Schlagwort-Archive: Geschichte der Luisenstadt

Historische Stadtführung durch die „Cöpenicksche“

Der Bürgerverein Luisenstadt hat auf seiner Website eine historische Stadtführung durch die „Cöpenicksche“ –   die Köpenicker Straße – ausgepackt.

Mit der Fußtour No 6 führt uns der Gründungsvorstand des Vereins, Frank Eberhardt, vom Schulze-Delitzsch-Platz bis zum Schlesischen Tor.

Die Schilderung ist zwar schon 1995 verfasst worden, lädt aber auch heute noch ein. Die nun 25 Jahre vielen alten Details sind sehr interessant im Vergleich zu dem, was heute ist. Eine kleine Zeitreise durch die ehemalige „Hauptstraße“ der Luisenstadt zum Nachwandern.

Hier geht`s mit weiteren Infos los:

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Die Luisenstadt ist geteilt – wie kam es dazu?

Historiker Dr. Kurt Wernicke gibt uns auf Nachfrage eine Erklärung – die heute noch bestehende bezirkliche Trennung ist in der Gründung von Groß-Berlin zu finden – das war 1920. Vor einhundert Jahren:

„Bei dem im Preußischen Innenministerium erarbeiteten Konzept einer EINHEITSGEMEINDE BERLIN bestand die Ansicht, jeder der ins Auge gefassten 20 Verwaltungsbezirke sollte im Prinzip in etwa die gleiche Einwohnerzahl haben: ca. 190.000 – 200.000.

Beim neuen Innenstadtbezirk kam man aber (wegen der dort angesiedelten Verwaltungen und Firmensitze) nicht auf eine entsprechende Zahl und wollte daher aus der dicht besiedelten Luisenstadt aufstocken.

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Berlin und historische Luisenstadt – Bereits 1865 Pfusch am Bau und Hauseinstürze

Bau-Boom und infolge dessen Wachstums-Schmerzen gab es  bereits im Berlin des 19. Jahrhunderts. Der Berliner Historiker Kurt Wernicke las sich durch amtliche Aufzeichnunge und die Zeitungen jener Zeit -und  berichtet darüber, als sei er selbst wie ein Zeitzeuge dabei gewesen.

Den ganzen Essay finden Sie auf der Homepage unserer Freunde beim Bürgerverein Luisenstadt:

„1865 – Pfusch am Bau und Hauseinstürze“


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30 Jahre Mauerfall – Stadtspaziergang am Berliner Mauerweg

Im Rahmen der Gedenkwoche zum 30. Jahrestag des Mauerfalls organisierten fünf in der Luisenstadt ansässige Institutionen einen öffentlichen Rundgang mit Führung entlang des ehemaligen Mauerverlaufs.

An 10 Stationen erzählen Zeitzeug*innen kurze Geschichten und zeigen historische Fotos.


30 Jahre Mauerfall – Stadtspaziergang am Berliner Mauerweg in Mitte und Kreuzberg

Mit Vertretern aus Kirchengemeinden, politischen und bürgerschaftlichen Initiativen

Termin: Sonntag 10. November 2019, 13 – 15.30 Uhr
Treffpunkt: Vor der Jacobikirche, Oranienstraße 133, 10969 Berlin

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Mehr Info auf der Seite des Bürgervereins Luisenstadt.
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St. Nirgendwo! – Bürgerverein Luisenstadt zeigt erneut Ausstellung

In der Zionskirche auf dem Prenzlauer Berg ist derzeit und noch bis zum 1. August 2018 die Geschichtsausstellung „St. Nirgendwo! – Verlorene Gotteshäuser in der Berliner Mitte“ zu sehen.

Die Ausstellung benennt 24 Kirchen und Synagogen im Stadtkern Berlins, die nicht mehr vorhanden sind und deren Spuren im Stadtbild fast völlig gelöscht sind. 13 dieser Orte wurden – aus Platzgründen – für die Präsentation ausgewählt. Auf historischen Großfotos kann man die Bauten erkennen, die Zeugnis von einer über Jahrhunderte gewachsenen geistlichen Metropole ablegen. Fotografische Gegenüberdarstellungen zeigen die historischen Orte heute. In kurzen Texten werden die Baumeister und die Bedeutung der Gotteshäuser gewürdigt, über Kriegszerstörungen und Abrisse berichtet.
Die Berliner Gotteshäuser waren nicht nur zentrale Versammlungsorte der Stadtgesellschaft, sondern zeugten zugleich auch von der regen Zuwanderung, wie z.B. die Böhmische Kirche, die Französische Klosterkirche, die Anglikanische Kirche oder die Alte Synagoge in der Heidereutergasse.

