Schlagwort-Archive: 2024

Wie geht’s eigentlich dem Engelbecken – gesünder erst ab 2025?

 Inzwischen wurde das neue Gutachten zur Wasserqualität des Engelbeckens vorgestellt.

Das neue, 100-seitige Gutachten zum Zustand des Engelbeckens und seiner Wasserqualität liegt nun vor. Es wurden Empfehlungen zu »Sanierungsmaßnahmen« und eine entsprechende Kostenschätzung erarbeitet.

Am 20. Februar 2024 wurde das Gutachten der Betroffenenvertretung Nördliche Luisenstadt sowie dem Bürgerverein Luisenstadt vor-gestellt. Insbesondere der Bürgerverein hatte zuvor kritisiert, dass er bislang weder informiert noch beteiligt wurde.

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„ecke köpenicker“ No 1 Februar März 2024 erschienen

„ecke köpenicker“. Wir veröffentlichen im Nachgang zu diesem Beitrag auch noch Texte aus der Druckausgabe (bzw. dem PDF) der „ecke köpenicker“ in vollständigem Wortlaut oder auch eigene Beiträge zum jeweiligen Thema: Sie finden also Themen-Links aus unserem Blog wie auch externe Links (ebenfalls grün) in den nächsten Wochen nach und nach hier in diesem Beitrag ergänzt.

Die nächste Ausgabe der „ecke köpenicker“ erscheint Mitte April 2024 – sämtliche bisherige „ecken“ finden Sie hier

ecke köpenicker 1 Februar März 2024
ecke köpenicker No 1 Februar März 2024 Cover – hier herunterladen

Die Themen in dieser „ecke“

Welche Ecke?
Bilderrätsel

BSR-Kieztage
Kostenfrei Sperrmüll entsorgen

Mediaspree mit Bauruinen?
»Elements« steht auf der Kippe, Postfuhramt verzögert sich (siehe Bild oben) Diese und alle weiteren Themen dieser ecke Ausgabe ⇒

Köpenicker Straße 104–114 – WBM Wohnungsbau läuft

WBM baut Wohnungen. 
Es hat ein paar Jahre gedauert, aber nun geht es endlich los.

Dieser Beitrag erschien als Artikel in der aktuellen Ausgabe der Stadtteil­zeitung „ecke köpenicker. Siehe Download-Link unten
Dieser Beitrag erschien als Artikel in der aktuellen Ausgabe der Stadtteilzeitung „ecke köpenicker. Siehe Download-Link unten

Nach notwendigen bauvorbereitenden Maßnahmen erfolgte am 15. Dezember 2023 der erste Spatenstich für das WBM-Bauprojekt an der Köpenicker Straße 104–114. Zu dem der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung Ephraim Gothe, die Senatsbaudirektorin Petra Kahlfeldt sowie Lars Dormeyer und Steffen Helbig von der Geschäftsführung der WBM antraten.

Am ehemaligen Standort der weltweit ersten »Flugzeugfabrik« von Otto Lilienthal errichtet die Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH zwei moderne Gebäude-komplexe, bestehend aus einem 12-geschossigen Hochhaus und einem dreigeschossigen Flachbau mit sechs Innenhöfen.

Neben konventionellen Wohneinheiten entstehen auch Clusterwohnungen sowie Büros und Gewerbe im Erdgeschoßbereich zur Verbesserung der Nahversorgung.

Insgesamt entstehen 102 neue Wohneinheiten, davon 58 barrierefrei. Ca. ein Drittel der Wohnungen entsteht im geförderten sozialen Wohnungsbau.

Bereits im September 2015 hatte der Senat in enger Abstimmung mit der WBM einen Architekturwettbewerb durchgeführt. Als Siegerentwurf ging damals der Vorschlag der Arbeitsgemeinschaft Love architecture and urbanism & Architektur Consult, Graz / Österreich hervor.

2018 / 2019 fanden umfangreiche Abstimmungsrunden mit der WBM, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz sowie dem Bezirk Mitte und anderen Beteiligten statt. Dabei ging es auch um die von Vattenfall ausgehende Lärm-Emission, die ein Hindernis für die geplante Wohnungsbebauung zu werden drohte.

Um den tatsächlichen Lärmausstoß zu ermitteln, wurden umfangreiche Messungen durchgeführt. Im Ergebnis gelang es, den Anteil der Wohnnutzung im geplanten Eckhochhaus wieder zu erhöhen. Der Gebäudekomplex soll bis Ende 2025 fertiggestellt werden.

Quelle: „ecke köpenicker No 6 Dezember 2023 Januar 2024“

Foto oben: Ch. Eckelt


ecke köpi 6 2023 Cover
ecke köpi 6 2023 Cover – hier lesen/herunterladen
Alle „ecken“ seit der Erstausgabe hier in unserem Blog

Und es gibt weitere „ecken“ in anderen Mitte-Sanierungsgebieten


Das volle Luisenstadt-Veranstaltungs-Programm ab Februar

Rosie Kühne vom Luisenstadt Stammtisch lädt wieder ein. Und präsentiert wieder ein aktualisiertes, fettes Veranstaltungs-Programm für unser Luisenstadt.
Wie „gewohnt“ ist der zwanglose Stammtisch am zweiten Dienstag jeden Monats, also wieder am 13Februar 2024 ab 18 Uhr und im Restaurant AGORA in der Annenstraße 13, 10179 Berlin (zwischen Heinrich-Heine- und Neue Jakobstraße). 

