Themen-Archiv: Nachverdichtung

Offener Brief: Anwohnerprotest wegen WBM Bürohochhaus

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Anwohner der Köpenicker Str. 104-114 initierten bereits Anfang Dezember 2017 einen Offenen Brief an Senatorin Lompscher wegen der geänderten Baupläne der WBM hinsichtlich der Verdichtungsbebauung an der Köpenicker Straße.
Inzwischen hat sich Katrin Lompscher bereits öffentlich gegen ein Bürohochhaus ausgesprochen.

Der Offene Brief im Wortlaut <Zitat>:


An die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Berlin

Sehr geehrte Frau Senatorin Lompscher,
wir möchten Sie mit dieser Mail über ein Vorhaben der WBM informieren, das bei der Informationsveranstaltung für die Mieter der Köpenicker Straße 104-114 , am 28.11.2017, vorgestellt wurde und unserer Meinung nach so nicht realisiert werden darf.

Zum Sachverhalt:

2015 hat uns die WBM über das Bauvorhaben zur Schaffung von Wohnraum vor unserer Wohnanlage Köpenicker Straße 104-114 informiert. Es war ein Wettbewerb ausgelobt und uns Mietern das Ergebnis mit entsprechenden Modellen der Architekten vorgestellt worden.

Weil Wohnungen in Berlin dringend benötigt werden, hatten wir Anwohner dafür Verständnis gezeigt und mit der WBM die Modellentwürfe sowie unsere Hinweise und Vorschläge zur vorgesehenen Verdichtung diskutiert.
Vorgesehen war eine 3-geschossige Gebäudezeile vor unserer Wohnanlage, entlang der Köpenicker Straße, mit ca. 78 Wohnungen, einer Tiefgarage mit ca.110 Stellplätzen, sowie ein 12-geschossiges Punkthaus mit ca.150 Wohnungen an der Ecke Köpenicker-/ Michaelkirchstraße. Weiterlesen

Köpi: Neubauten vor die Nase gesetzt – und uns hat ja mal wieder niemand gefragt!

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Uns hat ja niemand gefragt!
Stimmt, die Wohnungsbaugenossenschaft Mitte (WBM) hat auch ohne Ihre Zustimmung freie Bahn erhalten für die ersten Verdichtungsbauten in der Luisenstadt.

Entlang der Köpenicker Straße 104-114, gegenüber des alten Kraftwerkes Mitte, wird auf dem Bereich des derzeitigen Parkplatzes ein langer, relativ flacher und begrünter Wohnhaus-Riegel entstehen. Ergänzt durch ein „Punkthochhaus“ an der Ecke Michaelkirchstraße.

Am 28. November 2017 wir Ihnen das Konzept durch die WBM genauer vorgestellt. Weiterlesen

ecke köpenicker No. 1 für Februar/März 2017 erschienen

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Sie lesen in dieser Ausgabe unter anderem folgende Themen: B-Plan 1-100 – Bürgerversammlung zur Nachverdichtung des östlichen Heinrich-Heine-Viertel · Freiheitsraubender Wohnungsmarkt · Baustadtrat Ephraim Gothe im Interview · „Micro-Apartments“ in der Köpenicker Straße · „Pflanz-Was“ im Vorgarten von Vattenfall · Spielplatz an der Melchiorstraße wird erneuert · U-Bahnhof Heinrich-Heine-Straße und Vorplatz Köpenicker 101 werden umfassend saniert · Reiseführer-Berühmtheit: Besuch im Baumhaus an der Berliner Mauer · u.v.a.m.

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Neue Schatten für eine verdichtete Luisenstadt: Weitere Neubauten im Heinrich-Heine-Viertel

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UPDATE: Die für den Dienstag, 27. September 2016, geplante Bürgerversammlung wird leider auf einen bisher unbestimmten Termin verschoben. Wir informieren weiterhin. Auch für Sie bleibt nun mehr Zeit zur Vorbereitung, lesen Sie sich bitte in das Thema ein.

Siehe auch www.buergerverein-luisenstadt.de/../buergerversammlung-verdichtung-fuer-das-heinrich-heine-viertel


Ohne eine frühzeitige Bürgerbeteiligung in Erwägung zu ziehen, hat das Bezirksamt Mitte Pläne zur Verdichtung der Luisenstadt in Auftrag gegeben.
Die Betroffenenvertretung nimmt nun dazu Stellung – siehe unten.

Vorab die offizielle Verlautbarung aus der „ecke köpenicker No. 4 / 2016“ (gekürzt):
Für den Heinrich-Heine-Block in der Nördlichen Luisenstadt hat das Bezirksamt Mitte im März ein Blockentwicklungskonzept beschlossen.
Der „Block 604“ umfasst das Areal zwischen Heinrich-Heine-Straße, Köpenicker Straße, Michaelkirchstraße und -platz sowie Heinrich-Heine-Platz (siehe Abildung).
Die meisten Wohngebäude in Plattenbauweise aus den 60er und 80er Jahren sind im Bestand der WBM und der Berolina Wohnungsgenossenschaft. Die Blockinnenbereiche sind aufgelockert mit Grünflächen und Spielplätzen.

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