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Mitte: Parkbuchten zu grünen Parklets – wie geht das?

Der folgende Beitrag erschien als Artikel in der Stadtteilzeitung „ecke köpenicker Nr. 6 Dez/Jan 2022/23“


Leitfaden zur Errichtung von Parklets, Hochbeeten und Schankvorgärten in Mitte erschienen

Im Wedding sind die neuen „Parklets“ offenbar beliebt. 14 dieser Stadtmöbel, deren Einrichtung von der Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz (SenUMVK) mit jeweils 3.500 Euro gefördert wird, stehen hier bereits – von berlinweit insgesamt 60.

So viele Parklets konnten im vergangenen Jahr in mehreren Berliner Bezirken durch das Förderprogramm der Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz errichtet werden.

Und auch im kommenden Jahr sollen zahlreiche Parklets durch die finanzielle Förderung von bis zu 4.000 Euro pro Parklet entstehen.

Was sind Parklets überhaupt?

Es handelt sich dabei um aus Holz gebaute und mit möglichst viel Grün ausgestattete Stadtmöbel im öffentlichen Raum, die anstelle von geparkten Autos auf Flächen des ruhenden Verkehrs errichtet werden.

Pro Parklet wird üblicherweise ein Parkplatz neu genutzt.

Mögliche Nutzungsformen sind z.B. Sitzgelegenheiten, Spielflächen, Pflanzbeete, Kunstprojekte, Tauschstationen, Bücherregale oder Versammlungsorte für die Nachbarschaft.

Von den Vereinen Berlin 21 und NaturFreunde Berlin wurden Entwürfe und Bauanleitungen für Kiez-Parklet-Module entwickelt.

Verschiedene Kombinationen werden nun gemeinschaftlich gebaut und in verschiedenen Bezirken aufgestellt.

Im Bezirk Mitte ist das Interesse an den Sitzmöglichkeiten in Parkbuchten mit Pflanzkübeln oder Fahrradständern groß. Aus diesem Grund hat das Bezirksamt Mitte einen „Leitfaden zur Errichtung von Parklets, Hochbeeten und Schankvorgärten“ herausgegeben.

Damit schafft der Bezirk die Möglichkeit, dass Parkbuchten im öffentlichen Straßenland entweder für Schankvorgärten von anliegenden Gaststätten, für Parklets als Orte der Begegnung oder für mehr Pflanzen im Straßenbild im Rahmen von Hochbeeten genutzt werden können.

„Der öffentliche Raum ist ein knappes Gut“

Die Festlegungen des Leitfadens dienen als Orientierung für das Straßen- und Grünflächenamt Mitte bei der Standortwahl und der Prüfung der Genehmigungsfähigkeit von Schankvorgärten, Parklets und Hochbeeten in Parkbuchten im öffentlichen Straßenland. Zugleich schaffen sie Transparenz für die Bürgerinnen und Bürger bei der Genehmigungspraxis des Bezirksamtes Mitte.

Mit dem Leitfaden will der Bezirk auch die ortsansässigen Gastronomiebetriebe unterstützen, denn aufgrund der coronabedingten Einschränkungen waren Gastronomieeinrichtungen über lange Zeiträume geschlossen und konnten allenfalls Speisen zum Abholen /Mitnehmen anbieten.

Trotz finanzieller Unterstützung sind viele Betriebe in ihrer Existenz auch nach Beendigung der Infektionsschutzmaßnahmen weiterhin bedroht. (…)

Das Angebot der Einrichtung von Außengastronomieflächen in Parkbuchten hat große Resonanz gefunden. Diese Möglichkeit soll verstetigt werden und somit auch im Winter möglich sein. Heizpilze oder sonstige Aufbauten hat der Bezirk Mitte in der Vergangenheit nicht gestattet und wird dies – gerade auch mit Blick auf die derzeitige Energiekrise – auch weiterhin nicht tun.“

In den Parklets sieht der Bezirk Mitte einen Beitrag sowohl zur klimabedingten Verkehrswende als auch für die Aufenthaltsqualität des öffentlichen Raums.

So heißt es in der Begründung des entsprechenden Bezirksamtsbeschlusses zum Leitfaden:

„Berlin-Mitte ist ein hochverdichteter Innenstadtbezirk. Der öffentliche Raum ist ein knappes Gut und sehr wertvoll. Parkende Autos nehmen hier überproportional viel Platz ein.

Der Leitfaden unterstützt die Möglichkeit, Autoparkplätze für andere Nutzungen umzuwidmen, die der Allgemeinheit stärker zugutekommen. Parkbuchten können so Orte der Begegnung für Menschen und kleine grüne Oasen werden, die die Kieze lebenswerter machen.“

Die Prozesssteuerung (Büro KoSP GmbH) bietet Interessierten an, sie über die Genehmigungsvoraussetzungen zu informieren und bei der Antragsstellung zu unterstützen.

