Schlagwort-Archiv: Luisenstadt Süd

Luisenstadt-Süd: Die Sorge um das „Wohnzimmer“ des Kiezes

Zukunft der Markthalle Neun unsicher – Bezirk will historischen Charakter retten

In Berlin-Kreuzberg, dem „Süden“ unserer Luisenstadt, wächst die Unruhe bezüglich der Zukunft der Markthalle Neun.

Wie der Tagesspiegel berichtet, läuft im Jahr 2027 eine entscheidende Frist ab: Die vertragliche Bindung, die die Nutzung der Halle als kleinteiligen Lebensmittelmarkt festschreibt, endet.

Damit steht theoretisch der Weg offen für eine kommerzielle Umgestaltung, die den historischen und sozialen Charakter des Ortes zerstören könnte.

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Luisenstadt Süd: Neue Parkzone „Alexandrinenviertel“ kommt 2026

Für Anwohnende und Gewerbetreibende im Alexandrinenviertel (und der Friedenstraße) in der Luisenstadt Süd (Kreuzberg) stehen wichtige Änderungen bevor. Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg hat angekündigt, die Parkraumbewirtschaftung weiter auszuweiten.

Hier sind die Kernpunkte für das Alexandrinenviertel (Zone 68) im Überblick:

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Die Südliche Luisenstadt ist völlig anders

Völlig anders als in der Nördlichen Luisenstadt geht es im südlichen Teil des Bezirkes zu. Während nördlich der ehemaligen Mauer ein Stadtkonzept der Erneuerung umgesetzt wurde, war das im ehemaligen Kreuzberg 36 in West-Berlin ganz anders.

36 war ein Stadtteil im Abseits, hinter der Mauer, eine graue Ansammlung von Fast-Ruinen.

Auch heute noch besteht die Luisenstadt aus diesen zwei unterschiedlichen Lebensbereichen.

Eine neue Dokumentation zeigt das rauhe Leben am und rund um das berüchtigte Kottbusser Tor, dem „Kotti“.

„Starke Frauen – harter Kiez“

vom Y-Kollektiv wird am 15.01.2025 um 22:00 Uhr im TV ausgestrahlt, ist aber bereits bei Youtube veröffentlicht.

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Leben in der Luisenstadt. Was ist wo im Stadtplan?

DIE LUISENSTADT. Der alte Berliner Stadtteil mit Geschichte, der nicht im Stadtplan zu finden ist. Und immer noch geteilt in Nord und Süd: zwischen den Bezirken Mitte und Kreuzberg-Friedrichshain. –

Tipp: Bitte verwenden Sie die Aktivierung/Deaktivierung der verschiedenen Darstellungsebenen für gezielte Übersichten. Die Karte wird fortlaufend ergänzt.

Stand: Oktober 2022 – Bitte reinzoomen:

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Kotti Island – Ein Kunstprojekt soll die Gegend um das Kottbusser Tor aufwerten

Im TSP Checkpoint vom 16. Januar 2023
schreibt Lorenz Maroldt – Zitat:

„Berlinbesuch – Jeder echte Berlin-Trip braucht einen Abstecher zum Kotti.

Für einen Besuch, der über die Klischees hinausragt, hat das Kunstprojekt „Kotti Island“ eine alternative Stadtführung konzipiert:

An 14 Stationen rund um das Kottbusser Tor haben Berliner Künstler:innen Medieninstallationen zugänglich gemacht, in denen die Geschichten des Ortes erzählt werden – von Musikvideos zu Interviews aus den Kneipen um die Ecke. Ausstellungsorte sind nicht zuletzt Spätis, Friseurläden und Baklava-Bäckereien.

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fLotte – Freie Lastenräder – Alle Standorte in der Luisenstadt

Kostenlos Lastenräder leihen – unter anderem an 14 Standorten in Mitte.

Lastenräder sind nicht nur praktisch, sondern auch ganz schön teuer, wenn man sich selbst eines anschaffen will.