Anmeldungen wären sehr nett, damit ausreichend Plätze reservieren werden können. Auch wer erst später kommen kann, ist herzlich willkommen.

Der Programm-Kalender ist wieder gut gefüllt – und das ist nur eine Auswahl der vielfältigen Aktivitäten in der Luisenstadt!

Mit einem herzlichen Dank für die tolle Arbeit, diese Daten des überaus umfangreichen Veranstaltungs-Programms zusammenzutragen, geben wir das erstmalig hier im Blogbeitrag gern weiter.


Benutzen Sie die Buttons, um die Ansicht zu ändern oder das Dokument herunterzuladen.

Herunterladen lässt sich das PDF auch hier

Abbildung: Google myMaps / Archiv BV (mit Klick zum Original)

PROTOKOLL der BV-Beratung vom 16. Januar 2024

Nächstes Treffen unserer Betroffenenvertretung: Dienstag, 20. Februar 2024 um 18.30 Uhr, wieder im dialog 101, Köpenicker 101 Ecke Heinrich-Heine-Straße.
Teilnahme auch nach kurzfristiger Anmeldung.

(Grüne Links führen zu weiteren Beiträgen zum jeweiligen Thema)

Beratungspunkte

1. Spreeuferweg, Geschichtsinseln Bestandsaufnahme

Herr Elfert hat in der Sitzung auf Diskrepanzen zwischen dem ursprünglich im Workshop gefassten Willen und dem nun in der Umsetzung befindlichen Ansatz hingewiesen und um Aufklärung gebeten.

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Juwel der Luisenstadt. Kontaminiertes Engelbecken? Gutachten unter Verschluss

Das Engelbecken steht seit einigen Jahren unter amtlicher Beobachtung – vor allem hinsichtlich seiner Wasserqualität.

Zwei 2019/20 erstellte Gutachten ergaben, dass im Enkelbecken eine extrem überhöhte Nährstoffbelastung herrschte:

Es wurden sehr viel höhere Phosphatwerte als in den anderen (ebenfalls schon belasteten) Berliner Gewässern festgestellt.

Der Nährstoffkreislauf des Gewässers war aus dem Gleichgewicht geraten, was nicht nur zum sommerlichen Fischsterben führte – vielmehr drohte das ganze Gewässer zu »kippen«.

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Die Grenzen der Luisenstadt – Zwischen Spree, Lindenstraße und U1

Es ist immer noch nicht gelungen, die „Luisenstadt“ in den Stadtplänen zu platzieren. Auch Schilder an den Stadtteilgrenzen fehlen. So ist es nicht verwunderlich, dass nur Historikern, Stadtplanern und hoffentlich auch einigen Bewohner selbst die Luisenstadt ein Begriff ist.


Der Stadterzähler Falko Henning beschreibt in der neuen „ecke köpenicker“ die Geschichte der Luisenstadt genauer:

„Kaum jemand weiß, was eigentlich genau die Luisenstadt war oder ist. Denn die Luisenstadt ist nur noch ein historischer Stadtteil – seit über 100 Jahren gibt es offiziell keine Luisenstadt mehr. Sie wurde auf die damals neu festgelegten Verwaltungsbezirke Mitte und Kreuzberg aufgeteilt. Die Grenzen der Luisenstadt – Zwischen Spree, Lindenstraße und U1 weiterlesen

Die Luisenstadt in der History App

Auch die Geschichte der „alten“ #Luisenstadt ist in der tollen Berlin-History-App zu finden.

Das werbefreie, unkommerzielle und Unruhestand-Projekt von Rainer Klemke (75) feiert nun schon fünfjährigen Geburtstag.

Es wurde vielfach ausgezeichnet und für noch viel mehr Auszeichnungen nominiert.

Hier wird Geschichte vor der eigenen Haustür wird lebendig. 

Ehrenamtliche um den Berlin-Experten Klemke arbeiten mit 60 Gedenk- und Kulturstätten zusammen. Der Erfolg braucht aber jetzt Unterstützung – helfen Sie mit.

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Gesperrt. Die neue Michaelbrücke – auch schon wieder 30 Jahre alt

1993 war es, da gab es einen Brückenschlag über die Spree – die Michaelbrücke wurde völlig erneuert.

Aktuell geht es der Brücke nicht gut – sie wurde am 3. Januar 2024  für den Autoverkehr gesperrt. Obdachlose hatten vermutlich fahrlässig ihre Schutzhütte unter der Brücke am Spreeufer angezündet. Das Bauwerk hat auf den ersten Blick so gelitten, dass es nun vier Wochen lang auf Tragfähigkeit geprüft werden muss.

Der Neubau war vor 30 Jahren eine mächtige technische Leistung. Diese Fotodokumentation in unserem Foto-Cloud-Archiv zeigt alle Details des Baufortschritts:

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Unterbrochen: Fortgang der Arbeiten am Spreeuferweg

Die Bauarbeiten am Spreeuferweg im Abschnitt Holzuferblock pausieren derzeit witterungsbedingt – die letzten Wochen waren zu kalt, um weitere Bodenarbeiten vorzunehmen, mit neuen Kälteeinbrüchen muss gerechnet werden.


Dokumentation der Informationsveranstaltung
zum Rungestraßenblock ist nun verfügbar.
Siehe unten


Die letzte Asphaltschicht für den neuen Spreeuferweg wird daher erst im Frühjahr aufgetragen.

Kompletten Stillstand gibt es trotzdem nicht: Derzeit werden Arbeiten für den sogenannten Spreebalkon am Paula-Thiede-Ufer vorbereitet.

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