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Zukunftssicherung der Nördlichen Luisenstadt bis 2032

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,
unser Sanierungsgebiet „Nördliche Luisenstadt“ steuert auf das offizielle Ende zu – voraussichtlich Anfang 2027 wird das Gebiet förmlich aufgehoben.

Doch wer mit offenen Augen durch unsere Straßen geht, sieht sofort: Die Arbeit ist noch lange nicht getan. Viele wichtige und fest versprochene Sanierungsziele sind immer noch unvollendet oder wurden bisher gar nicht erst begonnen.

Als Betroffenenvertretung lassen wir uns damit nicht abspeisen. Bereits seit Mitte letzten Jahres setzen wir uns intensiv dafür ein, dass diese überfälligen Schlüsselmaßnahmen nach dem offiziellen Sanierungsende nicht einfach unter den Tisch fallen.

Rettungsanker Aufhebungsverordnung: Wie wir überfällige Kiez-Projekte bis 2032 sichern wollen

Die Frist bis 2032: Was ist die Aufhebungsverordnung?

Es gibt eine wichtige rechtliche Möglichkeit im Baugesetzbuch: Wenn das Sanierungsgebiet aufgehoben wird, erlässt der Senat eine sogenannte Aufhebungsverordnung.

Wenn es uns gelingt, unvollendete Vorhaben – wie den durchgängigen Spreeuferweg, die Waisenbrücke, den Grünzug Michaelkirchstraße oder die grundhafte Erneuerung der Adalbert- und Köpenicker Straße – als noch ausstehende Maßnahmen in diese Verordnung aufnehmen zu lassen, dürfen sie noch bis zum Jahr 2032 realisiert und finanziert werden. Es ist sozusagen eine Verlängerung für die Umsetzung unserer Sanierungsziele.

Genau das will die Betroffenenvertretung erreichen. Dafür drängen wir bereits seit Anfang April dieses Jahres vehement auf einen offiziellen Termin im Ausschuss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) sowie beim Baustadtrat.

Präsentation im Ausschuss – und das Schweigen der Fraktionen

Am 1. Juni 2026 war es endlich so weit: Wir konnten unsere Bedenken, Forderungen und konkreten Ansätze im BVV-Ausschuss für Soziale Stadt präsentieren. Im Nachgang haben wir unsere detaillierten Unterlagen und Präsentationen direkt an alle Fraktionen der BVV übermittelt.

Das enttäuschende Zwischenfazit: Bis heute haben wir von keiner einzigen Fraktion eine Reaktion erhalten. Es scheint, als fehle in der Bezirkspolitik der Wille und das Engagement kurz vor Ende der Wahlperiode noch überfällige Aufgaben zu einem gemeinwohlorientierten Abschluss zu bringen.

Wie geht es weiter?

Wir lassen nicht locker! Als nächster wichtiger Schritt steht nun ein persönlicher Termin mit dem scheidenden Bezirksstadtrat Ephraim Gothe an, um zu erfahren, wie unsere bekannten Forderungen von der Verwaltung in der Aufhebungsverordnung aufgenommen wurden.

Damit ihr euch selbst ein Bild von unserer Arbeit, der Bilanz nach 15 Jahren Sanierungsgebiet und unseren detaillierten Vorschlägen machen könnt, bieten wir euch unsere originale Präsentation aus dem BVV-Ausschuss hier direkt zum Herunterladen an.

Vortrag Paper - Ansehen/Download
Vortrag Paper – Ansehen/Download

👉 Download der Original-Präsentation: Hier klicken:
Download der Präsentation der BV im BVV-Ausschuss vom 01.06.2026 (PDF)
 

Was meint ihr? Welche Kiez-Projekte müssen eurer Meinung nach unbedingt bis 2032 gerettet und fertiggestellt werden? Schreibt uns eure Meinung direkt unten in die Kommentare oder diskutiert mit uns beim nächsten Treffen am Dienstag, 18. August um 18.30 Uhr im dialog 101!

