Archiv der Kategorie: Verkehrskonzept

Neues zur geplanten Umgestaltung der Adalbertstraße

Versickerungsmulden gibt’s nur in rechteckig. Im kommenden Jahr, 2026, soll die Adalbertstraße grundlegend umgebaut werden.

Im Vordergrund stehen dabei die Schulwegsicherheit für die Kinder der neuen Grundschule, verkehrsberuhigende Maßnahmen und die Erschwerung des Durchgangsverkehrs sowie die klimaresiliente Umgestaltung mit ausreichend Versickerungsmöglichkeiten und viel Grün.

Neues zur geplanten Umgestaltung der Adalbertstraße weiterlesen

Melchiorstraße »angeradelt«. Wo sind die Parkplätze!?

Obligatorische Kritik an eingezogenen Parkplätzen für Anwohnende.

Die Fahrradstraße Melchiorstraße ist fertig gestellt und wurde am 14. November 2025 vom Bezirksstadtrat Christopher Schriner (Bündnis 90 /Die Grünen) offiziell angeradelt.

Zwischen Engeldamm und Michaelkirchplatz ergänzt sie das Berliner Radverkehrsnetz um eine wichtige Nebenroute:

Sie erschließt nicht nur die neue Grundschule Luisenstadt in der Adalbertstraße, sondern bildet in Zukunft im Zusammenspiel mit der Michaelkirchstraße und der Wrangelstraße auch eine Alternativroute zum Radweg auf der Köpenicker Straße.

Melchiorstraße »angeradelt«. Wo sind die Parkplätze!? weiterlesen

Sechseck-Insel am Michaelkirchplatz wird umgestaltet

Im kommenden Jahr 2026 soll es losgehen: Der Verkehrsbereich an der Kreuzung Michaelkirchplatz / Michaelkirchstraße im nördlichen Teil des Michaelkirchplatzes – eine Sechseck-Verkehrsinsel – wird in einen Aufenthaltsbereich umgestaltet.

Zuvor waren in zwei öffentlichen Beteiligungsprozessen gemeinsam mit den Anwohnerinnen und Anwohnern Ideen und Wünsche zu zukünftigen Nutzung gesammelt worden.

Aber wer nur hat sich Tischtennisplatten
und einen Boule-Platz gewünscht?

Ziel ist es, einen attraktiven Ort mit Erholungs-­ und Bewegungsmöglichkei­ten zu schaffen, der die Aufenthaltsqualität im Quartier deutlich verbessert.

Sechseck-Insel am Michaelkirchplatz wird umgestaltet weiterlesen

Diskussion: Verkehrsberuhigung am Michaelkirchplatz bisher kaum Wirkung

Zu der Meldung „Melchiorstraße wird Fahrradstraße“ in der ecke Köpenicker No. 4/2025 erreichte uns hier im Blog ein Leser-Kommentar von Anwohner Sascha.

Zum Thema Fahrradstraße gesellt sich aber ja aktuell nun das Projekt „Verkehrsberuhigung am Michaelkirchplatz“.

Wir haben bei ebenfalls anwohnenden Mitglieder unserer Betroffenenvertretung nachgefragt und die Redaktion der „ecke“ informiert. Es ergab sich eine eMail-Korrespondenz, die wir hier zusammengefasst mal wiedergeben:


Sascha berichtete, dass die Verkehrsberuhigung am Michaelkirchplatz bisher kaum Wirkung zeige.

Diskussion: Verkehrsberuhigung am Michaelkirchplatz bisher kaum Wirkung weiterlesen

Geplante Kiezblocks in der Luisenstadt

Das bezirkliche Straßen­ und Grünflächenamt hat jetzt über die Zeitplanung zur Umsetzung der geplanten Maßnahmen informiert.

So sollten die Modalfilter auf der Kreuzung Alte Jakobstraße und Kommandantenstraße bereits Ende November realisiert werden.

Für die Alte Jakobstraße sind die Ausweisung als Einbahnstraße und die Verengung des Fahrbahnprofils geplant, dies soll voraussichtlich im 1. Quartal 2026 erfolgen.

