Schlagwort-Archiv: Köpenicker Straße

Beton-Segen an der Köpenicker – Das Quartier Lilienthal landet (endlich)

Manchmal dauert es in der Luisenstadt eben etwas länger. Schon 2015, als wir alle noch jünger waren und „Gentrifizierung“ noch für ein Fremdwort hielten, wurde der Wettbewerb für das Areal an der Köpenicker Straße und heutige Quartier Lilienthal (nahe U-Heinrich-Heine-Straße) ausgelobt.

Jetzt, elf Jahre später, meldet Entwicklungsstadt.de: Es wird ernst! Im dritten Quartal 2026 soll das „Quartier Lilienthal“ fertig sein.

Beton-Segen an der Köpenicker – Das Quartier Lilienthal landet (endlich) weiterlesen

PROTOKOLL der BV-Beratung vom 17. Februar 2026

Nächstes Treffen unserer Betroffenenvertretung:
Dienstag, 17. März 2026 – um 18.30 Uhr im „dialog 101“, Köpenicker Straße 101 Ecke Heinrich-Heine. – Teilnahme auch nach kurzfristiger Anmeldung.


PROTOKOLL der BV-Beratung vom 17. Februar 2026

von 18.30 – 19.50 Uhr im „dialog 101“.
Grüne Links führen zu weiteren Beiträgen zum jeweiligen Thema.

Die Beratungsthemen

1. Diskussion Arbeitsstand einzelner Punkte anhand des Protokolls vom Sanierungsbeirat vom 26.01.26

PROTOKOLL der BV-Beratung vom 17. Februar 2026 weiterlesen

Luisenstadt. Städtebauliche Verträge: Köpenicker Straße 36/38

Städtebauliche Verträge Teil 2: Köpenicker Straße 36/38 –
Nach fast einem Vierteljahrhundert tut sich immer noch nichts.

Seit dreiundzwanzig Jahren wartet Berlin auf den Neubau von mehreren hundert Wohnungen auf dem Grundstück Köpenicker Straße 36/38 bislang vergeblich.

Dabei wurde das bereits 2002 in einem städtebaulichen Vertrag zugesichert: Als eines der ersten Vorhaben des Investorenkonglomerats »Mediaspree« war 2002 der erste Bauabschnitt des Projektes »Spreeport« fertig gestellt.

Das klotzige Bürogebäude wurde später von der Bundeszentrale der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und bis Ende 2023 von ver.di Berlin-Brandenburg genutzt.

Luisenstadt. Städtebauliche Verträge: Köpenicker Straße 36/38 weiterlesen

Quartier Lilienthal. Bald 102 neue Mietwohnungen fertig

Der WBM-Neubau des „Quartier Lilienthal“ in Berlin-Mitte schreitet zügig voran. Das Bauvorhaben, das von LOVE architecture and urbanism ZT GmbH geplant wurde, befindet sich an der Köpenicker Ecke Michaelkirchstraße und ist durch seinen zwölfgeschossigen (!) Rohbau eines Punkthochhauses bereits gut sichtbar.

Nach der geplanten Fertigstellung Ende 2025 wird der Komplex 102 Mietwohnungen beherbergen, von denen 58 barrierefrei gestaltet und 40 öffentlich gefördert sind. Zusätzlich sind rund 8.000 Quadratmeter für gewerbliche Nutzungen vorgesehen.

Quartier Lilienthal. Bald 102 neue Mietwohnungen fertig weiterlesen

Stolpersteine für Lotte und Erich Garske vor der Köpenicker 48

Am 9. Mai 2025 um 9 Uhr wurden vor der Köpenicker Straße 48 Stolper­steine für ein Ehepaar verlegt, das Widerstand gegen die Nazis leistete.

Schon seit 1992 werden auf Deutschlands Bürgersteigen Stolpersteine verlegt. Trotzdem muss niemand Angst haben hinzufallen, denn auch wenn die Stolpersteine Betonwürfel mit Messingdecken sind, werden sie ungefährlich in die Bürgersteige versenkt.

Stolpern soll man mit den Augen und dem Herzen, denn jeder Stolperstein erinnert an ein Opfer der Nazis. Wie kleine quadratische Gedenktafeln liegen die Steine vor den letzten selbstgewählten Wohnorten von NS-Opfern.

Stolpersteine für Lotte und Erich Garske vor der Köpenicker 48 weiterlesen

War einmal. „Die schönste Straße auf der Luisenstadt …“

„Die schönste Straße auf der Luisenstadt ist unstreitig die Cöpnicker, die von der Neuen Jacobstraße an über das Feld, mit der Spree gleichlaufend, bis an das Schlesische Thor führt, ursprünglich die Heerstraße nach Cöpnick war und daher noch heute ihren Namen hat“, so schrieb J. F. Bachmann 1838 in seinem Buch „Die Luisenstadt“.

Bereits 1589 ließ Kurfürst Johann Georg diese Straße zu seinem neugebauten Jagdschloß in Köpenick anlegen. Die häufigen Überschwemmungen durch die Spree verhinderten lange eine Bebauung.

Vorwiegend Holzplätze erstreckten sich zur Spree, Gärtnereien befanden sich auf der anderen Straßenseite. Erst nach 1850 erfolgte eine durchgängige Bebauung. Die Bomben des Zweiten Weltkrieges und der Bau der Mauer schlugen tiefe Wunden.

War einmal. „Die schönste Straße auf der Luisenstadt …“ weiterlesen

PROTOKOLL der BV-Beratung vom 19. November 2024

Nächstes Treffen unserer Betroffenenvertretung: Dienstag, 17. Dezember 2024 um 18.30 Uhr, wieder im dialog 101, Köpenicker 101 Ecke Heinrich-Heine-Straße.

