Schlagwort-Archive: Bauprojekte

„ecke köpenicker“ No 4 September / Oktober 2022 erschienen

Wir veröffentlichen im Nachgang zu dieser Meldung noch Texte aus der Druckausgabe (bzw. dem PDF) in vollständigem Wortlaut oder auch eigene Beiträge zum jeweiligen Thema. Auch externe Links dorthin (grün) werden hier in diesem Beitrag ergänzt.


Die nächste Ausgabe der „ecke köpenicker“ erscheint Ende Oktober 2022 – die bisherigen „ecken“ finden Sie hier


ecke köpenicker 4 September Oktober 2022 - hier lesen/downloaden
ecke köpenicker 4 für-September Oktober 2022 – hier lesen/downloaden

Die Themen in dieser „ecke“

Fit für die nächsten Jahrzehnte

Block Schmidstraße im Heinrich-Heine-Viertel: Die Sanierung der Kita Trauminsel ist weitgehend abgeschlossen

Wasser für die Bäume

Bezirk lobt die »Goldene Gießkanne« aus

Waisenbrücke

Unbefriedigende Korrespondenz
Die BV Nördliche Luisenstadt beharrt weiter auf dem Sanierungsziel Neue Waisenbrücke

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Schmidstraße: Die Sanierung der Kita Trauminsel ist weitgehend abgeschlossen

Der folgende Beitrag erschien als Artikel in der Stadtteilzeitung „ecke köpenicker No. 4 September Oktober 2022“


Fit für die nächsten Jahrzehnte

Die Schmidstraße entwickelt sich in den kommenden Jahren zu einem der wichtigsten Standorte für Kitas in der Bezirksregion Alexanderplatz.

Mit der Sanierung der Kita Trauminsel ist ein erster Schritt vollzogen. Wer in dem Gewirr aus Nebenstraßen und Versorgungswegen zwischen den Plattenbauten östlich der Heinrich-Heine-Straße etwas abliefern muss, tut gut daran, sich vorher genauer über sein Ziel zu informieren.

Denn hier heißt alles Schmidstraße

Dank reger Neubautätigkeit der WBM sind in den vergangenen Jahren weitere Adressen hinzugekommen. Und auch die soziale Infrastruktur im Blockinnenbereich wird ausgebaut.

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Luisenstadt Süd erhält jetzt eine überdachte Radbahn – als kurze Teststrecke

„Kein Radschnellweg, sondern eine Strecke zum langsamen Fahren“, erklärte beschwichtigend ein Verkehrsplaner der „gemeinnützigen Unternehmergesellschaft Reallabor Radbahn“.

Die Senatsverwaltung für Mobilität und das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg sind Unterstützer, auch die Senatsbauverwaltung und der Bund. ADFC, Anwohner und Kritiker haben Bedenken.

Die erste Bürgerbeteiligung zu einem Radbahn-Testfeld ist absolviert – nun soll es tatsächlich losgehen.


Update
Test-Party läuft noch bis Sonntag 28. August 2022

Die Berliner Zeitung hat dort zum Testfeld gleich mal Reporterin Franka Klaproth hingeschickt. Franka schaute sich um, sprach mit den Unterstützern und Nachbarn und schreibt unter dem Titel: „Radbahn in Aktion: In Kreuzberg holen sich die Bürger ein Stück Stadt zurück“. Echte kritische Aspekte des Projektes – Kreuzungen? – bleiben leider unerwähnt. Es gibt Fotos.


Am 25. August wird ein symbolischer erster Spatenstich gefeiert und läutet eine Aktionswoche vom 24. bis 28. August 2022 ein.

„Ein Teilraum unter dem Viadukt der U1 in Kreuzberg wird zum Leben erweckt. In Höhe Oranienstraße informieren wir mit einer Ausstellung, Vorträgen und Führungen über das Vorhaben und zeigen mit einfachen Mitteln baulich auf, wie die Radbahn zukünftig gestaltet werden könnte“, so verlautbart die Initiative.

Autostellplätze dort werden gecancelt. Dafür gibt’s Radfahrer-Rummel: das Kindertheaterstück „Ronan, der kopflose Radfahrer“, eine Lastenrad-Bar und ein Kiez-Spaziergang. Geplant sind auch eine Service-Station für Radler und eine grüne Oase dort, wo Autos parkten.


