Schlagwortarchiv: Geschichtsinseln

Unser Stadtteil im Rückspiegel: Spreeufer, Verkehr und Bauruinen – sind noch Fragen offen?

Dieses Dokument wurde vor dem Hintergrund der jahrelangen Arbeit der  Betroffenenvertretung (BV) Nördliche Luisenstadt  erstellt. Es dient als fachlich fundierter Leitfaden, um die komplexen Prozesse der Gebietsentwicklung zwischen 2014 und 2026 transparent zu machen und die Interessen der Anwohner gegenüber dem Bezirksamt und Investoren zu wahren.

Schon 2005 wurden zwei Erhaltungsgebiete in der Luisenstadt Mitte definiert, 2011 kam das Sanierungsgebiet Nördliche Luisenstadt hinzu.

Über allem steht bis heute als Leitprogramm der Städtebauförderung das Bund-Länder-Programm „Lebendige Zentren und Quartiere (LZQ)„.

Die Förderung als Sanierungsgebiet endet 2027 – wie machen einen tiefen Blick in den Rückspiegel und entdecken fünf wichtige Themenbereiche. „FAQ“ = Oft gestellte Fragen, dazu unsere gesammelten Antworten.

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Provisorisch, aber lebendig: Der Spreeuferweg ist feierlich eröffnet!

  1. Juni 2026 / Von Luise

Was lange währt, wird endlich ein (vorläufiges) Kiez-Highlight! Am vergangenen Freitag, dem 26. Juni, war es nach Jahren des zivilgesellschaftlichen Kampfes und zäher Verhandlungen endlich so weit:

Der erste zusammenhängende Abschnitt des provisorischen Spreeuferweges zwischen der Schillingbrücke und dem Wilhelmine-Gemberg-Weg wurde feierlich freigegeben. Bei bestem Sommerwetter strömten zahlreiche Anwohnerinnen, Anwohner und Kiez-Akteure an die Spree, um diesen Meilenstein gebührend zu feiern.

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Luftschloss am Spreeuferweg? Drama um die „Geschichtsinseln“ vor der großen Eröffnung

Liebe Luisenstädterinnen und Luisenstädter,
gestern, am  Freitag, den 26. Juni 2026, war es endlich soweit: Der erste, wenn auch provisorische Abschnitt des Spreeuferwegs zwischen Wilhelmine-Gemberg-Weg und Schillingbrücke wurde feierlich eröffnet.


Spreeufer Sommerfest Fotoalbum (Fotos: Archiv BV)
Spreeufer Sommerfest Fotoalbum – Klick zum Album – (Fotos: Archiv BV)

Inzwischen können wir einige Schnappschüsse vom gelungene Sommerfest präsentieren: Schau hier ins Fotoalbum in der Cloud:
Photos.app.goo.gl/1wwpQjixE3XTKDGn6 und hier sind die teils auch noch provisorischen Geschichtsinseln


Ein echter Grund zum Feiern für unseren Kiez! Doch ein großes Fragezeichen schwebt über dem Projekt: Wo sind eigentlich die viel gepriesenen „Geschichtsinseln“?

Und was soll ich sagen, die vier Inseln waren rechtzeitig aufgestellt. Wenn auch noch nicht ganz perfekt, provisorisch wie der Uferweg noch mit Doppelklebeband zusammen gehalten: „Bitte nicht berühren“. Aber das wird sicher noch. Siehe Bild oben.

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Provisorisch, aber endlich: Der Spreeuferweg öffnete am 26. Juni! Update unten

Lange haben wir darauf gewartet, nun wird es endlich Realität: Der neue Spreeuferweg wird offiziell freigegeben. Und zwar nicht nur als kurzes Teilstück, sondern als zusammenhängender Pfad von der Schillingbrücke bis vor zum Wilhelmine-Gemberg-Weg.

Zwar bleibt das Ganze aufgrund der komplexen Spundwandsanierung bis voraussichtlich 2029 ein funktionales Provisorium, doch der lang ersehnte Durchgang direkt am Wasser ist damit endlich offen.

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Der »Spreebalkon« steht. Eröffnung 2026

Der erste Teilabschnitt des Spreeuferwegs wird 2026 eröffnet. Workshop der Betroffenenvertretung zu den Geschichtsinseln.

Der Bau des provisorischen Spreeuferwegs ist ein weiteres Stück vorangekommen. Am Paula­-Thiede-­Ufer ist der sogenannte »Spreebalkon« errichtet worden.

Dort muss der Uferweg einen Geländesprung überwinden, eine lange Rampe führt hoch zum Bona­-Peiser­-Weg und dem roten Bürohaus, in dem die Bundeszentrale von ver.di untergebracht ist (und das nach dem Umzug von ver.di Berlin­ Brandenburg nach Charlottenburg seit Ende 2023 etwa zur Hälfte leer steht).

