Archiv der Kategorie: Allgemein

Berliner Mauern – Trasse der U1 war Stadtmauer

Wo die Trasse der U1 verläuft, stand einst eine Berliner Stadtmauer.

Die Geschichte der Luisenstadt ist auch eine Geschichte von Mauern. Zuletzt war es die Berliner Mauer, die den historischen Stadtteil für knapp 30 Jahre teilte.

Jedoch war beim Mauerbau 1961 die Luisenstadt schon seit fast einem halben Jahrhundert durch die Stadtplanung Groß-­Berlins zur Hälfte Kreuzberg und zur anderen Hälfte Mitte zugeschlagen.

Über die Grenzen der Luisenstadt habe ich an dieser Stelle schon geschrieben, wer sich nicht erinnert: Der historische Stadtteil wird von der Spree, der Lindenstraße und der U1 begrenzt.

Luisenstadt innere Grenze
Luisenstadt innere und äußere Grenze (Klick für eine Großansicht)

Ein eingenordeter Stadtplan zeigt die Luisenstadt als fast gleichschenkliges Dreieck, der rechte Schenkel ist die Spree, der linke die Lindenstraße und die Basis die U1.

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Falko Hennig: Der Stratigraf von Berlin

Sein neues Buch passt perfekt zu dem Image des „literarischen Archäologen“, das Falko Hennig verkörpert. 


Wenn man über Berliner Originale spricht, kommt man an Falko Hennig kaum vorbei. Er ist nicht einfach nur ein Autor oder ein Stadtführer – er ist ein chronistischer Flaneur, der die Stadt nicht nur betrachtet, sondern wie ein Archäologe Schicht für Schicht abträgt.

Nun neues Buch: „Im Anfang war Berlin“

In seiner neuesten Veröffentlichung „Im Anfang war Berlin: Stratigrafien“ *) (Omnino Verlag) beweist Hennig einmal mehr sein Gespür für das Verborgene. Berlin ist für ihn ein Palimpsest – ein mehrfach überschriebenes Dokument, bei dem alte Texte immer noch durchschimmern.

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9. Februar: Heinrich-Heine-Viertel – Gesprächsabend zu Drogen & Obdachlosigkeit

2026 – es ist Wahljahr. Und daher werden öffentliche Aktivitäten der Parteien oft sichtbar. So auch die örtlichen Vertretungen der „Die Linke“. So wie jetzt für den 9. Februar auf ein aktuelles Problemthema mit einer Einladung zu einer Diskussion eingegangen wird. Egal – schau’n wir mal.

„Solidarische Perspektiven für das Heinrich-Heine-Viertel“

ist die Veranstaltung untertitelt. Hintergrund: Die Situation in unserem Viertel verändert sich. Immer mehr Menschen mit Suchtproblemen und psychischen Erkrankungen landen auf der Straße. Die Auswirkungen dieser Entwicklung sind auch im Heinrich-Heine-Viertel zunehmend spürbar.

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ECKENSTEHER: „Die Verwaltung der Kunst“

Redakteurin Ulrike Steglich ist die „Eckensteherin“ in der ecke No. 6 2025/2026. Auf der letzten Seite, der Rückseite, beklagt Ulrike in der gleichnamigen Meinungskolumne der Zeitung die 

„Die Verwaltung der Kunst“

Es ist noch gar nicht so lange her, da gab es im neuen Bezirk Mitte (zu dem die drei Altbezirke Mitte, Tiergarten und Wedding im Jahr 2001 fusioniert waren) mehrere kommunale Kultureinrichtungen, die geprägt waren durch ihren Ort und umgekehrt: sie strahlten in diese Orte zurück.

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PROTOKOLL der BV-Beratung vom 20. Januar 2026

Nächstes Treffen unserer Betroffenenvertretung:
Dienstag, 17. Februar 2026 – um 18.30 Uhr im „dialog 101“, Köpenicker Straße 101 Ecke Heinrich-Heine. – Teilnahme auch nach kurzfristiger Anmeldung.


