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Luisenstadt: Die Geschichte des Techno-Clubs Tresor

Der folgende Beitrag erschien als Artikel in der Stadtteilzeitung „ecke köpenicker No. 3 Juni Juli 2022“


Wie Berlin Techno-Hauptstadt wurde

Nach dem Mauerfall begann im Tresor eine neue Jugendbewegung

Von März 2020 bis Mai 2022 war der Tresor wegen Corona geschlossen, jetzt ist er wieder auf. Für viele ist der Club ihre Jugend, die enden würde, wenn er verschwinden sollte. Möge er also mindestens 100 werden!

Die Geschichte des heutigen Techno-Clubs Tresor begann vor dem Mauerfall.

Heute befindet er sich im südlichen, nicht mehr in Betrieb befindlichen Teil des Heizkraftwerks Mitte an der Köpenicker Straße und ist einer der wichtigsten Lokalitäten für elektronische Tanzmusik.

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Planungsstand des provisorischen Spreeuferwegs im Holzuferblock

Der folgende Beitrag erschien als Artikel in der Stadtteilzeitung „ecke köpenicker No. 3 Juni Juli 2022″

Spreeuferweg kommt
Spreeuferweg kommt

Am Ende des Textes finden Sie eine kleine Bilderschau vom Spreeufer, aufgenommen im März 2022


Ökologie hat Priorität

Am Spreeufer der Nördlichen Luisenstadt ist derzeit vieles in Bewegung:

Der Investor Trockland hat auf einem Teilgelände der früheren Eisfabrik durch Sanierung und Neubau das Projekt „Eiswerke“ realisiert, nebenan baut die AEF GmbH das historische, denkmalgeschützte Kessel- und Maschinenhaus („Alte Eisfabrik“) zu einer „Denkfabrik“ für Forschung und Entwicklung im medizintechnischen Bereich um.

Und nach langer Vorbereitung und Planung können in diesem Herbst endlich auch die Bauarbeiten zur Herstellung des provisorischen Spreeuferwegs im Abschnitt zwischen Wilhelmine-Gemberg-Weg und Schillingbrücke beginnen. Träger der Maßnahme ist die Stattbau GmbH, für die Planung ist das Landschaftsplanungsbüro gruppe F verantwortlich.

Plan Spreeuferweg
Plan Spreeuferweg – Klick für eine Großansicht

Der aktuelle Stand des Vorhabens wurde im Mai noch einmal im Sanierungsbeirat vorgestellt, an dem auch die Sprecher der Betroffenenvertretung Nördliche Luisenstadt teilnehmen.

Zeitnahe Umsetzung
des Projektes möglich geworden

Anwesend war diesmal auch Stadtentwicklungsstadtrat Ephraim Gothe, der eingangs noch einmal auf die besondere Ausgangslage des Vorhabens einging:

Mit dem bisherigen Planungsprozess sei es gelungen, die Interessen der Akteure vor Ort, der Anlieger und Nutzer sowie die öffentlichen Interessen abzustimmen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

Die Einsetzung des treuhänderischen Maßnahmenträgers Stattbau GmbH durch das Land Berlin entlaste das bezirkliche Straßen- und Grünflächenamt, auf diese Weise sei eine zeitnahe Umsetzung des Projektes möglich geworden.


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Spreeufer Balkon

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Spreeufer Balkon 52.511041, 13.425025

Der „Spreeufer Balkon“ nahe Wilhelmine-Gemberg-Weg


Das Konzept des Spreeuferwegs fokussiert auf den Fuß- und Radverkehr, respektiert vorhandene Nutzungen und nimmt nur geringe Eingriffe in den Vegetationsbestand vor.

Es sei damit, so Gothe, ein gutes Beispiel für den Paradigmenwechsel in der Stadterneuerung seit den 1980er und 1990er Jahren hin zu Behutsamkeit und Nachhaltigkeit.

Auch bei anderen Projekten in der Nördlichen Luisenstadt sollten ökologische und klimaschützende Aspekte eine hohe Priorität haben:

Als Stichworte nannte er öffentliches Grün, die „Schwammstadt“ und die Mobilitätswende. Allein in Mitte, so Gothe, seien im letzten Jahr 375 Straßenbäume gefällt, aber nur 200 nachgepflanzt worden.