Vor allem der Bezirk Kreuzberg  bietet nicht überraschend an sehr vielen Standorten einen kostenlosen Verleih an.

Das berlinweite Projekt wird in Kooperation mit dem ADFC Berlin e.V. durchgeführt und aus Mitteln des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms 2030 finanziert.

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Umbenannt ist: Einweihungsfeier und Konzerte zum neuen Rio-Reiser-Platz

„Sag mal, ist hier heut ’n Fest?“, fragt Mensch Meier.

Einweihungsfeier und Konzerte zur Umbenennung des Heinrichplatzes in Rio-Reiser-Platz

Am Sonntag, 21. August 2022, 17–22 Uhr

Es ist keine Anmeldung erforderlich und die Veranstaltung ist als familienfreundlich deklariert.


Ein König für Kreuzberg
Eigentlich sollte die Umbenennung schon 2020 stattfinden, wegen der Pandemie und Einsprüchen von Einwohner*innen erfolgt sie erst jetzt. Sonntag ist es dann endlich so weit: Mit einem Fest zu Ehren des Musikers wird der Heinrichplatz in Kreuzberg in Rio-Reiser-Platz umbenannt.

Anwohnerinnen und Postbotinnen müssen sich zukünftig allerdings nicht umstellen: Keine Anwohnerin hat nämlich die Adresse „Heinrichplatz“ (bzw. dann bald Rio-Reiser-Platz). Denn sämtliche um den Platz gelegenen Häuser gehören zu den angrenzenden Straßen Oranien- und Mariannenstraße.

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Luisenstadt: Kieze ohne Parkplätze – Modellversuch in Kreuzberg geplant

Der folgende Beitrag erschien als Artikel in der Stadtteilzeitung „ecke köpenicker No. 3 Juni Juli 2022“


Im Kreuzberger Graefe-Kiez – in der Luisenstadt Süd – will die dortige Bezirksverordnetenversammlung einen Modellversuch für ein Quartier ohne Parkplätze starten. Im Bezirk Mitte gibt es Gebiete, die dazu besser geeignet wären.

Der Transformationsprozess der Innenstädte hat in den Köpfen schon eingesetzt. So sehen es die Wissenschaftler und -innen des WZB (Wissenschaftszentrum Berlin), die im vergangenen Jahr eine Studie in Friedrichshain-Kreuzberg durchführten.

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„Xhain-Terrassen 2022“

Die Grenze zwischen der Luisenstadt Nord (Mitte) und Luisenstadt Süd (Xhain) ist auch eine Grenze zwischen Licht, Luft und Grün sowie Enge, Verkehr und weniger Grün. Und eine Grenze zwischen „nix los hier“ und „hier steppt der Bär“.

Vor allem auf den Kreuzberger Gehsteigen ist bei einigermaßen trockenem Wetter kaum ein Durchkommen – jede gastronomische Einrichtung stellt Stühle und Tische vor die Tür.

Dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg gefällt das. Geheweg-Radlern nicht – aber das ist ein anderes Thema.

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Beteiligungs-Landschaft Mitte: Luisenstadt als Eckensteher

#mittemachen, „Misch mit in Mitte!“, Büro für Bürgerbeteiligung, Sozialraumorientierte Planungskoordination, in der Beteiligungslandschaft des Bezirks Mitte wird mit neuen Begriffen ein heftiger Wind angefacht und es gilt, den Überblick nicht zu verlieren.

Ob der frische Wind nur Stürme im Wasserglas sind, lässt sich bei Berlin.de beobachten.

Mit ganzen vier Stellen kümmern sich vier Mitarbeiter – zwei intern, zwei extern – im Büro für Bürgerbeteiligung um Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung und Bürgerschaft.

Nun wurde aktuell eine eindrucksvolle „Karte der Beteiligungslandschaft“ gebastelt. Und ergänzend gibt es eine „Karte des Landesvermögens in Berlin Mitte“, sie soll helfen, Besitzer von Grundstücken herauszufinden.

Weiteres Material, das eingesehen/heruntergeladen werden kann:

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