BV LuiseNord. Die Betroffenenvertretung für das Sanierungsgebiet Nördliche Luisenstadt. Seit 2012 Beobachter, Mitdenker und Mitlenker bei Sanierung der Luisenstadt Nord an der Spree in Berlin
Für Anwohnende und Gewerbetreibende im Alexandrinenviertel (und der Friedenstraße) in der Luisenstadt Süd (Kreuzberg) stehen wichtige Änderungen bevor. Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg hat angekündigt, die Parkraumbewirtschaftung weiter auszuweiten.
Hier sind die Kernpunkte für das Alexandrinenviertel (Zone 68) im Überblick:
Eine neue Ausstellung im DAZ, dem Deutsches Architekturzentrum am Wilhelmine-Gemberg-Weg 6, stellt die Frage:
“Wie kann die sozial-ökologische Transformation in Stadt und Land gelingen?“
Das Ausstellungsprojekt „Baustelle Transformation. Zehn Strategien für Stadt und Land“ des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten BDA des und DAZ stellt zehn Strategien von Architektinnen und Architekten, Urbanistinnen und Urbanisten vor.
Heute am Dienstag, den 18.11.25, findet wieder unsere BV-Besprechung statt, wie gewohnt um 18:30 Uhr und wie gewohnt im Stadtteiltreff „dialog 101“.
Thema: Workshop „Visionen und Wirklichkeit – 10 Jahre zivilgesellschaftliches Engagement für den Spreeuferweg in Berlin-Mitte“
Gestern am Sonntag fand der von Eberhard Elfert angeregte und vorbereitete Workshop statt. Ausgangspunkt für die Teilnehmer vor Ort war nach einer Einführung und Chronologie der Entwicklung insbesondere die bereits 2015 unter breiter Beteiligung beschlossenen Leitlinien für die Spreeuferentwicklung Nördliche Luisenstadt.
Abbildung oben: Aus dem Cover des Auszuges „Leitlinien Spreeuferweg 2015“ – Klick für den Download
JETZT NOCH BETEILIGEN ist möglich.
In der Sitzung wurde festgelegt, dem gesamten Verteiler der BV eine Möglichkeit zur Beteiligung zu geben. Daher finden sich anbei die Arbeitsblätter zu den einzelnen Leitlinien. Damit jeder mit seinen Informationen, Anmerkungen, Hinweisen noch zum Workshop-Ergebnis beitragen kann.
Nächstes Treffen unserer Betroffenenvertretung: Dienstag, 18. November 2025 – im „dialog 101“, Köpenicker Straße 101 Ecke Heinrich-Heine.
Teilnahme auch nach kurzfristiger Anmeldung.
PROTOKOLL der BV-Beratung vom 21. Oktober 2025
von 18 – 20 Uhr im Spreefeld-Gemeinschaftsraum Nr. 3. Grüne Links führen zu weiteren Beiträgen zum jeweiligen Thema.
Erläuterungen von Hr. Preißler zu den vom Senat geplanten Sicherungsspundwänden am Spreeufer anhand von Planungsunterlagen:
Die Abstände der im Wasser zu setzenden Sicherungsspundwände (Fa. Züblin) zur Wasserkante beträgt 1 m im Bereich Verdi bis Bootshaus, und im Bereich vom Bootshaus bis zur Michaelbrücke 3 m.
Die Verbindung zwischen U5 und U8 soll den U-Bahn-Betrieb stabilisieren Der Waisentunnel zwischen den U-Bahnlinien U5 und U8 ist seit 2016 geschlossen. Am Ende des Jahres 2025 will die BVG mit dem Neubau beginnen, fertig werden soll er bis 2029.
Der Tunnel verläuft unter der Spree und ist schon seit 1918 in Betrieb allerdings wurde er nie vom Linienverkehr benutzt. Er verbindet die Linie U5 von ihrem ehemaligen Abstellgleis unter der Rathausstraße hinter dem Alexanderplatz mit dem Bahnhof Heinrich-Heine-Straße der U8.
Der Bürgerverein Luisenstadt und Historiker Dr. Andreas Splanemann laden zu einem weiteren öffentliche Vortrag in unser Stadtteilzentrum dialog 101:
„Ist die Luisenstadt ein gefährlicher Ort?
Immer wieder gibt es hier Verbrechen, nicht selten auch mit tödlichen Folgen. Dort, wo viele Menschen auf engem Raum zusammenleben, ist es nicht verwunderlich, dass hier mehr Verbrechen geschehen als in weniger besiedelten Gebieten. In der Luisenstadt hat es in den vergangenen 160 Jahren einige spektakuläre Fälle gegeben, die auch Eingang in die Kriminalliteratur gefunden haben. Einige sind sogar verfilmt worden.
Gänsehaut ist garantiert, wenn Andreas Splanemann von den Serienmorden des Carl Großmann berichtet, der so gerne seine Opfer – oder zumindest Teile davon – am und im Luisenstädtischen Kanal ablegte.
Das Engelbecken wird ökologisch saniert. Die hohe Phosphatbelastung wird vor allem durch die Fütterung der Wassertiere verursacht. Dabei gilt auch hier seit Jahren: „Füttern verboten!“.
Im August wurden über mehrere Tage hinweg Arbeiten zur ökologischen Sanierung des Engelbeckens durchgeführt.
Untersuchungen in den vergangenen Jahren hatten ergeben, dass die Belastung des Engelbeckens durch Phosphate extrem erhöht ist.
Nächstes Treffen unserer Betroffenenvertretung: Dienstag, 21. Oktober 2025 – im „dialog 101“, Köpenicker Straße 101 Ecke Heinrich-Heine.
Herr Preissler von der Firma Stattbau hat seine Teilnahme zugesagt.
Teilnahme auch nach kurzfristiger Anmeldung.
(Grüne Links führen zu weiteren Beiträgen zum jeweiligen Thema)
PROTOKOLL der BV-Beratung vom 16. September 2025
von 18 – 20 Uhr im Spreefeld-Gemeinschaftsraum Nr. 3.
Zehn Jahre zivilgesellschaftliches Engagement für den Spreeuferweg in Berlin-Mitte« (Arbeitstitel).
Über die Zielgruppe, die Eingrenzung des Themas, den Zeitpunkt und die Strukturierung des Workshops entspann sich eine lebhafte Diskussion mit unterschiedlichen Meinungsbildern. Folgende Weichenstellungen konnten erzielt werden:
Zur Workshop-Beteiligung eingeladen sind alle Interessierten, zivilgesellschaftlichen Akteure und Anwohner des Spreeuferwegs!
Mit viel Enthusiasmus und Engagement begann vor zehn Jahren, 2015, ein Prozess des zivilgesellschaftlichen Engagements für einen Schwerpunkt des Sanierungsgebiets Nördliche Luisenstadt: den Spreeuferweg.