Bürgerverein fordert Sanierung der Notwasserbrunnen

Der folgende Beitrag erschien als Artikel in der Stadtteilzeitung „ecke köpenicker No. 4 September Oktober 2022“


Auch der Bürgerverein Luisenstadt kümmert sich seit Jahren um die Bäume im Gebiet. Jeden Sommer ruft die „AG Grün für Luise“ des Bürgervereins zu regelmäßigen gemeinsamen Gießaktionen rund um den Michaelkirchplatz auf, mit Erfolg.

Dennoch ist die Wasserbeschaffung für die Gießaktionen nach wie vor ein Problem.

Das erläutert die AG genauer: „In den vergangenen drei Sommern haben wir uns bemüht, möglichst viele Straßenbäume mit ausreichend Wasser zu versorgen. Dabei haben wir größtenteils Hydranten angezapft. So konnten viele Kubikmeter Wasser an Straßenbäume, z.B. am Heinrich-Heine-Platz, gebracht werden.

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PROTOKOLL der BV-Beratung vom 20. September 2022


Das nächste Treffen unserer Betroffenenvertretung ist für Dienstag, 18. Oktober 2022 um 18.30 Uhr angesetzt, wieder im dialog 101, Köpenicker 101 Ecke Heinrich-Heine-Straße.
Teilnahme auch nach kurzfristiger Anmeldung.


Protokoll des letzten Treffens am 20. September 2022

Beratungspunkte

1. Sanierungsbeirat vom 22.08.22
Bericht über den Besuch von Fr. Matthes, SenBW, mit der Absage zum Bau der Waisenbrücke im Rahmen des Sanierungsablaufs.

Nicht alle Sanierungsziele müssen erreicht werden und eine Verlängerung des Sanierungsgebietes über 2025 hinaus wird nicht möglich sein.

Sie betonte die Verantwortung des Bezirks, der das Vorhaben Waisenbrücke schon längst hätte angefangen können.

Mehr: Waisenbrücke

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BV: Wir beharren weiter auf eine Neue Waisenbrücke

Der folgende Beitrag erschien als Artikel in der Stadtteilzeitung „ecke köpenicker No. 4 September Oktober 2022“


Wir als „Betroffenenvertretung Nördliche Luisenstadt“ beharren weiter auf dem Sanierungsziel Neue Waisenbrücke. So berichtet es auch die aktuelle „ecke“ unter der Überschrift:

Unbefriedigende Korrespondenz

Die „Allianz Neue Waisenbrücke“ bleibt hartnäckig:

Das breite Bündnis aus namhaften Institutionen, Initiativen und Vereinen setzt sich seit einigen Jahren für eine neue Fuß- und Radwegverbindung über die Spree ein als Ersatz für die alte Waisenbrücke, deren Reste nach den Zerstörungen des 2. Weltkriegs abgerissen worden waren.

Die neue Waisenbrücke soll den Kulturstandort um das Märkische Museum mit dem historischen Klosterviertel verbinden.

Die Betroffenenvertretung Nördliche Luisenstadt, die die Allianz mitgründete, verweist darauf, dass die Errichtung einer neuen Brücke bereits seit 2011 Sanierungsziel für die Nördliche Luisenstadt ist, bestätigt auch im Zuge einer umfangreichen Bürgerbeteiligung.

Fördermittel über rund 11 Mio. Euro stehen
zur Verfügung und drohen zu verfallen

Um dem Anliegen Nachdruck zu verleihen, wandte sich die Betroffenenvertretung Ende März an den Senator für Stadtentwicklung, Andreas Geisel, mit der Bitte zu prüfen, ob das Verfahren durch Mitwirkung seiner Senatsverwaltung nicht beschleunigt werden könnte. So hieß es u.a. in dem Brief:

