Unsere Kurzeinschätzung zur Sozialstudie über das Heinrich-Heine-Viertel Ost

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Im vergangenen Jahr 2019 wurden durch die beiden Planungsbüros argus und S.T.E.R.N Anwohnerbefragungen zum Wohnen und zur sozialen Struktur durchgeführt. Es sollten Daten erhoben werden, um Grundlagen für eine Milieuschutz-Satzung zu erhalten.

Dieses Ziel der Festsetzung eines Milieuschutzgebietes wird wahrscheinlich nicht erreicht werden, weil die Verdrängungsgefährdung relativ gering ist, weil der Bestand an schützenswerten Wohnungen gering ist und weil ein hoher Anteil kommunaler und genossenschaftlicher Wohnungen besteht.

Interessant sind aber Einzelergebnisse, die wir in der Betroffenenvertretung noch besprechen und bewerten wollen um evtl. Sanierungsziele daraus abzuleiten.

Danach beträgt der Bevölkerungszuwachs seit 2011 rund 23% und der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund 44%. Letzteren Wert hätten wir nicht erwartet. Das durchschnittliche Mietniveau beträgt 7,72 €/qm, bei Neuvermietungen in den letzten 5 Jahren ist dieser Wert auf durchschnittlich 10.50 €/qm gestiegen.

Die Gründe für einen Wegzug aus dem Gebiet sind der Wichtung nach

1. Größere Wohnung
2. Jobwechsel, Familie und
3. Wohnumfeld belastend durch Drogenszene und touristische Belastungen.

Der endgültige Bericht wird Ende Februar 2020 vorliegen.

Autor: VH


Lesen Sie dazu hier den Artikel in der neuen „ecke köpenicker No 6 dez 2019/jan 2020“ auf der Homepage des Bürgervereins Luisenstadt


 

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