PROTOKOLL der BV-Beratung vom 20. Januar 2026

von 18.30 – 19.50 Uhr im „dialog 101“.
Grüne Links führen zu weiteren Beiträgen zum jeweiligen Thema.

Die Beratungsthemen

1. Arbeitsstand anhand des Protokolls der Betroffenenvertretung vom 16.12.25

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Bericht: Wie erleben junge Menschen den Bezirk Mitte?

Wir lernen – es gibt ein „Kinder-­ und Jugendbüro Mitte“, das der Moabiter Ratschlag e. V. und das Bezirksamt Mitte (Abteilung Jugend, Familie und Gesundheit) verantworten.
Das Büro hat nun einen Bericht zur Sichtweise junger Menschen in Mitte veröffentlicht.

Die zentralen Fragen der Forschung waren:

„Wie erleben junge Menschen den Bezirk Mitte – und was brauchen sie, um gut hier aufwachsen zu können?“

Der Bericht »Sichtweise junger Menschen im Bezirk Mitte« liefert auf diese Fragen umfassende Antworten.

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Ordnungsamt: „Räumungen von Obdachlosencamps oft unabdingbar“

Das Ordnungsamt Mitte lehnt die Aufforderung der BVV Mitte ab, Räumungen von Obdachlosencamps immer dann generell auszusetzen, wenn Obdachlose nicht untergebracht werden können. Dies teilte das Bezirksamt der BVV in einer Bezirksamtsvorlage mit, die am 18. November beschlossen wurde.

Dazu hat das Amt nun einen Leitfaden zur Räumung von Obdachlosenlagern in Mitte vorgelegt.

So seien allein auf der Onlineplattform der Berliner Ordnungsämter (Ordnungsamt.Berlin.de) im vergangenen Jahr insgesamt 236 Beschwerden zu Obdachlosigkeit im Bezirk Mitte registriert worden.

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Spirit und Sprit und die Geister der Brückenstraße

Bild oben – das älteste existierende Lichtbild von der Brücken-­ Ecke Köpenicker Straße ist von F. Albert Schwartz, aufgenommen ungefähr 1890, vielleicht auch 1880 oder sogar 1870.

Die Brückenstraße ist auf der alten Aufnahme zwar nicht zu sehen, aber das Eckhaus Köpenicker Straße 77. Davor steht ein Vater mit drei Töchtern, die scheinbar den Fotografen gesichtet haben und stillhalten.

Aber der Vater hat sich in der Aufnahmezeit bewegt, in der das Licht auf die beschichtete Platte fiel. So ist er auf dem Bild transparent geworden. Nur dadurch ist die Aufschrift »Jam. Rum« hinter ihm sicht-­ und lesbar. Er ist zu einem Geist geworden, Spirit, durch den der Sprit scheint.

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PROTOKOLL der BV-Beratung vom 16. Dezember 2025

Nächstes Treffen unserer Betroffenenvertretung:
Dienstag, 20. Januar 2026 – im „dialog 101“, Köpenicker Straße 101 Ecke Heinrich-Heine. – Teilnahme auch nach kurzfristiger Anmeldung.


PROTOKOLL der BV-Beratung vom 16. Dezember 2025

von 18.30 – 20 Uhr im „dialog 101“.
Grüne Links führen zu weiteren Beiträgen zum jeweiligen Thema.

Die Beratungsthemen

1. Nachlese Workshop

anhand des Protokolls der Betroffenenvertretung vom 18.11.25:
Bisher sind auf Bitte des Initiators des Workshops am 16.12.25,  Eberhard E., erst wenige Einschätzungen zu den 5 Leitlinien bei ihm eingegangen. Aufforderung an alle anderen Beteiligten, Interessierten, Anwohnern zum Nachliefern.

2. Planung Adalbertstraße

Keine neuen Informationen

3. Drogensituation U-Bhf. Heinrich-Heine-Straße

Auf Einladung der Bezirksbürgermeisterin waren der Bürgerverein und zwei weitere Anwohner Anfang Dezember zu einem Gedankenaustausch im Bezirksamt Mitte (ohne Festlegungen).

