Mi 20. Oktober 2021: Feierliche Wiedereröffnung des Köllnischen Parks

Das Straßen- und Grünflächenamt und des Stadtentwicklungsamt des Bezirksamts Mitte von Berlin laden nun offiziell zur feierlichen Wiedereröffnung der denkmalgerechten Erneuerung der Grünanlage Am Köllnischen Park in der Luisenstadt Nord.

Der Termin war ja bereits letzte Woche vorab bekannt gegeben worden – nun sind interessante Details offiziell:

Datum: Mittwoch, 20. Oktober 2021, ab 17:00 bis ca. 22:00 Uhr

Ort: Im Köllnischen Park auf der Skulpturenterrasse

Gäste: Stephan von Dassel (Bezirksbürgermeister Berlin-Mitte), Regine Günther (Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz), Ephraim Gothe (Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Soziales und Gesundheit Berlin-Mitte), Paul Spies (Vorstand und Direktor des Stadtmuseums Berlin)
Sonderprogramm: Licht- und Soundinstallation der LiCHTPiRATEN sowie Parkführung mit den Planer:innen.

Aus der Einladung:

„Nach umfassender denkmalgerechter Sanierungsarbeiten erstrahlt der Köllnischen Park wieder im neuen Glanz – ab nächster Woche können Sie hier wieder Verweilen und Spazieren.

Im Rahmen einer feierlichen Übergabe möchte Ihnen das Bezirksamt Mitte die Planungen der denkmalgerechten Erneuerung vorstellen und Sie im Anschluss dazu einladen, den Park bei einem Warmgetränk zu entdecken und mit den Beteiligten in ins Gespräch zu kommen.

Mit Beginn der Dämmerung erwartet Sie eine außergewöhnliche Lichtinstallation der Künstlerinnen und Künstler LiCHTPiRATEN, die den Köllnischen Park bis ca. 22 Uhr mit Licht- und Audiofrequenzen temporär „einhüllt“ und besondere Aspekte der Parklandschaft herausstellt.“

Quelle: KOsP – Koordinationsbüro für Stadtentwicklung und Projektmanagement – KoSP GmbH

Abbildung oben: Einladungsflyer – hier im Original:

Koellnischer Park Einladung - Original
Koellnischer Park Einladung – Original

Der Köllnische Park im Google Sat-Stadtplan:

Engelbecken und Alte Jakobstraße – Neues von der Kiezblock-Initiative „Nördliche Luisenstadt“

Das Thema Kiezblöcke in Berlin trendet immer mehr.

In dieser Woche (am 13.10.21) berichtete der Checkpoint des Tagesspiegel mit einem Kiezblock-Update aus der Luisenstadt.

Wir zitieren aus diesem Newsletter für Berlin-Mitte hier wörtlich:

Über 60.000 Fahrzeugbewegungen finden pro Woche auf der Alten Jakobstraße statt – statistisch gesehen alle zehn Sekunden, rund um die Uhr. Der größte Teil davon ist Schleichverkehr, der sich um den Stau entlang der nahegelegenen B1 drückt.

Die Zahl untermauert den Eindruck der Anwohner:innen der Kiezblock-Initiative „Nördliche Luisenstadt“:

Für eine Nebenstraße ist das eindeutig zu viel. Sie ärgern sich über den seit Jahren steigenden Durchgangsverkehr in ihrem Kiez und fordern eine Verkehrsberuhigung mit Blumenkübeln und Pollern. Mehrfach haben sie sich selbst für „Kordonzählungen“ – so nennt man die Erfassung von Verkehrsströmen – an den Straßenrand gestellt.

Jetzt haben sie mit dem Tool „Telraam“ einen Weg gefunden, die Bewegungen von Autos und Lkw, aber auch von Fahrrädern und Fußgänger:innen technisch genau zu erfassen. Ein Apparat zählt die Ströme von der Wohnung eines Initiativ-Mitglieds aus. Im Netz können die Zahlen transparent abgerufen werden.

