Sa 14. Mai 2022 Der 8. Tag der Städtebauförderung steht an

Bund und Länder, der Deutsche Städtetag sowie der Deutsche Städte- und Gemeindebund möchten wieder einmal auf die Erfolge der Städtebauförderung aufmerksam machen.

Dazu ist mittlerweile ein sehr umfangreiches Programm in den Kiezen zusammengestellt.

Es sind über 50 Veranstaltungen in diesem Jahr, bei denen sich Engagement der Berlinerinnen und Berliner aus Verwaltung und Zivilgesellschaft für ihre Stadt zeigen soll.

Das Berliner Motto lautet
„Gemeinsam Berlin Gestalten“

Das Spektrum der Veranstaltungen ist breit:

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Zeitung fragt: „Berliner Brückenstreit: Wie viele Autos verträgt Mitte?“

Brückentage der ganz anderen Art finden bereits seit längerer Zeit als Streit um den Neubau der Mühlendamm- und Getraudenbrücke statt.

Während der Senat die Mühlendammbrücke in den alten Dimensionen wieder neu aufbauen will, halten Bürger und Initiativen die alte Planung für überholt, vor allem vor einem historischen Hintergrund als auch im Hinblick auf die große Verkehrswende.

„Wie viele Autos verträgt Mitte?“

Peter Neumann hat für die Berliner Zeitung den Stand der Diskussion, des Streits hier einem längeren Artikel am 5. Mai 2022 versucht zu schildern.

Bitte lesen Sie die ganze Geschichte, die gespickt ist mit alternativen Idee, hier im Online-Portal der Berliner Zeitung:

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Sa 7. Mai Das WBM Neubauvorhaben in der Köpenicker: Marktplatz als Bürgertreff

Mit diesem bei uns spät eingetrudeltem Einladungsplakat zum WBM Neubauvorhaben in der Köpenicker Straße 104-114 lädt die Wohnungsbaugesellschaft zu einem „Marktplatz“ ein.

Der Termin ist kurzfristig angesetzt, aber schauen Sie dort doch mal am

Samstag, 7. Mai 2022, von 11 bis 17 Uhr vor den Hauseingängen in der Köpenicker Straße 104 – 110
Anlass und Hintergrund

Der Abschluss der Entwurfsplanung und die Stellung des Bauantrags im März 2022 geben Anlass über den aktuellen Planungsstand und die kommenden Schritte zu informieren.

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Allianz für eine neue Waisenbrücke: Am 27. Mai ist wieder Brückentag

Ein Brückentag im zweifachen Sinn:

Der Freitag zwischen Himmelfahrt (Feiertag) und dem anschließenden Wochenende wird von der „Allianz Neue Waisenbrücke“ wieder gemeinsam mit dem Verein „Historischer Hafen Berlin“ für ein öffentliches Spree-Spektakel genutzt.

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Von der Brandstiftung zum Happy End  – Wie es mit dem Spreefeld weiterging

Der folgende Text erschien als Artikel in der Stadtteilzeitung „ecke köpenicker“ No. 2 April Mai 2022


Mit der Grundsteinlegung für das erste Haus des Spreefeldes vor genau zehn Jahren endete die erste Kolumne zur Geschichte dieses besonderen Areals (Ecke Köpenicker 1/2022).

Damit möglichst viele auch diese Fortsetzung lesen, schloss ich mit einem sogenannten Cliffhanger, also einer Vorschau auf diesen Text, in dem es zuerst um die Brandstiftung im Rohbau geht.

Der Brand wurde 2012 nachts im Aufzugsschacht gelegt, als der frisch gegossene Rohbau trocknen sollte. Dieses Feuer, wäre es nicht rechtzeitig entdeckt worden, hätte leicht das ganze Gebäude vernichten können.

Zu den Brandstiftern kann man nur spekulieren, niemand wurde jemals dafür zur Rechenschaft gezogen. Nicht einmal einen begründeten Verdacht gibt es.

Aber die Geschichte hat einen Helden, und zwar den Kiffer Steve vom Spreeacker. Denn das Bootshaus und der kleine Hügel daneben waren für das Projekt Spreeacker zur Zwischennutzung freigegeben, damit Menschen dort vorübergehend wohnen konnten.

So entstand das Teepeeland und so siedelte Steve mit seiner echten mongolischen Jurte neben dem Bootshaus und nahe an der Baustelle.

Teepeeland im März 2022
Teepeeland im März 2022 – Klick für die Großansicht

Steve hatte ein großes Herz, er kiffte viel und schlief den ganzen Tag. Dafür war er nachts wach und bemerkte so das Feuer. Er schlug Alarm und so wurde der Brand zeitig gelöscht und die Schäden hielten sich im Rahmen.