Zumindest der Teilabschnitt des Uferwegs zum Wilhemine­-Gemberg-­Weg könnte somit 2026 eröffnet werden.

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Geschichtsinseln am Spreeuferweg angekündigt

 Die Eröffnung eines ersten Abschnitts des Spreeuferweges nmit Geschichtsinseln wird vermutlich im Herbst erfolgen.

Der erste Abschnitt des provisorischen Spreeuferwegs zwischen Wilhemine-Gemberg-Weg und Teepeeland soll voraussichtlich im Herbst für die Öffentlichkeit zugänglich werden.

Die Arbeiten sollten eigentlich schon längst beendet sein, verzögerten sich dann aber deutlich, weil sich herausgestellte, dass die Spundwände an der Spree noch wesentlich baufälliger sind als gedacht.

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Für den Spreeuferweg: Geschichtsinseln aus Holz

Am Spreeuferweg werden im Auftrag des Bezirks Mitte im nächsten Jahr vier Geschichtsinseln realisiert. Sie entstehen im Rahmen des Gesamtkonzepts Spreeuferweg.

Die Gestaltung der »Geschichtsinseln« am Spreeuferweg greift auch die Geschichte des Ortes auf.

Die »Geschichtsinseln« markieren historische Orte entlang des Weges, beispielsweise eine Peitschenlampe und Segmente der Hinterlandmauer, die Teil der Berliner Grenzanlagen waren, oder auch das Bootshaus, ein Relikt der »Vorfeldsicherung« der Berliner Mauer.

Es wurde Anfang der 60er Jahre für die Patrouillenboote der DDR-Grenzpolizei errichtet. An die historische Nutzung erinnern noch ein original erhaltenes Telefon und Reste der ehemaligen Rolltore.

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Spreeuferweg, erste Etappe geschafft

Es ist geschafft: Der erste Teilabschnitt zwischen Wilhelmine-Gemberg-Weg und Hinterlandmauer wurde jetzt fertiggestellt und freigegeben.

Damit ist der erste Bereich des Spreeuferwegs komplett begehbar.

Begegnen kann man dort anderen Spaziergängern, Anwohnern und auch den freilaufenden Hühnern des Teepeeland.

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Spreeuferweg: Eröffnung schon Anfang 2026?

Eröffnung schon Anfang 2026? In zwei Jahren könnte der Spreeuferweg fertig sein – zumindest provisorisch.

Ein durchgängiger Spreeuferweg zwischen Jannowitz- und Schillingbrücke könnte wohl doch recht zügig fertiggestellt werden.

Zumindest als Provisorium, denn die Uferstützwände, die die Wasserstraße einfassen, müssen später noch erneuert werden. Das wird zwar vom Wasser aus durchgeführt, ein Streifen direkt am Ufer kann dennoch erst nach der Fertigstellung der neuen Spundwand gestaltetet werden.

Der Teil des ersten Bauabschnitts des öffentlich nutzbaren Grünstreifens entlang der Spree zwischen Wilhemine-Gemberg-Weg und Bootshaus war bei Redaktionsschluss schon so gut wie fertig, rechtzeitig zum Sommerfest der Genossenschaft Spreefeld am 9. Juni 2024 wurden die Bauzäune abgebaut.

Spätestens im Herbst sollen die Bauarbeiten am »Spreebalkon«, also am Geländesprung hoch zum Bona-Peiser-Weg am Verdi-Haus stattfinden.

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PROTOKOLL der BV-Beratung vom 16. April 2024

Nächstes Treffen unserer Betroffenenvertretung: Dienstag, 21. Mai 2024 um 18.30 Uhr, wieder im dialog 101, Köpenicker 101 Ecke Heinrich-Heine-Straße.
Teilnahme auch nach kurzfristiger Anmeldung.

(Grüne Links führen zu weiteren Beiträgen zum jeweiligen Thema)

Beratungspunkte

1. Geschichtsinseln Spreeuferweg

Frau Kahl vom KoSP stellte den Gast Frau Dr. Pieper vom Büro Exponauten vor, das vom Bezirksamt Mitte mit der Materialrecherche und inhaltlichen Konzeption der Geschichtsinseln beauftragt worden ist.

Die Exponauten befinden sich immer noch in der Recherchephase, ohne schon konzeptionelle Ansätze oder Inhalte vorstellen zu können.

Gefunden wurden nach Literatur- und Fotorecherche drei Schwerpunkte für die Darstellung – Industriegeschichte über 100 Jahre – Grenzregime in der DDR-Zeit – Nach der Wiedervereinigung Wiege der Clubkultur und Freiraum bis heute

Für die gestalterische Umsetzung auf Grundlage der Konzeption und in Abstimmung mit von Frau Dr. Piper gelieferten Inhalten wird eine weitere Firma beauftragt. Die Ausschreibung dafür steht unmittelbar an.

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