Spreeuferweg Baustelle. Foto: Ch. Eckelt

Auch kompliziert: Der Spreeuferweg. Zweiter Bauabschnitt stockt

LETZTE ÄNDERUNG am Donnerstag 16. Mai 2024 19:44 durch BV LuiseNord


Am Spreeuferweg geht es derzeit in kleineren Schritten voran.
Die Vorbereitungen für den Rungestraßenblock sind aber im Zeitplan.

Immer noch lässt eine Genehmigung der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klima- und Umweltschutz auf sich warten. Ohne diese können aber die Bauleistungen am sogenannten »Spreebalkon« am Paula-Thiede-Ufer nicht öffentlich ausgeschrieben werden.

Aktuell erfolgen Pflanzungen im Bereich zwischen dem Wilhelmine-Gemberg-Weg und den erhaltenen Relikten der Hinterlandmauer, außerdem wird die Deckschicht der Asphaltierung aufgetragen.

Kommen die „Geschichtsinseln“?

Dieser Abschnitt des Spreeuferwegs (vom Wilhelmine-Gemberg-Weg bis etwa zur Bühne des Teepeelands) soll im Mai abgeschlossen und zugänglich gemacht werden.

Zudem gab es Abstimmungen mit dem Landesdenkmalamt zu den erhaltenen Elementen der Hinterlandmauer, die ja Teil der »Geschichtsinseln« entlang des Spreeuferwegs werden sollen.

Dieser Beitrag erschien als Artikel in der aktuellen Ausgabe der Stadtteil­zeitung „ecke köpenicker. Siehe Download-Link unten
Dieser Beitrag erschien als Artikel in der aktuellen Ausgabe der Stadtteilzeitung „ecke köpenicker. Siehe Download-Link unten

Der zweite Bauabschnitt des Uferwegs im Holzuferblock kann noch immer nicht begonnen werden – wegen des derzeit ruhenden Bauvorhabens »Elements«, dessen Bauherr Insolvenz angemeldet hatte (wir berichteten in unserer letzten Ausgabe).

Die Uferfläche dort wird aber als Baustelleneinrichtung für den Weiterbau des Spreeuferwegs benötigt. Es besteht jedoch die begründete Hoffnung, dass der »Elements«-Bau dennoch fertiggestellt wird und dann die Fläche verfügbar ist.

„Molchstation“ soll kommen

Die STATTBAU GmbH, die treuhänderisch für das Land Berlin Vorhabenträger ist, bemüht sich zudem um eine Lösung für die sogenannte »Molchstation«. Dabei geht es um den Einlass eines Kühlwasserkanals, der zum Betrieb des Heizkraftwerks Vattenfall notwendig ist.

Dieser Einlass befindet sich direkt neben der Michaelkirchbrücke, und jetzt schon besteht das Problem, dass er immer wieder durch Müll verstopft wird. Wird diese sensible Stelle für den Spreeuferweg geöffnet, muss sie besonders gesichert werden.

Dagegen befinden sich die Vorbereitungen für den Uferweg am Rungestraßenblock im Zeitplan. Die Endfassung der Machbarkeitsstudie, zu der ja auch eine öffentliche Veranstaltung im letzten Jahr stattgefunden hatte, soll im April vorliegen.

Auch für diesen Abschnitt des Spreeuferwegs soll STATTBAU als externer Maßnahmenträger eingesetzt werden, hierzu ist ein Bezirksamtsbeschluss notwendig. Im Sommer soll die Ausführungsplanung beginnen.

Quelle: „us“ in der „ecke köpenicker No 2 April Mai 2024“

Foto oben: Ch. Eckelt

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