„Prüfen Sie bitte in Ihrem Haus, ob (…) Ihre leistungsfähige Wettbewerbsabteilung diese Steuerungsaufgabe im Sanierungsgebiet nicht sinnvollerweise übernimmt.
Sicherlich in Abstimmung mit SenUMVK, quasi als Blockadelösung und zur Entlastung der SenUMVK-Abteilung (Brücken/Ingenieurbau).
Denn nur durch Ihre Beschleunigung ist unser Sanierungsziel noch zu realisieren. Vielleicht kann man sich sogar zum Ansporn nehmen, dass die letzte Waisenbrücke in den Jahren von 1894 bis 1960 stand und seinerzeit innerhalb von nur zwei Jahren errichtet wurde.“

Die Antwort aus dem Haus der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen folgte erst über zwei Monate später und brachte wenig Neues:

Verwiesen wurde einmal mehr auf die Zuständigkeit der Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz (SenUMVK). Und dort wiederum habe „die Erneuerung der vielen sanierungsbedürftigen Brückenbauwerke Vorrang vor dem Neubau von Brücken.“

Eine Wiedererrichtung der Waisenbrücke
im Sanierungszeitraum bis 2026
sei daher „nicht realistisch“

Auch eine Übernahme lehnte Geisel ab: „Eine Übernahme solcher Fachaufgaben durch unser Haus ist weder rechtlich noch faktisch möglich.“

Die BV will sich damit nicht abspeisen lassen und empfindet die Antwort als unbefriedigend und unwürdig. Sie beharrt darauf, dass der Neubau der Brücke als Sanierungsziel festgelegt wurde – vom Referat SenStadt IVC bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.

„Nach Aufhebung des Sanierungsgebietes stehen weitere 4 Jahre Kassenmittel für die Umsetzung von kommunalen Bauvorhaben zur Verfügung“, argumentiert die BV: „Nach Aufhebung eines Sanierungsgebietes können gegebenenfalls bestimmte, noch nicht umgesetzte Sanierungsziele auch in die Investitionsplanung vom Land Berlin aufgenommen werden.“

Externe Maßnahmeträger helfen

Zudem führt sie zwei Beispiele von Brückenneubauten an, die vom Senat mithilfe von externen Maßnahmeträgern umgesetzt werden:

Eine neue Fuß- und Radwegbrücke am Sophienwerderweg (Friedrichshain /Kreuzberg) und der BVG-Waisentunnel (siehe unten).

Externe Trägerschaften und Beauftragungen sind eine Möglichkeit, den akuten Mangel an eigenem Fachpersonal wie Fachingenieure u.a. in den Senatsverwaltungen zu kompensieren.

Auch die zügige Realisierung des provisorischen Spreeuferwegs in der Nördlichen Luisenstadt wurde mit einer ähnlichen Lösung erst möglich:

Die Einsetzung des treuhänderischen Maßnahmenträgers Stattbau GmbH durch das Land Berlin entlastete das personell unterbesetzte bezirkliche Straßen- und Grünflächenamt.

Beitragstext: „us“ in der Stadtteilzeitung „ecke köpenicker No. 4 September Oktober 2022“

Abbildung oben: Aus dem folgenden Video …

Am 19. Mai 2023 ist wieder „Brückentag“
Rückblick auf 2022 im Video hier:

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Fotocollage unten – Ausschnitte aus dem Video im Youtube Channel des Stadtmuseums:

Das Neue Waisenbrücke Video. – Diese Collage zeigt Szenen-Ausschnitte aus dem Youtube-Video mit Statements und Bildern der „Schiffs-Brücke“ beim Brückentag 2021. – Klick das Bild für eine Großansicht
Das Neue Waisenbrücke Video. – Diese Collage zeigt Szenen-Ausschnitte aus dem Youtube-Video mit Statements und Bildern der „Schiffs-Brücke“ beim Brückentag 2021. – Klick das Bild für eine Großansicht
Mehr „Waisenbrücke“ hier in unserem Blog

Gleich daneben aber nicht zu sehen:
BVG-Waisentunnel unter der Spree

Der 865 Meter lange Waisentunnel wurde 1930 eröffnet und nach der benachbarten Waisenstraße benannt. Bislang ist er eher unbekannt, denn er wird nicht von U-Bahnen mit Fahrgästen genutzt. Vielmehr diente diese Verbindung zwischen den Linien U5 und U8 für Überführungs- und andere Betriebsfahrten.

