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Update vom Spreeufer: Die Zukunft des Viktoriaspeichers nimmt Form an

Während wir in der Nördlichen Luisenstadt den Endspurt unseres Sanierungsgebiets einläuten, steht das angrenzende Kreuzberger Spreeufer in der „Östlichen Luisenstadt“ ²) gerade erst am Anfang einer gewaltigen Transformation. ²) Siehe auch unten.

Östliche Luisenstadt
Östliche Luisenstadt

Am 27. April 2026 startete im DAZ das städtebauliche Werkstattverfahren für das 4 Hektar große BEHALA-Areal am Viktoriaspeicher. Wir berichteten über die Einladung: „Blick über den Tellerrand …“.

Wer bei dieser ersten Bürger-„Zwischenwerkstatt“ nicht vor Ort sein konnte, findet beim Fachportal entwicklungsstadt.de eine hervorragende Zusammenfassung des Abends. Wir haben für euch die wichtigsten Erkenntnisse für unseren Kiez herausgefiltert:

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Das Marinehaus als magischer Ort. Die „ecke“ war schon dort.

Neue Einblicke in die Baustellen des Märkischen Museums und des Marinehauses.

In den letzten zwei Jahren war es sehr ruhig um das Märkische Museum und das Marinehaus geworden. Das ist ganz natürlich, denn bekanntlich wird das Märkische Museum seit 2023 umfassend saniert und ist daher geschlossen. Auch das benachbarte Marinehaus, das bislang eher ein Schattendasein führte, wird von Grund auf umgebaut.

Nach Abschluss der Sanierung und Umgestaltung werden beide Gebäude die Herzkammern des neuen Museums- und Kreativquartiers am Köllnischen Park bilden. Denn bis 2029 soll hier nicht weniger entstehen als »ein neuartiger Ort mitten in Berlin, der dazu einlädt, die Stadt zu (er)leben, zu verstehen und aktiv mitzugestalten. Ein Ort der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft«, so jedenfalls heißt es auf der Website des Stadtmuseums Berlin.

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Kiez-Update im BV-Protokoll vom 21. April 2026: Spreeuferweg, Bauprojekte und Sanierungs-Endspurt

Im Mittelpunkt der Sitzung der Betroffenenvertretung am 21. April 2026 stand die Zielgerade des Sanierungsgebiets Nördliche Luisenstadt. Ein wichtiges Highlight für die Nachbarschaft: Die feierliche Einweihung des neuen Spreeuferweges ist fest auf den 26. Juni 2026 terminiert.

Kritisch diskutiert wurden zudem aktuelle private Bauvorhaben wie die Eiswerke und das Postfuhramt, wobei die Vertretung auf der strikten Einhaltung städtebaulicher Verträge – insbesondere zur kreativwirtschaftlichen Nutzung von Erdgeschossflächen – beharrt.

Neben dem kommenden Waisenbrückentag am 21. Juni liegt das Augenmerk nun auf dem Verfahren zum Auslaufen des Sanierungsgebiets und den damit verbundenen Ausgleichsbeträgen für Grundstückseigentümer.

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Die „ecke Köpenicker“ 1/2026 ist endlich da

Das Warten hat ein Ende! Die erste Ausgabe der „ecke Köpenicker“ für das Jahr 2026 ist da – und sie steckt voller Neuigkeiten für unser Sanierungsgebiet.

Da die Zeitung nach der Neuausschreibung ab jetzt nur noch viermal pro Jahr erscheint, ist dieses Heft besonders gehaltvoll.

Hier ist die Zusammenfassung der wichtigsten Kiez-Themen in unserem  Blog:

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Blick über den Tellerrand: Die Zukunft des BEHALA-Areals am Viktoriaspeicher beginnt

Die Luisenstadt endet für uns nicht an den offiziellen Grenzen des Sanierungsgebiets. Wie Lisa von der Betroffenenvertretung uns zu Recht erinnert: Unser Kiez atmet entlang der Köpenicker Straße bis zum Schlesischen Tor weiter. Genau dort, am geschichtsträchtigen BEHALA-Areal am Viktoriaspeicher, steht jetzt eine entscheidende Weichenstellung an.

