Alle Beiträge von Luise

BV LuiseNord. Die Betroffenenvertretung für das Sanierungsgebiet Nördliche Luisenstadt. Seit 2012 Beobachter, Mitdenker und Mitlenker bei Sanierung der Luisenstadt Nord an der Spree in Berlin

Nachlese: Gesprächsabend zu Drogen & Obdachlosigkeit

Rückblick – was war los beim Nachbarschaftstreffen am

9. Februar: Heinrich-Heine-Viertel – Gesprächsabend zu Drogen & Obdachlosigkeit

Die einladende AG „Kiezpolitik der Partei Die Linke im Heinrich-Heine-Viertel“ hat uns einen kleinen Bericht zur Verfügung gestellt:

„Die Veranstaltung war mit rund 60 Personen sehr gut besucht. Besonders gefreut haben wir uns über die konstruktive und wertschätzende Gesprächsatmosphäre sowie das große Interesse aus der Nachbarschaft, sich an Lösungen zu beteiligen, sich einzubringen und zu helfen.

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Beton-Segen an der Köpenicker – Das Quartier Lilienthal landet (endlich)

Manchmal dauert es in der Luisenstadt eben etwas länger. Schon 2015, als wir alle noch jünger waren und „Gentrifizierung“ noch für ein Fremdwort hielten, wurde der Wettbewerb für das Areal an der Köpenicker Straße und heutige Quartier Lilienthal (nahe U-Heinrich-Heine-Straße) ausgelobt.

Jetzt, elf Jahre später, meldet Entwicklungsstadt.de: Es wird ernst! Im dritten Quartal 2026 soll das „Quartier Lilienthal“ fertig sein.

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Kann die zunehmende Müllproblematik am Stammtisch gelöst werden?

Sicher nicht. Aber vielleicht heißt es nach dem nächsten Luisenstadt-Stammtisch nicht einfach nur „Schön, dass wir darüber gesprochen haben“.

Daher diese aktuelle Einladung

Wie gewohnt sehen wir uns wieder am zweiten Dienstag des Monats, als am kommenden 10. März 2026 ab 18 Uhr im Restaurant AGORA in der Annenstraße 13 (zwischen Heinrich-Heine- und Neue Jakobstraße).

Wer erst später kommen kann – kein Problem, man ist immer ziemlich lange dort.

Kurzfristig hat sich ergeben dass wir uns bei diesem Stammtisch mit der zunehmenden Müll-Problematik beschäftigen werden.

Angeregt wurde das von einer Anwohnerin der “Annenhöfe” im Heinrich-Heine-Viertel – aber das Problem betrifft ja mehr oder weniger die gesamte Luisenstadt, ja fast die gesamte Stadt.

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Luisenstadt-Rallye an der Waldemarbrücke: Poller sofort!

Dieser Post ist eine GLOSSE
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Diese Woche gründet sich im Block rechts und links der Waldemarbrücke eine neue Anwohner-Initiative. Siehe dazu auch die Einladung hier im Blog.

Und was treibt die Nachbarn an?

In der Luisenstadt gibt es zwei Arten von Geschwindigkeiten: Die der Autofahrer auf dem Weg zur Abkürzung (Lichtgeschwindigkeit) und die des Bezirksamts bei der Umsetzung von Kiezblocks (Kontinentaldrift).

Während die Anwohner an der Waldemarbrücke noch auf die versprochenen Diagonalsperren warten, üben Durchgangsverkehr-Piloten auf dem Kopfsteinpflaster schon mal für die nächste Paris-Dakar. Luisenstadt-Rallye an der Waldemarbrücke: Poller sofort! weiterlesen

Neue Anwohnerinitative: „Um die Waldemarbrücke Raser raus!“

Die Bewohner im Block rechts und links der Waldemarbrücke haben die Schnauze voll. Sie gründen eine Anwohnerinitative. Forderung: „Um die Waldemarbrücke Raser raus!“

Initiator Tom Albrecht schreibt in der Einladung zum Gründungstreffen am 6. März 2026 (s.a. unten):

„Wir Anwohnende wollen nicht mehr warten, bis die beschlossenen Diagonalsperren als Teil eines Kiezblocks links und rechts der Waldemarbrücke kommen.