„Dabei müsste man eigentlich
für jeden Baum zwei nachpflanzen.“

Die Stattbau GmbH hat die öffentlichen Spreeuferflächen im Rahmen eines Überlassungsvertrages vom bezirklichen Straßen- und Grünflächenamt übernommen und wird das Provisorium in den nächsten Jahren betreiben und verwalten.

Zur Feinabstimmung der Planung werden derzeit noch weitere Gespräche mit Anrainern und Nutzern vor Ort durchgeführt.
Mit dem TeePeeLand verhandelt Stattbau zurzeit einen Nutzungsvertrag.

Etwas komplizierter gestaltet sich noch die Klärung von Grundstücksfragen mit einem Privateigentümer.

Die Landschaftsplanerinnen und -planer vom beauftragten Büro gruppe F stellten den aktuellen Stand der weit gediehenen Vorplanung für den ersten Bauabschnitt des provisorischen Uferwegs zwischen Paula-Thiede-Ufer und Wilhelmine-Gemberg-Weg vor. Die Planung orientiert sich an der Konzeption der vorausgegangenen Machbarkeitsstudie (wir berichteten im letzten Jahr ausführlich).

Uferweg weitgehend barrierefrei

Kernelement ist ein durchgehender Weg mit einer Breite von mindestens 3 Metern, an Engstellen mindestens 2,50 Meter. Zum Ausgleich von Höhenunterschieden oder zum Schutz von wertvollen Gehölzen wird der Weg partiell gesplittet. Mit maximalen Steigungen von 4,5% ist der Uferweg weitgehend barrierefrei. Er dient vorrangig dem Fußgängerverkehr, Fahrradfahren ist jedoch erlaubt.

Eine „Fahrradschnellverbindung“ soll der Uferweg jedoch keineswegs werden: eine Rennpiste ist weder gewollt noch geben die örtlichen Bedingungen das her. Vielmehr soll der Weg Spaziergänger ohne Rad einladen, das Naturerlebnis und die historischen Artefakte auf dem Areal stehen im Vordergrund.

Die Planerinnen und Planer gingen bei der Präsentation auf einzelne Stationen des Weges näher ein – etwa auf das Paula-Thiede-Ufer, wo der Weg eine Balkonsituation mit Spreeblick eröffnet.

Auf Höhe der Alten Eisfabrik ist ein Fragment der Hinterlandmauer erhalten geblieben. Dieses soll freigestellt werden, das vierte Mauersegment wird für den Weg geöffnet.

An diesem Ort soll eine der geplanten „Geschichtsinseln“ mit Informationen zur Historie des Orts entstehen. Die zum AEF-Areal gehörende Freifläche wird umgangen.

Im Teepee Land - März 2022
Im Teepee Land – März 2022 – Klick für eine Großansicht

Am TeePeeLand, dessen weiteres Bestehen ausdrücklich (auch politisch) erwünscht ist, wird es eine partielle Neuordnung des Areals geben: zwischen Siedlung und Weg soll eine grüne Pufferzone geschaffen werden. Vorgesehen ist der Umzug von Bühne und Bar an einen kleinen Platz.

Am alten Bootshaus wird die Treppe zum Podest verlegt, auch hier soll eine „Geschichtsinsel“ installiert werden.

Der Obstgarten am Spreefeld bleibt erhalten und soll ökologisch noch aufgewertet werden.

Im Folgenden diskutierten die Teilnehmer des Beirats einzelne Planungsfragen wie die Entwässerung des Weges, die Erschließung und die Wegeführung im Bereich der Alten Eisfabrik sowie das weitere Verfahren zur Abstimmung mit den Akteuren vor Ort.

Baubeginn Oktober 2022 –
Eröffnung Frühsommer 2023

Grundsätzlich wird die Planung auch von der Betroffenenvertretung Nördliche Luisenstadt ausdrücklich befürwortet.

Abschließend informierten die Vertreter der Stattbau GmbH und des Landschaftsplanungsbüros gruppe F über den weiteren Zeitplan.

Nach Abschluss aller Planungsphasen und der Vergaben der Bauleistungen sollen die Bauarbeiten für den ersten Bauabschnitt im Oktober 2022 beginnen.

