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Kiezblockinitiativen – nun auch für die Nördliche Luisenstadt

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In diesem u. a.  Originalartikel aus der „ecke No 5 November Dezember 2021“ lesen Sie Begriffe wie „Ansprechpartni“, „Einwohnis“, „Fußgängis“ und „Radfahris“ – die Redaktion der ecke fährt damit ein Gender-Experiment – und freut sich dazu über Ihre Meinung!
Mehr über dieser Aktion ist hier in der PDF-Ausgabe der ecke zu lesen.


Die bereits bestehenden Initiativen „Kiezblock Alte Jakob“ und „Engelbecken“ haben sich im Oktober zur gemeinsamen Initiative „Kiezblock Nördliche Luisenstadt“ zusammengeschlossen, um besser die gemeinsamen Ziele zu verfolgen und Ansprechpartni für alle Einwohnis der Nördlichen Luisenstadt zu sein.

Aber was sind überhaupt „Kiezblocks“, von denen jetzt in Berlin so viel die Rede ist?

„Changing cities“ definiert sie so: „Ein Kiezblock ist ein städtisches Quartier ohne Kfz-Durchgangsverkehr. Die Straßen im Kiezblock gehören dem Fuß-, Rad- und öffentlichen Nahverkehr; das Auto ist nur zu Gast. Alle Gebäude im Kiezblock sind trotzdem für Rettungsfahrzeuge, Müllabfuhr, Lieferverkehr etc. erreichbar, nur eine durchgängige Querung mit dem Kfz ist nicht mehr möglich.

Die übrigen (Wohn-)Straßen werden zu Grünflächen, Fußgängerzonen oder mit Radwegen und Straßenmöbeln versehen. Damit der Kfz-Verkehr nicht einfach auf den Nachbarkiez ausweicht, ist es entscheidend, angrenzende Quartiere bei der Gestaltung von Kiezblocks zu berücksichtigen und in die Planung miteinzubeziehen.“

Solche Konzepte werden in anderen Städten bereits praktiziert. Die Berliner Kiezblocks orientieren sich dabei laut „Changing Cities“ vor allem am Vorbild der Superblocks in Barcelona, kombiniert mit Ansätzen der niederländischen „Kompartments“.

Das bedeute, Mischnutzungsflächen innerhalb eines Kiezblocks zu definieren – für Radfahris, Fußgängis und die Wiederbelebung der Straßenräume. Der Kfz-Durchgangsverkehr hingegen verläuft auf den dafür vorgesehenen Hauptstraßen.

Die Kiezblockinitiative Nördliche Luisenstadt will dem Durchgangs- und Schleichverkehr insbesondere in Anlieger- und Nebenstraßen des Gebiets den Kampf ansagen.

Sie strebt Maßnahmen sowohl zur Erhöhung der Lebensqualität als auch der Schulwegsicherheit im Kiez durch Verkehrsberuhigung und geänderte Verkehrsführungen an: „Vernetzt mit dem angrenzenden Kiezblock ‚Kreuzberger Luisenstadt‘ wollen wir damit den Durchgangsverkehr zu den Spreebrücken und die davon ausgehenden Gefahren im Kiez deutlich reduzieren.

Abschnittweise wird dazu ein Kiezkonzept erarbeitet und in Kooperation mit den entsprechenden Verwaltungsebenen und der BVV umgesetzt.“

ecke köpenicker No 5 November Dezember 2021 - PDF hier herunterladen
ecke köpenicker No 5 November Dezember 2021 – PDF hier herunterladen

Quelle: us in ecke No 5 November Dezember 2021 (lesen/downloaden hier)

Kontakt: Kiezblock-Luisenstadt@GMX.de www.Kiezblocks.de/noerdliche-luisenstadt

Die obige Abbildung ist ein aktueller Screenshot diese Webseite.

Mehr: Engelbecken und Alte Jakobstraße: Neues von der Kiezblock-Initiative „Nördliche Luisenstadt“


 

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