Thema Archiv: Allgemein

Noch ruht der See – Wie weiter mit dem Marinehaus?

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Am 17. Januar 2020 berichtete Ulli Zelle in der rbb Abendschau von den Zukunftsplänen des Stadtmuseums für das Marinehaus und den Köllnischen Park. Das Marinehaus liegt in direkter Nachbarschaft zum Märkischen Museum und dem Köllnischen Park. Es wechselte im Verlauf seiner Geschichte mehrfach den Besitzer und wartet nun seit Jahren darauf, das Märkische Museum zu ergänzen. Derzeit zeigt der Bericht einen traurigen Zustand der dortigen Baustelle.

In der der dreiminütigen Videoreportage radelt auch Museumschef Paul Spiess (siehe Foto unten aus dem Video) in die Szenerie und bekräftigt einen weiteren Wunsch des Stadtmuseums:

Die Wiederherstellung der Waisenbrücke über die Spree als auch touristisch wertvolle Verbindung zur historischen Mitte Berlin!

Bitte lesen und schauen Sie hier weiter: Weiterlesen

Unsere Kurzeinschätzung zur Sozialstudie über das Heinrich-Heine-Viertel Ost

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Im vergangenen Jahr 2019 wurden durch die beiden Planungsbüros argus und S.T.E.R.N Anwohnerbefragungen zum Wohnen und zur sozialen Struktur durchgeführt. Es sollten Daten erhoben werden, um Grundlagen für eine Milieuschutz-Satzung zu erhalten.

Dieses Ziel der Festsetzung eines Milieuschutzgebietes wird wahrscheinlich nicht erreicht werden, weil die Verdrängungsgefährdung relativ gering ist, weil der Bestand an schützenswerten Wohnungen gering ist und weil ein hoher Anteil kommunaler und genossenschaftlicher Wohnungen besteht.

Interessant sind aber Einzelergebnisse, die wir in der Betroffenenvertretung noch besprechen und bewerten wollen um evtl. Sanierungsziele daraus abzuleiten.

Danach beträgt der Bevölkerungszuwachs seit 2011 rund 23% und der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund 44%. Letzteren Wert hätten wir nicht erwartet. Weiterlesen

BVG: Umbau U-Bahnstation Heinrich-Heine-Straße endet Anfang 2021

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Luisenstadt-Anwohner Felix M. hat direkt bei der BVG mal nachgefragt. Thema Umbau U-Bahnstation Heinrich-Heine-Straße.

Hier ist die Antwort – bereits in einem Jahr soll der Bahnhof also schon erneuert sein:

„Sehr geehrter Herr M.,
vielen Dank für Ihre Nachricht.
Nach Rücksprache mit unserer Fachabteilung teilt uns diese mit, dass die Baumaßnahme „barrierefreier Ausbau, Grundinstandsetzung“ am U-Bahnhof Heinrich Heine Str. voraussichtlich Anfang 2021 endet.
Wir hoffen Ihnen mit dieser Information geholfen zu haben.
(..)
Michael Kramm
Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)
Kundenservice“

Vielen Dank an Felix M. für die Nachfrage bei der BVG


 

Der Mietendeckel – so soll er wirken

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Top-Thema No 3 auf der letzten Sitzung des Sanierungsbeirates Nördliche Luisenstadt am 25. November 2019 war der

Berliner Mietendeckel

Eine Vertreterin der Mieterberatung Prenzlauer Berg informiert die Sitzungsteilnehmer über die geplanten Regelungen und den aktuellen Verfahrensstand zum Berliner Mietendeckel. Zu den wesentlichen Regelungen gehören: Weiterlesen

Es tut sich nichts. Viele Jahre alte Bauruine am Sanierungsgebiet

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„Verrottet. Direkt an der Grenze zwischen Kreuzberg und Mitte steht an der Köpenicker Straße 139/140 ein Betonrohbau auf einem fast 3000 Quadratmeter großen Grundstück.

