Eine Mieter*innengenossenschaft hat sich kürzlich gegründet und das ehemalige Fabrikgebäude Rungestraße 20 gekauft und saniert.
Damit ist der Standort direkt an der Spree für Kunst, Kultur und Kreativität gesichert.
Es befinden sich insgesamt 28 geförderte Ateliers in dem Gebäudekomplex. Ein Atelieranmietprogramm wirbt mit den günstigen Anbindungen an ÖPNV, U8 – Heinrich-Heine-Str. und S-Bahn – Janowitzbrücke. Ein Lastenaufzug ist vorhanden.
Am Morgen des 23. November 2024 sahen Anwohner die schlimme »Bescherung«, die ein Autofahrer angerichtet hatte, als er gegen die Mauer am Engelbecken fuhr:
Diese ist nun an einer Stelle komplett eingebrochen, die Pergola beschädigt und verbeult, die Unfallstelle wurde abgesperrt.
Laut Polizei war der 31-jährige Fahrer des Audi gegen 3.30 Uhr morgens in die entgegengesetzte Fahrtrichtung auf dem Bethaniendamm unterwegs gewesen.
Update – September 2025:
Zerstörte Mauer am Engelbecken/Leuschnerdamm. Die am 23.11.2024 durch einen rasenden Autofahrer zerstörte Mauer soll nun augenscheinlich doch „schon“ repariert werden – kürzlich wurden ein Baustellenschild und – material vor Ort gesichtet.
Mauer repariert (Foto: Ch. Eckelt)
Dezember 2025 – die ecke Köpenicker berichtet:
Restauriert. Ein Jahr später – nun ist die Mauer wieder instandgesetzt – und zwar Denkmal gerecht. Wie man auf dem o. a. Foto gut sehen kann, wurden offenbar die noch heil gebliebenen Ziegel sorgsam geborgen und an ihrem ursprünglichen Platz wieder eingesetzt, andere mussten durch neue Ziegelsteine ersetzt wer den. Auf diese Weise wurde kurioserweise auch das Graffiti auf dem Mauerwerk teilweise wieder restauriert: Denkmal ist Denkmal.
Auch nördlich der gottseidank historischen Mauerlinie tut sich manchmal etwas und die „Schlafstadt“ wird etwas lebendiger – auch abseits von Brücken- und Köpenicker Straße.
Erst vor zwei Jahren eröffnete das Restaurant Blumental am Engeldamm 64 im ehemaligen, historischen Gewerkschaftshaus. Für uns und auch für die meisten Luisenstädter dürfte die Ausgehadresse neu sein.
Das historisches und denkmalgeschützte Gebäude des Engeldamm 64 war einst das erste Gewerkschaftshaus Deutschlands und beherbergte das Tropeninstitut!
DIESE AUSGABE der „ecke köpenicker“ erreichte uns etwas später. – Wir veröffentlichen im Nachgang zu diesem Beitrag auch noch Texte aus der Druckausgabe (bzw. dem PDF) der „ecke köpenicker“ in vollständigem Wortlaut oder auch eigene Beiträge zum jeweiligen Thema: Sie finden also Themen-Links aus unserem Blog wie auch externe Links (ebenfalls grün) in den nächsten Wochen nach und nach hier in diesem Beitrag ergänzt.
Ein Spin-off des Bürgervereins ist der monatliche Luisenstadt-Stammtisch. Rosie Kühne lädt regelmäßig ein und verteilt einen großen Veranstaltungskalender für die Luisenstadt.
Lesen Sie dazu auch unseren aktuellen Blogbeitrag „Der Luisenstadt-Stammtisch geht auch 2025 weiter“
Nächstes Treffen unserer Betroffenenvertretung: Dienstag, 21. Januar 2025 um 18.30 Uhr, wieder im dialog 101, Köpenicker 101 Ecke Heinrich-Heine-Straße.
Teilnahme auch nach kurzfristiger Anmeldung.
(Grüne Links führen zu weiteren Beiträgen zum jeweiligen Thema)
Beratungsthemen
1. Nachbesprechung der Veranstaltung des Bezirksamtes
über die Ergebnisse des Bürgerbeirates (Teilnehmer wurden zufällig ausgewählt) zu den Themen Verkehrsberuhigung insbesondere mit Kiezblock-Vorschläge vom Vorabend in der neuen Grundschule Adalbertstraße, Teilnehmer ca. 300 Besucher.
Einhellige Kritik von 5 Teilnehmern unserer Runde, die dabei waren, an der schlechten Organisation der Veranstaltung.
Völlig anders als in der Nördlichen Luisenstadt geht es im südlichen Teil des Bezirkes zu. Während nördlich der ehemaligen Mauer ein Stadtkonzept der Erneuerung umgesetzt wurde, war das im ehemaligen Kreuzberg 36 in West-Berlin ganz anders.
36 war ein Stadtteil im Abseits, hinter der Mauer, eine graue Ansammlung von Fast-Ruinen.
Auch heute noch besteht die Luisenstadt aus diesen zwei unterschiedlichen Lebensbereichen.
Eine neue Dokumentation zeigt das rauhe Leben am und rund um das berüchtigte Kottbusser Tor, dem „Kotti“.
„Starke Frauen – harter Kiez“
vom Y-Kollektiv wird am 15.01.2025 um 22:00 Uhr im TV ausgestrahlt, ist aber bereits bei Youtube veröffentlicht.
Im Bezirk Mitte gibt es viele Gruppen, die dazu beitragen, Bürger*innenbeteiligung besser zu machen. Eine davon ist der bezirkliche Beteiligungsbeirat. Was der Beirat genau macht und wie er sich zusammensetzt, erklärt das Bezirksamt Mitte Berlin in diesem Video:
Nächster Schritt im Projekt »Klimakieze«:
Nachbarschaftsräte entwickeln Konzepte für Kiezblocks – auch in der Luisenstadt.
Das Forschungsprojekt »Klimakieze« (siehe auch »Ecke Köpenicker« 3/2024) hat einen wichtigen Meilenstein erreicht. Das Bezirksamt Mitte hat insgesamt 600 Einladungsschreiben an Anwohnende im Antonkiez und in der Nördlichen Luisenstadt verschickt.
Die Verkehrsberuhigung in der Adalbertstraße lässt weiter auf sich warten.
In Berlin geht einfach alles: sogar eine kinderfreie Grundschuleinweihung. So wurde die neue Grundschule in der Adalbertstraße am 12. September 2024 mit geladenen (erwachsenen) Gästen eröffnet.
Anwesend waren u. a. der Staatssekretär für Schulbau und Schuldigitalisierung Dr. Torsten Kühne, Stephan Machulik, Staatssekretär für Wohnen und Mieterschutz, und Bezirksstadtrat Benjamin Fritz.
Einen Namen hat die Compartment-Schule freilich noch nicht, bislang heißt sie schlicht 49. Grundschule.
Drei Jahre ohne Programm und Namen?
Schulleiterin Claudia Rother hat die Namensgebung zur Aufgabe der künftigen Schulgemeinschaft erklärt: Die Schulkonferenz habe bis zu drei Jahre Zeit, um sich auf so wesentliche Grundlagen wie das Schulprogramm und den Schulnamen zu einigen.