Themen-Archiv: Köpenicker Straße

„Risikozone“ Linkes Zentrum an der Köpenicker? Verkauf der „Köpi“ möglich

Ob der mögliche Verkauf des linken Zentrums „Köpi“ eine Bedrohung desselben ist, das mögen wir nicht einschätzen.

Die „taz“ titel ihren Bericht allerdings für diese „Risikozone folgendermaßen: „Der Köpi droht der Verkauf – Das autonome Hausprojekt Köpi und ihr Wagenplatz sollen verkauft werden. Der Bezirk Mitte hat die Bebauung der Freiflächen erlaubt.“

Den Artikel im Original können Sie hier lesen:

taz.de/Linkes-Zentrum-in-Berlin/!5640482

Lesung zur Stadtgeschichte: Die historische Lebensader Köpenicker Straße

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Der Bürgerverein Luisenstadt veranstaltet mit dem Autor seines sehr umfassenden, akribisch verfassten Geschichtsbuches „Preußen am Schlesischen Tor: Die Geschichte der Köpenicker Straße (1589 – 1989)“ (512 Seiten) eine Lesung im „dialog 101“.

Die Köpenicker durchzieht auch die Nördliche Luisenstadt und unser Sanierungsgebiet. Wir empfehlen allen interessierten Hobby-Stadthistorikern den Besuch der Lesung.

Aus der Einladung

„Am Beispiel der Köpenicker Straße eröffnet sich ein wirtschaftliches, gesellschaftliches und kulturelles Panorama Preußens.
Lebendig, emotional und überraschend beschreibt der Autor, was Unternehmer, Ackerbürger und Fabrikanten aus dem staubigen Feldweg entlang der Spree machten, wie mit dem Regierungsantritt von Friedrich II 1740 die rasante Entwicklung Preußens begann und von da an auch das Bild der Köpenicker Straße prägte:
Holzhandel, Textilindustrie, Militär, bürgerliche Selbstverwaltung, Sozialliberalismus, repräsentative Wohnhäuser und Gartenstrukturen – all das hat Dr. Dieter Hoffmann-Axhelm in jahrelanger Arbeit Teil für Teil zu einem komplexen Geschichtsbild zusammengefügt, das bis 1989 reicht.“ Weiterlesen

Kaum was gebracht! Bericht vom Runden Tisch Köpenicker Straße November 2019

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Der Runde Tisch Köpenicker Straße am 26. November 2019 wurde zum zweiten Mal von Frau C. geleitet, der energisch agierenden neuen Leiterin des Präventionsrates im Bezirksamt Mitte. Zwei Schwerpunktthemen standen auf der Tagesordnung:

  • Probleme am U-Bahnhof Heinrich-Heine-Straße und der
  • Veranstaltungsort Kraftwerk Köpenicker Str. 70

Die Drogenprobleme im U-Bhf. sind für viele Anwohner unerträglich. Die Polizei kann wegen Personalmangel nur selten Kontrollgänge machen. Die eigenen BVG-Kräfte sind auch nicht in der Lage die Situation zu verbessern. Neue Mitarbeiter sollen bei der BVG eingestellt werden, doch auf die Dauerausschreibung melden sich zu wenig Bewerber bzw. nur Leute mit unzureichender Qualifikation.
Der Vertreter der BVG machte einen völlig überforderten Eindruck der Hilflosigkeit, der keine Perspektive für eine Verbesserung der unbefriedigenden Situation eröffnete. Weiterlesen

Einladung: Runder Tisch mit Bürgermeister von Dassel am Di 26. Nov 2019

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Präventionskoordinatorin Claudia Castelot sandte uns diese Einladung (siehe unten) zum nächsten „Runden Tisch Köpenicker Straße“:
Mit einem Vorschlag der Tagesordnung inklusive Zeitplandung. Bezirksbürgermeister Herr von Dassel wird in dieser Sitzung zu den von uns gewünschten Themen BVG und Clubs ebenfalls mitdiskutieren und für Fragen zur Verfügung stehen.

Weiterhin am Tisch angekündigt: Örtliche Player / Vertreter von der BVG, vom Tresor und Kraftwerk und von der Clubcommission.


