Archiv der Kategorie: Allgemein

Do 26. Februar. „Im Anfang war Berlin“ – Buchvorstellung mit Falko Hennig

Sein neues Buch passt perfekt zu dem Image des „literarischen Archäologen“, das Falko Hennig verkörpert. 


Wenn man über Berliner Originale spricht, kommt man an Falko Hennig kaum vorbei. Er ist nicht einfach nur ein Autor oder ein Stadtführer – er ist ein chronistischer Flaneur, der die Stadt nicht nur betrachtet, sondern wie ein Archäologe Schicht für Schicht abträgt.

Nun neues Buch: „Im Anfang war Berlin“

In seiner neuesten Veröffentlichung „Im Anfang war Berlin: Stratigrafien“ *) (Omnino Verlag) beweist Hennig einmal mehr sein Gespür für das Verborgene. Berlin ist für ihn ein Palimpsest – ein mehrfach überschriebenes Dokument, bei dem alte Texte immer noch durchschimmern.

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Koka36 insolvent – Club SO36 bittet um Spenden

Wie der Tagesspiegel berichtet, meldet die traditionsreiche Konzertkasse Koka36  Insolvenz an – in der Folge bittet der Club SO36 um Spenden.  

Die Oranienstraße ist eine der Hauptstraßen in der „südlichen“ Luisenstadt, im Kreuzberger Teil, sie ist wohl auch die lebendigste Straße unseres Stadtteils überhaupt. 

Nun wird von dort ein herber Schlag für die Berliner Kultur- und Clubszene gemeldet:

Nach über 30 Jahren hat die bekannte Kreuzberger Konzertkasse Koka36 (Sitz in der Oranienstraße) Insolvenz angemeldet. Wie das Amtsgericht Charlottenburg bestätigte, wurde bereits am 11. Februar ein vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet und ein Insolvenzverwalter eingesetzt.

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Lost im Formular-­Dschungel – Digitalisierung obskur

Digitalisierung ist eine feine Sache. Früher ging viel Papier drauf, beispielsweise für die zahlreichen Formulare zahlreicher öffentlicher Ausschreibungen.


Ulrike Steglich ist der „Eckensteher“ in der ecke köpenicker No 5 November Dezember 2025 und verfasste diese beeindruckende, eher bedauernswerte Glosse.


Ungezählte namenlose Bäume mussten allein für Ausschreibungsformulare sterben. Inzwischen gibt es eine elektronische Vergabeplattform.

Man sollte meinen, die Sache sei damit nicht nur papiersparender, sondern auch einfacher geworden.

Spoiler: Nein.

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Kommentar: Reden über das Stadtbild

Ein Kommentar von Ulrike Steglich in der ecke köpenicker No 5 November Dezember 2025 zur Stadtbild-Äußerung vom Kanzler Merz.


Das muss man auch erstmal hinkriegen: eine Aussage in drei Akten (davon zwei, die allein dazu da sind, den ersten Akt irgendwie zu erklären), die eine wochenlange Debatte auslöst.

Erster Akt: Wortlaut Friedrich Merz, am 14. Oktober auf einer Pressekonferenz: »Bei der Migration sind wir sehr weit. Wir haben in dieser Bundesregierung die Zahlen August 24, August 25 im Vergleich um 60 % nach unten gebracht, aber wir haben natürlich immer im Stadtbild noch dieses Problem, und deswegen ist der Bundesinnenminister ja auch dabei, jetzt in sehr großem Umfang Rückführungen zu ermöglichen und durchzuführen.«

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Wahlkampf um Kiezblocks – Beispiel Weddinger Maxstraße

Neue »Fußgängerzone« in der Weddinger Maxstraße abgepollert. Die politische Auseinandersetzung um die Kiezblocks nimmt an Schärfe zu und entwickelt sich zusehends zu einem Wahlkampfthema für den kommenden September.

Dabei verläuft eine sichtbare Konfrontationslinie zwischen der Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt Ute Bonde (CDU) und mehreren Bezirksämtern, darunter dem Bezirksamt Mitte und hier insbesondere dem für das Straßen-­ und Grünflächenamt zuständigen Bezirksstadtrat Christopher Schriner (Bündnis 90/Grüne).