Unfertig rottet es seit Jahren vor sich hin. Eigentlich sollte ein Seniorenheim entstehen, doch nach einem Wechsel der Geschäftsführung lässt sich der Investor Zeit.

Klar, der Wert steige jährlich um zehn Prozent, weiß Stadtrat Ephraim Gothe (SPD).“ – Aus dem Tagesspiegel vom 27. Dezember 2019.

Das genannte Grundstück befindet sich an der Grenze unseres Sanierungsgebietes. Weiterlesen

Luisenstadt auf historischen Spuren

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Der Bürgerverein Luisenstadt zitiert im neuen Jahr regelmäßig aus seinen Luisenstadt-Publikationen.

Aus dem wiederaufgelegten Buch „Die Luisenstadt – Geschichte und Geschichten über einen alten Berliner Stadtteil“ lesen wir die Beschreibung einer historischen Fußtour, die Stefan Löffler vor gut 25 Jahren unter dem Titel „Spuren der Luisenstadt“ erarbeitet hat.

Zahlreiche historische Fakten, eine Stadtplanskizze und eine textliche Führung laden ein, vorgestern, gestern und heute auf einem eigenen Spaziergang zu vergleichen.

Mehr: Weiterlesen

PROTOKOLL der BV-Beratung vom 17. Dezember 2019

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dialog 101Ort: Stadtteilladen „dialog 101“, Köpenicker Straße 101, Ecke Heinrich-Heine-Straße, direkt am U-Bhf Ausgang Nord
Zeit: Dienstag 17. Dezember 2019, 18.30 – 20.30 Uhr
Teilnehmer: 10 Personen (Teilnehmerliste liegt vor)

Die nächste Beratung der Betroffenenvertretung ist am Dienstag, 21. Januar 2020, wieder um 18.30 Uhr im „dialog 101“ in der Köpenicker Straße 101.

Gäste sind immer willkommen.


Beratungspunkte

1. Protokollkontrolle vom 19. November 2019

Berichte vom Sanierungsbeirat vom 25.11.19 und vom Runden Tisch Köpenicker Straße vom 26.11.19

2. Diskussion über Lärm

als Ursache für Beeinträchtigung der Lebensverhältnisse, ausgelöst durch eine email eines Anwohners Ecke Köpenicker Straße /Michaelkirchstraße an die Betroffenenvertretung. Seine Beschwerdepunkte wurden von ihm auch persönlich in der Beratung vorgetragen.

Hauptlärmquellen sind die Gäste der Clubs, die in der Nachtzeit auf der Köpenicker Straße lärmen und starken Taxiverkehr verursachen. Auch tagsüber kann der Balkon nicht genutzt werden, weil Verkehrslärm und Baulärm die Erholung stören. Der Anwohner sucht Unterstützung durch andere Betroffene für eine Klage auf Mietminderung.

Welche Aktionen können außerdem gemacht werden, um Vermieter und Bezirksverwaltung aufmerksam zu machen und Abhilfe zu schaffen? Fotos von falsch parkenden Taxis dem Ordnungsamt zustellen oder eine Anwohnerversammlung organisieren? Polizeipräsenz und Kontrollen durch das Ordnungsamt werden besonders für die Brückenstraße gefordert.

Fortführung der Diskussion auf der Januarberatung.

3. Spreeuferweg

Vertreter der Planungsgruppe F haben gegenüber den Bewohnern des Teepeelandes versichert, dass der 4 m breite Spreeuferweg am Gebäude der ehemaligen Eisfabrik den Bereich des Teepeelandes nicht beeinträchtigen wird. Das Thema Spreeuferweg wird in der BVV am 22.1.20 im Umweltausschuss und am 29.1.20 im Stadtentwicklungsausschuss behandelt.

4. Informationen

In der 47. KW (Mitte November 2019) wurden auf der Freifläche Ecke Köpenicker Straße / H-Heine-Straße insgesamt 14 Bäume gefällt. Eine Auskunft über diese plötzliche Maßnahme ist der BV vom Bezirksamt bisher nicht gegeben worden. Vermutet werden bauvorbereitenden Maßnahmen, die nicht genehmigungspflichtig sind.