Die Eröffnung könnte im Frühsommer 2023 stattfinden. Eine Beräumung des Geländes im Abschnitt Köpenicker Straße 36-38 ist bereits erfolgt.

Text: „us“ in der „ecke köpenicker 3 Juni Juli 2022“ – hier lesen/downloaden

Fotos: Archiv BV
Grafik: „ecke köpenicker 3 Juni Juli 2022“


ecke köpenicker 3 Juni Juli 2022 - hier lesen/downloaden
ecke köpenicker 3 Juni Juli 2022 – hier lesen/downloaden

Siehe auch

Unser kleines Fotoalbum vom
zukünftigen Spreeuferweg mit Aufnahmen
erstellt im März 2022:
1 Info-Transparent am "Balkon" mit Spreeblick
Am provisorischen Spreeuferweg - März 2022. Fotos aus der Umgebung der Köpenicker Straße: Spreeblicke, Teepee Land, Eisfabrik. Der Spreeuferweg soll im Frühsommer 2023 fertiggestellt sein
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HINWEIS: Klick auf das erste Bild für eine Diaschau in Großansicht

Alle Fotos: Archiv BV

Weitere Bildergalerien hier


Tresor 31 im Kraftwerk: „Techno, Berlin und die große Freiheit“

„Techno, Berlin und die große Freiheit“
ist eine fast zweimonatige Ausstellungs- und Konzertreihe, die die drei Jahrzehnte seit der Eröffnung des Tresor im Jahr 1991 feiert und reflektiert.

„Techno, Berlin und die große Freiheit“ ist ein personalisiertes, audiogestütztes Ausstellungserlebnis, das im Kraftwerk stattfindet. Anhand von Filmen, Skulpturen, Archivobjekten und Fotografien erforscht die Ausstellung die drei Jahrzehnte lange Geschichte, die den „Big Bang“ von Techno im Berlin der frühen 90er Jahre kontextualisiert.

Spezifische historische Bedingungen schufen die äußeren Umstände für die Explosion dieser Bewegung an diesem Ort und zu dieser Zeit.

Die Ausstellung untersucht die kurvenreiche Reise des Tresor im Kontext – von seiner Vorgeschichte in den ungewöhnlichen wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen West-Berlins bis zu seinem Übergang in die kosmopolitische Hauptstadt von heute.

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2. Onlinebefragung zur Tourismus-Entwicklung im Bezirk Berlin Mitte

Im Rahmen der Entwicklung eines neuen „Tourismuskonzeptes für den Bezirk Mitte von Berlin“ führt das Bezirksamt eine 2. Onlinebefragung durch.

Ziel ist es, interessierte Einwohnerinnen und Tourismusakteurinnen in Mitte in die Entwicklung der notwendigen Maßnahmen einzubinden und Ihre Ideen für die zukünftige Tourismusentwicklung aufzunehmen.

Diese zweite Onlinebefragung ergänzt die Befragung vom April/Mai 2022 und fokussiert auf Handlungsbedarfe und Maßnahmenvorschläge.

Es können nur Anwohnende und Tourismusakteure des Bezirks Mitte daran teilnehmen. So ist der Wunsch, online überprüft wird dieser Status nicht.

Wir geben hier die Einladung des BA Mitte im Wortlaut wieder:

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„Die Verkehrswende beginnt im Kopf“ – Interview mit Dr. Almut Neumann

Das folgende Interview erschien als Artikel in der Stadtteilzeitung „ecke köpenicker No. 3 Juni Juli 2022″


Dr. Almut Neumann
Dr. Almut Neumann im Interview – Foto: Ch. Eckelt
Dr. Almut Neumann ist in Mitte die bündnisgrüne Bezirksstadträtin für Ordnung, Umwelt, Natur, Straßen und Grünflächen.

Ein Gespräch über Fahrradstraßen, E-Mobilität und Rücksichtnahme

Frau Dr. Neumann, Verkehrswende ist ein großer abstrakter Begriff. Aber was bedeutet das konkret für Ihre Arbeit in den kommenden Jahren in Mitte?

Mir ist bei der Verkehrswende wichtig, dass alle – und damit vor allem die schwächsten Verkehrsteilnehmer:innen – sicher in Mitte unterwegs sein können.