Update: Siehe unser Bericht von der Teilnahme an diesem Runden Tisch hier


Termin

Datum: Dienstag, den 26.11.2019
Uhrzeit: 19 – 21 Uhr
Ort: Stadteilladen „dialog 101“, Köpenicker Straße 101, 10179 Berlin

Der Stadtteilladen ist barrierefrei zugänglich.
BVG: U8-Bahnhof Heinrich-Heine-Straße

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Hui und Pfui in der Köpenicker Straße

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Kürzlich entdeckte das rbb Fernsehen die Köpenicker Straße für sein Heimatjournal (Diese Sendung hier in der Mediathek schauen). Das Konzept dieses Formates zeigt ausschließlich die schönen Seiten von Berliner und Brandenburger Orten. Dagegen ist auch erst einmal nichts zu sagen.

In der letzten Ausgabe tritt auch unser aktiver Betroffenenvertreter und 2. Vorstand des Bürgervereins Luisenstadt, Peter Schwoch von der Initiative für den Erhalt der Eisfabrik auf. Frisch frisiert lässt er die Zuschauer sogar in sein Wohnzimmer blicken, während er den Stand des Projektes Eisfabrik, heute „Eiswerk“, erklärt. Der Reporterin des Heimatjournals gewährte Investor Trockland sogar einen Blick in die Baustelle.

Doch die Köpenicker Straße hat auch viele Schattenseiten, das wissen wir von der Betroffenevertretung leider nur zu gut. Sie finden viele Artikel dazu hier auf unserer Webseite.

Zeitlich sehr pointiert erschien gerade in der Berliner Morgenpost ein Artikel zu den Problemen an der Köpenicker Straße. Weiterlesen

„Runder Tisch Köpenicker Straße“ Reloaded

„Runder Tisch Köpenicker Straße“

– UPDATE Das Protokoll dieses Termins liegt inzwischen vor. Erstellt vom BA Mitte. Lesen Sie hier. –

Nach einem halben Jahr Unterbrechung nun wieder am Dienstag, 7. Mai 2019, 11–13 Uhr im „dialog 101“ in der Köpenicker Str. 101 (Erdgeschoss) / Ecke Heinrich-Heine-Straße, 10179 Berlin.

Die offizielle Einladung des BA mit diesem Vorschlag für einen überaus straffen Ablauf: Weiterlesen

PROTOKOLL der BV-Beratung vom 19. Februar 2019

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Spreefeld

Offener Dialog im „Spreefeld“

Ort: Optionsraum III, Spreefeld
Wilhelmine-Gemberg-Weg 17
Zeit: 19. Februar 2019, 18.30 – 20 Uhr
Teilnehmer: 12 Personen
(Teilnehmerliste liegt vor)

Die nächste Beratung der Betroffenenvertretung ist am Dienstag, 19. März 2019, 18.30 Uhr am – Achtung! – neuen/alten ORT: „dialog 101“ in der Köpenicker Str. 101 Ecke Heinrich-Heine-Straße (am U-Bhf, Nordausgang).
Gäste sind immer willkommen.


Beratungspunkte

1. Ehemaliges Postfuhramt

Einladung an Investor wurde beim Architekturbüro ausgesprochen und es wurde bereits nachgefragt, bisher noch ohne Reaktion.

2. Schulstandort Adalbertstraße

Der erste Preisträger des Architekturwettbewerbs wurde bereits zu dieser Sitzung eingeladen. Dieser wollte aber noch keine Teilnahme zusagen unter dem Hinweis, dass das Verhandlungsverfahren mit dem Senat noch laufen würde.

Zwischenzeitlich wurde vom Bezirksamt der Startschuss zum Abriss der bestehenden Schule gegeben (Grünschnitt bereits in 6. KW erfolgt).

Auf kurzfristige Einladung wurden am 4. Februar 2019 der Tennisverein und er Ringerverein davon informiert. Der Ringerverein musste die Halle bereits in der Folgewoche geräumt haben, ein Ausweichhalle wurde gefunden. Nach der im Bezirk abgestimmten Planung wird er Tennisverein für die Zeit des Abrisses einen Außenplatz nicht nutzen können. Wenn nicht noch eine bessere Planung mit der beauftragten Abrissunternehmen für die Ringerhalle getroffen werden kann.

