Wenn die Parklets blühen, wird`s Frühling

Ein Parklet für die Michaelkirchstraße 1

Der folgende Artikel ist der aktuellen „ecke köpenicker No. 6 Dez 2021/Jan 2022“ entnommen. Hier die gesamte ecke lesen/downloaden.
Die Michaelkirchstraße 1 dürfte neben der Nummer 2 sein .. allein dort gibt es ein freies Eckgrundstück. Es befindet sich nördlich vom Michaelkirchplatz – siehe Kartenausschnitt unten.


„Parklets“ im Modellversuch

Im Rahmen eines Modellprojekts hat das Straßen- und Grünflächenamt Mitte gemeinsam mit Vereinen und Bürgerinitiativen insgesamt 15 Standorte für „Parklets“ im Bezirk benannt, darunter auch die Michaelkirchstraße 1.

Die Parklets sollen künftig für mehr Aufenthaltsqualität sorgen. Gemeinsam mit Vereinen und Bürgerinitiativen hat das Straßen- und Grünflächenamt Mitte 15 Standorte im Bezirk ausgewählt.

Die verkehrsrechtlichen Anordnungen und die Sondernutzungserlaubnisse sind für einen Großteil bereits erteilt oder werden in den kommenden Tagen verschickt.

Wenn die Parklets blühen, wird`s Frühling weiterlesen

Kiezblock Kreuzberger Luisenstadt – Quorum für Einwohner*innen-Antrag erreicht

Neben der Initiative „Kiezblock Nördliche Luisenstadt für Engelbecken, Alte Jakobstraße und Märkisches Ufer“ ist eine weitere für die Luisenstadt Süd aktiv.

Und da meldet die Presse heute:

„Engagierte vom Kiezblock Kreuzberger Luisenstadt haben es geschafft: Ihr Antrag für mehr Schulwegsicherheit und Verkehrsberuhigung hat das Quorum von 1000 Unterschriften inklusive Puffer erreicht.

Kiezblock Kreuzberger Luisenstadt – Quorum für Einwohner*innen-Antrag erreicht weiterlesen

Trübes Engelbecken – Machbarkeitsstudie soll im Jahr 2022 mögliche Sanierungs-Maßnahmen klären

Bereits seit 25 Jahren gibt es das wiederhergestellte Naturdenkmal Luisenstädtischer Kanal mit seinem Engelbecken. Nach 25 Jahren jagt derzeit ein Gutachten das andere – allein um Grundsatzfakten zu ermitteln, die den Ämtern längst bekannt sein sollten („… stehendes Gewässer!“).

Der folgende Artikel aus der „ecke köpenicker No. 6 Dez 2021 / Jan 2022“ erläutert einmal mehr die dringliche Situation den Niedergang zu stoppen, leider steht nur der Teich im Fokus – denn das gesamte Naturensemble droht umzukippen!


Die ecke berichtet

Die Wasserqualität im Engelbecken ist – wie hier bereits mehrfach berichtet – äußerst bedenklich, das Gewässer droht „umzukippen“.

Um die Situation nachhaltig zu verbessern, sind umfangreiche Maßnahmen notwendig. Kleinere, relativ unkomplizierte Sofortmaßnahmen werden vom Bezirksamt Mitte bereits seit 2020 umgesetzt, um zeitnahe Verbesserungen zu bewirken.

Hierzu zählt beispielsweise Aufklärungsarbeit zu den Folgen der Fütterung, die Vorbereitung der Fischbestandsreduzierung durch das Fischereiamt sowie die testweise Einbringung von schwimmenden Röhrichtinseln.

Doch das ist längst nicht ausreichend.

Bevor jedoch umfangreiche technische Sanierungsmaßnahmen wie Entschlammungen durchgeführt werden können, müssen die Voraussetzungen, Kosten, technische Durchführbarkeit, Erfolgsaussichten etc. analysiert und gegeneinander abgewogen werden.

Deshalb soll im Jahr 2022 eine Machbarkeitsstudie mit dem Ziel der Verbesserung des ökologischen Zustands durchgeführt werden.

Das Engelbecken ist ein künstlich entstandenes Gewässer, ein Überrest des 1926 zugeschütteten Luisenstädtischen Kanals.

Während der Mauerjahre wurde das Becken verfüllt und verschwand unter dem Todesstreifen. Nach der Wende setzte sich insbesondere der Bürgerverein Luisenstadt für die Revitalisierung des Enkelbeckens ein. In der Folge wurde es freigelegt und als Gartendenkmal rekonstruiert.

Nachdem es 2018 wegen eines Bauvorhabens zu einer Absenkung des Wasserspiegels und vermehrten Anfragen aus der Bürgerschaft kam, wurde der Gewässerstatus des Engelbeckens überprüft.