Für Steve wurden die Ereignisse zum Einstieg in ein normales Leben, denn der 26-jährige Obdachlose bekam als Sicherheitsbeauftragter des Spreefeldes seine erste Festanstellung.

Während Steve die Spreefeld-Häuser erfolgreich vor weiteren Angriffen schützte, hatte er mit seiner Jurte weniger Glück. Sie wurde auch von anderen mitgenutzt und durch unsachgemäße Bedienung eines Ofens und Funkenflug selbst Opfer eines Brandes.

Glücklicherweise gab es keine Verletzten, aber das Zelt samt dem Holzvorbau mit der kleinen Terrasse brannte nieder.

Die Baustelle des Spreefeldes bot aber auch schon vor eigentlichem Baubeginn unangenehme Überraschungen. Bei der Erdsanierung musste wegen eines alten Ziegelfundaments aus dem 19. Jahrhundert viel tiefer gegraben werden als geplant, eine unerwartete Kostensteigerung. Andererseits war das Erdreich nicht wie befürchtet kontaminiert.

Das Spreefeld wurde gebaut und, inzwischen wohl in der Berliner Innenstadt ganz undenkbar, der Kostenrahmen von 2100 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche konnte eingehalten werden.

Nicht zuletzt durch den günstigen Grundstückspreis. Es handelt sich um Plattenbauten, nicht ganz wie in der DDR, aber tatsächlich sind die Fassadenelemente samt Fenstern als Platten vorgefertigt.

2009 war die GmbH gegründet worden. Mit einem feierlichen Akt war die GmbH dann in eine Genossenschaft umgewandelt worden, 2012 war Baubeginn.

Die Geldgeber der GmbH hatten sich garantieren lassen, dass sie ihre Wohnungen aus der Genossenschaft herauskaufen könnten. Letztlich haben über 50% der Mitglieder dieses Recht in Anspruch genommen.

So ist das Spreefeld inzwischen eher eine Wohnungseigentümergesellschaft als eine Genossenschaft, da der Genossenschaft weniger als 50% des Spreefelds gehört.

Die Häuser wurden nacheinander im Winter 2013/14 bezogen. Es gab drei WGs, in einem Haus zum Beispiel die Alten-WG auf einer ganzen Etage, so genannt, weil die Bewohner über 50 Jahre alt waren.

Alle dort hatten eigene Kochgelegenheiten, aber auch eine Gemeinschaftsküche gehörte dazu. Es gibt keine Gemeinschaftsräume im Spreefeld, aber Gemeinschaftsterrassen.

In anderen WGs des Bauprojekts gibt es immerhin die Möglichkeit, später die einzelnen Zimmer mit Kochgelegenheiten zu komplettieren. Außerdem gibt es über zwei Etagen die Kater-WG vom Kater Holzig, deren Bewohner in Selbsthilfe an dem Bau mitgearbeitet haben.

Das Bootshaus mit Spreeterrasse im März 2022
Das Bootshaus mit Spreeterrasse im März 2022 – Klick für die Großansicht

Das Motorboot im Bootshaus gehört der Genossenschaft und es ist wahrscheinlich das originellste Alleinstellungsmerkmal des Spreefelds, dass die Bewohner mit dem Gemeinschafts-Motorboot zur Mühlendammschleuse oder nach Köpenick fahren können, wenn sie über den nötigen Bootsführerschein verfügen.

Die Mühe der Architekten, Genossen und aller anderen am Spreefeld Beteiligten wurde mit dem Deutschen Architekturpreis belohnt. Derzeit wohnen ungefähr 100 Menschen im Spreefeld.

Text: Falko Hennig in der „ecke köpenicker“ No. 2 April Mai 2022

Abildung oben: Google Earth


In Planung: Spreeuferweg Süd
In Planung: Spreeuferweg Süd – Klick für die Großansicht

In diesen Beitrag eingefügte Fotos: Ralph Bauer


Gesamte ecke downloaden/lesen
Gesamte ecke downloaden/lesen

Liebe Einwohner*innen und Tourismusakteur*innen des Bezirkes Mitte von Berlin

… so die Anrede eines Aufrufs zur Beteiligung an einer Meinungsumfrage des Bezirksamtes Mitte.

Und das sind die Themen der Umfrage:


  • Welches sind die touristischen Besonderheiten unseres Bezirkes?
  • Profitiert Berlin Mitte vom Tourismus?
  • Wo sehen Sie Handlungsbedarfe bei der weiteren touristischen Entwicklung?

