Im Anfang war Berlin - Falko_Hennig (Quelle: Verlag Omnino)

Falko Hennig: Der Stratigraf von Berlin

LETZTE ÄNDERUNG am Dienstag 3. Februar 2026 15:40 durch BV LuiseNord


Sein neues Buch passt perfekt zu dem Image des „literarischen Archäologen“, das Falko Hennig verkörpert. 


Wenn man über Berliner Originale spricht, kommt man an Falko Hennig kaum vorbei. Er ist nicht einfach nur ein Autor oder ein Stadtführer – er ist ein chronistischer Flaneur, der die Stadt nicht nur betrachtet, sondern wie ein Archäologe Schicht für Schicht abträgt.

Nun neues Buch: „Im Anfang war Berlin“

In seiner neuesten Veröffentlichung „Im Anfang war Berlin: Stratigrafien“ *) (Omnino Verlag) beweist Hennig einmal mehr sein Gespür für das Verborgene. Berlin ist für ihn ein Palimpsest – ein mehrfach überschriebenes Dokument, bei dem alte Texte immer noch durchschimmern.

In diesem Buch nimmt er die Leser mit auf „Tiefenbohrungen“ in die Stadtgeschichte: von verschwundenen Badeanstalten über vergessene Druckereien bis hin zu den Menschen, deren Spuren längst unter dem Asphalt begraben schienen. Es ist die perfekte Lektüre für alle, die verstehen wollen, was Berlin war, bevor es zu dem wurde, was es heute ist.

Der Autor und Bühnenkünstler

Falko_Hennig -Foto privat / Quelle Verlag
Falko_Hennig – Foto privat / Quelle Verlag

Geboren 1969 in Berlin, prägte Hennig die literarische Untergrundszene der 90er Jahre maßgeblich mit. Er ist Gründungsmitglied der legendären Lesebühne „Reformbühne Heim & Welt“, die jeden Sonntag stattfindet und Kultstatus genießt.

Seine Texte zeichnen sich durch trockenen Humor und eine Detailversessenheit aus, die nie langweilig wird. Neben seinem neuen Werk hat er Bestseller wie „100% Berlin“ verfasst und war lange Zeit als Kolumnist und Radiomoderator (u.a. Radio Eins) eine feste Stimme der Stadt.

Der etwas andere Stadtführer

Was Falko Hennig schreibt, das lebt er auch. Seine Touren sind keine trockenen Vorträge, sondern Performances:

  • Die Wissens-Rikscha: Oft trifft man ihn als Rikscha-Fahrer an, der seine Fahrgäste nicht nur transportiert, sondern mit kuriosen Fakten und Anekdoten regelrecht „betankt“.
  • Literarische Spurensuche: Ob auf den Wegen berühmter Dichter oder auf der Suche nach den absurdesten Denkmälern – Hennig findet dort Geschichten, wo andere nur Hauswände sehen.

Warum er für Berlin-Besucher spannend ist

Falko Hennig verkörpert die Berliner Mischung aus Intellekt, „Berliner Schnauze“ und unermüdlicher Neugier. Sein neues Buch „Im Anfang war Berlin“ ist dabei der ideale Reisebegleiter: Es lehrt einen, die Stadt mit anderen Augen zu sehen – nicht als fertiges Bild, sondern als lebendiges Geschichtsbuch.


Termin – Buchvorstellung am Donnerstag 26. Februar 2026

Im Anfang war Berlin - Falko_Hennig (Quelle: Verlag Omnino)
Im Anfang war Berlin – Falko_Hennig (Quelle: Verlag Omnino)

„Im Anfang war Berlin“ – Buchvorstellung von Falko Hennig
“Berlin ist ein Palimpsest“ – jede Epoche hat ihre Spuren hinterlassen, überlagert, ausgelöscht, neu beschrieben. Falko Hennig gräbt in diesen Schichten, hebt Geschichten ans Licht, die unter Asphalt und Erinnerung begraben liegen: von verschwundenen Badeanstalten und umgesiedelten Häusern über vergessene Druckereien, Kraftwerke und Kinos bis zu den Menschen, die in all dem lebten, bauten, scheiterten und weitermachten.
Donnerstag, 26. Februar 2026 um 18 Uhr
Stadtteilladen Dialog 101, Köpenicker Straße 101, 10179 Berlin
Mehr weiß auch der Bürgerverein


Kurz-Bio

Name: Falko Hennig
Jahrgang: 1969
Beruf: Schriftsteller, Journalist, Rikscha-Guide & Satiriker
Aktuelles Buch: „Im Anfang war Berlin“ (Omnino Verlag) – Eine historische Tiefenbohrung durch die Schichten der Hauptstadt.
Bekannt durch: Reformbühne Heim & Welt, Radio Eins, diverse Berlin-Bücher, Stadtteilzeitung ecke Köpenicker.
Spezialität: Skurrile Berlin-Fakten, Geschichte jenseits des Mainstreams und literarische Stadtführungen.


Quelle: Gemini

*) Die Stratigraphie
ist eine Teildisziplin der Geologie, die wichtige Methoden zur Korrelation und relativen Datierung besonders von fossilführenden Sedimentgesteinen, aber auch von fossilfreien Vulkaniten zur Verfügung stellt. (Wikipedia)


TV Video

Am 2. Februar 2026 sendete der rbb in seinem Magazin DER TAG ein kurzes Feature über Falko Hennig.

Weitere Protagonisten dieses vierminütigen TV Beitrages:
Das Engelbecken, historische Bilder aus der Luisenstadt, der Luisenstädtische Kanal, das Teepeeland und Kirche und Friedhof in Stralau.

Quelle: rbb/ARD Mediathek; Bericht: Bendrik Muhs


Falko Hennig schreibt regelmäßig für unsere Stadtteilzeitung „ecke Köpenicker“. Hier im Blog gibt es einige Leseproben

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