Ein Gutachten stellte fest, dass es sich beim zuvor ausschließlich als Schmuckbecken eingestuften Engelbecken um ein „stehendes Gewässer 2. Ordnung“ handelt.

Das Straßen- und Grünflächenamt Mitte ist dafür zuständig, diese Gewässer entsprechend der Wasserrahmenrichtlinie in einen besseren ökologischen Zustand zu bringen.

Der Eintrag ins Gewässerverzeichnis wurde bei der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (SenUVK) beantragt.

Zur Ermittlung der Gewässersituation wurden daraufhin zwei Gutachten in Auftrag gegeben – eines zur Analyse der Wasserqualität und Schadstoffbelastung des Sediments und ein weiteres zur Geologie /Hydrologie des Engelbeckens.

Dabei wurde vor allem eine hohe Schadstoffbelastung festgestellt. Eine Probebefischung im Mai 2020 ergab ein Ungleichgewicht zwischen der Gewässergröße und der darin befindlichen Menge an Fischen sowie zwischen Räuber- und Beutefischen.

Der hohe Fischbestand ist vor allem durch die Fütterung entstanden und für die Wasserqualität problematisch. Die Wasserqualität leidet unter der kontinuierlichen Fütterung der Wasservögel und der damit verbundenen Anreicherung von Nährstoffen; das Gewässer droht „umzukippen“.

Die Reduzierung der Fütterung ist Voraussetzung für den Erfolg weiterer Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässersituation .

Also: Bitte füttern Sie die Enten, Schwäne und anderen Tiere im Wasser nicht! Sie tun ihnen damit keinen Gefallen.

Text: „us“ in der „ecke köpenicker No. 6 Dez 2021 / Jan 2022“.

Foto Archiv: Das Engelbecken im Mai 2018


ecke koepi 6 2021/2022
ecke köpenicker No 6 November Dezember 2021 – PDF hier herunterladen

 

 

Die gesamte „ecke“ hier lesen/herunterladen

Das dauert ja lange – die großen Pläne für einen kleinen Bärenzwinger

Nach der Umgestaltung und Neueröffnung des Köllnischen Parks in der Nördlichen Luisenstadt geht es nun auch wieder einmal um den Bärenzwinger auf dem Park-Areal.

Nachdem der letzte Bär dort ausgezogen war, zog die Kunst ein:

Der Fachbereich Kunst, Kultur und Geschichte des Bezirksamts Mitte nahm sich der Immobilie an und etablierte dort seit Herbst 2017 zunächst einen Ort für zeitgenössische Kunst.

Das soll der Bärenzwinger auch weiterhin sein. Dafür braucht es ein Raumnutzungsprogramm und umfassende denkmalgerechte Sanierungs- und Umbaumaßnahmen am Bestandsgebäude sowie dessen Außenbereichen, um die Nutzungsmöglichkeiten zu erweitern.

Das dauert ja lange – die großen Pläne für einen kleinen Bärenzwinger weiterlesen

Vorbild? Die alten Kiezblocks in der Heinrich-Heine-Siedlung

Die ersten #Kiezblocks entstanden übrigens bereits vor dem Mauerbau in der #Luisenstadt im heutigen Heinrich-Heine-Viertel.

Autotechnisch abgeriegelt zwischen Annen-, Michaelkirch- und Köpenicker Straße führt allein die Schmidstraße in eine ruhige „Sackgasse“.

Einer der Kiezblocks in der Heinrich-Heine-Siedlung
Einer der Kiezblocks in der Heinrich-Heine-Siedlung (Kartenausschnitte: Mapy.cz)

Vorbild? Die alten Kiezblocks in der Heinrich-Heine-Siedlung weiterlesen

Senatsverwaltung fördert Parklet-Ideen

Die Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz hat ihren Sitz hier in der Nördlichen Luisenstadt, und zwar Am Köllnischen Park 3.
Homepage www.Stadtentwicklung.Berlin.de.

„Berühmt“ ist das Amt auch für ihre riesigen Stadtmodelle – hier kann Stadtplanung in Echt-3D besichtigt werden. Der Eintritt zur Ausstellung ist kostenlos. Es gibt auch Führungen.
Mehr: www.Berlin-Info.com/die-berliner-stadtmodelle

Parklet gefällig?

Kürzlich entdeckten wir auf einer Sonderseite bei Berlin.de (sieh unten) diese hilfreichen wie ausführlichen Informationen zur Parklet-Förderung. Diese aus dem Ausland importierte Idee wird viel diskutiert, beanspruchen Parklets doch die so kostbaren Autoparkplätze.

Senatsverwaltung fördert Parklet-Ideen weiterlesen