Das kommt zur richtigen Zeit. Die Initiative ist mittlerweile unterwegs, um 1.000 Unterschriften für ihren Einwohner:innenantrag zu sammeln. Wenn so viele zusammenkommen, setzt sich die Bezirksverordnetenversammlung Mitte mit dem Antrag auseinander.

Es läuft gut, sagt Sprecher Christian Unger: „Die Menschen sind am Projekt interessiert und fragen nach.“ Etwa 40 Leute engagieren sich inzwischen fest – im Mai waren es noch sechs.

Das liegt auch daran, dass sich zwei Kiezblock-Initiativen zusammengeschlossen haben: „Alte Jakob“ und „Engelbecken“ arbeiten jetzt zusammen. Das Initiativgebiet erstreckt sich nun von Oranienstraße und Bundesdruckerei im Südosten und der Luisenstadt mit Engeldamm im Südwesten bis hin zur Spree, dem Märkischen Ufer und dem Spittelmarkt im Norden. „Wir haben gemerkt, dass wir gemeinsame Ziele haben und gemeinsam handeln wollen“, sagt Unger. Der Stau stoppt schließlich nicht, nur weil das Initiativgebiet endet.

Im Antrag fordern sie nun, den Durchgangsverkehr in den Kiezen der nördlichen Luisenstadt zu unterbinden – möglichst mit schnell umsetzbaren Mitteln wie Diagonalsperren. Autos können an Kreuzungen dann nur in eine Richtung abbiegen und werden wieder aus dem Kiez herausgelenkt. Anwohner:innen können ihre Wohnungen so weiter mit dem Auto erreichen, Stau-Umschleicher:innen bleiben freiwillig draußen.

Auch will die Initiative die erlaubte Geschwindigkeit im Kiez weiter absenken und fordert Tempo 30 auf Hauptstraßen und Tempo 20 auf wichtigen Nebenstraßen. Zudem soll es mehr Zebrastreifen, eine Ampel für Fußgänger:innen an der Heinrich-Heine-Straße und mehr Straßengrün geben.

Die Initiative bewirbt sich außerdem beim Bezirk für einen Umbau von Parkplätzen zu Parklets am Engelbecken und an der Alten Jakobstraße.

Mehr Infos zur Initiative und den Einwohner:innenantrag gibt es hier:
www.Kiezblocks.de/nordliche-luisenstadt

Die obige Abbildung ist ein Screenshot diese Webseite.

Die Quelle dieses Beitrages als gesamten Newsletter für Berlin-Mitte vom 13. Oktober 2021 lesen Sie hier:

nl.tagesspiegel.de/../leute-mitte

„Köpi-Wagenplatz vor Räumung – aber für wen eigentlich?“

Morgen, am Freitag, den 15. Oktober 2021, soll geräumt werden. Die Polizei hat sich als Räumkommando in der Köpenicker Straße für 10 Uhr (!) angemeldet. Der Ort: die direkte Nachbarschaft zum Bauprojekt „ehemaliges Postfuhramt“ gleich gegenüber der ebenso ehemaligen Eisfabrik.

Bereits seit heute am Donnerstag laufen die Kampfvorbereitungen auf beiden Seiten. Die Bewohner des Kiezes sind seit Tagen vorgewarnt, der Hotspot ist abgeriegelt.

Countdown um 10 Uhr? Will man großzügig die Bewohner des Wagenplatzes neben dem soziokulturellen Zentrum „Köpi“ (dort haben sie gültige Mietverträge) ausschlafen lassen? Scherz beiseite, sie schlafen nicht!

Nach ergebnislosen, monatelangen Verhandlungen setzt die Polizei nun ein Räumungsurteil des Landgerichtes um.

Aber für wen eigentlich?

Diese Frage stellt sich der taz-Autor eines kürzlich erschienenen Artikels mit dem Titel „Köpi-Wagenplatz vor Räumung – Kein Risiko fürs Kapital“.