Das BA wollte sich danach amtsintern mit dem neuen Hotspot U-Bhf. Heinrich-Heine-Straße befassen.

Viele Beschwerden von Anwohnern landen bei der Geschäftsführung der Berolina, die Anfang des Jahres 2026 Anwohner und Beteiligte zu einer Informationsveranstaltung einladen will.

4. Spreeuferweg, Qualität Wegeoberflächen

Vor ca. drei Wochen fand eine Fachleuteberatung von Mitarbeitern von Stattbau, Straßen- und Grünflächenamt und Bezirksamt vor Ort statt. Über Ergebnisse ist noch nichts bekannt.

5. Graffiti an der neuen Grundschule Adalbertstraße

L. setzt ihre Beobachtungen und Initiative fort.

6. Nachbarschaftskonflikt TeepeelandSpreeacker

besteht weiter hinsichtlich Schilderwald und Reinigung des Spreeuferweges.

Der bestehende Vertrag zwischen Stattbau und Spreeacker scheint unvollständig zu sein. Der Vertrag ist der Betroffenenvertretung bisher nicht vorgelegt worden.

Eine Vermessungsgrundlage und ein Leistungskatalog mit genauen Zuordnungen der Verantwortlichkeiten räumlich und zeitlich sollten für die zukünftige Zusammenarbeit vereinbart werden.

7. A&O-Hostel

Ein neuer Kontakt der Betroffenenvertretung mit dem A&O-Hostel ist bisher nicht zustande gekommen. M. versucht es weiter.

8. Ablösung von Ausgleichsbeträgen

Im Frühjahr 2026 soll zu einer Informationsveranstaltung für Eigentümer eingeladen werden.
V: KoSP bzw. das Bezirksamt.

9. Eingereichter Bauantrag für Wohn- und Geschäftshaus Köpenicker Straße 56?

Nachfrage bei KoSP.

10. Straßensituation Wilhelmine-Gemberg-Weg

Die Betroffenenvertretung bittet um die Vorlage einer Planung des SGA zur Verbesserung des Spielstraßencharakters.

Eine Anpassung der Einfahrtsituation scheint zu kurz gegriffen. Zusätzlich wäre auf der Hälfte der Straße eine Fahrbahnverengung/-Verschwenkung wünschenswert, um die Durchfahrtsgeschwindigkeit auf der gesamten Strecke deutlich zu minimieren.


Die nächste Beratung der Betroffenenvertretung findet am Dienstag, 20. Januar 2026 um 18:30 Uhr
im Stadtteilladen dialog 101 statt.

Kommen Sie vorbei – Teilnahme auch nach kurzfristiger Anmeldung.

Aufgestellt: VH

Bild oben: Archiv BV


Alle Protokolle bisher

QMs laufen aus. Wohne ich in einer Förderkulisse?

Die Senatsverwaltung betreibt ein Geoportal, den „FIS-Broker“, mit einer Karte, die am besten geeignet ist, um eine konkrete Adresse zu prüfen. Sie können dort direkt hineinzoomen oder nach Straßen suchen. Hier sind die direkten Links zu den Karten der Senatsverwaltung:

  1. Die interaktive Karte (Geoportal / FIS-Broker)
    Link zur Karte: Interaktive Karte „Sozialer Zusammenhalt & Quartiersmanagement“ im Geoportal Berlin
  2. Die Übersichtskarte auch als PDF
    Für einen schnellen grafischen Überblick über alle Gebiete in Berlin (Stand der Förderkulisse ab 2021) eignet sich diese statische Karte zum Herunterladen.
    Link zur PDF-Karte: Übersichtskarte der Fördergebiete (PDF)
  3.  Allgemeine Informationsseite zur Förderkulisse sind hier zu finden, auch Hintergrundinformationen und weitere Detailkarten.
    Webseite: www.Quartiersmanagement-Berlin.de/unser-programm/foerderkulisse

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