Eure Betroffenenvertretung Nördliche Luisenstadt


Siehe auch


 

Kiez-Update im BV-Protokoll vom 21. April 2026: Spreeuferweg, Bauprojekte und Sanierungs-Endspurt

Im Mittelpunkt der Sitzung der Betroffenenvertretung am 21. April 2026 stand die Zielgerade des Sanierungsgebiets Nördliche Luisenstadt. Ein wichtiges Highlight für die Nachbarschaft: Die feierliche Einweihung des neuen Spreeuferweges ist fest auf den 26. Juni 2026 terminiert.

Kritisch diskutiert wurden zudem aktuelle private Bauvorhaben wie die Eiswerke und das Postfuhramt, wobei die Vertretung auf der strikten Einhaltung städtebaulicher Verträge – insbesondere zur kreativwirtschaftlichen Nutzung von Erdgeschossflächen – beharrt.

Neben dem kommenden Waisenbrückentag am 21. Juni liegt das Augenmerk nun auf dem Verfahren zum Auslaufen des Sanierungsgebiets und den damit verbundenen Ausgleichsbeträgen für Grundstückseigentümer.

Kiez-Update im BV-Protokoll vom 21. April 2026: Spreeuferweg, Bauprojekte und Sanierungs-Endspurt weiterlesen

PROTOKOLL der BV-Beratung vom 17. Februar 2026

Nächstes Treffen unserer Betroffenenvertretung:
Dienstag, 17. März 2026 – um 18.30 Uhr im „dialog 101“, Köpenicker Straße 101 Ecke Heinrich-Heine. – Teilnahme auch nach kurzfristiger Anmeldung.


PROTOKOLL der BV-Beratung vom 17. Februar 2026

von 18.30 – 19.50 Uhr im „dialog 101“.
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Die Beratungsthemen

1. Diskussion Arbeitsstand einzelner Punkte anhand des Protokolls vom Sanierungsbeirat vom 26.01.26

PROTOKOLL der BV-Beratung vom 17. Februar 2026 weiterlesen

PROTOKOLL der BV-Beratung vom 20. Januar 2026

Nächstes Treffen unserer Betroffenenvertretung:
Dienstag, 17. Februar 2026 – um 18.30 Uhr im „dialog 101“, Köpenicker Straße 101 Ecke Heinrich-Heine. – Teilnahme auch nach kurzfristiger Anmeldung.


PROTOKOLL der BV-Beratung vom 20. Januar 2026

von 18.30 – 19.50 Uhr im „dialog 101“.
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Die Beratungsthemen

1. Arbeitsstand anhand des Protokolls der Betroffenenvertretung vom 16.12.25

PROTOKOLL der BV-Beratung vom 20. Januar 2026 weiterlesen

PROTOKOLL der BV-Beratung vom 16. Dezember 2025

Nächstes Treffen unserer Betroffenenvertretung:
Dienstag, 20. Januar 2026 – im „dialog 101“, Köpenicker Straße 101 Ecke Heinrich-Heine. – Teilnahme auch nach kurzfristiger Anmeldung.


PROTOKOLL der BV-Beratung vom 16. Dezember 2025

von 18.30 – 20 Uhr im „dialog 101“.
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Die Beratungsthemen

1. Nachlese Workshop

anhand des Protokolls der Betroffenenvertretung vom 18.11.25:
Bisher sind auf Bitte des Initiators des Workshops am 16.12.25,  Eberhard E., erst wenige Einschätzungen zu den 5 Leitlinien bei ihm eingegangen. Aufforderung an alle anderen Beteiligten, Interessierten, Anwohnern zum Nachliefern.

2. Planung Adalbertstraße

Keine neuen Informationen

3. Drogensituation U-Bhf. Heinrich-Heine-Straße

Auf Einladung der Bezirksbürgermeisterin waren der Bürgerverein und zwei weitere Anwohner Anfang Dezember zu einem Gedankenaustausch im Bezirksamt Mitte (ohne Festlegungen).

Das BA wollte sich danach amtsintern mit dem neuen Hotspot U-Bhf. Heinrich-Heine-Straße befassen.