Im Internet sind folgende Angaben zu finden:

  • Bauantrag Köpenicker Str. 104 1100-2017-925 am 16.2. 2017
  • Wohnhochhaus u. Flachbau am 20.2. 2017
  • Bauantrag Köpenicker Str. 103 1100-2017-4355 am 4.9. 2017
  • Neubau Wohn- und Geschäftshau am 16.1. 2018

5. Runder Tisch Köpenicker Straße

der nächste Beratungstermin wird vom Bezirksamt noch bekannt gegeben. Themenvorschläge von Anwohnern sind erwünscht.

Der Runde Tisch Köpenicker Straße wird geleitet von Frau Castelot vom Präventionsrat:
Email: claudia.castelot@ba-mitte.berlin.de
Im Netz: https://www.berlin.de/ba-mitte/politik-und-verwaltung/gremien/praeventionsrat/

Die nächste Beratung der Betroffenenvertretung

findet am Dienstag 21. Januar 2020 um 18.30 Uhr im
Stadtteilladen Dialog, Köpenicker Str. 101 statt.


Aufgestellt : V. Hobrack


Vorheriges Protokoll vom 19. November 2019 lesen


 

PROTOKOLL der BV-Beratung vom 19. November 2019

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dialog 101Ort: Stadtteilladen „dialog 101“, Köpenicker Straße 101, Ecke Heinrich-Heine-Straße, direkt am U-Bhf Ausgang Nord
Zeit: Dienstag 19. November 2019, 18.30 – 20 Uhr
Teilnehmer: 12 Personen (Teilnehmerliste liegt vor)

Die nächste Beratung der Betroffenenvertretung ist am Dienstag, 17. Dezember 2019, wieder um 18.30 Uhr im „dialog 101“ in der Köpenicker Straße 101.

Gäste sind immer willkommen.


Beratungspunkte

1. Protokollkontrolle vom 15. Oktober 2019

2. Information vom Teepeeland

Vor 4 Wochen waren Mitarbeiter des Büros „Gruppe F“ zu Sondierung für die Machbarkeitsstudie im Teepeeland und haben für Irritationen bei den Bewohnern gesorgt. Angeblich müsse die Bühne weg und in 6 Jahren alles.
Zum Stand der Bearbeitung der Machbarkeitsstudie wird KoSP gebeten im Sanierungsbeirat Näheres zu berichten. Insbesondere ist unklar, wie die Befahrbarkeit des Spreeuferweges bis zur Eisfabrik geregelt werden soll (Rettungswegeführung wie?).

3. Verschiedene Informationen

– Bezirksforum am 1.11.19
Daran hat Fred B. teilgenommen. Es gab einen Erfahrungsaustausch verschiedener Vereine und Interessengruppen aus dem Stadtbezirk Mitte. Wichtige Informationen für unsere BV sind nicht zu berichten.

– Kontakt zu Vertretern des Sanierungsgebietes in Neukölln
will Volker H. herstellen, weil die dortigen Vertreter bei ihm einen Erfahrungsaustausch angefragt hatten.

– ISEK
Dieses Material durchläuft zur Zeit alle einschlägigen Fachabteilungen des Bezirksamtes zur Kenntnisnahme und Stellungnahme. Voraussichtlich wird das bis April 2020 dauern.

– Baumfällungen
wurden am 18.11. und 19.11.19 vor dem Punkthaus Köpenicker Str. 103 durchgeführt. Eine diesbezügliche Information ist allen Teilnehmern der BV- Beratung nicht bekannt. Nachfrage bei KoSP

– Mietendeckel
Dazu hat die BV diskutiert ohne dass eine einheitliche Meinung gefunden wurde. Der Senat sollte bei unerwartet auftretenden Problemen Möglichkeiten der Lösung suchen. Einigkeit herrschte hinsichtlich der ungeregelten Steigerung der Gewerbemieten, die eine existentielle Gefahr besonders für kleine Gewerbetreibende ist. Unklar blieb für die Diskutanten, an wen eine Initiative gerichtet werden sollte. Ein diesbezügliches Papier entwerfen Erik N. und Fred B.

