Archiv der Kategorie: Allgemein

In eigener Sache: Die „ecke Köpenicker“ auf Sparkurs

Schlechte Nachrichten für alle Leser der Stadtteilzeitung: Die „ecke Köpenicker“ wird künftig deutlich seltener in euren Briefkästen und damit auch hier im Blog landen. Nach einer Neuausschreibung des Bezirks im Januar wurde die Erscheinungsweise drastisch reduziert – die Zeitung wird ab sofort nur noch viermal pro Jahr erscheinen.

Aufgrund dieser bürokratischen Neuordnung und der damit verbundenen Verzögerungen wird die nächste Ausgabe voraussichtlich erst Anfang April 2026 veröffentlicht.

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Das soziale Netz im Kiez: Ein Wegweiser durch das Heinrich-Heine-Viertel

In der Nördlichen Luisenstadt passiert vieles hinter den Kulissen, das für Familien und junge Menschen entscheidend ist. Ein zentraler Motor für diese Arbeit ist die Regionale Arbeitsgemeinschaft (RAG) Heinrich-Heine-Viertel. Hier kommen unter der Schirmherrschaft der Jugendhilfeplanung des Bezirksamts Mitte regelmäßig Schulen, Jugendeinrichtungen und soziale Projekte zusammen, um den Kiez gemeinsam zu gestalten.

Bild oben: Die RAG plant ein Kiezfest.
Wie wär’s mit unserem nicht ganz
ernst gemeinten Plakat-Entwurf?
Quelle: Nano Banana 😃

Damit Eltern und Jugendliche nicht den Überblick verlieren, haben wir die aktuellen Schwerpunkte und Angebote für euch zusammengefasst.

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März 2026. Was gibt’s Neues von den Baustellen in der Luisenstadt?

In der Luisenstadt in Berlin-Mitte tut sich aktuell (Stand März 2026) einiges, da das offizielle Sanierungsgebiet „Nördliche Luisenstadt“ kurz vor seinem Abschluss steht (geplant für Anfang 2027).

Hier ist der Überblick über die wichtigsten Baustellen und Entwicklungen:

Wohn- und Gewerbeprojekte

  • Quartier Lilienthal (Köpenicker Straße 104–114): Die Baustelle der landeseigenen WBM ist in der Endphase. Die Rohbauten stehen, Fenster sind weitgehend eingesetzt, und derzeit laufen die Fassadenarbeiten. Die Fertigstellung der 102 Mietwohnungen und 8.000 m² Gewerbefläche ist für das 3. Quartal 2026 geplant.

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Nachlese: Gesprächsabend zu Drogen & Obdachlosigkeit

Rückblick – was war los beim Nachbarschaftstreffen am

9. Februar: Heinrich-Heine-Viertel – Gesprächsabend zu Drogen & Obdachlosigkeit

Die einladende AG „Kiezpolitik der Partei Die Linke im Heinrich-Heine-Viertel“ hat uns einen kleinen Bericht zur Verfügung gestellt:

„Die Veranstaltung war mit rund 60 Personen sehr gut besucht. Besonders gefreut haben wir uns über die konstruktive und wertschätzende Gesprächsatmosphäre sowie das große Interesse aus der Nachbarschaft, sich an Lösungen zu beteiligen, sich einzubringen und zu helfen.

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Beton-Segen an der Köpenicker – Das Quartier Lilienthal landet (endlich)

Manchmal dauert es in der Luisenstadt eben etwas länger. Schon 2015, als wir alle noch jünger waren und „Gentrifizierung“ noch für ein Fremdwort hielten, wurde der Wettbewerb für das Areal an der Köpenicker Straße und heutige Quartier Lilienthal (nahe U-Heinrich-Heine-Straße) ausgelobt.

Jetzt, elf Jahre später, meldet Entwicklungsstadt.de: Es wird ernst! Im dritten Quartal 2026 soll das „Quartier Lilienthal“ fertig sein.

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Kann die zunehmende Müllproblematik am Stammtisch gelöst werden?

Sicher nicht. Aber vielleicht heißt es nach dem nächsten Luisenstadt-Stammtisch nicht einfach nur „Schön, dass wir darüber gesprochen haben“.