Also Ihr persönlicher Bezug zum Tourismus in unserem Bezirk wird gefragt.

Die Befragung ist Bestandteil der Erstellung des Touristischen Entwicklungskonzeptes für den Bezirk Mitte von Berlin.
Die Analyse der Meinungen als Einwohnerin oder Tourismusakteurin soll in die Strategie einfließen.

Für die Dauer der Befragung werden ca. 10 Minuten genannt,
verspricht das „Ihr Team der Wirtschaftsförderung Mitte“.


Weitergehende Informationen zum Tourismusverständnis

Die Befragung richtet sich explizit an Einwohnerinnen und Tourismusakteurinnen (Beschäftigte im Tourismus). Als Touristinnen in dieser Befragung verstehen wir neben Übernachtungsgästen, die Berlin für einen Kurzurlaub oder Urlaub besuchen, auch Brandenburgerinnen, die einen Tagesausflug, bspw. am Wochenende nach Berlin Mitte machen sowie Einwohner*innen aus einem anderen Berliner Bezirk, die die touristischen Angebote im Bezirk Mitte nutzen.

Quelle unseres Beitrages ist diese Seite, wo Sie auch die Umfrage finden:

www.Survey.Lamapoll.de/BerlinMitte

Hinweis: Es gibt auch offen Fragen, wo Sie frei texten dürfen.



 

PROTOKOLL der BV-Beratung vom 15. März 2022

Ort: Online-Konferenz
Zeit: Dienstag 15. März 2022, von 18.30 bis 19.10 Uhr
Teilnehmer: Teilnehmer*innen-Liste liegt vor


Das nächste Treffen der Betroffenenvertretung am Dienstag 19. April wieder als Videokonferenz. Teilnahmezugang auf Anfrage.

Beratungspunkte

1. Ehemaliges Postfuhramt

Das Brückengebäude ist inzwischen vollständig abgeräumt.
Es gibt Hinweise, dass die Planung für die Neubauten für die Baustelle Postfuhramt an einen neuen Entwickler übergegangen sein soll.
Ob ein Eigentümerwechsel erfolgt ist, ist nicht bekannt.
(Nachfrage für Sanierungsbeirat, BA).
Es wurden weiterhin Bauarbeiter auf der Baustelle beobachtet.

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Büro für Bürgerbeteiligung: „FEIN“e Sachmittel für Engagement in Nachbarschaften beantragen

„FEIN“ ist die amtliche Abkürzung für „Freiwilliges Engagement in Nachbarschaften“. FEIN kann im Bezirk Mitte können ab sofort beantragt werden.

Die zur Unterstützung von Initiativen ehrenamtlich engagierter Bürgerinnen und Bürger haben in diesem Jahr allerdings noch den Vorbehalt des Beschlusses zum Doppelhaushalt 2022/2023.

Gefördert werden Maßnahmen zur Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur in der Nachbarschaft.

Die Umsetzung erfolgt in freiwilliger Eigenleistung und die erforderlichen Kosten für die dafür benötigten Sachmittel werden bis zu einem Höchstbetrag in Höhe von 3.500 Euro übernommen. Büro für Bürgerbeteiligung: „FEIN“e Sachmittel für Engagement in Nachbarschaften beantragen weiterlesen

Umgestaltung der Michaelkirchstraße kommt näher

Der geplante Grünzug nimmt konkretere Gestalt an

Bei der Umgestaltung der Michaelkirchstraße ist Klimaanpassung ein wichtiges Motiv

Die Planungen für die Gestaltung eines Grünzugs entlang der Michaelkirchstraße nehmen allmählich konkretere Gestalt an.

Nach zwei Stufen der öffentlichen Beteiligung – einem „Online-Spaziergang“ im April 2021 sowie einem Workshop im Oktober letzten Jahres, an dem man sich auch über die Online-Plattform berlin.de beteiligen konnte – hatte die beauftragten Planungsbüros bgmr Landschaftsarchitekten und Gruppe planwerk viele Ideen, Anregungen und Wünsche von Anwohnerinnen und Anwohnern mitgenommen, um sie in die weitere Planung einfließen zu lassen. Umgestaltung der Michaelkirchstraße kommt näher weiterlesen

„ecke köpenicker“ No 2 April / Mai 2022 erschienen

Wir werden für diesen Online-Beitrag noch weitere Texte aus der Druckausgabe (bzw. dem PDF) anreißen.


