Archiv der Kategorie: Holzuferblock

Von der Brandstiftung zum Happy End  – Wie es mit dem Spreefeld weiterging

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Der folgende Text erschien als Artikel in der Stadtteilzeitung „ecke köpenicker“ No. 2 April Mai 2022


Mit der Grundsteinlegung für das erste Haus des Spreefeldes vor genau zehn Jahren endete die erste Kolumne zur Geschichte dieses besonderen Areals (Ecke Köpenicker 1/2022).

Damit möglichst viele auch diese Fortsetzung lesen, schloss ich mit einem sogenannten Cliffhanger, also einer Vorschau auf diesen Text, in dem es zuerst um die Brandstiftung im Rohbau geht.

Der Brand wurde 2012 nachts im Aufzugsschacht gelegt, als der frisch gegossene Rohbau trocknen sollte. Dieses Feuer, wäre es nicht rechtzeitig entdeckt worden, hätte leicht das ganze Gebäude vernichten können.

Zu den Brandstiftern kann man nur spekulieren, niemand wurde jemals dafür zur Rechenschaft gezogen. Nicht einmal einen begründeten Verdacht gibt es.

Aber die Geschichte hat einen Helden

Und zwar den Kiffer Steve vom Spreeacker.

Denn das Bootshaus und der kleine Hügel daneben waren für das Projekt Spreeacker zur Zwischennutzung freigegeben, damit Menschen dort vorübergehend wohnen konnten.

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Von der GmbH zur Genossenschaft – Spreefeld, wie alles begann

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Der folgende Text erschien als Artikel in der Stadtteilzeitung „ecke köpenicker“ No. 1  Februar März 2022


Vermutlich wissen nicht alle Leserinnen, was ein Helikoptergrundstück ist. Für die Vorgeschichte des Wohnprojektes Spreefeld zwischen Wilhelmine-Gemberg-Weg und Spree ist diese Sonderform von Immobilien aber durchaus wichtig.

Helikopter- oder Hubschraubergrundstück nennt man ein Anwesen, das keine Anbindung an öffentliches Straßenland hat und bei dem Leitungs- und Wegerechte fehlen.

Als Baugrund ist solches Gelände nicht zu gebrauchen, denn man kann es ja legal nur mittels Hubschrauber betreten.

Genau ein solches Terrain war das Spreefeld. Es hat zwar das Spreeufer und sogar ein Bootshaus. Aber selbst in einer Stadt wie Berlin würde es niemand wagen, vom Wasser aus eine Laube zu erbauen, ganz zu schweigen von drei sechsgeschossigen Wohnhäusern.

Abenteuerlich ist die Geschichte, wie es dann doch so gekommen ist

Es begann Anfang der 2000er Jahre mit einer Gruppe von ungefähr einem Dutzend Künstlerinnen um Jochen Sandig, Sasha Waltz, Andreas Trogisch und Christian Schöningh. Sie wollten eine Baugruppe bilden, um die alte Seifenfabrik neben dem Spreefeld in ein Wohnhaus auszubauen.

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PROTOKOLL der BV-Beratung vom 15. Februar 2022

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Ort: Online-Konferenz
Zeit: Dienstag 15. Februar, von 18.30 bis 20.00 Uhr
Teilnehmer: Teilnehmer*innen-Liste liegt vor


Das nächste Treffen der Betroffenenvertretung am Dienstag 15. März wieder als Videokonferenz. Teilnahmezugang auf Anfrage.

Beratungspunkte

1. Ehemaliges Postfuhramt

Auf dem Nachbargrundstück Melchiorstraße 10 sind Schäden an zwei Garagen durch herabfallenden Schutt entstanden.
Im Wohnhaus Melchiorstraße 11 sind bisher keine Risse im Mauerwerk entdeckt worden.
Schäden infolge der Grundwasserabsenkung sind langfristig noch nicht abschätzbar.
Der Entwurf einer Nachbarschaftsvereinbarung mit dem Investor ist gebilligt worden und befindet sich jetzt in der finalen Abstimmung. Eines der Hauptziele darin ist der Erhalt von zwei großen Bäumen.
Feuchteerscheinungen an den Kellerwänden werden vom Gutachter auch noch nachträglich aufgenommen, da dies bei der Eingangsuntersuchung nicht mitaufgenommen wurde. Die Mauer- und Zaunhöhen werden bis auf 2,5 m wieder hergestellt.