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In ganz Berlin – kaum noch Umwandlung in Eigentumswohnungen

Die neue Regelungen des §250 BauGB sind sehr effektiv. Aber achten Sie besser auf Ihren Wohnbezirk.

In der ganzen Stadt werden zunehmend weniger Anträge auf Umwandlungen von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen gestellt.

Das teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen in einer Presseerklärung mit. Demnach wurden im vergangenen Jahr 2024 in Berlin nur noch für 142 Wohnungen und im 1. Halbjahr 2025 nur noch für 57 Wohnungen eine Umwandlung beantragt.

Seit Mitte 2021 gelten in Berlin die neuen Regelungen des §250 des Baugesetzbuches (BauGB). Aufgrund der weiterhin angespannten Lage auf dem Berliner Wohnungsmarkt hat der Senat sie bis 2030 verlängert.

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Berliner Mauern – Trasse der U1 war Stadtmauer

Wo die Trasse der U1 verläuft, stand einst eine Berliner Stadtmauer.

Die Geschichte der Luisenstadt ist auch eine Geschichte von Mauern. Zuletzt war es die Berliner Mauer, die den historischen Stadtteil für knapp 30 Jahre teilte.

Jedoch war beim Mauerbau 1961 die Luisenstadt schon seit fast einem halben Jahrhundert durch die Stadtplanung Groß-­Berlins zur Hälfte Kreuzberg und zur anderen Hälfte Mitte zugeschlagen.

Über die Grenzen der Luisenstadt habe ich an dieser Stelle schon geschrieben, wer sich nicht erinnert: Der historische Stadtteil wird von der Spree, der Lindenstraße und der U1 begrenzt.

Luisenstadt innere Grenze
Luisenstadt innere und äußere Grenze (Klick für eine Großansicht)

Ein eingenordeter Stadtplan zeigt die Luisenstadt als fast gleichschenkliges Dreieck, der rechte Schenkel ist die Spree, der linke die Lindenstraße und die Basis die U1.

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9. Februar: Heinrich-Heine-Viertel – Gesprächsabend zu Drogen & Obdachlosigkeit

2026 – es ist Wahljahr. Und daher werden öffentliche Aktivitäten der Parteien oft sichtbar. So auch die örtlichen Vertretungen der „Die Linke“. So wie jetzt für den 9. Februar auf ein aktuelles Problemthema mit einer Einladung zu einer Diskussion eingegangen wird. Egal – schau’n wir mal.

„Solidarische Perspektiven für das Heinrich-Heine-Viertel“

ist die Veranstaltung untertitelt. Hintergrund: Die Situation in unserem Viertel verändert sich. Immer mehr Menschen mit Suchtproblemen und psychischen Erkrankungen landen auf der Straße. Die Auswirkungen dieser Entwicklung sind auch im Heinrich-Heine-Viertel zunehmend spürbar.

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ECKENSTEHER: „Die Verwaltung der Kunst“

Redakteurin Ulrike Steglich ist die „Eckensteherin“ in der ecke No. 6 2025/2026. Auf der letzten Seite, der Rückseite, beklagt Ulrike in der gleichnamigen Meinungskolumne der Zeitung die 

„Die Verwaltung der Kunst“

Es ist noch gar nicht so lange her, da gab es im neuen Bezirk Mitte (zu dem die drei Altbezirke Mitte, Tiergarten und Wedding im Jahr 2001 fusioniert waren) mehrere kommunale Kultureinrichtungen, die geprägt waren durch ihren Ort und umgekehrt: sie strahlten in diese Orte zurück.

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PROTOKOLL der BV-Beratung vom 20. Januar 2026

Nächstes Treffen unserer Betroffenenvertretung:
Dienstag, 17. Februar 2026 – um 18.30 Uhr im „dialog 101“, Köpenicker Straße 101 Ecke Heinrich-Heine. – Teilnahme auch nach kurzfristiger Anmeldung.


PROTOKOLL der BV-Beratung vom 20. Januar 2026

von 18.30 – 19.50 Uhr im „dialog 101“.
Grüne Links führen zu weiteren Beiträgen zum jeweiligen Thema.

Die Beratungsthemen

1. Arbeitsstand anhand des Protokolls der Betroffenenvertretung vom 16.12.25

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