Teilnahme auch nach kurzfristiger Anmeldung.

(Grüne Links führen zu weiteren Beiträgen zum jeweiligen Thema)

Beratungsthemen

1. Inhaltliche Beratung

anhand des Protokolls der Betroffenenvertretung vom 15.10. 24. 
Das Protokoll der Beratung Sanierungsbeirat vom 4.11.24 lag noch nicht vor.

2. Köpenicker Str. 48/49 und 55

Die BV war und ist sich einig, dass die beantragte Nutzungsänderung für den  Neubau Köpenicker 48/49 verhindert werden soll.

Jetzt ist die gleiche Situation für den sanierten Wohnblock Köpenicker Str. 55 zu verzeichnen, wo gewerbliches Wohnen stattfindet.

PROTOKOLL der BV-Beratung vom 19. November 2024 weiterlesen

Ein Investor plant Neubauten Engeldamm Ecke Köpenicker

Die „ecke köpenicker“ berichtet: „Lücken schließen. Ein Investor plant Neubauten am Engeldamm und der Ecke zur Köpenicker.“

Die Häuserreihe Engeldamm Nr. 12 bis Nr. 22 sieht aus wie die lückenhafte Vorderfront eines Gebisses: der linke Eckzahn fehlt (die Ecke Köpenicker Straße 141 /Engeldamm 12 ist eine unbebaute Brache).

Der erste Schneidezahn ist vorhanden (Engeldamm Nr. 14), daneben klafft wieder eine Lücke (Nr. 16), der dritte Schneidezahn (Nr. 18) ist vorhanden, Nr. 20 und 22 fehlen. Erst die Hausnummern 24–30, allesamt alte Wohnbauten, bilden wieder einen geschlossenen Blockrand.

Ein Investor plant Neubauten Engeldamm Ecke Köpenicker weiterlesen

Überraschende Nachricht: Galvanisierungsbetrieb OTEK will aufgeben

Der von uns geschätzte Bauen-in-Berlin-Blog Entwicklungsstadt.de kam vor einigen Tagen (am 14. Oktober 2024) mit dieser überraschenden Meldung um die Ecke:

„Kreuzberg: Entwicklung eines neuen Wohnquartiers nimmt Fahrt auf“

Die Meldung handelt von der Entwicklung eines neuen Wohnquartiers in Kreuzberg – und zwar in der Luisenstadt an der Spree westlich des ehemaligen Mauerverlaufs. Dort wo einst Zapf residierte und heute noch zahlreiche andere Betriebe ihrem Gewerbe nachgehen.

Überraschende Nachricht: Galvanisierungsbetrieb OTEK will aufgeben weiterlesen

Köpenicker Straße 104–114 – WBM Wohnungsbau läuft

WBM baut Wohnungen. 
Es hat ein paar Jahre gedauert, aber nun geht es endlich los.

Dieser Beitrag erschien als Artikel in der aktuellen Ausgabe der Stadtteil­zeitung „ecke köpenicker. Siehe Download-Link unten
Dieser Beitrag erschien als Artikel in der aktuellen Ausgabe der Stadtteilzeitung „ecke köpenicker. Siehe Download-Link unten

Nach notwendigen bauvorbereitenden Maßnahmen erfolgte am 15. Dezember 2023 der erste Spatenstich für das WBM-Bauprojekt an der Köpenicker Straße 104–114. Zu dem der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung Ephraim Gothe, die Senatsbaudirektorin Petra Kahlfeldt sowie Lars Dormeyer und Steffen Helbig von der Geschäftsführung der WBM antraten.

Am ehemaligen Standort der weltweit ersten »Flugzeugfabrik« von Otto Lilienthal errichtet die Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH zwei moderne Gebäude-komplexe, bestehend aus einem 12-geschossigen Hochhaus und einem dreigeschossigen Flachbau mit sechs Innenhöfen.

Neben konventionellen Wohneinheiten entstehen auch Clusterwohnungen sowie Büros und Gewerbe im Erdgeschoßbereich zur Verbesserung der Nahversorgung.

Insgesamt entstehen 102 neue Wohneinheiten, davon 58 barrierefrei. Ca. ein Drittel der Wohnungen entsteht im geförderten sozialen Wohnungsbau.

Bereits im September 2015 hatte der Senat in enger Abstimmung mit der WBM einen Architekturwettbewerb durchgeführt. Als Siegerentwurf ging damals der Vorschlag der Arbeitsgemeinschaft Love architecture and urbanism & Architektur Consult, Graz / Österreich hervor.

2018 / 2019 fanden umfangreiche Abstimmungsrunden mit der WBM, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz sowie dem Bezirk Mitte und anderen Beteiligten statt. Dabei ging es auch um die von Vattenfall ausgehende Lärm-Emission, die ein Hindernis für die geplante Wohnungsbebauung zu werden drohte.

Um den tatsächlichen Lärmausstoß zu ermitteln, wurden umfangreiche Messungen durchgeführt. Im Ergebnis gelang es, den Anteil der Wohnnutzung im geplanten Eckhochhaus wieder zu erhöhen. Der Gebäudekomplex soll bis Ende 2025 fertiggestellt werden.

Quelle: „ecke köpenicker No 6 Dezember 2023 Januar 2024“

Foto oben: Ch. Eckelt


ecke köpi 6 2023 Cover
ecke köpi 6 2023 Cover – hier lesen/herunterladen
Alle „ecken“ seit der Erstausgabe hier in unserem Blog

Und es gibt weitere „ecken“ in anderen Mitte-Sanierungsgebieten