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PROTOKOLL der BV-Beratung vom 18. Januar 2022

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Ort: Online-Konferenz
Zeit: Dienstag 18. Januar 2022, von 18.30 bis 20.00 Uhr
Teilnehmer: Teilnehmer*innen-Liste liegt vor


Das nächste Treffen der Betroffenenvertretung als Online-Konferenz am Dienstag 15. Februar 2022 ab 18.30 Uhr.

Beratungspunkte

1. Bericht aus dem Sanierungsbeirat

Nur die Teile, die nicht allseits bekannt sind, wo es Änderungen gab:

  • Köpi
    Aktuell gibt es keine Notwendigkeit für die Einberufung eines Runden Tisches. Dies wäre erst bei einer weiteren Eskalation anzustreben. Herr Bertermann hat sich schon bereit erklärt, die Leitung zu übernehmen.
  • Eiswerk
    Die Frage der Mieterstruktur (inwieweit Kreativwirtschaft eingehalten wird) soll im nächsten Sanierungsbeirat geklärt werden. An der Erfüllung hängt für die BV eine Zustimmung zur Entlassung aus dem Sanierungsgebiet.
  • Bärenzwinger
    Machbarkeitsstudie ist beauftragt.
  • Haushaltssperre und die Folgen.

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Spaziergang mit Stadtrat – Planung Spreeuferweg vorgestellt

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Anfang August 2021 wurden die Planungen für den „provisorischen Spreeuferweg“ vorgestellt.

Lange angekündigt, immer wieder verschoben – Anfang August fand er endlich statt: der öffentliche Kiezspaziergang mit Bezirksstadtrat Ephraim Gothe zur Vorstellung des geplanten „provisorischen Spreeuferwegs“ zwischen Schilling- und Michaelbrücke.

Viele interessierte Bürgerinnen und Bürger waren gekommen, aber auch Bezirksverordnete und natürlich die am Planungsprozess Beteiligten:

Vertreterinnen und Vertreter des Bezirksamts, des Senats, der Betroffenenvertretung Nördliche Luisenstadt und den Planungsbüros. Das Büro KoSP hatte als Gebietsbeauftragter den Termin organisiert.

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Lange geplant, nun endlich Rundgang „Provisorischer Spreeuferweg“ am Holzuferblock

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Die offizielle Vorstellung der aktuellen Planungen zum provisorischen Spreeuferweg zwischen Michael- und Schillingbrücke ist nun angekündigt für den Donnerstag, 12. August 2021, 18.00 bis 19.30 Uhr.

Das Bezirksamt Mitte lädt ein.

Hintergrund aus dem Einladungsflyer

Das Land Berlin plant eine durchgängig erschlossene und attraktiv gestaltete Uferzone für die Öffentlichkeit entlang der Spree.

Als erster Meilenstein im Fördergebiet der Nördlichen Luisenstadt wird ab 2022 zwischen Michael- und Schillingbrücke ein provisorischer Uferweg angelegt.

Hier entsteht ein Weg für den Fuß- und Radverkehr, welcher neben Erholungsangeboten am Ufer auch vielschichtige Spuren Berliner Geschichte aufzeigt.

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Aus dem Sanierungsbeirat Nördliche Luisenstadt

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Das ausführliche Protokoll der 86. Sitzung des Sanierungsbeirats Nördliche Luisenstadt am 31.05.2021 liegt nun der Betroffenenvertretung vor.

Aus dem Dokument geben wir hier die wichtigsten Themenpunkte zusammengefasst wieder:

1. Bericht über die letzte BV Sitzung
  • Brückentag zur Waisenbrücke
  • Nachbarschaftsinformationen Bauvorhaben Köpenicker Straße 131/132 (Postfuhramt)
  • Mietverträge Köpenicker Straße 40/41 (Eiswerke)
  • Planungskonzept Grünzug Michaelkirchstraße.
  • Die Sprecher*innen benennen den Wunsch nach Einsicht in Städtebauliche Verträge mit privaten Investoren. Gern soll eine Beteiligung bei der Erstellung der Verträge erfolgen.

