Schlagwortarchiv: Luisenstadt Ost

Baustelle Köpenicker Straße: Neue geschützte Radspur und halbseitige Sperrung ab August!

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

während wir in Mitte gerade die feierliche Eröffnung des ersten Abschnitts unseres neuen Spreeuferwegs feiern, gibt es wichtige Neuigkeiten für alle, die auf der Köpenicker Straße unterwegs sind – diesmal direkt hinter unserer Mitte-Bezirksgrenze im angrenzenden Friedrichshain-Kreuzberg – also in der Luisenstadt Ost.

Wie das Fachportal Entwicklungsstadt.de berichtet, startet ab August 2026 ein umfassender Umbau der Köpenicker Straße. Zwischen dem Bethaniendamm und dem Schlesischen Tor entsteht auf einer Länge von rund 1,2 Kilometern eine neue, geschützte Radverkehrsanlage. Das sind hervorragende Nachrichten für die Sicherheit aller Radfahrenden, bedeutet aber gleichzeitig auch erhebliche Einschränkungen und Umleitungen für den Autoverkehr bis zum Jahresende.

Hier sind alle wichtigen Details, die ihr für euren Kiez-Alltag wissen müsst:

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Blick nach Luisenstadt-Ost: Klimapark, urbane Produktion und 1.000 neue Wohnungen am Viktoriaspeicher

Liebe Luisenstädterinnen und Luisenstädter,

während wir in Mitte gerade die Eröffnung unseres ersten Abschnitts am Spreeuferweg feierten, richten wir den Blick voller Spannung flussabwärts über die Bezirksgrenze in die „Luisenstadt-Ost“.

Auf dem riesigen BEHALA-Areal am Viktoriaspeicher an der Köpenicker Straße sind am 30. Juni die Würfel gefallen. Der Siegerentwurf für das neue Stadtquartier steht fest – und er bringt fantastische Perspektiven für unseren Kiez mit sich!

Der Siegerentwurf: Wohnen trifft auf Gewerbe

Gewonnen hat das Konzept des Architekturbüros Behles & Jochimsen in Zusammenarbeit mit den Weidinger Landschaftsarchitekten. Allen anfänglichen Befürchtungen zum Trotz, dass hier eine reine Wohn-Monokultur entstehen und das Gewerbe „weggeputzt“ werden könnte, setzt der Entwurf auf eine echte urbane Mischung.

Neben rund 1.000 neuen Wohnungen, von denen ein großer Teil bezahlbar sein soll, sind ausdrücklich großzügige Flächen (bis zu 40.000 Quadratmeter) für Nahversorgung, Kultur, Handwerk und urbane Produktion vorgesehen. Das produzierende Gewerbe bleibt also ein zentraler Bestandteil des neuen Quartiers am Wasser.

Das Highlight: Der neue Klimapark und der Spreeuferweg

Ein prägendes Element des Siegerentwurfs ist der weitläufige Klimapark direkt an der Spree, der den Anwohnern einen neuen Erholungsraum am Wasser bietet. Der historische Viktoriaspeicher teilt diesen Freiraum künftig in zwei Bereiche:

  • Das „Urban Green“: Im Nordwesten entstehen ausgedehnte Rasenliegeflächen, Spielplätze und Sitztreppen zum Wasser. Durch Verdunstungs- und Versickerungsbeete sowie unversiegelte Flächen wird hier aktiv das Mikroklima verbessert.
  • Das „Spreefenster“: Im Südosten öffnet sich ein terrassierter Freiraum, der als weithin sichtbaren Akzent einen markanten „Spreebalkon“ an der Promenade erhält.

Für uns als Nachbarn besonders wichtig: Mit diesem Entwurf rückt unsere alte Forderung nach einem durchgängigen Uferweg in greifbare Nähe. Der Spreeuferweg wird hier endlich öffentlich zugänglich und soll unter der Schillingbrücke hindurch in den Nachbarbezirk fortgeführt werden. Eine Bodenintarsie wird dort zudem an die Geschichte der Kreuzberger Häfen erinnern.