51 Millionen Euro für einen technischen Tunnel

Doch wegen Baufälligkeit ist der Tunnel seit fünf Jahren gesperrt, die U5 ist damit vom übrigen Großprofilnetz getrennt und zum Inselbetrieb geworden.

Die BVG will nun den maroden Tunnel – der in jedem Fall wegen des Gefährdungspotenzials für die Wasserstraße und die Mühlendammschleuse abgerissen werden muss – durch einen Neubau ersetzen, der nach bisherigen Schätzungen mit mindestens 51 Mio. Euro zu Buche schlagen würde.

Mit der Prüfung und Planung wurde das externe Ingenieurbüro ZPP /Amberg beauftragt.

Mehr „Waisentunnel“ hier in unserem Blog

ecke köpenicker 4 Sept Okt 2022 - hier lesen/downloaden
ecke köpenicker 4 Sept Okt 2022 – hier lesen/downloaden

 


Jetzt plötzlich doch: Baumscheiben-Begrünung sogar erwünscht!

Der folgende Beitrag erschien als Artikel in der Stadtteilzeitung „ecke köpenicker No. 4 September Oktober 2022“


Das Grünflächenamt Mitte revidiert seine Haltung zur Bepflanzung von Baumscheiben – und sucht nun die schönsten Baumscheiben

Das nennt man wohl eine 180-Grad-Wende:
Nachdem das Grünflächenamt Mitte in der Vergangenheit der Bepflanzung von Baumscheiben durch Anwohner und -innen ablehnend gegenüberstand und großen Unmut auf sich zog, wenn es solche Bepflanzungen sogar wieder beseitigte, hat es nun seine Haltung gründlich revidiert:

Es wird künftig nicht nur entsprechende Eigeninitiativen von Bürgern dulden, sondern ruft sogar ausdrücklich und offensiv zum Bepflanzen von Baumscheiben auf, u.a. mit einem Faltblatt, aber auch online (s.u.).

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Die „berlinHistory App“ ist ein Angebot für uns Einheimische

Der folgende Beitrag erschien als Artikel in der Stadtteilzeitung „ecke köpenicker No. 4 September Oktober 2022“


Berlin- und Stadtteil-Geschichte per Smartphone

In Berlin gibt es seit einiger Zeit eine neue Handy-App für lokale Geschichte.

Unter anderem bietet die App die Möglichkeit, sich auf einer Karte von Berlin über die Historie bestimmter „Points of Interest“ zu informieren.

Das Projekt steht noch am Anfang und ist auf die Mitarbeit vieler Freiwilliger angewiesen.

Die berlinHistory App wird von einem Verein angeboten, in dem über 50 Kulturinstitutionen und Geschichtsinitiativen Berlins miteinander kooperieren.

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Gelaufen Do 29. Sept: Amtlicher Spaziergang durch die Luisenstadt Nord

Mit der Bezirksstadträtin für Ordnung, Umwelt, Natur, Straßen und Grünflächen, Frau Dr. Almut Neumann und weiteren Luisenstadt-Akteuren.

Am Donnerstag, 29. September 2022, 15.00 – 17.00 Uhr
Treffpunkt: Auf der Inselbrücke über der Spree (Inselstraße nahe Wallstraße)
Eine Anmeldung unter stk-alexanderplatz@berlin.de bei der Stadtteilkoordination Alexanderplatz, Dr. Sylvia Euler, ist erwünscht.

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„ecke köpenicker“ No 4 September / Oktober 2022 erschienen

Wir veröffentlichen im Nachgang zu dieser Meldung noch Texte aus der Druckausgabe (bzw. dem PDF) in vollständigem Wortlaut oder auch eigene Beiträge zum jeweiligen Thema. Auch externe Links dorthin (grün) werden hier in diesem Beitrag ergänzt.