Die Themen in dieser „ecke“

ecke köpenicker 2 April Mai 2022 - hier lesen/downloaden
ecke köpenicker No 2 April Mai 2022 – PDF hier herunterladen

Der geplante Grünzug nimmt konkretere Gestalt an
Bei der Umgestaltung der Michaelkirchstraße ist Klimaanpassung ein wichtiges Motiv.

Die Planungen für die Gestaltung eines Grünzugs entlang der Michaelkirchstraße nehmen allmählich konkretere Gestalt an.

Nach zwei Stufen der öffentlichen Beteiligung – einem „Online-Spaziergang“ im April 2021 sowie einem Workshop im Oktober letzten Jahres, an dem man sich auch über die Online-Plattform berlin.de beteiligen konnte – hatte die beauftragten Planungsbüros bgmr Landschaftsarchitekten und Gruppe planwerk viele Ideen, Anregungen und Wünsche von Anwohnerinnen und Anwohnern mitgenommen, um sie in die weitere Planung einfließen zu lassen.

Ende März 2022 wurde der Betroffenenvertretung Nördliche Luisenstadt und anderen Interessierten die Ergebnisse des Planungskonzepts präsentiert (..) – Die ganze Geschichte hier!

Und noch mehr Michaelkirchstraße hier


Die nächste Ausgabe der „ecke köpenicker“ erscheint Anfang Juni 2022 – die bisherigen „ecken“ finden Sie hier


„ecke köpenicker“ No 2 April / Mai 2022 erschienen weiterlesen

Amtliche Lastenradtour macht Stopp am Engelbecken

Das Büro für Bürgerbeteiligung *) arbeitet im Auftrag des Bezirksamtes Mitte von Berlin. Im Rahmen einer von diesem „Büro“ geplanten Lastenradtour durch die Berliner Mitte und ist am Donnerstag, den 28. April 2022 ein Stopp am Engelbecken vorgesehen.

Ziel sei es, das Büro als Anlaufstelle bekannt zu machen und mit Leuten vor Ort ins Gespräch zu kommen, Fragen und Bedarfe zu hören und im besten Falle auch einige Antworten und Infos geben zu können über bezirkliche Vorhaben, über Beteiligungsmöglichkeiten im allgemeinen und vor Ort, über Lernworkshops usw.


Inzwischen wurde der Termin veröffentlicht und steht also:
Donnerstag 28. April 2022, 12 – 13.30 Uhr
Mit dabei: die „Kiezblockinitiative Nördliche Luisenstadt“
Treffpunkt zwischen Engelbecken und Michaelkirchplatz


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Köpenicker Straße – TV-Konzerte ohne Publikum: 30 Jahre Tresor gefeiert

Vielen Luisenstädtern kommt das ehemalige Kraftwerk an der Köpenicker Straße wohl wie eine riesige Black Box vor. Während einige Veranstaltungen wie Ausstellungen und Galerien durchaus für jedermann bei Tageslicht zugänglich sind, findet das Nachtleben im Keller des Gebäudes, dem „Tresor“, im Geheimen und eher nur für angereiste Techno-Fans statt.

Tresor lebt

Zahlreiche Künstler der elektronischen Musik feierten nun das 30-jährige Bestehen des legendären Berliner Clubs. Seit 1991 besteht dieser bekannten Berliner Techno Club – anfangs in der Leipziger Straße, seit 2007  im riesigen, ehemaligen Kraftwerk an der Köpenicker Straße.

Der eigentliche, heutige Tresor befindet sich auf drei Etagen im teils unterirdischen Teil des Industriegebäudes.
Aufgelegt wird Tanzmusik in den Farben Electro, Clubmusik und House.

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„Xhain-Terrassen 2022“

Die Grenze zwischen der Luisenstadt Nord (Mitte) und Luisenstadt Süd (Xhain) ist auch eine Grenze zwischen Licht, Luft und Grün sowie Enge, Verkehr und weniger Grün. Und eine Grenze zwischen „nix los hier“ und „hier steppt der Bär“.

Vor allem auf den Kreuzberger Gehsteigen ist bei einigermaßen trockenem Wetter kaum ein Durchkommen – jede gastronomische Einrichtung stellt Stühle und Tische vor die Tür.

Dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg gefällt das. Geheweg-Radlern nicht – aber das ist ein anderes Thema.

„Xhain-Terrassen 2022“ weiterlesen

Michaelkirchstraße wird Grünzug – so der Plan

Vorstellung der Endergebnisse des Berichts zum Planungskonzept Grünzug Michaelkirchstraße

Die PlanerInnen bgmr und Gruppe Planwerk werden bei der nächsten Sitzung des Sanierungsbeirates am Montag, den 28.3.22, im dialog 101 die möglichen Pläne zur Umgestaltung der Michaelkirchstraße zu einem „Grünzug“ vorstellen.