Wie und wann geht es weiter?

Lange Zeit war die Entwicklung des Quartiers blockiert, da ein benachbarter Störfallbetrieb (die ehemalige OTEK) durch den sogenannten Seveso-Radius strenge planungsrechtliche Einschränkungen mit sich brachte.

Nachdem sich die BEHALA mit dem Unternehmen geeinigt hat und diese Hürde genommen wurde, können die Planungen nun vertieft werden. Ein tatsächlicher Baubeginn wird ab dem Jahr 2030 angepeilt.

Wer sich nicht so lange gedulden möchte: Wie uns unsere aufmerksame Nachbarin Rosie Kühne mitteilte, wird es nach der Sommerpause im September 2026 eine ausführliche öffentliche Ausstellung des Siegerentwurfs geben. Wir halten euch auf dem Laufenden!

Was meint ihr? Freut ihr euch auf den neuen Klimapark und die Fortführung unseres Spreeuferwegs? Und was sagt ihr zur geplanten Mischung aus Wohnen und Produktion?

Die Kommentarfunktion unten steht immer offen.

Eure Luise / Eure Betroffenenvertretung


Bild oben: Behala-Areal. Noch viel Arbeit für den Spreeuferweg in der Luisenstadt-Ost (Foto: Archiv BV)

Blick über die Bezirksgrenze: Wie geht der Spreeuferweg am BEHALA-Areal weiter?

Liebe Luisenstädterinnen und Luisenstädter,

wir feiern gerade die Eröffnung unseres ersten provisorischen Spreeuferweg-Abschnitts an der Schillingbrücke, da richtet sich unser Blick voller Spannung bereits ein kleines Stück flussabwärts nach Kreuzberg.

Ein aufmerksamer Nachbar hat uns auf eine hochaktuelle Entwicklung direkt an unserer Bezirksgrenze aufmerksam gemacht!

Neues Quartier am ViktoriaspeicherEs geht um das BEHALA-Areal am Viktoriaspeicher an der Köpenicker Straße. Auf dieser riesigen Fläche soll in absehbarer Zeit ein neues, gemischt genutztes Stadtquartier der landeseigenen WBM und BEHALA entstehen.

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Luisenstadt-Ost – die Hochhaus-Frage: Bis zu 60 Meter am Spreeufer?

Am 29. Juni 2026 stellten in einer zweiten  öffentlichen Veranstaltung die fünf Planungsteams ihre überarbeiteten Entwürfe für das Viktoriaspeicherareal in der Luisenstadt-Ost (Kreuzberg) vor.

Anwohner und weitere Interessierte konnten ein letztes Mal ihre Meinung einbringen. Wie geht es nun mit dem letzten großen Grundstück an der Spree weiter? Das fragt die Redaktion von Entwicklungsstadt.de – und das fragen wir uns hier auch. Und warum ein durchgehender Spreeuferweg von der Schilling- bis zur Oberbaumbrücke angedacht, aber dennoch Zukunftsmusik ist. Luisenstadt-Ost – die Hochhaus-Frage: Bis zu 60 Meter am Spreeufer? weiterlesen

Mit Frank Eberhardt eine historische Stadtführung durch die „Cöpenicksche“

Der Bürgerverein Luisenstadt hat auf seiner Website eine historische Stadtführung durch die „Cöpenicksche“ – die Köpenicker Straße – ausgepackt.

Mit der Fußtour No 6 führt uns der Gründungsvorstand des Vereins, Frank Eberhardt, vom Schulze-Delitzsch-Platz bis zum Schlesischen Tor.

Der Text der Stadtführung ist zwar schon 1995 verfasst worden, lädt aber auch heute noch zu einem Vergleich ein. Die nun 31 Jahre alten, vielen Details sind sehr interessant im Vergleich zu dem, was heute ist. Es ist eine kleine Zeitreise durch die ehemalige „Hauptstraße“ der Luisenstadt zum Nachwandern.

Hier geht`s mit weiteren Infos los:

Mit Frank Eberhardt eine historische Stadtführung durch die „Cöpenicksche“ weiterlesen