Schlagwort-Archive: Umwelt

Wie geht’s eigentlich dem Engelbecken – gesünder erst ab 2025?

 Inzwischen wurde das neue Gutachten zur Wasserqualität des Engelbeckens vorgestellt.

Das neue, 100-seitige Gutachten zum Zustand des Engelbeckens und seiner Wasserqualität liegt nun vor. Es wurden Empfehlungen zu »Sanierungsmaßnahmen« und eine entsprechende Kostenschätzung erarbeitet.

Am 20. Februar 2024 wurde das Gutachten der Betroffenenvertretung Nördliche Luisenstadt sowie dem Bürgerverein Luisenstadt vor-gestellt. Insbesondere der Bürgerverein hatte zuvor kritisiert, dass er bislang weder informiert noch beteiligt wurde.

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Juwel der Luisenstadt. Kontaminiertes Engelbecken? Gutachten unter Verschluss

Das Engelbecken steht seit einigen Jahren unter amtlicher Beobachtung – vor allem hinsichtlich seiner Wasserqualität.

Zwei 2019/20 erstellte Gutachten ergaben, dass im Enkelbecken eine extrem überhöhte Nährstoffbelastung herrschte:

Es wurden sehr viel höhere Phosphatwerte als in den anderen (ebenfalls schon belasteten) Berliner Gewässern festgestellt.

Der Nährstoffkreislauf des Gewässers war aus dem Gleichgewicht geraten, was nicht nur zum sommerlichen Fischsterben führte – vielmehr drohte das ganze Gewässer zu »kippen«.

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Säuberungs-Krimi im Engelbecken

Für den TAGESSPIEGEL begleitete Corinna von Bodisco im Rahmen der Freiwilligen Tage am Wochenende Mitte September eine Säuberungsaktion des Engelbeckens.

Wir zitieren einen kleinen Bericht im Checkpoint Newsletter des TSP vom 20. September 2023, der den oben genannten Titel trägt:

Die Engagierten und Freunde vom Bürgerverein Luisenstadt zogen einen „mysteriösen Beutel, der Nazimedaillen und Abzeichen aus der DDR sowie Schmuck enthielt“ aus dem Wasser. Und das war nicht das einzige dubiose Fundstück. Auch ein alter Safe kam zum Vorschein.

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Eine Klima-Katastrophe am Spreeufer?

Darf der neue Weg am Spreeufer asphaltiert werden?

Der neue Uferweg entlang der Spree wird in der Nördlichen Luisenstadt zunächst einmal als Provisorium angelegt.

Der erste Bauabschnitt erstreckt sich zwischen Schillingbrücke und Wilhelmine-Gemberg-Weg. Diese Arbeiten können jetzt beginnen.

Der zweite Bauabschnitt zwischen Wilhelmine-Gemberg-Weg und Michaelbrücke wird nach Fertigstellung des Bauvorhabens Michaelkirchstraße 22/23 realisiert.

Die Herstellung, Bewirtschaftung und Unterhaltung des Wegeprovisoriums hat das Bezirksamt Mitte an die STATTBAU Stadtentwicklungsgesellschaft mbH als externen Maßnahmenträger übergeben.

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„ecke köpenicker“ No 2 Mai Juni 2023 erschienen

„ecke köpenicker“. Wir veröffentlichen im Nachgang zu diesem Beitrag auch noch Texte aus der Druckausgabe (bzw. dem PDF) der „ecke köpenicker“ in vollständigem Wortlaut oder auch eigene Beiträge zum jeweiligen Thema: Sie finden also Themen-Links aus unserem Blog wie auch externe Links (ebenfalls grün) in den nächsten Wochen nach und nach hier in diesem Beitrag ergänzt.

Die nächste Ausgabe der „ecke köpenicker“ erscheint Anfang Juli 2023 – sämtliche bisherige „ecken“ finden Sie hier


ecke köpenicker Nr. 2 für Mai Juni 2023 - Hier lesen/downloaden
ecke köpenicker Nr. 2 für Mai Juni 2023 – Hier lesen/downloaden
Titelbild oben: Welche Ecke? – Die Auflösung steht hier

Und noch ein Bilderrätsel – Welche Ecke?

Mail an die „ecke“-Redaktion und Büchergutschein gewinnen

Bilderrätsel 2–2023 - Welche-Ecke? - Können wir jetzt auch noch nicht cheaten ;-)
Bilderrätsel 2–2023 – Welche-Ecke? – Gehen Sie doch mal wieder in den „neuen“ Köllnischen Park an der Spree, Ecke Köllnisches Museum 🙂 – Foto: Ch. Eckelt

Die Themen in dieser „ecke“

Grüne Höfe – auch mit Fördermitteln

Ein Begrünungs- und Klimaschutzprogramm für das Sanierungsgebiet

Infotelefon für Menschen in finanzieller Not
Projekt »Sichere Kreuzungen« für Preis nominiert
Brückentag und Fête de la Musique am Mittwoch 21. Juni 2023

Chorspektakel auf dem Märkischen Platz vor dem Märkischen Museum an der Spree

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Stadtentwicklungsplan Klima 2.0: Kompakte Stadt der kurzen Wege

Der folgende, hier ergänzte Beitrag erschien als Artikel im Februar 2023 in der Stadtteilzeitung „ecke köpenicker Nr. 1 Februar März 2023“.