Die Berliner Zeitung begleitet das Projekt auf ihre Art:
Berlins erster überdachter Fahrradweg: Schnapsidee oder gut für die Stadt?
Dieser online verfügbare Zeitungsartikel zeigt auch Wunschbilder des Projektes – es und farbenfrohe, freundliche Simulationen.

Und wir berichteten bereits im Februar 2022:
„Bürgerbeteiligung zu Radbahn-Testfeld in der Luisenstadt Süd gestartet“

Die offizielle Homepage des Projektes
www.Radbahn.berlin/de/reallabor


 

Postfuhramt wird Post Yard: Fassaden-Architektur der Gründerzeit

Diese interessante Themen-Plattform mit der Adresse www.Entwicklungsstadt.de müsste eigentlich präziser www.Entwicklungsstadt-Berlin.de heißen.

Die MEDIA Group Berlin und Wolfgang Leffler mit einem Team sind die engagierten Betreiber.

Zitat von der „Über uns“-Seite

„ENTWICKLUNGSSTADT BERLIN widmet sich allen Themen, die mit der Entwicklung und Veränderung der einzigartigen und widersprüchlichen Metropole Berlin zusammenhängen.

Städtebau, Architektur, Gesellschaft, Kunst und Sport: Berlin wird niemals aufhören, sich fortwährend neu zu erfinden, im Kleinen wie im Großen. Genauso wenig werden seine Bürger, Institutionen und Funktionsträger aufhören, unerbittlich und oft unversöhnlich über die Zukunft dieser Stadt zu streiten. Große Visionen werden Wirklichkeit oder bleiben auf ewig Luftschlösser.

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Von der Brandstiftung zum Happy End  – Wie es mit dem Spreefeld weiterging

Der folgende Text erschien als Artikel in der Stadtteilzeitung „ecke köpenicker“ No. 2 April Mai 2022


Mit der Grundsteinlegung für das erste Haus des Spreefeldes vor genau zehn Jahren endete die erste Kolumne zur Geschichte dieses besonderen Areals (Ecke Köpenicker 1/2022).

Damit möglichst viele auch diese Fortsetzung lesen, schloss ich mit einem sogenannten Cliffhanger, also einer Vorschau auf diesen Text, in dem es zuerst um die Brandstiftung im Rohbau geht.

Der Brand wurde 2012 nachts im Aufzugsschacht gelegt, als der frisch gegossene Rohbau trocknen sollte. Dieses Feuer, wäre es nicht rechtzeitig entdeckt worden, hätte leicht das ganze Gebäude vernichten können.

Zu den Brandstiftern kann man nur spekulieren, niemand wurde jemals dafür zur Rechenschaft gezogen. Nicht einmal einen begründeten Verdacht gibt es.

Aber die Geschichte hat einen Helden

Und zwar den Kiffer Steve vom Spreeacker.

Denn das Bootshaus und der kleine Hügel daneben waren für das Projekt Spreeacker zur Zwischennutzung freigegeben, damit Menschen dort vorübergehend wohnen konnten.

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„ecke köpenicker“ No 2 April / Mai 2022 erschienen

Wir werden für diesen Online-Beitrag noch weitere Texte aus der Druckausgabe (bzw. dem PDF) anreißen (erledigt).


Die Themen in dieser „ecke“

ecke köpenicker 2 April Mai 2022 - hier lesen/downloaden
ecke köpenicker No 2 April Mai 2022 – PDF hier herunterladen

Der geplante Grünzug nimmt konkretere Gestalt an
Bei der Umgestaltung der Michaelkirchstraße ist Klimaanpassung ein wichtiges Motiv.

Die Planungen für die Gestaltung eines Grünzugs entlang der Michaelkirchstraße nehmen allmählich konkretere Gestalt an.

Nach zwei Stufen der öffentlichen Beteiligung – einem „Online-Spaziergang“ im April 2021 sowie einem Workshop im Oktober letzten Jahres, an dem man sich auch über die Online-Plattform berlin.de beteiligen konnte – hatte die beauftragten Planungsbüros bgmr Landschaftsarchitekten und Gruppe planwerk viele Ideen, Anregungen und Wünsche von Anwohnerinnen und Anwohnern mitgenommen, um sie in die weitere Planung einfließen zu lassen.

Ende März 2022 wurde der Betroffenenvertretung Nördliche Luisenstadt und anderen Interessierten die Ergebnisse des Planungskonzepts präsentiert (..) – Die ganze Geschichte hier!