Die nächste Ausgabe der „ecke köpenicker“ erscheint Ende Oktober 2022 – die bisherigen „ecken“ finden Sie hier


ecke köpenicker 4 September Oktober 2022 - hier lesen/downloaden
ecke köpenicker 4 für-September Oktober 2022 – hier lesen/downloaden

Die Themen in dieser „ecke“

Fit für die nächsten Jahrzehnte

Block Schmidstraße im Heinrich-Heine-Viertel: Die Sanierung der Kita Trauminsel ist weitgehend abgeschlossen

Wasser für die Bäume

Bezirk lobt die »Goldene Gießkanne« aus

Waisenbrücke

Unbefriedigende Korrespondenz
Die BV Nördliche Luisenstadt beharrt weiter auf dem Sanierungsziel Neue Waisenbrücke

„ecke köpenicker“ No 4 September / Oktober 2022 erschienen weiterlesen

Schmidstraße: Die Sanierung der Kita Trauminsel ist weitgehend abgeschlossen

Der folgende Beitrag erschien als Artikel in der Stadtteilzeitung „ecke köpenicker No. 4 September Oktober 2022“


Fit für die nächsten Jahrzehnte

Die Schmidstraße entwickelt sich in den kommenden Jahren zu einem der wichtigsten Standorte für Kitas in der Bezirksregion Alexanderplatz.

Mit der Sanierung der Kita Trauminsel ist ein erster Schritt vollzogen. Wer in dem Gewirr aus Nebenstraßen und Versorgungswegen zwischen den Plattenbauten östlich der Heinrich-Heine-Straße etwas abliefern muss, tut gut daran, sich vorher genauer über sein Ziel zu informieren.

Denn hier heißt alles Schmidstraße

Dank reger Neubautätigkeit der WBM sind in den vergangenen Jahren weitere Adressen hinzugekommen. Und auch die soziale Infrastruktur im Blockinnenbereich wird ausgebaut.

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Fotoalbum TRESOR 31 – Ausstellung im ehemaligen Heizkraftwerk

Unter dem Titel „TRESOR 31“ wurde der 30ste Geburtstag des legendären Techno Clubs mit einer wunderbaren Ausstellung im August 2022 nachgefeiert.

Die Aufnahmen wurden erstellt am 24. August 2022.
Copyright Archiv BV.

1 Der „Hauptfilm“ zur Geschichte des alten TRESOR in der Leipziger Straße
Unter dem Titel „TRESOR 31“ wurde der 30ste Geburtstag des legendären Techno Clubs mit einer wunderbaren Ausstellung und vielen Techno Konzerten im August 2022 nachgefeiert
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Alle Fotos: Archiv Betroffenenvertretung


Alle weiteren Fotogalerien hier auf dieser Sonderseite


PROTOKOLL der BV-Beratung vom 16. August 2022


Das nächste Treffen der Betroffenenvertretung am Dienstag, 20. September 2022 um 18.30 Uhr, ist als Präsenzveranstaltung im dialog 101, Köpenicker 101 Ecke Heinrich-Heine-Straße, vorgesehen. Teilnahme auch nach kurzfristiger Anmeldung.


Protokoll des letzten Treffens am 16. August 2022

Beratungspunkte

1. Sanierungsbeirat vom 25.07.22
Zum Stand der Waisenbrücke wollte Frau Matthes kurzfristig in den Sanierungsbeirat kommen. Krankheitsbedingt fiel dies aus. Dies soll in der nächsten Sitzung nachgeholt werden.

Die Teilnehmer wurden schon dahingehend informiert, dass Mittel für den Waisenbrückenbau noch bis zu vier Jahren nach Ende des Sanierungsgebietes zweckgebunden genutzt werden können.

Und dass auch mit der Aufhebung des Sanierungsgebietes der Bau einer Waisenbrücke als noch zu leistende Aufgabe festgeschrieben werden kann.

Die Vertreter der Betroffenenvertretung bitten, um eine entsprechende schriftliche Bestätigung.

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