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Beteiligungslandschaft Mitte: Luisenstadt als Eckensteher

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#mittemachen, „Misch mit in Mitte!“, Büro für Bürgerbeteiligung, Sozialraumorientierte Planungskoordination, in der Beteiligungslandschaft des Bezirks Mitte wird mit neuen Begriffen ein heftiger Wind angefacht und es gilt, den Überblick nicht zu verlieren.

Ob der frische Wind nur Stürme im Wasserglas sind, lässt sich bei Berlin.de beobachten.

Mit ganzen vier Stellen kümmern sich vier Mitarbeiter – zwei intern, zwei extern – im Büro für Bürgerbeteiligung um Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung und Bürgerschaft.

Nun wurde aktuell eine eindrucksvolle „Karte der Beteiligungslandschaft“ gebastelt. Und ergänzend gibt es eine „Karte des Landesvermögens in Berlin Mitte“, sie soll helfen, Besitzer von Grundstücken herauszufinden.

Weiteres Material, das eingesehen/heruntergeladen werden kann:

Eine „Vorhabenliste“, die „Leitlinien für Bürgerbeteiligung“, Beteiligungsangebote in Mitte und auf einer eigenen Plattform können Mittemacher*innen ihre Projektfilme präsentieren.
Der Beteiligungsbeirat soll darauf achten, dass alles mit rechten Dingen zu geht.

Die Karte der Beteiligungslandschaft Berlin Mitte ist sehr akribisch und anschaulich gestaltet, enthält vollständige Kontaktdaten in zahlreichen Legenden-Kästen. Macht insgesamt einen sehr guten Eindruck. Auf der Rückseite der Karte gibt es jede Menge weiterer Texte der zahlreichen Projekte.

Bleibt zu wünschen, dass es gedruckte Versionen als Wandkarte gibt, denn auf dem heimischen A4-Drucker ist eine lesbare Papierausgabe nicht herzustellen. Und dann benötigen Sie gfls. auch gleich zwei Exemplare für die Wand, jeweils um die Vor- und Rückseite aufzuhängen.

Eines zeigt die Karte auch deutlich:

Unsere Luisenstadt „hängt“ ganz unten rechts in der Ecke, ist schon optisch nicht im Fokus des Bezirkes Mitte. Die historische Grenze sollte einmal für eine Balance der Einwohnerzahlen sorgen – geografisch gehört die heute geteilte Luisenstadt eigentlich insgesamt zu Kreuzberg – mit der Spree als natürliche Grenze zur Berliner Innenstadt.

Karte Beteiligungslandschaft Berlin Mitte. In der Ecke: Die halbe Luisenstadt
Karte Beteiligungslandschaft Berlin Mitte. In der Ecke: Die halbe Luisenstadt. – Klick für eine Großansicht.

Eine weitere Karte zeigt das „Landesvermögen“ des Bezirks. Private Eigentümer werden allerdings nicht genannt:

Landesvermoegen Berlin Mitte - Kartenausschnitt
Landesvermoegen Berlin Mitte – Kartenausschnitt. – Klick für eine Großansicht.


Quelle/Download im PDF-Format und mehr:

www.Berlin.de/ba-mitte/politik-und-verwaltung/service-und-organisationseinheiten/sozialraumorientierte-planungskoordination/buergerbeteiligung


Dazu passt noch dieser „Hilfeaufruf“ aus der „ecke köpenicker“ No 1 2022:

Interessierte für Mitarbeit in Bezirksbeiräten gesucht!

Mit Beginn der neuen Wahlperiode in Berlin werden auch die Beiräte beim Bezirksamt Mitte neu gebildet.

Beiräte haben die Aufgabe, die Kommunalpolitik zu fachspezifischen Fragen zu beraten und zu unterstützen.

Für den Bezirksbeirat für Menschen mit Behinderung, für den Frauenbeirat Mitte und für den Bezirksbeirat für Partizipation und Integration suchen wir interessierte Personen, die spezifische Erfahrungen und Kenntnisse in diesen Themenfeldern mitbringen.

Die Mitarbeit in den Beiräten erfolgt ehrenamtlich. Voraussetzung für eine Bewerbung ist ein Wohnsitz im Bezirk Mitte und/oder eine Arbeitsstelle im Bezirk.

Alle weiteren Informationen zu den Beiräten, ihren Aufgaben und Erfahrungen sowie die Formulare für die Bewerbungen finden Sie hier:

– Bezirksbeirat für Menschen mit Behinderung:
www.berlin.de/ba-mitte/politik-und-verwaltung /gremien/behindertenbeirat

– Frauenbeirat:
www.Berlin.de/ba-mitte/politik-und-verwaltung/gremien/frauenbeirat

– Bezirksbeirat für Partizipation und Integration:
www.Berlin.de/ba-mitte/politik-und-verwaltung/gremien/migrationsbeirat

Die Bewerbungsfrist endet am 28. Februar 2022. Das Bezirksamt freut sich über zahlreiche Bewerbungen von Frauen, Menschen mit Behinderungen und Menschen mit Migrationsgeschichte sowie Menschen mit Rassismuserfahrung/People of Color.


Mehr: „Die innere Grenze der Luisenstadt – heute noch erkennbar“


 

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