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Hausgemachte unendliche Geschichte: Nicht nur Algen im Engelbecken

 Der folgende Text erschien als Artikel in der Stadtteilzeitung „ecke köpenicker No. 3 Juni Juli 2022″


„Seit einigen Tagen beobachte ich ein massives Wachstum von Algen im Engelbecken“, schrieb ein Anwohner im Mai an das Amt für Umwelt und Naturschutz:

„Große Teile des rechten Ufers sowie der Bereich rechts und links vom Café sind mit einem grünen Teppich überzogen.

Fotos von einigen Stellen anbei. Die Algen wurden auch von Personen versucht, abzuschöpfen und die Reste liegen jetzt in den Grünstreifen entlang des Beckens.“

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Postfuhramt 2013. Lost Place is lost

Postfuhramt 2013. Unsere Betroffenenvertretung lädt die Nachbarschaft zu einem Besuch am Denkmaltag.

Postfuhramt 2013. Lost Place is lost
Die Aufnahmen wurden erstellt anlässlich des Tages des offenen Denkmals am 7. September 2013. Damals war für einen Tag der Lost Place Postfuhramt begehbar. Künstler hatten die Location benutzt. Die Natur eroberte sich das Gelände zurück. Die Veranstaltung wurde vom neuen Grundstücksbesitzer bzw. dessen Planungsbüro durchgeführt.
Besucher des Denkmaltages versammeln sich am Eingang
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Siehe auch:
Fotoalbum Baustelle 2022. Postfuhramt wird Post Yard

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Alle Fotos: Archiv Betroffenenvertretung

Weitere Bildergalerien hier

Spree und Spreeuferweg: Foto-Archiv

Einige Bilderstrecken mit dem Thema Spree und Spreeuferweg aus den vergangenen Jahren

Alle Fotos: Archiv BV (Betroffenenvertretung Sanierungsgebiet Nördliche Luisenstadt)

Weitere Bildergalerien hier

Fotoalbum Baustelle 2022. Postfuhramt wird Post Yard

Post Yard. Fotos der Baustelle des ehemaligen Postfuhramtes und seine nähere Umgebung.

Die Aufnahmen wurden erstellt am 3. März 2022.

Fotos aus der Umgebung an Köpenicker Straße. Eiswerk, Spreeufer, Teepee Land, ehemaliges Postfuhramt: Da eine aktive Baustelle natürlich der täglichen Veränderung unterliegt, geben diese Fotos nur den augenblicklichen Stand im März 2022 wieder. Wir werden zu einem späteren Zeitung den Baufortschritt dokumentieren.
1 Bauprojekt Telegraph
In der Köpenicker Straße in Berlin hat das Michels Architekturbüro zwei denkmalgeschützte Gebäude des ehemaligen Post- und Telegraphenbauamtes saniert und mit einem siebengeschossigen Neubau inklusive Fahrrad-Tiefgarage zu einem nachhaltigen Büroensemble kombiniert.
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Ein Klick auf ein Vorschaubild im Fotobrowser für ein Großansicht und starte eine automatische Diaschau.


Auch das im Header abgebildete Baustellen-Schild des Post Yard lässt sich hier vergrößern:

Vergrößern
Vergrößern mit Klick

Alle Fotos: Archiv Betroffenenvertretung


Historische Fotos – anlässlich des Denkmaltages im Jahr 2013 – sehen Sie hier in dem Bilderalbum

Postfuhramt 2013. Lost Place is lost

Ist der menschliche Verstand mit Sperrmüll-Aktionstagen zu retten?

 Der folgende Text erschien als Artikel in der Stadtteilzeitung „ecke köpenicker No. 3 Juni Juli 2022″


Die „ecke“ schreibt:

Sperrmüllaktionstage werden fortgeführt – Bezirksbürgermeister fordert nachhaltigere Lösungen.

Matratzen, Kühlschränke, Sofas – illegal auf dem Gehweg abgestellter Sperrmüll gehört seit Jahren zum Alltag in Berlin.

Die Entsorgung kostet das Land regelmäßig mehrere Millionen Euro. Um dieser negativen Entwicklung entgegenzuwirken, hat der Bezirk im Jahr 2019 zum ersten Mal dieser Form der „Entsorgung“ den Kampf angesagt.

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