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Wasser predigen, Rendite saufen: Subventionstrick in der Oranienstraße

In der Südlichen Luisenstadt ist ja immer sehr viel mehr Leben als im Norden. Und besonders in der Hauptstraße dort, der Oranienstraße. In der Oranienstraße 169 in Kreuzberg  hat sich über die letzten Jahrzehnte offensichtlich ein wohnungspolitisches Drama abgespielt. So berichtet es kürzlich der TAGESSPIEGEL.

Prominente linke Journalisten, die sonst in ihren Artikeln gerne den moralischen Zeigefinger heben, wurden nun vom Land Berlin ordentlich zur Kasse gebeten. Sie sind beteiligt an einem 3-Millionen-Euro-Subventionstrick.

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Ist das das Ende? Wie der Senat die Zukunft des Sanierungsgebietes sieht

Das Sanierungsgebiet „Nördliche Luisenstadt“ soll Anfang 2027 förmlich aufgehoben werden. Eine parlamentarische Anfrage (von Julian Schwarze / GRÜNE) thematisiert die Sorge, dass bis dahin nicht alle ursprünglich geplanten Ziele, insbesondere ein durchgängiger Spreeuferweg, erreicht wurden. Der Senat stellt den aktuellen Stand wie folgt dar – in dieser Zusammenfassung der Originalanfrage:

1. Die Ausgangslage und ursprünglichen Sanierungsziele (2011)

Das Gebiet wurde 2011 als Sanierungsgebiet festgelegt, weil es durch die ehemalige Grenzlage an der Spree jahrzehntelang stagnierte und strukturelle Defizite aufwies. Die zentralen Leitbilder waren die Reurbanisierung des Gebiets und die Erschließung des Spreeufers. Dazu gehörten folgende konkrete Ziele:

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PROTOKOLL der BV-Beratung vom 17. Februar 2026

Nächstes Treffen unserer Betroffenenvertretung:
Dienstag, 17. März 2026 – um 18.30 Uhr im „dialog 101“, Köpenicker Straße 101 Ecke Heinrich-Heine. – Teilnahme auch nach kurzfristiger Anmeldung.


PROTOKOLL der BV-Beratung vom 17. Februar 2026

von 18.30 – 19.50 Uhr im „dialog 101“.
Grüne Links führen zu weiteren Beiträgen zum jeweiligen Thema.

Die Beratungsthemen

1. Diskussion Arbeitsstand einzelner Punkte anhand des Protokolls vom Sanierungsbeirat vom 26.01.26

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Koka36 insolvent – Club SO36 bittet um Spenden

Wie der Tagesspiegel berichtet, meldet die traditionsreiche Konzertkasse Koka36  Insolvenz an – in der Folge bittet der Club SO36 um Spenden.  

Die Oranienstraße ist eine der Hauptstraßen in der „südlichen“ Luisenstadt, im Kreuzberger Teil, sie ist wohl auch die lebendigste Straße unseres Stadtteils überhaupt. 

Nun wird von dort ein herber Schlag für die Berliner Kultur- und Clubszene gemeldet:

Nach über 30 Jahren hat die bekannte Kreuzberger Konzertkasse Koka36 (Sitz in der Oranienstraße) Insolvenz angemeldet. Wie das Amtsgericht Charlottenburg bestätigte, wurde bereits am 11. Februar ein vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet und ein Insolvenzverwalter eingesetzt.

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Lost im Formular-­Dschungel – Digitalisierung obskur

Digitalisierung ist eine feine Sache. Früher ging viel Papier drauf, beispielsweise für die zahlreichen Formulare zahlreicher öffentlicher Ausschreibungen.


Ulrike Steglich ist der „Eckensteher“ in der ecke köpenicker No 5 November Dezember 2025 und verfasste diese beeindruckende, eher bedauernswerte Glosse.


Ungezählte namenlose Bäume mussten allein für Ausschreibungsformulare sterben. Inzwischen gibt es eine elektronische Vergabeplattform.

Man sollte meinen, die Sache sei damit nicht nur papiersparender, sondern auch einfacher geworden.

Spoiler: Nein.

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