Ausschnitt ecke No 1 2020

Kamikaze auf unseren Radwegen

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Volker Hobrack vom Bürgerverein Luisenstadt war mutig und hat sich mit dem Rad durch die Nördliche Luisenstadt begeben. Hier ist sein Bericht – erschienen in der jüngsten „ecke köpenicker“ No 1 2020:

„Wer mit dem Fahrrad auf der Köpenicker Straße zwischen Michaelkirchstraße und Engeldamm unterwegs ist, begibt sich in Lebensgefahr. Autofahrer schlängeln sich trotz vieler Baustellen mit 50 Stundenkilometern durch die Baustellen.

Bei soviel Hindernissen besteht für Radfahrer nur zeitweise oder bei Stau die Gelegenheit durch das Labyrinth der Baken, Spurverschwenkungen und Gehwegüberfahrten ohne Angst durchzukommen. Es ist fast nicht zu glauben, wie viele Baustellen gleichzeitig auf der kurzen Strecke von 350 m bestehen.

Die Köpenicker Straße vom Kraftwerk kommend in Richtung Kreuzberg fahrend sind das:

  •  Köpenicker Straße 121A–123: Fußweg überdacht, Radweg blockiert, Fahrbahn verschwenkt für Autos u. Radfahrer
  • Köpenicker Straße 126, Viktoriahof: Fußweg überdacht, Fahrbahn verschwenkt für Autos u. Radfahrer, dann Radfahrer auf dem Fußweg

Gegenüber auf der nördlichen Gegenfahrbahn:

  • Köpenicker Straße 48, 47, 46, Automarkt und Wohnhaus: Fußweg überdacht, Fahrbahn verschwenkt für Autos u. Radfahrer (parkende Autos im Baustellenbereich)
  • Köpenicker Straße 127–129, Hostel: Baustelle für Absetzstelle Hostel-Busse bis Ecke Adalbertstraße, Radfahrer auf der Fahrbahn

Wieder gegenüber in der Gegenrichtung:

  • Köpenicker Straße 43, Studentenheim, und Köpenicker Straße 41, Eisfabrik: Fußweg überdacht, Radfahrer auf der Fahrbahn durch Baken vom Autoverkehr getrennt
  • Köpenicker Straße 132/133, Tiefbaustellen: Fahrbahn verschwenkt, Radweg zwischen Baugrubenabsicherungen und Bordstein
  • Köpenicker Straße 137–138, »Köpi«: Fußweg vermüllt, parkende Autos recht und links, Radfahrer auf der Fahrbahn
  • Köpenicker Straße 141, Ruinengrundstück: Straße in voller Breite ohne Baustelle, Fußweg in voller Breite vermüllt

Allein auf diesem Streckenabschnitt stehen nicht nur ca. hundert Baken zum jeweiligen Verschwenken der Fahrbahnen, auch Bauschuttcontainer, parkende PKW der Bauleute vor den Baustellen und abgestellte E-Roller behindern das Vorwärtskommen.

Wartende Busse vor dem Hostel, ein- und ausfließender Verkehr an der Straßeneinmündung des Wilhelmine-Gemberg-Weges, Lieferverkehr für Baustellen und Gewerbe … das ist die gegenwärtige, chaotische Verkehrssituation.

In den Sanierungszielen, die das Bezirksamt formuliert hat, ist für die Köpenicker Straße u.a. vorgesehen: Verbesserung der Aufenthaltsqualität!

Meine Frage an die verantwortlichen Verwaltungsstellen: Ab wann? und wo? und überhaupt?“

Volker Hobrack ist Sprecher unserer Betroffenenvertretung Nördliche Luisenstadt und war langjähriger Vorsitzender des Bürgervereins
Luisenstadt.

Der Text erschien in der „ecke köpenicker No 1 2020“ Seite 5:

ecke köpenicker No 1 2020Die „ecke“ hier lesen/herunterladen


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