Spirit und Sprit und die Geister der Brückenstraße

Bild oben – das älteste existierende Lichtbild von der Brücken-­ Ecke Köpenicker Straße ist von F. Albert Schwartz, aufgenommen ungefähr 1890, vielleicht auch 1880 oder sogar 1870.

Die Brückenstraße ist auf der alten Aufnahme zwar nicht zu sehen, aber das Eckhaus Köpenicker Straße 77. Davor steht ein Vater mit drei Töchtern, die scheinbar den Fotografen gesichtet haben und stillhalten.

Aber der Vater hat sich in der Aufnahmezeit bewegt, in der das Licht auf die beschichtete Platte fiel. So ist er auf dem Bild transparent geworden. Nur dadurch ist die Aufschrift »Jam. Rum« hinter ihm sicht-­ und lesbar. Er ist zu einem Geist geworden, Spirit, durch den der Sprit scheint.

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QMs laufen aus. Wohne ich in einer Förderkulisse?

Die Senatsverwaltung betreibt ein Geoportal, den „FIS-Broker“, mit einer Karte, die am besten geeignet ist, um eine konkrete Adresse zu prüfen. Sie können dort direkt hineinzoomen oder nach Straßen suchen. Hier sind die direkten Links zu den Karten der Senatsverwaltung:

  1. Die interaktive Karte (Geoportal / FIS-Broker)
    Link zur Karte: Interaktive Karte „Sozialer Zusammenhalt & Quartiersmanagement“ im Geoportal Berlin
  2. Die Übersichtskarte auch als PDF
    Für einen schnellen grafischen Überblick über alle Gebiete in Berlin (Stand der Förderkulisse ab 2021) eignet sich diese statische Karte zum Herunterladen.
    Link zur PDF-Karte: Übersichtskarte der Fördergebiete (PDF)
  3.  Allgemeine Informationsseite zur Förderkulisse sind hier zu finden, auch Hintergrundinformationen und weitere Detailkarten.
    Webseite: www.Quartiersmanagement-Berlin.de/unser-programm/foerderkulisse

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Quartiersmanagement läuft 2027 aus – für fünf von sechs QMs in Mitte

Am Ende des Jahres 2027 werden fünf der sechs Quartiersmanagements (QMs) im Bezirk Mitte auslaufen.

Betroffen sind die drei Weddinger QM-Gebiete Brunnenstraße, Pankstraße und Soldiner Straße / Wollankstraße sowie die beiden Moabiter QMs Beusselstraße und Moabit Ost.

Bereits »verstetigt« sind im Bezirk die ehemaligen QM­-Gebiete Sparrplatz und Magdeburger Platz (seit Ende 2016) sowie Ackerstraße (seit Ende 2020).

Ab 2028 bleibt im Bezirk lediglich das Quartiersmanagement Badstraße, das erst im Jahr 2016 gegründet wurde.

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Adalbertstraße: Reisebusse gefährden Schulkinder

Die Beruhigung der Adalbertstraße hat Auswirkungen auf die Reisebusse. Und auf das Leben der Kinder.

Die ecke Köpenicker berichtet: Der Umbau der Adalbertstraße könnte größere Verkehrsprobleme in der Köpenicker Straße verursachen und dabei auch Menschenleben gefährden.

Darauf wies ein aktives Mitglied der Betroffenenvertretung Nördliche Luisenstadt hin, das von seinem Fenster aus beobachten kann, wie sich vor dem A&O-­Hostel in der Köpenicker Straße immer wieder Reisebusse stauen.

Das Hostel ist nämlich eine der bettenreichsten Herbergen der Stadt. Hier nächtigen in engen Mehrbettzimmern oft mehrere Hundert Schülerinnen und Schüler gleichzeitig, die in Berlin auf Studienfahrt sind.

Wenn sie mit dem Bus an- oder abreisen, stauen sich diese Busse oftmals vor dem Hostel, wie unser Foto zeigt:

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Bezirk Mitte kontrolliert E-Scooter am eifrigsten – aber …

… Verbänden gehen die Regeln nicht weit genug – der Bund will sie dennoch lockern.

Rücksichtslos auf den Bürgersteigen abgestellte E­-Scooter sind für Sehbehinderte und Blinde eine Gefahrenquelle, aber auch für Rollstuhlfahrende, Eltern mit Kinderwagen und ältere Menschen oft ein ärgerliches Hindernis.