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Bis in die 1990er Jahre: 300 Seiten Luisenstadt-Geschichte im Reprint

Der Bürgerverein Luisenstadt hat ein lange vergriffenes Buch über die Geschichte der Luisenstadt nachdrucken lassen. Dieses Buch ist kürzlich erschienen und im Handel sowie beim Herausgeber erhältlich.

Das ambitionierte, detailreiche und mit Herzblut geschriebene Buch mit vielen Aufsätzen und Fußtouren-Tipps verschiedener Autoren entstand Anfang der 90er Jahre innerhalb einen ABM-Projektes. Der federführende Hauptautor Dr. Fank Eberhardt war einer der drei Gründungsmitglieder des Bürgervereins.

Im Buchpreis von knapp 20 Euro ist eine kleine Spende für den Verein „eingerechnet“.

Schauen Sie doch einfach mal rein, es gibt eine ausführliche LESEPROBE.

>>> Viele Jahre vergriffen, nun ist es wieder da, das Geschichtenbuch „Die Luisenstadt“

Bis in die 1990er Jahre: 300 Seiten Luisenstadt-Geschichte im Reprint weiterlesen

Geschichte: Von der Köpenicker Vorstadt bis zum Neanderviertel – das Heinrich-Heine-Viertel früher

Eine neue, 36-seitige Broschüre mit dem Titel „Der Historische Pfad im Heinrich-Heine-Viertel“ ist erschienen und beim Bürgerverein Luisenstadt erhältlich.

Die Schutzgebühr beträgt 5 Euro plus Porto und ist per Mail im Büro des Vereins zu bestellen. Geschichte: Von der Köpenicker Vorstadt bis zum Neanderviertel – das Heinrich-Heine-Viertel früher weiterlesen

Vortrag: Die anarchistische Bewegung in der Luisenstadt

BV-Mitglied Erik Natter, seines Zeichens M.A. Politikwissenschaftler, hält in dieser Woche hier im dialog 101 einen Vortrag über ein eher unbekanntes Kapitel der Luisenstadt. Auf den Spuren einer vergessenen politischen Strömung stellt er uns die „Die anarchistische Bewegung in der Luisenstadt“ in ihren Ursprüngen vor. Vortrag: Die anarchistische Bewegung in der Luisenstadt weiterlesen

Geschichte bis heute: Der Bärenzwinger im Köllnischen Park

Seit über 700 Jahren ist der Bär das Wappentier von Berlin. Ursprünglich mit dem Märkischen Adler verbunden, ist er schon für das Jahr 1280 nachweisbar. Damit beginnt die Berliner Bärentradition, die bis in unsere Gegenwart reicht. Inwieweit der Name Berlins mit dem des Bären zusammenhängt, sei dahingestellt.

Erstaunlich ist aber, dass Städte mit dem Namensbeginn ber wie Bernburg, Bern und Bernau  auch einen Bären in ihren Wappen führen.

Volker Hobrack erzählt uns die ganze Geschichte bis zum heutigen, traurigen Ende, das noch nicht zu Ende ist.

Schnute im Bärenzwinger
Nachmieter für Stadtpavillon in ausgezeichneter Lage mit Swimming Pool gesucht. Schon seit 2012. Das Angebot hat Schnute (Bild) bereits überlebt.

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Hingehen: Am Dienstag 1. Nov 2016 Stadtplanung für die Waisenbrücke im Historischen Hafen

Im gemütlichen, warmen Bauch des Ausstellungskahns Renate Angelika im Historischen Hafen am Märkischen Ufer stellt Architekturabsolvent Detlev Kerkow (Beuth-Hochschule für Technik) am 1.11.2016 um 18 Uhr seine Entwürfe für den Wiederaufbau der Waisenbrücke im Historischen Hafen vor. Hingehen: Am Dienstag 1. Nov 2016 Stadtplanung für die Waisenbrücke im Historischen Hafen weiterlesen