Text: us, Bild: Ch. Eckelt – beides aus der Stadtteilzeitung „ecke_koepenickerNr 6 – Dez 2022 Jan 2023“


Mehr Informationen zu Parklets finden Sie unter:
www.Berlin.de/parklets

Der Leitfaden ist als PDF abrufbar unter:
https://www.Turmstrasse.de/../Leitfaden_Parklets_BezirksamtMitte2022.pdf


ecke koepenicker Nr. 6 Dez/Jan 2022/23
ecke koepenicker Nr. 6 Dez/Jan 2022/23

Dieser und weitere Beiträge in der ecke No. 6/2022

Unser „ecke-Archiv“ mit allen Ausgaben


Weiterhin durch Kunst besetzt. Der Bärenzwinger soll saniert und als Kulturort erhalten bleiben

LogoDer folgende Beitrag erschien als Artikel in der Stadtteilzeitung „ecke köpenicker Nr. 6 Dez/Jan 2022/23“

Trotz bürgerferner Sprachbarrieren – eine internationale Kunstszene trifft im ehemaligen Bärenzwinger ihre weitgehend ebenfalls internationale Klientel. Englisch-Kenntnisse und Interesse an moderner Kunst, beides hilfreich bei einem Besuch der Installationen dort. 


Baugutachten in Arbeit,
Nutzungsvisionen stehen schon

Der Bärenzwinger soll langfristig als öffentlicher Ort für zeitgenössische Kunst des bezirklichen Fachbereichs Kunst, Kultur und Geschichte erhalten und ertüchtigt werden.

Hierfür sind ein Raumnutzungskonzept und denkmalgerechte Sanierungs- und Umbaumaßnahmen am Bestandsgebäude sowie dessen Außenbereichen im Köllnischen Park notwendig.

Nun hat der Bezirk ein Gutachten zum baulichen Zustand in Auftrag gegeben. Im Jahr 2023 soll dann eine Machbarkeitsstudie ausgeschrieben und beauftragt werden, um die baulichen Weiterentwicklungspotenziale des Ortes zu ermitteln.

Dabei werden auch das für den Standort erstellte Raumnutzungsprogramm und die entwickelten Visionen des öffentlichen Expertenforums einbezogen, das bereits im Jahr 2020 stattfand.

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5 kg Fisch gefangen – Bezirksamt meldet Erfolge am Engelbecken

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Im Oktober 2022 fand die zweite planmäßige Befischung des Engelbeckens statt, teilte das Bezirksamt Mitte mit.

Die Fang-Bilanz

Das Fischereiamt Berlin fing u.a. Plötze, Giebel, Bleien, Hechte, Flussbarsche, Gründlinge und Güster. Die Raubfischarten, Hechte und Flussbarsche wurden direkt nach dem Fang wieder ins Engelbecken zurückgesetzt, damit sie weiter für die Wiederherstellung des ökologischen Gleichgewichts sorgen können.

Insgesamt wurden 146 Weißfische gefangen (rund 5 kg).
Die Fangmenge blieb jedoch deutlich unter dem erwarteten Wert. Entsprechend einer Prognoseberechnung aus dem Jahr 2020, die auf einer Probebefischung beruhte, bei der damals 12 kg Fische auf einer kleinen Fläche von 77 Quadratmetern gefangen wurden, war ein deutlich höherer Fischbesatz erwartet worden, der das ökologische Gleichgewicht im Engelbecken gefährdet.

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BA Mitte sucht: Kunst am Neubau der Grundschule Adalbertraße

Die Bezirksbürgermeisterin von Mitte, Stefanie Remlinger herself, informiert über einen Kunstwettbewerb, dessen Ergebnis Kunst am Bau sein soll. Kunst am Neubau der Grundschule Adalbertstraße. Die alte Schule wurde am gleichen Standort Adalbertstraße 53 vor einigen Jahren abgerissen.

Nun soll ein Neubau für eine vierzügige Grundschule entstehen, um dem wachsenden Bedarf an Grundschulplätzen in der nördlichen Luisenstadt gerecht zu werden. Das Bauvorhaben ist Teil der Berliner Schulbauoffensive II (BSO II).

Das Bezirksamt Mitte von Berlin lobt für diesen Neubau einen Kunstwettbewerb aus. Ziel des Kunstwettbewerbs ist es, eine eigenständige und speziell für diesen Ort entwickelte Kunst am Bau zu realisieren. Die Realisierung ist für das dritte Quartal 2024 vorgesehen.

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