Dies steht im Widerspruch zu Informationen aus der aktuellen Viertelstunde im bezirklichen Sportausschuss vom 29. Januar 2019. Darin wurde ein Stand von Ende 2017 kommuniziert, nachdem eine Kündigung des Vereins unumgänglich wäre. Dies obwohl alle beteiligten Senatsstellen, der Landessportbund, die sportpolitischen Sprecher von SPD und Die Linken im Abgeordnetenhaus bereits mehrfach bestätigt haben, dass eine gemeinschaftliche Nutzung der Außenflächen von Verein und Schule möglich sein muss. Nach Einschätzung von Herrn Gothe und Herrn Scharries: bereits zur Jurysitzung bietet der Preisträger diese Möglichkeit.

Es wird die Gelegenheit genutzt werden, beim nächsten Sportausschuss die Delegierten entsprechend zu informieren.

NACHTRAG: Der Sportausschuss wurde bei seiner Sitzung am 26.02. entsprechend informiert. Weiterlesen

Volker Hobrack: Die Wahrheit über die Nutzungskonflikte auf der Partymeile Köpenicker Straße und warum

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In der ecke No. 8 Dez 2018/ Jan 2019 finden Sie diesen Leserbrief von Volker Hobrack, Vorstand des Bürgervereins Luisenstadt und erster Vertreter unserer Betroffenenvertretung, zur Studie zu den Nutzungskonflikten in der Nördlichen Luisenstadt:

Liebe Redaktion der „ecke köpenicker“,

in diesem Artikel der FAZ (m.FAZ.net/aktuell/reise/tourismus-berlin-deutsch-land – „Den Berlinern reicht’s“) steckt sehr viel mehr Wahrheit als in Euren Beiträgen über die Studie zu den Nutzungskonflikten (hier lesen) in der ecke von Nov/Dez 2018. Mit den Zitaten aus dieser Studie wird der Eindruck erweckt, als wären die Lärmbelastungen durch Tourismus nicht sonderlich groß.

Besonders grotesk ist das Zitat, „dass Gäste des A&O Hostels… keine wesentliche Quelle nächtlicher Ruhestörungen“ seien.

Auch in dieser Studie steckt ein Haufen falscher und beschwichtigender Aussagen. Dieses Hostel ist Hauptverursacher von Lärm und von Verkehrsproblemen in der Köpenicker Straße, weil es überdimensioniert ist.

Das Bezirksamt hat in seiner Ignoranz mit einer Betriebsgenehmigung für 1.600 Betten ein Dauerproblem für die Anwohner und Verkehrsteilnehmer geschaffen, mit dem es jetzt nicht mehr umgehen kann. Es ist darüber hinaus noch peinlicher für die Verwaltung, wenn nebenan und gegenüber Spätis entstehen, teils ungenehmigt, die den überbordenden Tourismus zu einer Gefahr für die Stadtverträglichkeit werden lässt.

Zur Studie ist allerdings auch anzumerken, dass mit dieser sozialwissenschaftlichen Arbeit überhaupt mal ein anderer Weg der Problembetrachtungen gegangen worden ist. Doch ob das mit dieser ersten Untersuchung schon ausreicht, ist sehr zweifelhaft. Richtig ist die Feststellung der Studenten, dass eine deutliche Diskrepanz in der Wahrnehmung des Gebietes zwischen der Verwaltung und den Anwohnern besteht.

Doch was folgt daraus für den Arbeitsstil der Verwaltung?

Auch das Lob an Herrn Haas über sein Moderieren des Runden Tisches ist zu kurz gegriffen. Ich kann den dicken Ordner mit den Protokollen aller „Runden-Tisch“-Beratungen aus mehreren Jahren mitbringen und aufzeigen, wie lange wir Anwohner uns in diesem Gremium mit immer denselben Problemen beschäftigen. Durchschlagende und nachhaltige Verbesserungen sind nicht eingetreten.

