Das Märkische Museum in der Luisenstadt an der Spree am Köllnischen Park

Last Call: Märkisches Museum – Noch freier Eintritt im Dezember 2022

Der folgende Beitrag erschien als Artikel in der Stadtteilzeitung „ecke köpenicker Nr. 5 November Dezember 2022“ – Viele der genannten Termine liegen inzwischen in der Vergangenheit – besuchen Sie die Website des Märkischen Museums für eventuelle Aktionstermine im Dezember 2022. Link siehe unten.


Wir haben nachgefragt – die im Online Ticketshop angebotenen „0-Euro-Tickets“ sind nicht erforderlich! Gehen Sie einfach jederzeit zu den Öffnungszeiten hin.


Bald beginnt die umfangreiche Sanierung des Museums, das dann bis ca. 2026 geschlossen sein wird

Dem Märkischen Museum steht in den kommenden Jahren eine längst notwendige, umfangreiche Sanierung inklusive Umbauten bevor, deshalb wird das Haus in den nächsten Jahren geschlossen sein.

Eine Wiedereröffnung ist erst 2026 geplant.

Bis dahin fällt auch der gesamte Publikumsverkehr weg. Ziel des Umbaus ist auch die Herstellung von Barrierefreiheit im denkmalgeschützten Gebäude, das Ende des 19. Jahrhunderts nach Plänen von Stadtbaurat Ludwig Hoffmann errichtet worden war. Zentral wird der Einbau eines neuen, alle Ebenen erschließenden Treppenhauses sein.

Zudem ist ein neuer Haupteingang geplant, hinter dem die Besucher von einem ebenfalls neuen, kostenfreien Bereich erwartet werden.

Auch der Turm des Gebäudes soll über Treppen und einen Aufzug zugänglich gemacht werden, so dass der wunderbare Ausblick künftig niemandem mehr versperrt bleibt.

Mit dem benachbarten Marinehaus wird das Märkische Museum nach seiner umfassenden Sanierung das Herzstück des geplanten Museums- und Kreativquartiers am Köllnischen Park bilden.

Noch freier Eintritt im Dezember 2022

Bis Jahresende besteht also noch die Möglichkeit, das Haus mit seinen Sammlungen und Ausstellungen noch einmal zu besuchen.

Zum Beispiel am 27. November bei einer öffentlichen Führung durch das Museum unter dem Titel „Was war Berlin, was ist Berlin?“

Wer wissen will, warum ein Viertel der Berliner Urbevölkerung eigentlich aus Cölln kam oder woher die Redensart von der Retourkutsche stammt, ist hier genau richtig.

Die etwa einstündige Führung wirft Schlaglichter auf Berliner Eigenarten und Besonderheiten von der Eiszeit bis heute. Man begegnet dabei Persönlichkeiten wie einem Wollnashorn, dem „Alten Fritz“, dem Barbier von Kaiser Wilhelm II., dem Wissenschaftler Albert Einstein oder der Künstlerin Claire Waldoff, die Episoden aus der wechselvollen Stadtgeschichte erzählen

Dauerausstellung zum Mitmachen

Auch die Dauerausstellung „BerlinZEIT“ widmet sich der Berliner Geschichte und wurde bereits viel gelobt. Sie präsentiert spannendes Anschauungsmaterial auf unterhaltsame Weise, inspiriert und bietet auf Deutsch und Englisch Orientierung für Berlinerinnen und Berliner sowie Gäste der Stadt. Herausragende Objekte, multimediale Angebote und Mitmachstationen führen in knapp einer Stunde durch die historischen Momente, die die Stadt bis heute prägen.

Dabei wird deutlich: Bestand hat in Berlin nur die Veränderung.

Berliner Geschichte ist dabei immer die Geschichte seiner Bewohnerinnen und Bewohner. Selbst jene, die normalerweise nicht im Zentrum einer Stadtgeschichte stehen, kommen hier zu Wort.

[Probe]Räume und [Werk]Räume

Teil dieser Dauerausstellung sind auch die „[Probe]Räume“ und die [Werk]Räume im Märkischen Museum.

Sie laden alle ein, die Lust haben, Museum neu zu entdecken und mitzugestalten. Wie sieht das Stadtmuseum in der Zukunft aus? Während die [Probe]Räume zeigen, was ein Museum macht, und dazu auffordern, es einmal selbst auszuprobieren, laden die [Werk]Räume dazu ein, die Planungen für das im „Masterplan 2025“ entworfene „Stadtmuseum der Zukunft“ kennenzulernen und Ideen mitzuentwickeln.

Jeder Raum zeigt beispielhaft, wie und mit wem das Stadtmuseum Berlin zu Themen der Berliner Stadtgeschichte und Gegenwart arbeitet.

Hier werden viele Fragen zum Museum der Zukunft gestellt, neue Formate getestet und Wünsche des Publikums erfragt.

Kostenfreier Museumssonntag

Eine gute (und kostenfreie!) Gelegenheit, das Haus noch einmal zu erkunden, bietet auch der Museumssonntag am 6. November 2022 ab 10 Uhr.

Geboten wird ein umfangreiches Programm: um 10 Uhr und 11 Uhr gibt es historische Spiele in der Großen Halle, von 11 bis 17 Uhr können Kinder und Familien in den [Probe]Räumen eigene Ausstellungen im Miniaturformat kreieren.

Von 11 bis 14 Uhr laden Museumsmacherinnen und -macher vor Ort zum Gespräch ein und Architektur-Ideen fürs Museums- und Kreativquartier werden vorgestellt und erörtert.

Um 14 Uhr startet im Foyer die Familienführung „Ich sehe was, was du nicht siehst“, ebenfalls ab 14 Uhr findet eine Präsentation zum Museums- und Kreativquartier im Hoffmann-Saal statt. Und von 14 bis 17 Uhr kann man am Büchertisch in der Großen Halle stöbern.

Mehr Informationen zum Märkischen Museum und den letzten Sonderaktionen im Dezember 2022 gibt es unter:

www.stadtmuseum.de/maerkisches-museum

Text: us
Foto: Ch. Eckelt – beides aus der „ecke Nr. 5/2022“

Das Märkische Museum in der Luisenstadt an der Spree am Köllnischen Park
Das Märkische Museum in der Luisenstadt an der Spree am Köllnischen Park – Klick für eine Großansicht

Dieser und weitere Beiträge in der ecke No. 5/2022

ecke köpenicker 5 Nov Dez 2022 - hier lesen/downloaden
ecke köpenicker 5 Nov Dez 2022 – hier lesen/downloaden

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