Deshalb fordert der Deutsche Blinden­ und Sehbehindertenverband (DBSV), dass E-Scooter generell nicht an jeder beliebigen Stelle des Gehwegs einfach abgestellt werden können, sondern nur auf entsprechend ausgewiesenen und abgegrenzten Abstellflächen, die kontrastreich markiert und mit einem Blindenstock ertastbar sein sollten.

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Luisenstadt-Süd: Die Sorge um das „Wohnzimmer“ des Kiezes

Zukunft der Markthalle Neun unsicher – Bezirk will historischen Charakter retten

In Berlin-Kreuzberg, dem „Süden“ unserer Luisenstadt, wächst die Unruhe bezüglich der Zukunft der Markthalle Neun.

Wie der Tagesspiegel berichtet, läuft im Jahr 2027 eine entscheidende Frist ab: Die vertragliche Bindung, die die Nutzung der Halle als kleinteiligen Lebensmittelmarkt festschreibt, endet.

Damit steht theoretisch der Weg offen für eine kommerzielle Umgestaltung, die den historischen und sozialen Charakter des Ortes zerstören könnte.

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Neues zur geplanten Umgestaltung der Adalbertstraße

Versickerungsmulden gibt’s nur in rechteckig. Im kommenden Jahr, 2026, soll die Adalbertstraße grundlegend umgebaut werden.

Im Vordergrund stehen dabei die Schulwegsicherheit für die Kinder der neuen Grundschule, verkehrsberuhigende Maßnahmen und die Erschwerung des Durchgangsverkehrs sowie die klimaresiliente Umgestaltung mit ausreichend Versickerungsmöglichkeiten und viel Grün.

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Privilegiert Wohnen in der DDR: Wohn- und Atelierhaus Wallstraße 88 nun Denkmal

Ein DDR-Bau für das Außenhandelsministerium wurde unter Denkmalschutz gestellt. Das Wohn- und Atelierhaus Wallstraße 88a–90 wurde 1982–84 gebaut.

Das Landesdenkmalamt hat das Wohn­ und Atelierhaus in der Wallstraße 88a–90, das sich im Eigentum der landeseigenen WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin­-Mitte mbH befindet, in die Denkmalliste aufgenommen.

In der Hausnummer 90 des 1982–84 errichteten Gebäudes wohnte auch der in der DDR prominente Künstler Walter Womacka.

Von 1982 bis 1984 realisierte ein Planungskollektiv der Bauakademie der DDR unter der Leitung von Michael Limberg den Auftrag, in der Wallstraße 88a–90 Wohnungen für Beschäftigte des Außenhandelsministeriums zu bauen.

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Melchiorstraße »angeradelt«. Wo sind die Parkplätze!?

Obligatorische Kritik an eingezogenen Parkplätzen für Anwohnende.

Die Fahrradstraße Melchiorstraße ist fertig gestellt und wurde am 14. November 2025 vom Bezirksstadtrat Christopher Schriner (Bündnis 90 /Die Grünen) offiziell angeradelt.

Zwischen Engeldamm und Michaelkirchplatz ergänzt sie das Berliner Radverkehrsnetz um eine wichtige Nebenroute:

Sie erschließt nicht nur die neue Grundschule Luisenstadt in der Adalbertstraße, sondern bildet in Zukunft im Zusammenspiel mit der Michaelkirchstraße und der Wrangelstraße auch eine Alternativroute zum Radweg auf der Köpenicker Straße.

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Sechseck-Insel am Michaelkirchplatz wird umgestaltet

Im kommenden Jahr 2026 soll es losgehen: Der Verkehrsbereich an der Kreuzung Michaelkirchplatz / Michaelkirchstraße im nördlichen Teil des Michaelkirchplatzes – eine Sechseck-Verkehrsinsel – wird in einen Aufenthaltsbereich umgestaltet.


Ergänzung: Inzwischen hat auch das Portal Entwicklungsstadt.de das Thema ausführlich aufgegriffen: „Stadtgrün statt Parkraum: Neugestaltung des nördlichen Michaelkirchplatzes ab Frühjahr 2026“


Zuvor waren in zwei öffentlichen Beteiligungsprozessen gemeinsam mit den Anwohnerinnen und Anwohnern Ideen und Wünsche zu zukünftigen Nutzung gesammelt worden.

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Die Betroffenenvertretung für das Sanierungsgebiet in Berlin Mitte berichtet

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