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Machbarkeitsstudie: Ein provisorischer Uferweg an der Spree

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Die Machbarkeitsstudie wurde jüngst von den Autoren vorgestellt *)

Ein befestigter Uferweg entlang der Spree, an dem man ohne Unterbrechungen von einer Brücke zur nächsten am Wasser entlangschlendern oder radeln kann – das gehört zu den ehrgeizigsten Zielen im Sanierungs und Fördergebiet Nördliche Luisenstadt.

Doch für eine solche befestigte Promenade, wie man sie auch aus anderen Städten kennt, müssten die maroden Uferwände befestigt und hier z.B. die Spundwände umfassend saniert werden.

Und das kann in Berlin bekanntlich lange dauern. Solange mochten die Beteiligten aber nicht warten, weshalb die Idee eines provisorischen Uferwegs entwickelt wurde.


Eine Powerpoint Präsentation zur Machbarkeit eines provisorischen Spreeuferweges finden Sie unten auf dieser Seite.


Doch um auszuloten, ob und wie das überhaupt realisiert werden könnte, braucht man eine Machbarkeitsstudie. Machbarkeitsstudie: Ein provisorischer Uferweg an der Spree weiterlesen

PROTOKOLL der BV-Beratung vom 15. September 2020 – Schwerpunkt Waisenbrücke

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Ort: Stadtteilladen „dialog 101“
Zeit: Dienstag 15. September 2020, 18.30 – 20 Uhr
Teilnehmer: 15 Personen (Teilnehmerliste liegt vor)


Die nächste Beratung der BV ist für Dienstag, den 20. Oktober 2020 um 18.30 Uhr angesetzt. Ort: Stadtteilladen „dialog 101“.


Beratungspunkte

1. Waisenbrücke

Auf unsere Einladung hin ist der Direktor des Stadtmuseums Berlin, Herr Paul Spies, als Gast in unsere Beratung gekommen. Wir wollten mit ihm Möglichkeiten besprechen, wie das Thema Waisenbrücke in die Öffentlichkeit gebracht werden kann.

Bei der zuständige Senatsverwaltung Umwelt, Verkehr und wird der Neubau der Waisenbrücke nicht favorisiert, weil die Reparatur andere Brücken dringender ist und die Brückenbaukapazitäten nicht ausreichen.

Aus der Sicht des Museumsdirektors ist die Wiedererrichtung der Waisenbrücke an historischer Stelle sehr wünschenswert und auch dringlich.

Die Waisenbrücke würde beide Standorte des Stadtmuseums im Nikolaiviertel und am Märkischen Platz direkt miteinander verbinden und den Stadtraum um das Märkische Museum erheblich aufwerten. PROTOKOLL der BV-Beratung vom 15. September 2020 – Schwerpunkt Waisenbrücke weiterlesen

Baulärm aus der Baugrube – Projekt ELEMENTS Michaelkirchstraße 22-23 / Ecke Spreeufer

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Am Dienstag, den 21. Juli 2020, waren einige Teilnehmer unserer Betroffenenvertretung der Einladung der Development Partner AG gefolgt und erhielten auf der Baustelle Michaelkirchstraße 22-23 eine Projektführung.

Im Nachgang lieferte uns der Bauträger eine sehr umfangreiche Powerpoint-Präsentation, die wir als PDF heute an alle unsere Newsletter-Empfänger verschicht haben. Am Dienstagabend konnte diese nur als Ausdruck angesehen werden.
Siehe auch unser Treff-Protokoll hier.

Hier geben wir einen Überblick über das Bauvorhaben und die laufenden und kommenden Bauarbeiten als Zeitplan, der auch in der Mappe zu finden ist, mit einigen Hinweisen zu Lärm und Staub: Baulärm aus der Baugrube – Projekt ELEMENTS Michaelkirchstraße 22-23 / Ecke Spreeufer weiterlesen