Alle Beiträge von BV LuiseNord

BV LuiseNord. Die Betroffenenvertretung für das Sanierungsgebiet Nördliche Luisenstadt. Seit 2012 Beobachter, Mitdenker und Mitlenker bei Sanierung der Luisenstadt Nord an der Spree in Berlin

Adalbertstraße: Reisebusse gefährden Schulkinder

Die Beruhigung der Adalbertstraße hat Auswirkungen auf die Reisebusse. Und auf das Leben der Kinder.

Die ecke Köpenicker berichtet: Der Umbau der Adalbertstraße könnte größere Verkehrsprobleme in der Köpenicker Straße verursachen und dabei auch Menschenleben gefährden.

Darauf wies ein aktives Mitglied der Betroffenenvertretung Nördliche Luisenstadt hin, das von seinem Fenster aus beobachten kann, wie sich vor dem A&O-­Hostel in der Köpenicker Straße immer wieder Reisebusse stauen.

Das Hostel ist nämlich eine der bettenreichsten Herbergen der Stadt. Hier nächtigen in engen Mehrbettzimmern oft mehrere Hundert Schülerinnen und Schüler gleichzeitig, die in Berlin auf Studienfahrt sind.

Wenn sie mit dem Bus an- oder abreisen, stauen sich diese Busse oftmals vor dem Hostel, wie unser Foto zeigt:

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Bezirk Mitte kontrolliert E-Scooter am eifrigsten – aber …

… Verbänden gehen die Regeln nicht weit genug – der Bund will sie dennoch lockern.

Rücksichtslos auf den Bürgersteigen abgestellte E­-Scooter sind für Sehbehinderte und Blinde eine Gefahrenquelle, aber auch für Rollstuhlfahrende, Eltern mit Kinderwagen und ältere Menschen oft ein ärgerliches Hindernis.

Deshalb fordert der Deutsche Blinden­ und Sehbehindertenverband (DBSV), dass E-Scooter generell nicht an jeder beliebigen Stelle des Gehwegs einfach abgestellt werden können, sondern nur auf entsprechend ausgewiesenen und abgegrenzten Abstellflächen, die kontrastreich markiert und mit einem Blindenstock ertastbar sein sollten.

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Luisenstadt-Süd: Die Sorge um das „Wohnzimmer“ des Kiezes

Zukunft der Markthalle Neun unsicher – Bezirk will historischen Charakter retten

In Berlin-Kreuzberg, dem „Süden“ unserer Luisenstadt, wächst die Unruhe bezüglich der Zukunft der Markthalle Neun.

Wie der Tagesspiegel berichtet, läuft im Jahr 2027 eine entscheidende Frist ab: Die vertragliche Bindung, die die Nutzung der Halle als kleinteiligen Lebensmittelmarkt festschreibt, endet.

Damit steht theoretisch der Weg offen für eine kommerzielle Umgestaltung, die den historischen und sozialen Charakter des Ortes zerstören könnte.

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Neues zur geplanten Umgestaltung der Adalbertstraße

Versickerungsmulden gibt’s nur in rechteckig. Im kommenden Jahr, 2026, soll die Adalbertstraße grundlegend umgebaut werden.

Im Vordergrund stehen dabei die Schulwegsicherheit für die Kinder der neuen Grundschule, verkehrsberuhigende Maßnahmen und die Erschwerung des Durchgangsverkehrs sowie die klimaresiliente Umgestaltung mit ausreichend Versickerungsmöglichkeiten und viel Grün.

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Privilegiert Wohnen in der DDR: Wohn- und Atelierhaus Wallstraße 88 nun Denkmal

Ein DDR-Bau für das Außenhandelsministerium wurde unter Denkmalschutz gestellt. Das Wohn- und Atelierhaus Wallstraße 88a–90 wurde 1982–84 gebaut.

Das Landesdenkmalamt hat das Wohn­ und Atelierhaus in der Wallstraße 88a–90, das sich im Eigentum der landeseigenen WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin­-Mitte mbH befindet, in die Denkmalliste aufgenommen.

In der Hausnummer 90 des 1982–84 errichteten Gebäudes wohnte auch der in der DDR prominente Künstler Walter Womacka.

Von 1982 bis 1984 realisierte ein Planungskollektiv der Bauakademie der DDR unter der Leitung von Michael Limberg den Auftrag, in der Wallstraße 88a–90 Wohnungen für Beschäftigte des Außenhandelsministeriums zu bauen.