Angekündigt ist auch der Auftraggeber „UmNat“, das Umwelt- und Naturschutzamt Mitte. Michaelkirchstraße wird Grünzug – so der Plan weiterlesen

Kiezblocks: „Jeder Ort und jedes Haus sind weiterhin per Kfz erreichbar“

Beate Leopold vom Bürgerverein Luisenstadt führte ein ausführliches Gespräch zum Thema Kiezblocks mit Stefan Lehmkühler von Changing Cities e. V. und Christian Unger von der Kiezblockinitiative Nördliche Luisenstadt.

Eigentlich ist es ja ganz einfach – und die Idee spätestens seit der Erfindung der Fußgängerzonen auch keine neue: Grundsätzlich geht es immer darum, den Kfz-Durchgangsverkehr aus einem Wohngebiet herauszuhalten und so die Lebensqualität der dort Wohnenden zu verbessern.

Changing Cities e. V. ist als Initiator das netzwerkende und fördernde Rückgrat der seit zwei Jahren in Berlin entstandenen Kiezblock-Initiativen – in der Luisenstadt Nord und Süd werden zwei jeweils unterschiedliche Konzepte entwickelt.

Für die ferne Zukunft hat sich Changing Cities 15 Kiezblöcke je Bezirk überlegt, 180 insgesamt. Auf der Website wird hochgezählt – mehr als 50 Initiativen sind es immerhin bereits.

In Berlin Mitte und in Friedrichshain-Kreuzberg unterstützen die BVVen die Ideen.

Bitte lesen Sie das ganze, sehr ausführliche (daher langer Text) Gespräch über „Pollerbü“-Ideen (tagesspiegel) auf der Website des Bürgervereins:

www.Buergerverein-Luisenstadt.de/../jeder-ort-und-jedes-haus-sind-weiterhin-per-kfzerreichbar


Grafik oben: Flyer der Kiezblock Initiative Nördliche Luisenstadt

Mehr


 

Ehrenamt würdigen – Aufwandsentschädigungen für die Stadtteilvertretungen in Mitte fortsetzen!

Der folgende „Offene Brief“ der Stadtteilvertretungen Turmstraße und Müllerstraße sowie der Betroffenenvertretung Nördliche Luisenstadt wurde u. a. in der „ecke köpenicker“ No. 1 Februar/März 2022 veröffentlicht. Unterhalb des Brieftextes finden Sie eine Erläuterung der „ecke“-Redaktion.


Sehr geehrte Frau Sanehy (Vorsitzende des Ausschusses Soziale Stadt der BVV Mitte, Anm. d. Red.),

die Stadtteilvertretungen Turmstraße, Müllerstraße und Nördliche Luisenstadt haben es sehr begrüßt, dass ihre ehrenamtliche Arbeit in Mitte 2020/21 erstmals auch durch eine Aufwandsentschädigung gewürdigt wurde.

Insbesondere vor dem Hintergrund, dass der Bezirk Mitte der einzige Berliner Bezirk ist, der damit die Arbeit der vielen Menschen in den Stadtteilvertretungen und Quartiersräten honoriert, schätzen wir dieses „bezirkliche Statement für die Anerkennung der Engagierten“ sehr hoch ein.

Ehrenamt würdigen – Aufwandsentschädigungen für die Stadtteilvertretungen in Mitte fortsetzen! weiterlesen

Von der GmbH zur Genossenschaft – Spreefeld, wie alles begann

Der folgende Text erschien als Artikel in der Stadtteilzeitung „ecke köpenicker“ No. 1  Februar März 2022


Vermutlich wissen nicht alle Leserinnen, was ein Helikoptergrundstück ist. Für die Vorgeschichte des Wohnprojektes Spreefeld zwischen Wilhelmine-Gemberg-Weg und Spree ist diese Sonderform von Immobilien aber durchaus wichtig.

Helikopter- oder Hubschraubergrundstück nennt man ein Anwesen, das keine Anbindung an öffentliches Straßenland hat und bei dem Leitungs- und Wegerechte fehlen.

Als Baugrund ist solches Gelände nicht zu gebrauchen, denn man kann es ja legal nur mittels Hubschrauber betreten.

Genau ein solches Terrain war das Spreefeld. Es hat zwar das Spreeufer und sogar ein Bootshaus. Aber selbst in einer Stadt wie Berlin würde es niemand wagen, vom Wasser aus eine Laube zu erbauen, ganz zu schweigen von drei sechsgeschossigen Wohnhäusern.