„Köpi-Wagenplatz vor Räumung – aber für wen eigentlich?“ weiterlesen

PROTOKOLL der BV-Beratung vom 21. September 2021

Ort: Online mit Präsenz im dialog 101, Köpenicker Straße 101
Zeit: Dienstag 21. September 2021, von 18.30 bis 19.45 Uhr
Teilnehmer: Teilnehmer*innen-Liste liegt vor


Das nächste Treffen der Betroffenenvertretung am Dienstag 19. Oktober 2021 gfls. als Videokonferenz in Mischform oder als Präsenztreff im dialog 101.

Beratungspunkte

1. Begrüßung

Die Anwesenden verständigen sich darauf, die BV-Beratungen unter Pandemie-Bedingungen bis auf Weiteres primär als Online-Veranstaltung durchzuführen; es soll aber auch möglich sein, an den BV-Beratungen präsent im dialog 101 teilzunehmen. Das Präsenztreffen wird wechselnd von den Sprecher*innen der BV betreut.
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Di 26. Oktober 2021: Öffentlicher Workshop Planungskonzept Michaelkirchstraße

Eine weitere Einladung erreicht uns diese Woche:

Und zwar zum „Öffentlichen Workshop Planungskonzept Michaelkirchstraße“. Merken Sie sich diesen Termin vor:

Dienstag, 26. Oktober 2021, 18-21 Uhr im dialog 101

Für die Beteiligung ist eine Anmeldung erforderlich, siehe unten.

Bereits am 29. April 2021 fand im Sanierungsgebiet Nördliche Luisenstadt in Berlin-Mitte ein sog. Kiezspaziergang in der Straße zwischen Michaelkirche und Michaelbrücke statt.
Wir berichteten hier.

Auf der Plattform mein.Berlin.de gibt es bereits Infos und eine Diskussionslinie. Mittels Online-Beteiligung vom 27. Oktober 2021 bis 10. November 2021 lädt diese Seite ein, Ihre Ideen und Anmerkungen hier in die Planung einzubringen.

Nun geht es also erst einmal via Bürgerbeteiligung folgendermaßen weiter – wir zitieren aus der Einladung (s. a. PDF unten):

Di 26. Oktober 2021: Öffentlicher Workshop Planungskonzept Michaelkirchstraße weiterlesen

Save-the-Feier-Date – sanierter Köllnischer Park wird wiedereröffnet

Das Koordinationsbüro für Stadtentwicklung und Projektmanagement – die KoSP GmbH – lädt zur Wiedereröffnung des denkmalgerecht neu gestalteten Köllnischen Parks.

Termin: Mittwoch, 20. Oktober 2021, 17 Uhr

Eingeladen sind die Nachbarschaft, Planungsbeteiligte und alle interessierten Bürger:innen, Veranstalter ist das SGA und Stadtplanungsamt Mitte.

Eine offizielle Einladung mit dem geplanten Rahmenprogramm kündigt KoSP rechtzeitig für Mitte Oktober 2021 an.


Mehr zum Köllnischen Park hier auf unserer Website:


Foto oben: Historisches Relikt am verwaisten Bärenzwinger 2016

 

Grundschule in Sicht – Tennisclub gesichert

Die bauvorbereitenden Maßnahmen für den Schulneubau in der Adalbertstraße haben begonnen.

Lange hat es gedauert, nun soll es endlich losgehen mit dem geplanten Schulneubau in der Adalbertstraße.

Nachdem das alte Schulgebäude, ein Bau aus DDR-Zeiten, in den 2000er Jahren lange leer gestanden hatte, sorgten die dann stark steigenden Bevölkerungs- und Geburtenzahlen in Berlin für einen zusätzlichen Bedarf an Kita- und auch an Schulplätzen.

Auf Grund des Bevölkerungswachstums im Land Berlin, so Mitte Schulstadtrat Carsten Spallek, werden die Schülerzahlen bis zum Schuljahresbeginn 2024/2025 um rund 25 Prozent steigen.

Um den Bedarf in den nächsten Jahren abzudecken, würden in ganz Berlin dafür ca. 65 neue Schulen, zum überwiegenden Teil Grundschulen, benötigt.

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