Der neue »StEP Klima 2.0« offenbart die drastische Abkehr von der »autogerechten Stadt«

Die Grundlagen der Stadtentwicklung Berlins sind in fünf Stadtentwicklungsplänen (abgekürzt: »StEP«) niedergelegt.

Es gibt den StEP Wohnen, den StEP Wirtschaft, den StEP Verkehr, den StEP Zentren – und seit dem Jahr 2011 auch den StEP Klima.

Ende Dezember 2022 wurde vom Senat dessen aktualisierte Variante »StEP Klima 2.0« beschlossen. Er enthält wichtige Aussagen über die Entwicklungsperspektiven der einzelnen Teilgebiete Berlins. Zudem offenbart er, wie grundlegend sich in den letzten Jahrzehnten das Denken in der Stadtentwicklung geändert hat.

Der »StEP Klima 2.0« soll aufzeigen, wo und wie Berlin klimaschützend wachsen kann und wie und wo sich die Stadt auf die Folgen des Klimawandels einstellen muss.

Der Plan beschreibt in fünf Handlungsansätzen räumlich und mit Hilfe von Karten, wo welche Prioritäten zur Klimaanpassung gesetzt werden.

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Bauruine Köpenicker Straße 139–140 bald passé? Leider nicht

Grenzübergreifend.
OTEK in Kreuzberg blockiert nach wie vor die Entwicklung der Luisenstadt in Mitte und Kreuzberg

Die hässlichen Bauruinen auf dem Grundstück Köpenicker Straße 139–140 könnten möglicherweise demnächst verschwinden. Allerdings …

Gegenwärtig wird überprüft, ob und wo auf dem Gelände ein Neubau möglich ist. Die Entwicklung anderer Grundstücke am Engeldamm ist aber noch immer blockiert.

Und in Kreuzberg liegt sogar ein ganzes Quartier auf Eis, weil ein potenzieller Störfallbetrieb die Zulässigkeit von Bauvorhaben in seinem Umfeld stark einschränkt. Das geht so schon seit über zehn Jahren.

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5 kg Fisch gefangen – Bezirksamt meldet Erfolge am Engelbecken

Der folgende Beitrag erschien als Artikel in der Stadtteilzeitung „ecke köpenicker Nr. 6 Dez/Jan 2022/23“


Im Oktober 2022 fand die zweite planmäßige Befischung des Engelbeckens statt, teilte das Bezirksamt Mitte mit.

Die Fang-Bilanz

Das Fischereiamt Berlin fing u.a. Plötze, Giebel, Bleien, Hechte, Flussbarsche, Gründlinge und Güster. Die Raubfischarten, Hechte und Flussbarsche wurden direkt nach dem Fang wieder ins Engelbecken zurückgesetzt, damit sie weiter für die Wiederherstellung des ökologischen Gleichgewichts sorgen können.

Insgesamt wurden 146 Weißfische gefangen (rund 5 kg).
Die Fangmenge blieb jedoch deutlich unter dem erwarteten Wert. Entsprechend einer Prognoseberechnung aus dem Jahr 2020, die auf einer Probebefischung beruhte, bei der damals 12 kg Fische auf einer kleinen Fläche von 77 Quadratmetern gefangen wurden, war ein deutlich höherer Fischbesatz erwartet worden, der das ökologische Gleichgewicht im Engelbecken gefährdet.

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„ecke köpenicker“ No 5 November / Dezember 2022 erschienen

Wir veröffentlichen im Nachgang zu diesem Beitrag noch Texte aus der Druckausgabe (bzw. dem PDF) der „ecke“ in vollständigem Wortlaut oder auch eigene Beiträge zum jeweiligen Thema. Sie finden Themen-Links aus unserem Blog, auch externe Links (ebenfalls grün) sind hier in diesem Beitrag ergänzt.


Die nächste Ausgabe der „ecke köpenicker“ erscheint Mitte Dezember 2022 – sämtliche bisherige „ecken“ finden Sie hier


ecke köpenicker Nr. 5 für November Dezember 2022 - hier lesen/downloaden
ecke köpenicker Nr. 5 für November Dezember 2022 – hier lesen/downloaden

Die Themen in dieser „ecke“

Von der Köpenicker ans Spreeufer

Neue Durchwegung an der ehemaligen Eisfabrik

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Bürgerverein fordert Sanierung der Notwasserbrunnen

Der folgende Beitrag erschien als Artikel in der Stadtteilzeitung „ecke köpenicker No. 4 September Oktober 2022“


Auch der Bürgerverein Luisenstadt kümmert sich seit Jahren um die Bäume im Gebiet. Jeden Sommer ruft die „AG Grün für Luise“ des Bürgervereins zu regelmäßigen gemeinsamen Gießaktionen rund um den Michaelkirchplatz auf, mit Erfolg.

Dennoch ist die Wasserbeschaffung für die Gießaktionen nach wie vor ein Problem.

Das erläutert die AG genauer: „In den vergangenen drei Sommern haben wir uns bemüht, möglichst viele Straßenbäume mit ausreichend Wasser zu versorgen. Dabei haben wir größtenteils Hydranten angezapft. So konnten viele Kubikmeter Wasser an Straßenbäume, z.B. am Heinrich-Heine-Platz, gebracht werden.

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