– Tennisclub
Fred B. berichtete, dass dem Tennisclub vom Bezirksamt zum 31.12.19 gekündigt worden ist. Ein neuer Vertrag ist noch nicht vorgelegt worden trotz Ankündigung.

Das zweite Partizipationsgespräch am 15.11.19 ist eigenartig verlaufen: Die Einladung kam sehr spät, das Rederecht war ungleich verteilt, neue Pläne wurden vorgelegt in denen – ein größerer Vorplatz, – eine Geschossanzahl von 4 statt vorher 5 und – eine fehlende Blockrandbebauung festgelegt waren.

Zu guter Letzt wurden die Vertreter des Tennisclubs vom Ende der Veranstaltung ausgeschlossen. Vorschlag der BV: Protestbriefe von allen Vereinsmitgliedern des Tennisclubs an den verantwortlichen Stadtrat.

– Ablösesummen für entlassenen Grundstücke aus dem Sanierungsrecht
Die Größe der Ablösesummen und deren Verwendung möchte die BV von KoSP bzw. von der Sanierungsverwaltungsstelle beantwortet haben.

4. Die nächste Beratung der Betroffenenvertretung findet vereinbarungsgemäß monatlich am dritten Dienstag statt:
Dienstag, 17. Dezember 2019, um 18.30 Uhr
im Stadtteilladen dialog 101, Köpenicker Str. 101


Aufgestellt : Volker Hobrack


Vorheriges Protokoll vom 15. Oktober 2019 lesen


 

„Risikozone“ Linkes Zentrum an der Köpenicker? Verkauf der „Köpi“ möglich

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Ob der mögliche Verkauf des linken Zentrums „Köpi“ eine Bedrohung desselben ist, das mögen wir nicht einschätzen.

Die „taz“ titel ihren Bericht allerdings für diese „Risikozone folgendermaßen: „Der Köpi droht der Verkauf – Das autonome Hausprojekt Köpi und ihr Wagenplatz sollen verkauft werden. Der Bezirk Mitte hat die Bebauung der Freiflächen erlaubt.“

Den Artikel im Original können Sie hier lesen:

taz.de/Linkes-Zentrum-in-Berlin/!5640482

Lesung zur Stadtgeschichte: Die historische Lebensader Köpenicker Straße

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Der Bürgerverein Luisenstadt veranstaltet mit dem Autor seines sehr umfassenden, akribisch verfassten Geschichtsbuches „Preußen am Schlesischen Tor: Die Geschichte der Köpenicker Straße (1589 – 1989)“ (512 Seiten) eine Lesung im „dialog 101“.

Die Köpenicker durchzieht auch die Nördliche Luisenstadt und unser Sanierungsgebiet. Wir empfehlen allen interessierten Hobby-Stadthistorikern den Besuch der Lesung.

Aus der Einladung

„Am Beispiel der Köpenicker Straße eröffnet sich ein wirtschaftliches, gesellschaftliches und kulturelles Panorama Preußens.
Lebendig, emotional und überraschend beschreibt der Autor, was Unternehmer, Ackerbürger und Fabrikanten aus dem staubigen Feldweg entlang der Spree machten, wie mit dem Regierungsantritt von Friedrich II 1740 die rasante Entwicklung Preußens begann und von da an auch das Bild der Köpenicker Straße prägte:
Holzhandel, Textilindustrie, Militär, bürgerliche Selbstverwaltung, Sozialliberalismus, repräsentative Wohnhäuser und Gartenstrukturen – all das hat Dr. Dieter Hoffmann-Axhelm in jahrelanger Arbeit Teil für Teil zu einem komplexen Geschichtsbild zusammengefügt, das bis 1989 reicht.“ Weiterlesen