wettbewerb, Realisierung können noch weitere Jahre dauern). Die mit B, C und D bezeichneten Grünflächen im Bereich der Spreefeld e. G. (auf der Lageskizze gekennzeichnet) sollen an das Bezirksamt verkauft werden. Das muss entsprechend dem städtebaulichen Vertrag bis zur Festsetzung des B-Planes erfolgen.

Als Treuhänder für den Verkauf fungiert Stattbau Stadtentw. GmbH; sie wird aber nicht in die Funktion der Vorhabenträgerschaft eintreten. Dafür wurde bisher keine Einigung zwischen Senat und BA erzielt.

In der Diskussion über diesen Redebeitrag wurde darauf hingewiesen, dass für die erforderliche Spundwandsanierung der anliegende Eigentümer verantwortlich ist, d.h. die Kosten tragen muss. Inwieweit deshalb der Verkauf der Teilflächen an das BA jetzt für Spreeacker sinnvoll ist oder nicht, bleibt vorerst offen.

Das Gremium der Betroffenenvertretung hat Spreeacker seine Unterstützung bekundet.

Frau S. von der Universität Potsdam machte anschließend Ausführungen zu einem Forschungsprojekt „Urbane Waldgärten“.

Im Rahmen der diesjährigen Voruntersuchungen ist sie in Kontakt mit Spreeacker gekommen, da gleiche Ziele der langfristigen, multifunktionalen Flächennutzung im urbanen Raum verfolgt werden. Voraussetzungen sind aber Flächen größer als ein halber Hektar und Laufzeiten bis 30 Jahre (mind. 10 Jahre).

Für den vorliegenden Bereich käme eine Beteiligung nur in Frage, wenn die Grünflächen der Spreefeld e. G. darin einbezogen würden.

3. „Kunst auf Plakatwand“

ist ein bundesweiter Verein, der vom 18. August bis 20. Oktober 2019 rund um die Michaelkirche Plakatwände aufstellen will zum Thema „Blumen küssen Nachtigallen“ (H. Heine).

Zwei Vereinsvertreter, als Gäste der Beratung, erläuterten das Projekt. Künstler werden vom Verein benannt, die mit selbst gemalten Bildern ein Gegengewicht zur kommerziellen Plakatwerbung setzen wollen.

Im vergangenen Jahr war die Ausstellung im Stadtpark von Köln. Von dort werden die Ausstellungstafeln (2,60 m x 3,60 m) nach Berlin geholt. Für die Zeit vor und während der Ausstellung wird ein Unterbringungsort in Kirchnähe gesucht.

Die zwei Vereinsvertreter haben sich vorher die Zustimmung der Gemeindevertretung und die Unterstützung des Bürgervereins Luisenstadt gesucht.

Die Betroffenenvertretung begrüßt das Vorhaben ebenso und weist gleichzeitig auf die Gefahr der Zerstörung durch Vandalismus hin. Mit der Sprayer-Szene sollte vorher Kontakt aufgenommen werden.

4. Teepeeland

Im Eisfabrik-Maschinenhaus innen hat seit einer Woche die Sanierung begonnen. Für Teepeeland wird die angekündigte Außensanierung problematisch, weil durch die Aufstellung der Rüstung und die erforderlichen Zulieferwege als erstes die Bühne gefährdet ist.

Es besteht allerdings ein guter Kontakt zu dem verantwortlichen Bauleiter. Der Vorschlag, diesen Mann zur nächsten Beratung einzuladen, wurde einhellig befürwortet.

5. Die nächste Beratung

der Betroffenenvertretung findet am Dienstag, 16. April 2019 um 18.30 Uhr wieder im Stadtteilladen „dialog 101“, Köpenicker Str. 101 statt.

Aufgestellt Volker Hobrack


> Vorheriges Protokoll Februar 2019 lesen

 

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