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Melchiorstraße »angeradelt«. Wo sind die Parkplätze!?

Obligatorische Kritik an eingezogenen Parkplätzen für Anwohnende.

Die Fahrradstraße Melchiorstraße ist fertig gestellt und wurde am 14. November 2025 vom Bezirksstadtrat Christopher Schriner (Bündnis 90 /Die Grünen) offiziell angeradelt.

Zwischen Engeldamm und Michaelkirchplatz ergänzt sie das Berliner Radverkehrsnetz um eine wichtige Nebenroute:

Sie erschließt nicht nur die neue Grundschule Luisenstadt in der Adalbertstraße, sondern bildet in Zukunft im Zusammenspiel mit der Michaelkirchstraße und der Wrangelstraße auch eine Alternativroute zum Radweg auf der Köpenicker Straße.

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Sechseck-Insel am Michaelkirchplatz wird umgestaltet

Im kommenden Jahr 2026 soll es losgehen: Der Verkehrsbereich an der Kreuzung Michaelkirchplatz / Michaelkirchstraße im nördlichen Teil des Michaelkirchplatzes – eine Sechseck-Verkehrsinsel – wird in einen Aufenthaltsbereich umgestaltet.


Ergänzung: Inzwischen hat auch das Portal Entwicklungsstadt.de das Thema ausführlich aufgegriffen: „Stadtgrün statt Parkraum: Neugestaltung des nördlichen Michaelkirchplatzes ab Frühjahr 2026“


Zuvor waren in zwei öffentlichen Beteiligungsprozessen gemeinsam mit den Anwohnerinnen und Anwohnern Ideen und Wünsche zu zukünftigen Nutzung gesammelt worden.

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Diskussion: Verkehrsberuhigung am Michaelkirchplatz bisher kaum Wirkung

Zu der Meldung „Melchiorstraße wird Fahrradstraße“ in der ecke Köpenicker No. 4/2025 erreichte uns hier im Blog ein Leser-Kommentar von Anwohner Sascha.

Zum Thema Fahrradstraße gesellt sich aber ja aktuell nun das Projekt „Verkehrsberuhigung am Michaelkirchplatz“.

Wir haben bei ebenfalls anwohnenden Mitglieder unserer Betroffenenvertretung nachgefragt und die Redaktion der „ecke“ informiert. Es ergab sich eine eMail-Korrespondenz, die wir hier zusammengefasst mal wiedergeben:


Sascha berichtete, dass die Verkehrsberuhigung am Michaelkirchplatz bisher kaum Wirkung zeige.

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Sanierungsgebiet endet – Was das für Mieter und Eigentümer bedeutet

Sanierungsgebiet: Die letzte Phase läuft
Was das für Mieter und Eigentümer bedeutet

Das Sanierungsgebiet Nördliche Luisenstadt wird – gemeinsam mit anderen Berliner Sanierungsgebieten, die ebenfalls 2011 starteten – voraussichtlich zum Jahreswechsel 2026 /2027 aufgehoben.

Dann endet die ursprünglich festgelegte Laufzeit von 15 Jahren.

Allerdings bedeutet die offizielle Aufhebung des Sanierungsgebiets nicht automatisch auch das sofortige Ende geförderter Maßnahmen.

Denn das Sanierungsgebiet bildet vor allem einen rechtlichen Rahmen, das Städtebauförderprogramm »Lebendige Zentren und Quartiere«, das hier zum Einsatz kommt, bildet den finanziellen Rahmen:

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Der »Spreebalkon« steht. Eröffnung 2026

Der erste Teilabschnitt des Spreeuferwegs wird 2026 eröffnet. Workshop der Betroffenenvertretung zu den Geschichtsinseln.

Der Bau des provisorischen Spreeuferwegs ist ein weiteres Stück vorangekommen. Am Paula­-Thiede-­Ufer ist der sogenannte »Spreebalkon« errichtet worden.

Dort muss der Uferweg einen Geländesprung überwinden, eine lange Rampe führt hoch zum Bona­-Peiser­-Weg und dem roten Bürohaus, in dem die Bundeszentrale von ver.di untergebracht ist (und das nach dem Umzug von ver.di Berlin­ Brandenburg nach Charlottenburg seit Ende 2023 etwa zur Hälfte leer steht).

Zumindest der Teilabschnitt des Uferwegs zum Wilhemine­-Gemberg-­Weg könnte somit 2026 eröffnet werden.

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