Industriegeschichte trifft auf moderne Stadtvision

Östliche Luisenstadt
Östliche Luisenstadt

Zwischen der Köpenicker Straße und dem Spreeufer verbirgt sich mit dem BEHALA-Areal ein echtes Filetstück Berliner Industriekultur. Wer den imposanten Viktoriaspeicher kennt, weiß um die Wucht und das Potenzial dieses Standorts.

Nun verlassen die Planungen die Hinterzimmer: In einem Werkstattverfahren werden erstmals die städtebaulichen Konzepte der Öffentlichkeit präsentiert.

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Märkisches Museum Update: Ein Blick hinter die Planen der Langzeit-Baustelle

2020 besuchte Ulli Zelle für die Abendschau das Marinehaus – damals herrschte dort noch gespenstische Stille. Heute, sechs Jahre später, gewährt ein aktueller rbb24-Bericht exklusive Einblicke in das Innere einer der komplexesten Baustellen Berlins.

Wir vergleichen den Dornröschenschlaf von damals mit der Riesen-Baustelle von heute. Eine steile Vorlage auch für alle, die beim „Pizzatalk“ am 29. April im dialog 101 mitreden wollen!

Es ist eines der markantesten Gebäude am Spreeufer und für uns in der Luisenstadt der kulturelle Anker: das Märkische Museum. Seit 2023 ist das Haus geschlossen, und hinter den dicken Mauern des Ludwig-Hoffmann-Baus findet eine bauliche Herz-OP am offenen Patienten statt.

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Die Lilienthal-Verbindung: Von der verschwundenen Fabrik zu den Burgen in Lichterfelde

Wer in diesen Tagen an der Köpenicker Straße entlangspaziert, sieht das neue Quartier Lilienthal in den Himmel wachsen. Wo bald moderne WBM-Wohnungen bezogen werden, schlug einst das industrielle Herz der Luftfahrt: In der Köpenicker Straße 110–113 produzierte Otto Lilienthal seine Dampfmotoren und Flugapparate.

Kontrastprogramm an der Köpenicker Straße – Das neue Quartier Lilienthal landet im Kiez. - Foto: Juli 2025 (Archiv BV) - Klick für eine Großansicht
Kontrastprogramm an der Köpenicker Straße – Das neue Quartier Lilienthal landet im Kiez. – Foto: Juli 2025 (Archiv BV) – Klick für eine Großansicht

Doch während wir hier in der Luisenstadt den „Historical Crash“ zwischen Industriegeschichte und Neubau-Beton erleben, lohnt sich ein Blick ans andere Ende der Stadt. Denn Lilienthals Spuren führen weit über unseren Kiezrand hinaus.

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Das soziale Netz im Kiez: Ein Wegweiser durch das Heinrich-Heine-Viertel

In der Nördlichen Luisenstadt passiert vieles hinter den Kulissen, das für Familien und junge Menschen entscheidend ist. Ein zentraler Motor für diese Arbeit ist die Regionale Arbeitsgemeinschaft (RAG) Heinrich-Heine-Viertel. Hier kommen unter der Schirmherrschaft der Jugendhilfeplanung des Bezirksamts Mitte regelmäßig Schulen, Jugendeinrichtungen und soziale Projekte zusammen, um den Kiez gemeinsam zu gestalten.

Bild oben: Die RAG plant ein Kiezfest.
Wie wär’s mit unserem nicht ganz
ernst gemeinten Plakat-Entwurf?
Quelle: Nano Banana 😃

Damit Eltern und Jugendliche nicht den Überblick verlieren, haben wir die aktuellen Schwerpunkte und Angebote für euch zusammengefasst.

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Beton-Segen an der Köpenicker – Das Quartier Lilienthal landet (endlich)

Manchmal dauert es in der Luisenstadt eben etwas länger. Schon 2015, als wir alle noch jünger waren und „Gentrifizierung“ noch für ein Fremdwort hielten, wurde der Wettbewerb für das Areal an der Köpenicker Straße und heutige Quartier Lilienthal (nahe U-Heinrich-Heine-Straße) ausgelobt.

Jetzt, elf Jahre später, meldet Entwicklungsstadt.de: Es wird ernst! Im dritten Quartal 2026 soll das „Quartier Lilienthal“ fertig sein.

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