Viele Beschwerden von Anwohnern landen bei der Geschäftsführung der Berolina, die Anfang des Jahres 2026 Anwohner und Beteiligte zu einer Informationsveranstaltung einladen will.

4. Spreeuferweg, Qualität Wegeoberflächen

Vor ca. drei Wochen fand eine Fachleuteberatung von Mitarbeitern von Stattbau, Straßen- und Grünflächenamt und Bezirksamt vor Ort statt. Über Ergebnisse ist noch nichts bekannt.

5. Graffiti an der neuen Grundschule Adalbertstraße

L. setzt ihre Beobachtungen und Initiative fort.

6. Nachbarschaftskonflikt TeepeelandSpreeacker

besteht weiter hinsichtlich Schilderwald und Reinigung des Spreeuferweges.

Der bestehende Vertrag zwischen Stattbau und Spreeacker scheint unvollständig zu sein. Der Vertrag ist der Betroffenenvertretung bisher nicht vorgelegt worden.

Eine Vermessungsgrundlage und ein Leistungskatalog mit genauen Zuordnungen der Verantwortlichkeiten räumlich und zeitlich sollten für die zukünftige Zusammenarbeit vereinbart werden.

7. A&O-Hostel

Ein neuer Kontakt der Betroffenenvertretung mit dem A&O-Hostel ist bisher nicht zustande gekommen. M. versucht es weiter.

8. Ablösung von Ausgleichsbeträgen

Im Frühjahr 2026 soll zu einer Informationsveranstaltung für Eigentümer eingeladen werden.
V: KoSP bzw. das Bezirksamt.

9. Eingereichter Bauantrag für Wohn- und Geschäftshaus Köpenicker Straße 56?

Nachfrage bei KoSP.

10. Straßensituation Wilhelmine-Gemberg-Weg

Die Betroffenenvertretung bittet um die Vorlage einer Planung des SGA zur Verbesserung des Spielstraßencharakters.

Eine Anpassung der Einfahrtsituation scheint zu kurz gegriffen. Zusätzlich wäre auf der Hälfte der Straße eine Fahrbahnverengung/-Verschwenkung wünschenswert, um die Durchfahrtsgeschwindigkeit auf der gesamten Strecke deutlich zu minimieren.


Die nächste Beratung der Betroffenenvertretung findet am Dienstag, 20. Januar 2026 um 18:30 Uhr
im Stadtteilladen dialog 101 statt.

Kommen Sie vorbei – Teilnahme auch nach kurzfristiger Anmeldung.

Aufgestellt: VH

Bild oben: Archiv BV


Alle Protokolle bisher

PROTOKOLL der BV-Beratung vom 18. November 2025

Nächstes Treffen unserer Betroffenenvertretung:
Dienstag, 16. Dezember 2025 – im „dialog 101“, Köpenicker Straße 101 Ecke Heinrich-Heine.  – Teilnahme auch nach kurzfristiger Anmeldung.


PROTOKOLL der BV-Beratung vom 18. November 2025

von 18.30 – 20 Uhr im „dialog 101“.
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Die Beratungsthemen

1. Nachlese Workshop: Vision und Wirklichkeit Spreeuferweg/Sanierungsgebiet

Der von Eberhard Elfert angeregte und vorbereitete Workshop »Wunsch und Wirklichkeit Spreeuferweg« fand am Sonntag, 16.11.2025 im Aktionsraum von Spreefeld statt.

Die Teilnehmer haben sich anhand der von Eberhard vorbereiteten Arbeitspapiere über die Entwicklung des Spreeuferweges in seiner Chronologie und in seinen Inhalten ausgetauscht und dabei insbesondere herausgearbeitet, dass die zu Beginn, vor Jahren festgelegten fünf Leitlinien für den Spreeuferweg Maßstab und gültiger Bezugspunkt für alle Betrachtung bleiben.