Das Format des „Runden Tisches“ in der bisherigen Form ist abgenutzt und wenig wirkungsvoll. Wenn die Termine des „Runden Tisches“ nicht vom Vormittag auf den Abend verlegt werden, sind alle Berufstätigen von vornherein von der Mitarbeit ausgeschlossen. Diese Anwohnergruppe ist aber immer noch die Mehrheit der Anwohner.

Außerdem sind dem Moderator die Hände gebunden, wenn er Fachleute aus den Verwaltungsabteilungen (z.B. aus dem Umweltamt oder der Gewerbeaufsicht) nicht verbindlich einladen und zum Berichten über Missstände verpflichten kann.

Die bisherige Verfahrensweise hat den Anschein der Funktion eines Dampfablassventils.

Da ich nach wie vor ein Fan der ecke Köpenicker bin, möchte Euch bitten, mein Schreiben als Leserbrief in der nächsten Ausgabe zu veröffentlichen.

Mit Adventsgrüßen Volker Hobrack

Dazu veröffentlichte die ecke-Redaktion folgende Anmerkung:

In der letzten Ausgabe Nr. 7/2018 wurden die Ergebnisse der von Studierenden der HU erstellten „Studie zu Nutzungskonflikten“ thematisiert. Dazu gehörte ein Gastbeitrag eines der Autoren der Studie. Die Inhalte und Aussagen dieses Textes liegen ausschließlich in der Verantwortung des Autors, was nicht bedeutet, dass die Redaktion jede der veröffentlichten Aussagen und Meinungen teilt. Keineswegs ist es unsere Absicht, die unbestreitbaren Probleme und Belastungen durch den Massentourismus herunterzuspielen oder zu verniedlichen. Vielmehr haben wir in den letzten Jahren oft und immer wieder über die Belastung des Gebiets durch Müll, Lärm, Reisebusse etc. berichtet und nehmen dabei die Kritik der Anwohner überaus ernst.


Cover des Abschlussberichtes

Cover des Abschlussberichtes der Untersuchung zu Nutzungskonflikten in der Nördlichen Luisenstadt

Diesen Bericht können Sie im Original hier herunterladen/lesen


FAZ Reise: Acht Euro fünfzig im 8-Bett-Zimmer des A&O-Hostels

Der FAZ-Reporter Thomas Lindemann traute sich von Frankfurt nach Berlin und mietete sich offensichtlich undercover im A&O-Hostel in der Köpi ein – in ein 8-Bett-Zimmer. Und berichtet vom „Overtourism“ – zu viele Touristen seien in Berlin, uns fehle das Herz für die Gäste der Stadt.
Was der Reporter im und um das Hostel herum erlebte .. man möchte es eigentlich garnicht so genau wissen. Leidiger Alltag in der Luisenstadt Nord. Wie anderswo auch.
Lesen Sie hier die ganze Story im Reise(!)teil der Frankfurter Allgemeinen Zeitung:

www.FAZ.net/aktuell/reise/tourismus-in-berlin-kein-herz-fuer-touris-bei-den-berlinern

Sanierungsbeirat: Das Postfuhramt gerät in den Focus

An uns wurden Bedenken und Fragen nach der letzten Sitzung des Sanierungsbeirates entgegengebracht.
Nach der Vorstellung gestern im Beirat kommen ernste Zweifel auf, ob der Investor tatsächlich vorhat, auf dem Gelände des ehemaligen Postfuhramtes in der Köpenicker Straße Mietwohnungen zu errichten. Denn erstens bauen irisch/britische Developer in der Regel Eigentumswohnungsanlagen (gated communities wie bspw. in Irland), zweitens baut er bzw. seine Töchter auch in Charlottenburg (Englische Straße) Eigentumswohnungen.
Siehe www.tagesspiegel.de/../wohnungsbau-in-charlottenburg-erwartet-die-makler-an-der-biegung-des-flusses
Und drittens mache es wenig Sinn, Wohungen paarweise zum Zusammenlegen oder Nicht-Zusammenlegen zu planen, wenn man sie nschließend nicht verkaufen will.
Was glaubt Ihr?

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Quelle: bekannt