Schlagwort-Archive: Radfahren

Bürgerbeteiligung zu Radbahn-Testfeld in der Luisenstadt Süd gestartet

Das sogenannte „Radbahn-Projekt“ schaltet einen Gang höher. Am südlichen Rand der Luisenstadt zwischen Kottbusser Tor und Görlitzer Bahnhof soll unter der U-Bahnlinie 1 – dort als Hochbahn – ein 200 Meter langes Testfeld entstehen.

Dafür ist kürzlich eine Bürgerbeteiligung gestartet. Das Radbahn-Projekt sieht unter und entlang des Bahnviadukts der U1 Radwege vor – in Kreuzberg vom Kottbusser Tor bis zur Oberbaumbrücke.

Diese Idee gibt es schon seit 2015. Das „Reallabor Radbahn“, das das nationale Projekt des Städtebaus weiterentwickelt, plant das Testfeld.

Was ist mit den freien Flächen neben dem Radweg?

Bei der Online-Bürgerbeteiligung auf mein.berlin.de soll es nun darum gehen, was mit den freien Flächen unter dem Viadukt neben der Radspur passiert.

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1988: Die Mauer als „Rahmen“ abgeradelt

Schauspielerin Tilda Swinton radelte im Jahr 1988  – also vor dem Mauerfall – die Mauer aus Westberliner Sicht ab.

„Cyling the Frame“ – die Mauer als „Rahmen“ bei Youtube:

2009 gab es eine Neuauflage dieses Projektes. Regisseurin Cynthia Beatt und die Oscar-Preisträgerin taten sich 2009 noch einmal zusammen, um die Runde im jetzt so gut wie mauerfreien Berlin zu wiederholen.

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Radwege in der Luisenstadt – die „ecke“ kritisiert Senatsentwurf

In diesem u. a. Originalartikel aus der „ecke No 5 November Dezember 2021“ lesen Sie Begriffe wie „Referentis“, „Abteilungsleitis“, „Fußgängis“ und „Radfahris“ – die Redaktion der ecke fährt damit ein Gender-Experiment – und freut sich dazu über Ihre Meinung!
Mehr über dieser Aktion und der u.a. Artikel ist hier in der PDF-Ausgabe der ecke zu lesen.


Der  Original-Wortlaut des Artikel aus der „ecke No 5 November Dezember 2021“:

„Ohne Strategie für die Brückenstraße – Senat veröffentlicht Entwurf für ein künftiges Radverkehrsnetz“

Kurz vor der Wahl beschloss der Senat einen Entwurfsplan für ein umfassendes Berliner Radverkehrsnetz. Darauf hatten die Verkehrsinitiativen der Stadt lange gewartet. Jetzt werden sie ihn gründlich unter die Lupe nehmen.

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Di 7·Sept 2021 Open Air Podiumsdiskussion: Wann steht die Neue Waisenbrücke?

Die ALLIANZ NEUE WAISENBRÜCKE lädt zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion auf die Stufen der Spreeterrasse am Märkischen Platz vor dem Märkischem Museum.

Am Dienstag, den 7. September 2021 ab 18.00 Uhr wird geredet und Bürger befragen Politiker:

„Lebensqualität und Nachhaltigkeit für Berlins alte Mitte:
Wann steht die Neue Waisenbrücke?“

Sie sind herzlich eingeladen dabei zu sein, wenn sich vor der Wahl PolitikerInnen den Fragen der BürgerInnen stellen.

  • Damit die Sanierungsziele in unseren Quartieren – der Nördliche Luisenstadt, dem Historischen Hafen, Klosterviertel und Nikolaiviertel – Priorität bekommen.
  • Damit die Neue Waisenbrücke bis 2025 als Fuß- und Radwegbrücke steht.
  • Sich die alten Kieze über die Spree hinweg attraktiv verbinden und nachhaltig entwickeln.
  • Damit Klimawende, Verkehr, Stadtentwicklung, Freizeit und Kultur in Einklang kommen.

Zugesagt haben die in unserem Wahlkreis für das Berliner Abgeordnetenhaus direkt kandidierenden Politikerinnen und Politiker:

Imke Elliesen-Kliefoth (Linke)
Lucas Schaal (CDU)
Max Landero (SPD)
Michael Bahles (FDP)
Stefan Lehmkühler (Grüne).

Die Moderation liegt beim Stadthistoriker Dr. Benedikt Goebel.
Veranstalter der Podiumsdiskussion ist die ALLIANZ NEUE WAISENBRÜCKE.

Hintergrund

Die ALLIANZ NEUE WAISENBRÜCKE wurde initialisiert von der Betroffenenvertretung im Sanierungsgebiet Nördliche Luisenstadt und der Stiftung Stadtmuseum Berlin.

Die Allianz wird unterstützt vom einem breiten Bündnis u.a. Bürgerverein Luisenstadt e.V., Historischer Hafen Berlin, BUND, Changing Cities, Planungsgruppe Stadtkern Berlin, Freunde und Förderer des Stadtmuseums Berlin e.V.

Eine Forderung der Allianz an den Senat ist die zügige Errichtung der seit 10 Jahren vorgesehenen Neuen Waisenbrücke. Und die dafür bereits eingeplanten Sanierungsgelder nicht verfallen zu lassen. Zum diesjährigen symbolischen Brückentag der Allianz am 14. Mai 2021 markierten Schiffe des Historischen Hafens die Lage der alten und neuen Waisenbrücke auf dem Wasser.
RBB Abendschau und die Tageszeitungen berichteten.