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PROTOKOLL der BV-Beratung vom 21. Oktober 2025

Nächstes Treffen unserer Betroffenenvertretung:
Dienstag, 18. November 2025 – im „dialog 101“, Köpenicker Straße 101 Ecke Heinrich-Heine.
Teilnahme auch nach kurzfristiger Anmeldung.


PROTOKOLL der BV-Beratung vom 21. Oktober 2025

von 18 – 20 Uhr im Spreefeld-Gemeinschaftsraum Nr. 3.
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Die Beratungsthemen

1. Spreeufer-Sicherung

Erläuterungen von Hr. Preißler zu den vom Senat geplanten Sicherungsspundwänden am Spreeufer anhand von Planungsunterlagen:

Die Abstände der im Wasser zu setzenden Sicherungsspundwände (Fa. Züblin) zur Wasserkante beträgt 1 m im Bereich Verdi bis Bootshaus, und im Bereich vom Bootshaus bis zur Michaelbrücke 3 m.

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PROTOKOLL der BV-Beratung vom 16. September 2025

Nächstes Treffen unserer Betroffenenvertretung:
Dienstag, 21. Oktober 2025 – im „dialog 101“, Köpenicker Straße 101 Ecke Heinrich-Heine.
Herr Preissler von der Firma Stattbau hat seine Teilnahme zugesagt.

Teilnahme auch nach kurzfristiger Anmeldung.

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PROTOKOLL der BV-Beratung vom 16. September 2025

von 18 – 20 Uhr im Spreefeld-Gemeinschaftsraum Nr. 3.

Die Beratungsthemen

1. Vorbereitung Workshop: „Wunsch und Wirklichkeit“ – Spreeuferweg/Sanierungsgebiet

Zehn Jahre zivilgesellschaftliches Engagement für den Spreeuferweg in Berlin-Mitte« (Arbeitstitel).
Über die Zielgruppe, die Eingrenzung des Themas, den Zeitpunkt und die Strukturierung des Workshops entspann sich eine lebhafte Diskussion mit unterschiedlichen Meinungsbildern. Folgende Weichenstellungen konnten erzielt werden: 

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PROTOKOLL der BV-Beratung vom 15. Juli 2025

Nächstes Treffen unserer Betroffenenvertretung:
Dienstag, 16. September 2025 – dieses Mal aber bereits um 18 Uhr und „vor Ort an der Spree“ im Gemeinschaftsraum 03 der Spreefeld Genossenschaft, Wilhelmine-Gemberg-Weg 12-14.

Teilnahme auch nach kurzfristiger Anmeldung.

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Beratungsthemen

1. Begrüßung unseres Gastes Eberhard Elfert, Historiker

2. Workshop: Wunsch und Wirklichkeit Spreeuferweg/Sanierungsgebiet

Von E. Elfert wird ein aktives Erinnern an die Anfänge des Sanierungsgeschehens vorgeschlagen. Insbesondere zum Spreeuferweg als Ausgangspunkt.

Dazu stellt er sich einen Workshop vor, auf dem damalige Akteure über ihre früheren Ideen und Sanierungsziele berichten. Die Rückschau auf die Zeit vor über 10 Jahren soll es für alle jetzt aktiv Beteiligten ermöglichen eine Zwischenbilanz zu ziehen.

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PROTOKOLL der BV-Beratung vom 17. Juni 2025

Nächstes Treffen unserer Betroffenenvertretung: Dienstag, 15. Juli 2025 um 18.30 Uhr, wieder im dialog 101, Köpenicker 101 Ecke Heinrich-Heine-Straße.

Teilnahme auch nach kurzfristiger Anmeldung.

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Beratungsthemen

1. Begrüßung von Bezirksstadtrat Christopher Schriner als Gast

2. Bericht Videokonferenz mit Bezirksstadträten

M-L. und C. berichten über die Videokonferenz vom 11.6.25 mit den Stadträten Hr. Schriner und Hr. Fritz. Dieser Termin kam als Reaktion auf ein Schreiben der BV an die Stadträte zu Fragen der unzureichenden Schulwegsicherung für die neue Grundschule Adalbertstr zu Stande.

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