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Das WBM-Neubauvorhaben. Baubeginn noch in diesem Jahr?

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 Der folgende Text erschien als Artikel in der Stadtteilzeitung „ecke köpenicker No. 3 Juni Juli 2022″


Das WBM-Neubauvorhaben Köpenicker Straße 104-114 nimmt Fahrt auf

Als vor acht Jahren erstmals die Rede davon war, dass die WBM im Zuge der Wohnungsbauoffensive entlang der Köpenicker Straße neue Wohnbauten errichten will, und zwar auf dem Areal des dortigen Parkplatzstreifens, war die Aufmerksamkeit groß.

Und zunächst ging das Projekt auch recht zügig voran

Bereits 2015 lobte der Senat einen Architekturwettbewerb aus, den die Arbeitsgemeinschaft ARGE LOVE architecture and urbanism (Graz /Österreich) aufgrund der hohen städtebaulichen Qualität ihres Entwurfs für sich entscheiden konnte.

Geplant waren ca. 160 Wohnungen in einer langgezogenen 3-geschossigen Wohnbebauung und einem 12-geschossigen Punkthochhaus.

2016 wurde vom Bezirksamt Mitte ein positiver Bauvorbescheid erteilt, im Folgenden verzögerte jedoch eine langwierige Auseinandersetzung mit der Lärmschutzproblematik das Verfahren.

Im Zuge dessen nahm die WBM einige Umplanungen vor, u. a. wurde die unteren Geschosse des Punkthochhauses nun für eine Büro- statt für eine Wohnnutzung geplant.

Jetzt rückt der Baubeginn in greifbare Nähe

Die WBM hat beim Bezirksamt Mitte einen Bauantrag sowie einen Antrag auf sanierungsrechtliche Genehmigung gestellt. Die Wohnungsbaugesellschaft will sogar noch Ende dieses Jahres mit ersten Baumaßnahmen beginnen.

In diesem Zusammenhang wurde die aktualisierte Planung auf dem Sanierungsbeirat auch der Betroffenenvertretung Nördliche Luisenstadt vorgestellt.

WBM Bauvorhaben - Foto: Ch. Eckelt
Standort gegenüber des Kraftwerkes: WBM Bauvorhaben an der Köpenicker Straße 104-114 – Foto: Ch. Eckelt

Das Bauvorhaben besteht aus einem dreigeschossigen Flachbau entlang der Köpenicker Straße 104-114 mit sechs Innenhöfen und einem elfgeschossigen Hochhaus an der Köpenicker Straße Ecke Michaelkirchstraße. Insgesamt sind 106 Wohneinheiten geplant, davon 58 gefördert.

Das Untergeschoss des Flachbaus soll Fahrradabstellmöglichkeiten, Lagerräume und Mieterkeller aufnehmen; Kfz-Tiefgaragen sind nicht vorgesehen. Im Erdgeschoss wird es Räume für gewerbliche Nutzungen, also Läden und Dienstleistungen geben, u.a. für einen Supermarkt und ein Fitness-Studio.

Das erste und zweite Obergeschoss
bleibt dem Wohnen vorbehalten

Insgesamt sind im Flachbau 78 Wohnungen geplant.

Im zwölfgeschossigen Punkthochhaus soll das Erdgeschoss öffentlich zugänglich sein, hier werden Concierge, Gastronomie und Dienstleistungen Platz finden.

Für das erste bis vierte Obergeschoss sind Gewerbeeinheiten, also Büros vorgesehen.

Im fünften bis achten Obergeschoss wird es Raum für „Cluster-Wohnen“ geben. Damit sind Räume gemeint, die für unterschiedlichste Wohngemeinschaften geeignet sind, z. B. auch für Senioren-WGs.

Pro Etage soll es zwei solcher Cluster mit je vier Wohneinheiten geben, insgesamt also 32, verteilt auf vier Geschosse. Im 9. bis 11. Obergeschoss sollen weitere 18 Wohnungen entstehen.

Auf dem Dach des Flachbaus ist eine Photovoltaik-Anlage vorgesehen. Eine rückwärtige Anliegerstraße erschließt den Neubau.

Der Außenraum zwischen dem Flachbau und dem Hochhaus wird platzartig und frei zugänglich gestaltet, Sitzgelegenheiten und Gehölze akzentuieren den Raum. Hier wird auch an die Maschinenfabrik von Otto Lilienthal erinnert. Dazu wird im Außenraum eine Holzterrasse in Form eines Flügels der Lilienthalschen Flugapparatur angelegt.

Der Lindenhain südlich des Hochhauses soll mit Spielelementen ausgestattet werden.

Die zuständige Sanierungsverwaltungsstelle des Bezirks ist in Abstimmung mit der WBM bezüglich der Gestaltung des Außenraums rund um das Hochhaus und dessen Einfügung in das aktuelle Planungskonzept zur Michaelkirchstraße.

Natürlich ist das Vorhaben vor allem für die Mieterinnen und Mieter in den Bestandsbauten entlang der Köpenicker Straße 104-114 von großem Interesse – schließlich entsteht hier direkt vor ihrer Haustür, ihren Fenstern eine neue Nachbarschaft.

Und viele sahen das Vorhaben der WBM deshalb erstmal mit Skepsis. Um ihnen die Ängste zu nehmen und für mehr Transparenz zu sorgen, lud die WBM deshalb Anfang Mai (wenn auch sehr kurzfristig) zu einem „Marktplatz“ vor Ort ein.

Bürgerbeteiligung ist dokumentiert

An mehreren Ständen kamen WBM-Mitarbeiter, Architekten und Planer mit Anwohnerinnen und Anwohnern ins Gespräch, informierten über das Vorhaben, beantworteten viele Fragen und diskutierten unterschiedliche Aspekte des Vorhabens.

Ausführlich sind die gesamte Bürgerbeteiligung zum Projekt und die Fragen, Reaktionen und Ergebnisse des „Markttages“ noch einmal zum Nachlesen auf der Website der WBM dokumentiert:

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www.WBM.de/unternehmen/unternehmensauftrag/partizipation/koepenicker

Text/Foto: us/Ch. Eckelt in der „ecke köpenicker No 3 Juni Juli 2022“ – hier downloaden/lesen

Grafiken: WBM Homepage

ecke köpenicker 3 Juni Juli 2022 - hier lesen/downloaden
ecke köpenicker 3 Juni Juli 2022 – hier lesen/downloaden

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