Termin

Kommen Sie zahlreich!
Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen.

Dienstag, 7. September 2021 ab 18.00 Uhr

Open-Air-Ort: Stufen der Spreeterrasse am Märkischen Platz
vor dem Märkischem Museum (Wallstr. 57, Mitte)
(Bei schlechtem Wetter wird ein alternativer Ort kurzfristig bekannt gegeben.)

Kontakt: Kontakt@AllianzNeueWaisenbruecke.de, F. Bruss / V. Hobrack

Mehr: www.BerlinerBruecken.de/waisenbruecke

Foto oben: Missmann/Stadtmuseum – Waisenbrücke Märkisches Museum 1908


Auch die ecke No. 4 Sept Okt 2021 enthält einen Vorbericht:

Bürger fragen Politiker Podiumsdiskussion zur Waisenbrücke

Am Dienstag, dem 7. September, lädt die „Allianz Neue Waisenbrücke e.V.“ alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion ein. Unter dem Motto »Bürger fragen Politiker« soll es um mehr Lebensqualität und Nachhaltigkeit für Berlins alte Mitte gehen – und natürlich darum, wann die neue Waisenbrücke gebaut wird.

Zugesagt haben die in diesem Wahlkreis für das Berliner Abgeordnetenhaus direkt kandidierenden Politikerinnen und Politiker: Imke Elliesen-Kliefoth (Linke), Lucas Schaal (CDU) Max Landero (SPD), Michael Bahles (FDP) und Stefan Lehmkühler (Grüne).

Die Moderation liegt beim Stadthistoriker Dr. Benedikt Goebel. Veranstalter der Podiumsdiskussion ist die „Allianz neue Waisenbrücke“. Sie wurde initiiert von der Betroffenenvertretung Nördliche Luisenstadt und der Stiftung Stadtmuseum Berlin. Sie wird unterstützt vom einem breiten Bündnis, u.a. vom Bürgerverein Luisenstadt e.V., Historischer Hafen Berlin, BUND, Changing Cities, Planungsgruppe Stadtkern Berlin, Freunde und Förderer des Stadtmuseums Berlin e.V.

Eine Forderung der Allianz an den Senat ist die zügige Errichtung der seit zehn Jahren vorgesehenen Neuen Waisenbrücke. Zum diesjährigen symbolischen Brückentag der Allianz am 14. Mai 2021 markierten Schiffe des Histo-rischen Hafens die Lage der alten und neuen Waisenbrücke auf dem Wasser, die Abendschau des RBB und Tageszeitungen berichteten darüber.

Podiumsdiskussion
„Bürger fragen Politiker“ am Dienstag, 7. September ab 18 Uhr.

Ort: Open­Air auf den Stufen der Spreeterrasse am Märkischen Platz vor dem Märkischem Museum (Wallstraße 57, Mitte)

Kontakt: Kontakt@AllianzNeueWaisenbruecke.dewww.BerlinerBruecken.de/waisenbruecke

Kamikaze auf unseren Radwegen

Volker Hobrack vom Bürgerverein Luisenstadt war mutig und hat sich mit dem Rad durch die Nördliche Luisenstadt begeben. Hier ist sein Bericht – erschienen in der jüngsten „ecke köpenicker“ No 1 2020:

„Wer mit dem Fahrrad auf der Köpenicker Straße zwischen Michaelkirchstraße und Engeldamm unterwegs ist, begibt sich in Lebensgefahr. Autofahrer schlängeln sich trotz vieler Baustellen mit 50 Stundenkilometern durch die Baustellen.

Bei soviel Hindernissen besteht für Radfahrer nur zeitweise oder bei Stau die Gelegenheit durch das Labyrinth der Baken, Spurverschwenkungen und Gehwegüberfahrten ohne Angst durchzukommen. Es ist fast nicht zu glauben, wie viele Baustellen gleichzeitig auf der kurzen Strecke von 350 m bestehen. Kamikaze auf unseren Radwegen weiterlesen

Spree: Keine Fahrradstadt ohne Waisenbrücke!

In der geraden erschienenen neuen „ecke köpenicker“ (siehe unten) fordert Christof Schaffelder den Wiederaufbau der Waisenbrücke über die Spree.

Wir finden auch, Berlin kann gar nicht genug Brücken haben, vor allem, wenn die Hälfte demnächst wegen Rekonstruktionen gesperrt wird. Aber auch unserem Kiez, der Nördlichen Luisenstadt, käme eine ruhige Fußgänger- und Fahrradverbindung parallel zur Brückenstraße sehr zu Gute.

Überraschung: Der Bau der Brücke sei bereits längst beschlossen … aber wir leben ja in Berlin. Steter Tropfen höhlt hoffentlich den Stein. Geben Sie das Thema gern weiter, wir werden es weiterhin wiederholen.


Christof Schaffelder schreibt in der „ecke“ Seite 4:

Mehr Konzentration auf bezirkliche Radrouten erforderlich Berlin wäre gerne Fahrradstadt. Weniger Staus auf den Straßen, weniger Gedränge in öffentlichen Verkehrsmitteln, mehr körperliche Bewegung der Stadtbevölkerung: die Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Regine Günther sieht uns auf einem guten Weg. Spree: Keine Fahrradstadt ohne Waisenbrücke! weiterlesen