Daher diese aktuelle Einladung

Wie gewohnt sehen wir uns wieder am zweiten Dienstag des Monats, als am kommenden 10. März 2026 ab 18 Uhr im Restaurant AGORA in der Annenstraße 13 (zwischen Heinrich-Heine- und Neue Jakobstraße).

Wer erst später kommen kann – kein Problem, man ist immer ziemlich lange dort.

Kurzfristig hat sich ergeben dass wir uns bei diesem Stammtisch mit der zunehmenden Müll-Problematik beschäftigen werden.

Angeregt wurde das von einer Anwohnerin der “Annenhöfe” im Heinrich-Heine-Viertel – aber das Problem betrifft ja mehr oder weniger die gesamte Luisenstadt, ja fast die gesamte Stadt.

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Wasser predigen, Rendite saufen: Subventionstrick in der Oranienstraße

In der Südlichen Luisenstadt ist ja immer sehr viel mehr Leben als im Norden. Und besonders in der Hauptstraße dort, der Oranienstraße. In der Oranienstraße 169 in Kreuzberg  hat sich über die letzten Jahrzehnte offensichtlich ein wohnungspolitisches Drama abgespielt. So berichtet es kürzlich der TAGESSPIEGEL.

Prominente linke Journalisten, die sonst in ihren Artikeln gerne den moralischen Zeigefinger heben, wurden nun vom Land Berlin ordentlich zur Kasse gebeten. Sie sind beteiligt an einem 3-Millionen-Euro-Subventionstrick.

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Ist das das Ende? Wie der Senat die Zukunft des Sanierungsgebietes sieht

Das Sanierungsgebiet „Nördliche Luisenstadt“ soll Anfang 2027 förmlich aufgehoben werden. Eine parlamentarische Anfrage (von Julian Schwarze / GRÜNE) thematisiert die Sorge, dass bis dahin nicht alle ursprünglich geplanten Ziele, insbesondere ein durchgängiger Spreeuferweg, erreicht wurden. Der Senat stellt den aktuellen Stand wie folgt dar – in dieser Zusammenfassung der Originalanfrage:

1. Die Ausgangslage und ursprünglichen Sanierungsziele (2011)

Das Gebiet wurde 2011 als Sanierungsgebiet festgelegt, weil es durch die ehemalige Grenzlage an der Spree jahrzehntelang stagnierte und strukturelle Defizite aufwies. Die zentralen Leitbilder waren die Reurbanisierung des Gebiets und die Erschließung des Spreeufers. Dazu gehörten folgende konkrete Ziele:

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PROTOKOLL der BV-Beratung vom 17. Februar 2026

Nächstes Treffen unserer Betroffenenvertretung:
Dienstag, 17. März 2026 – um 18.30 Uhr im „dialog 101“, Köpenicker Straße 101 Ecke Heinrich-Heine. – Teilnahme auch nach kurzfristiger Anmeldung.


PROTOKOLL der BV-Beratung vom 17. Februar 2026

von 18.30 – 19.50 Uhr im „dialog 101“.
Grüne Links führen zu weiteren Beiträgen zum jeweiligen Thema.

Die Beratungsthemen

1. Diskussion Arbeitsstand einzelner Punkte anhand des Protokolls vom Sanierungsbeirat vom 26.01.26

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Koka36 insolvent – Club SO36 bittet um Spenden

Wie der Tagesspiegel berichtet, meldet die traditionsreiche Konzertkasse Koka36  Insolvenz an – in der Folge bittet der Club SO36 um Spenden.  

Die Oranienstraße ist eine der Hauptstraßen in der „südlichen“ Luisenstadt, im Kreuzberger Teil, sie ist wohl auch die lebendigste Straße unseres Stadtteils überhaupt. 

Nun wird von dort ein herber Schlag für die Berliner Kultur- und Clubszene gemeldet:

Nach über 30 Jahren hat die bekannte Kreuzberger Konzertkasse Koka36 (Sitz in der Oranienstraße) Insolvenz angemeldet. Wie das Amtsgericht Charlottenburg bestätigte, wurde bereits am 11. Februar ein vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet und ein Insolvenzverwalter eingesetzt.

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