Abenteuerlich ist die Geschichte, wie es dann doch so gekommen ist

Es begann Anfang der 2000er Jahre mit einer Gruppe von ungefähr einem Dutzend Künstlerinnen um Jochen Sandig, Sasha Waltz, Andreas Trogisch und Christian Schöningh. Sie wollten eine Baugruppe bilden, um die alte Seifenfabrik neben dem Spreefeld in ein Wohnhaus auszubauen.

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PROTOKOLL der BV-Beratung vom 15. Februar 2022

Ort: Online-Konferenz
Zeit: Dienstag 15. Februar, von 18.30 bis 20.00 Uhr
Teilnehmer: Teilnehmer*innen-Liste liegt vor


Das nächste Treffen der Betroffenenvertretung am Dienstag 15. März wieder als Videokonferenz. Teilnahmezugang auf Anfrage.

Beratungspunkte

1. Ehemaliges Postfuhramt

Auf dem Nachbargrundstück Melchiorstraße 10 sind Schäden an zwei Garagen durch herabfallenden Schutt entstanden.
Im Wohnhaus Melchiorstraße 11 sind bisher keine Risse im Mauerwerk entdeckt worden.
Schäden infolge der Grundwasserabsenkung sind langfristig noch nicht abschätzbar.
Der Entwurf einer Nachbarschaftsvereinbarung mit dem Investor ist gebilligt worden und befindet sich jetzt in der finalen Abstimmung. Eines der Hauptziele darin ist der Erhalt von zwei großen Bäumen.
Feuchteerscheinungen an den Kellerwänden werden vom Gutachter auch noch nachträglich aufgenommen, da dies bei der Eingangsuntersuchung nicht mitaufgenommen wurde. Die Mauer- und Zaunhöhen werden bis auf 2,5 m wieder hergestellt.

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Luisenstadt: Straßen mit Erneuerungsbedarf

Unter dem o. a. Titel erschien der folgende Beitrag in der „ecke köpenicker“ im Februar 2022.


In der Ohmstraße soll es im nächsten Jahr (2023) endlich losgehen

Auf Berlin.de, der Beteiligungsplattform des Landes Berlin, ist sie bereits eingestellt: die Ohmstraße. Denn sie gehört zu den Projekten, die im Förder- und Sanierungsgebiet Nördliche Luisenstadt noch zur Realisierung anstehen.

Die Ohmstraße, eine Verbindung von der Köpenicker zur Rungestraße, ist kurz und schmal – gerade mal sieben Meter misst sie in der Breite, die Bürgersteige verdienen an manchen Stellen diesen Namen kaum noch. Auch deshalb birgt sie einige Gefahrenstellen.

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Beteiligungslandschaft Mitte: Luisenstadt als Eckensteher

#mittemachen, „Misch mit in Mitte!“, Büro für Bürgerbeteiligung, Sozialraumorientierte Planungskoordination, in der Beteiligungslandschaft des Bezirks Mitte wird mit neuen Begriffen ein heftiger Wind angefacht und es gilt, den Überblick nicht zu verlieren.

Ob der frische Wind nur Stürme im Wasserglas sind, lässt sich bei Berlin.de beobachten.

Mit ganzen vier Stellen kümmern sich vier Mitarbeiter – zwei intern, zwei extern – im Büro für Bürgerbeteiligung um Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung und Bürgerschaft.

Nun wurde aktuell eine eindrucksvolle „Karte der Beteiligungslandschaft“ gebastelt. Und ergänzend gibt es eine „Karte des Landesvermögens in Berlin Mitte“, sie soll helfen, Besitzer von Grundstücken herauszufinden.

Weiteres Material, das eingesehen/heruntergeladen werden kann:

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Bürgerbeteiligung zu Radbahn-Testfeld in der Luisenstadt Süd gestartet

Das sogenannte „Radbahn-Projekt“ schaltet einen Gang höher. Am südlichen Rand der Luisenstadt zwischen Kottbusser Tor und Görlitzer Bahnhof soll unter der U-Bahnlinie 1 – dort als Hochbahn – ein 200 Meter langes Testfeld entstehen.

Dafür ist kürzlich eine Bürgerbeteiligung gestartet. Das Radbahn-Projekt sieht unter und entlang des Bahnviadukts der U1 Radwege vor – in Kreuzberg vom Kottbusser Tor bis zur Oberbaumbrücke.