Geplante Kiezblocks in der Luisenstadt weiterlesen

Ernüchterung unter dem Viadukt – Der schwierige Stand der Berliner Radbahn U1

Die Hochbahn der U1 bildet die südliche Grenze der Luisenstadt. Unter der U1 wollten einige Rad-Aktivisten mit studentischer Projektunterstützung einen geschützen Radweg installieren. Inmitten der stark befahrenen Skalitzer Straße mit ihren Kreuzungsbereichen.

Reporter von rbb24 haben nach dem Stand des Projektes gefragt und trafen sich mit dem Architekt und ehemaligen Geschäftsführer des „Reallabor Radbahn“, Matthias Heskamp: 

Ernüchterung unter dem Viadukt – Der schwierige Stand der Berliner Radbahn U1 weiterlesen

Luisenstadt Süd: Neue Parkzone „Alexandrinenviertel“ kommt 2026

Für Anwohnende und Gewerbetreibende im Alexandrinenviertel (und der Friedenstraße) in der Luisenstadt Süd (Kreuzberg) stehen wichtige Änderungen bevor. Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg hat angekündigt, die Parkraumbewirtschaftung weiter auszuweiten.

Hier sind die Kernpunkte für das Alexandrinenviertel (Zone 68) im Überblick:

Luisenstadt Süd: Neue Parkzone „Alexandrinenviertel“ kommt 2026 weiterlesen

Melchiorstraße wird Fahrradstraße

In der Melchiorstraße hat der Radverkehr künftig Vorrang. KfZ-Querparken bleibt trotzdem erlaubt.


Update – Wie sieht’s inzwischen aus?
Es gibt einen „Leserbrief“,
am Ende dieser Seite zu finden. 


Entlang der Melchiorstraße, zwischen Engeldamm und Michaelkirchplatz, richtet der Bezirk Mitte eine Fahrradstraße ein.
Die Bauarbeiten sollen nach einigen Verzögerungen jetzt beginnen und noch in diesem Jahr 2025 abgeschlossen werden.
Die Umgestaltung erfolgt im Rahmen der Umsetzung des Berliner Radverkehrsplans.

Die Pläne waren Anfang April auf einer öffentlichen Veranstaltung zur Umgestaltung der Adalbertstraße vorgestellt und diskutiert worden.

Melchiorstraße wird Fahrradstraße weiterlesen

Parking-Day 2025. Wird auch dieses Jahr wieder in der Oranienstraße umgePARKt?

Am Freitag , den 20. September 2024 ging in der Oranienstraße nichts mehr. Jedenfalls keine Autobewegung.

Von 14-22 Uhr gab es hier in der Kreuzberger Luisenstadt zwischen Adalbertstraße und Rio-Reiser-Platz eine „Zentrale PARK(ing)-Day-Aktion“. Neben diversen Initiativen und Organisationen gab es auch  einige Cafés und Restaurants, eine Bewirtung auf den freigewordenen Parkplatz-Flächen anboten.

Weitere Kreuzberger PARKaktionen fanden statt in der Ratiborstraße 4, in der Spielstraße Singerstraße zwischen Krautstraße und Haus Nr. 28 und in der Spielstraße Wrangelstraße zwischen Oppelner- und Sorauer Straße.

Bereits seit dem Jahr 2016 findet der „PARK(ing) Day“ als ein eintägiges globales Experiment immer am dritten Freitag im September statt.

Parking-Day 2025. Wird auch dieses Jahr wieder in der Oranienstraße umgePARKt? weiterlesen

Deutsche Städte: Wer Geld hat, fährt Rad – auch in Mitte

Ergebnisse der Verkehrsbefragung für Berlin Mitte – Teil 2.

Je höher das Einkommen, desto häufiger nutzt man in Mitte das Fahrrad zur Fortbewegung. Das ist eines der überraschenden Ergebnisse der Studie »Mobilität in Städten« der TU Dresden.

Die hatte im Jahr 2023 zum dritten Mal nach 2013 und 2018 die Bewohnerinnen und Bewohner von mehr als 100 Städten in Deutschland zu ihrem Verkehrsverhalten befragt, davon etwa 40.000 in Berlin und 4.200 im Bezirk Mitte.

Die Ergebnisse sind inzwischen veröffentlicht. Die Forschenden interessierte dabei vor allem die Frage, welche Verkehrsmittel die Befragten benutzen und wie hoch in etwa deren Anteil an den Verkehrswegen ist.

Deutsche Städte: Wer Geld hat, fährt Rad – auch in Mitte weiterlesen