Und noch mehr Michaelkirchstraße hier


Die nächste Ausgabe der „ecke köpenicker“ erscheint Anfang Juni 2022 – die bisherigen „ecken“ finden Sie hier


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Von der GmbH zur Genossenschaft – Spreefeld, wie alles begann

Der folgende Text erschien als Artikel in der Stadtteilzeitung „ecke köpenicker“ No. 1  Februar März 2022


Vermutlich wissen nicht alle Leserinnen, was ein Helikoptergrundstück ist. Für die Vorgeschichte des Wohnprojektes Spreefeld zwischen Wilhelmine-Gemberg-Weg und Spree ist diese Sonderform von Immobilien aber durchaus wichtig.

Helikopter- oder Hubschraubergrundstück nennt man ein Anwesen, das keine Anbindung an öffentliches Straßenland hat und bei dem Leitungs- und Wegerechte fehlen.

Als Baugrund ist solches Gelände nicht zu gebrauchen, denn man kann es ja legal nur mittels Hubschrauber betreten.

Genau ein solches Terrain war das Spreefeld. Es hat zwar das Spreeufer und sogar ein Bootshaus. Aber selbst in einer Stadt wie Berlin würde es niemand wagen, vom Wasser aus eine Laube zu erbauen, ganz zu schweigen von drei sechsgeschossigen Wohnhäusern.

Abenteuerlich ist die Geschichte, wie es dann doch so gekommen ist

Es begann Anfang der 2000er Jahre mit einer Gruppe von ungefähr einem Dutzend Künstlerinnen um Jochen Sandig, Sasha Waltz, Andreas Trogisch und Christian Schöningh. Sie wollten eine Baugruppe bilden, um die alte Seifenfabrik neben dem Spreefeld in ein Wohnhaus auszubauen.

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Altes Postfuhramt in der Köpenicker Straße: Bauen durch Abriss

Das Neubauprojekt „Altes Postfuhramt“ befindet sich im Inneren des östlichen Melchiorblocks und steht derzeit unter kritischer Beobachtung der Nachbarn und auch unserer Betroffenenvertretung.

Die Redaktion der „ecke köpenicker“ schreibt in ihrer Ausgabe 1 für März/April 2022:

„Bauvorbereitungen im vollen Gang
Abrisse auf dem Areal des alten Postfuhramts

Auf dem Areal des ehemaligen Postfuhramts sind die alten Hallen inzwischen nahezu komplett abgerissen, das Brückenhaus steht noch, wie die Anfang Februar entstandene Aufnahme unseres Fotografen Christoph Eckelt zeigt.

Das Areal im östlichen Melchiorblock ist eines der größten aktuellen Bauvorhaben im Gebiet. Wie berichtet, plant hier ein irischer Investor ein umfangreiches Bauvorhaben unter teilweiser Einbeziehung der historischen Substanz.

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Am anderen Ufer der Spree – Haus Eins aus Holz, 60 Meter hoch

Das Holzmarkt-Kulturprojekt – am Spreeufer gegenüber der Luisenstadt – hat von der BVV grünes Licht für den Bau eines „kleinen“ Hochhauses erhalten. Mit dem Konzept soll mehr Freifläche am Ufer der Spree erhalten bleiben.

Bereits seit drei Jahren, seit 2019, wurde um die Erweiterung gekämpft.

Projektseite HausEins.Holzmarkt.com

Grafik oben: Screenshot von dieser Website.

Ein Interview mit Konstantin Krex, Sprecher vom Verbund Holzmarkt 25, hat der Newsletter LEUTE geführt:

Nl.Tagesspiegel.de/…

Waisentunnel kaputt – millionenschwere Rekonstruktion ohne Alternative?

„Für den Neubau des Waisentunnels muss die Spree trockengelegt werden?“ *)

Das klingt schon sehr gruselig, wenn man glaubt, was die Berliner Zeitung recherchiert hat:

Der Waisentunnel unter der Spree nahe der Jannowitzbrücke ist derart marode, dass die zerbröselnde Stahlbetonstruktur aus dem Boden des Flusses herausragt. Wehe, ein Anker verfängt sich dort …

Und erstaunlich: Bereits seit 2016 fährt das Rollmaterial der BVG nicht mehr durch diesen maroden Tunnel – sondernandere Wege in die Werkstätten! Geht doch!

Tunnel auffüllen – wie geschehen mit dem U-Bhf Dresdener Straße – viel Geld sparen und mit einem kleineren Teil davon die Waisenbrücke wieder aufbauen. Da hätten wenigstens alle etwas davon. – rb

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