Diese Idee gibt es schon seit 2015. Das „Reallabor Radbahn“, das das nationale Projekt des Städtebaus weiterentwickelt, plant das Testfeld.

Was ist mit den freien Flächen neben dem Radweg?

Bei der Online-Bürgerbeteiligung auf mein.berlin.de soll es nun darum gehen, was mit den freien Flächen unter dem Viadukt neben der Radspur passiert.

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Ausstellung im Bärenzwinger – „Into the drift and sway“

Die Gruppenausstellung „Into the drift and sway“ ist noch bis zum 20. Februar 2022 zu sehen.

Sie bezieht sich auf den Bärenzwinger als Ort eines ständigen Wandels. Er wurde am südlichen Parkeingang auf einem Gelände errichtet, auf dem sich von 1908 bis 1938 ein BVG-Straßenreinigungsdepot mit öffentlicher Bedürfnisanstalt befand.

Aus den Ziegeln dieses Gebäudes wurde der Bärenzwinger gebaut. Die Nähe zum Park, das nahe gelegene Spreeufer, eine ehemalige öffentliche Volksbadeanstalt und Spuren homosexueller Lokale auf der Wallstraße und Inselstraße in der Nachbarschaft des Bärenzwingers verweisen auf eine mögliche Vergangenheit des Geländes als „Cruising Area“. Ausstellung im Bärenzwinger – „Into the drift and sway“ weiterlesen

Kiezblock ist kein Bullerbü

Wie sieht und fühlt sich Durchgangs- und Schleichverkehr im Kiez für Anwohnende eigentlich an – das hat sich die Kiezblockinitiative „Nördliche Luisenstadt“ gefragt und dies jenseits von den üblichen Momentaufnahmen in einer Anwohnerstraße – der Alten Jakobstraße – im Kiez laufend dokumentiert: 

www.Telraam.net/en/location/9000002582

Interessantes Hightech. Ein Telraam-Gerät ist eine Kombination aus einem Raspberry Pi-Mikrocomputer, Sensoren und einer Kamera mit niedriger Auflösung. Das Gerät wird an der Innenseite eines Fensters im Obergeschoss mit Blick auf die Straße montiert. Um die Verkehrszählungsdaten direkt an die zentrale Datenbank zu senden, benötigt das Gerät eine kontinuierliche Wi-Fi-Verbindung zum Internet...Mehr Hightech …

Und selbst an einem schönen Sommertag sieht das in real-life dann so aus:

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Stadtteilvertretungen und BVV sind sich uneinig

Unter dem o. a. Titel erschien der folgende Beitrag in der „ecke köpenicker“ im Februar 2022:

Die Stadtteilvertretungen in Mittes Sanierungsgebieten (darunter auch die Betroffenenvertretung Nördliche Luisenstadt) hatte bislang besondere Rechte im BVV-Ausschuss für Stadtentwicklung, die ihr jetzt genommen wurden:

Auf Antrag der Grünen und der SPD beschloss die BVV Mitte im November, dass künftig die „Berichte der Stadtteilvertretungen“ in den Ausschuss „Soziale Stadt“ zu integrieren seien.

Stadtteilvertretungen und BVV sind sich uneinig weiterlesen

Unsere Website in anderen Sprachen

Fragen Sie bitte nicht, wie das funktioniert. Aber es tut es.

Google gibt ja auch vieles zurück – zum Beispiel automatische Webseiten-Übersetzungen.

Die Qualität können wohl nur ausgebildete Übersetzer und Muttersprachler einschätzen ;-).

Es gibt auch zahlungspflichtige Übersetzungs-Plugins mit besseren Ergebnissen, aber da wir keine kommerzielle Website betreiben, bleibt das außen vor. Und sehen schräge neue Sprachversionen dann mit einem lachenden Auge.

Bitte mal antesten, rechts in der Zusatzspalte oben eine Sprache auswählen. Bzw. auf dem Smartphone unterhalb dieses Beitrages.

Wir haben getestet mit den Browsern Firefox, Chrome und Edge. Und auf Android Smartphones. Scheint technisch perfekt.

Daher auch schon mal unsere Empfehlung für WORDPRESS Betreiber:
De.Wordpress.org/plugins/google-website-translator

Grafik oben: Screenshot von dieser Plugin-Website


Die Betroffenenvertretung und die Gebietsbetreuer

Was die „Die Gebietsbetreuung Nördliche Luisenstadt“ (aka Koordinationsbüro für Stadtentwicklung und Projektmanagement – KoSP GmbH ) über unsere Arbeit, die Akteure und den amtlichen Hintergrund weiß:

  1. www.Luisenstadt-Mitte.de/akteurinnen
  2. www.Luisenstadt-Mitte.de/foerdergebiet
  3. www.Luisenstadt-Mitte.de/foerdergebiet/erhaltungsgebiete

Viel besser hätten wir es auch nicht formulieren können.

Dazu ergänzt sein noch
www.KoSP-Berlin.de/wir-ueber-uns


 

Altes Postfuhramt in der Köpenicker Straße: Bauen durch Abriss

Das Neubauprojekt „Altes Postfuhramt“ befindet sich im Inneren des östlichen Melchiorblocks und steht derzeit unter kritischer Beobachtung der Nachbarn und auch unserer Betroffenenvertretung.

Die Redaktion der „ecke köpenicker“ schreibt in ihrer Ausgabe 1 für März/April 2022:

„Bauvorbereitungen im vollen Gang
Abrisse auf dem Areal des alten Postfuhramts

Auf dem Areal des ehemaligen Postfuhramts sind die alten Hallen inzwischen nahezu komplett abgerissen, das Brückenhaus steht noch, wie die Anfang Februar entstandene Aufnahme unseres Fotografen Christoph Eckelt zeigt.

Das Areal im östlichen Melchiorblock ist eines der größten aktuellen Bauvorhaben im Gebiet. Wie berichtet, plant hier ein irischer Investor ein umfangreiches Bauvorhaben unter teilweiser Einbeziehung der historischen Substanz.

Altes Postfuhramt in der Köpenicker Straße: Bauen durch Abriss weiterlesen

„ecke köpenicker“ No 1 Februar / März 2022 erschienen

Wir haben für diesen Online-Beitrag einmal die Texte aus der Druckausgabe (bzw. dem PDF) jeweils angerissen.
Jeder grüne Link lädt zum Weiterlesen in der vollständigen Originalquelle, der Webversion des „ecke“-Beitrages aus dem PDF, ein.


Die Themen in dieser „ecke“

ecke köpenicker 1 Februar März 2022 - hier lesen/downloade
ecke köpenicker No 1 Februar März 2022 – PDF hier herunterladen

Bauvorbereitungen im vollen Gang
Abrisse auf dem Areal des alten Postfuhramts
Auf dem Areal des ehemaligen Postfuhramts sind die alten Hallen inzwischen nahezu komplett abgerissen, das Brückenhaus steht noch, wie die Anfang Februar entstandene Aufnahme unseres Fotografen Christoph Eckelt zeigt (Titelmotiv rechts).

Das Areal im östlichen Melchiorblock ist eines der größten aktuellen Bauvorhaben im Gebiet.

Wie berichtet, plant hier ein irischer Investor ein umfangreiches Bauvorhaben unter teilweiser Einbeziehung der historischen Substanz. – Vollständigen Text hier im gesonderten Beitrag lesen …

Diesen ganzen Beitrag hier weiterlesen …

Berlin und der Himmel über Wim Wenders

Hätte Wim Wenders im Jahr 1987 Zugang zu unserer Michaelkirche am Engelbecken bekommen, der Heilige St. Michael auf dem Dach wäre eine Rolle im Film „Der Himmel über Berlin“ wert gewesen.

Die Mauer war dagegen. Sie spielt aber im Film dennoch eine große Rolle. Aus Westberliner Sicht und in Luftbildaufnahmen.

Anfang 2022, 30 Jahre nach dem Film, ging das arte Reisemagazin „Stadt Land Kunst“ mit dem Regisseur durch das heute Berlin. Völlig klar, die gegengeschnittenen Schwarzweiß-Szenen von 1987 mit dem Besuch der damaligen Drehorte sind ein absoluter Kontrast. Geben aber einen denkwürdigen Einblick in die Zeit.

Berlin und der Himmel über Wim Wenders weiterlesen

Am anderen Ufer der Spree – Haus Eins aus Holz, 60 Meter hoch

Das Holzmarkt-Kulturprojekt – am Spreeufer gegenüber der Luisenstadt – hat von der BVV grünes Licht für den Bau eines „kleinen“ Hochhauses erhalten. Mit dem Konzept soll mehr Freifläche am Ufer der Spree erhalten bleiben.

Bereits seit drei Jahren, seit 2019, wurde um die Erweiterung gekämpft.

Projektseite HausEins.Holzmarkt.com

Grafik oben: Screenshot von dieser Website.

Ein Interview mit Konstantin Krex, Sprecher vom Verbund Holzmarkt 25, hat der Newsletter LEUTE geführt:

Nl.Tagesspiegel.de/…

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