Schlagwortarchiv: Kreuzberg

Luisenstadt-Ost – die Hochhaus-Frage: Bis zu 60 Meter am Spreeufer?

Am 29. Juni 2026 stellten in einer zweiten  öffentlichen Veranstaltung die fünf Planungsteams ihre überarbeiteten Entwürfe für das Viktoriaspeicherareal in der Luisenstadt-Ost (Kreuzberg) vor.

Anwohner und weitere Interessierte konnten ein letztes Mal ihre Meinung einbringen. Wie geht es nun mit dem letzten großen Grundstück an der Spree weiter? Das fragt die Redaktion von Entwicklungsstadt.de – und das fragen wir uns hier auch. Und warum ein durchgehender Spreeuferweg von der Schilling- bis zur Oberbaumbrücke angedacht, aber dennoch Zukunftsmusik ist. Luisenstadt-Ost – die Hochhaus-Frage: Bis zu 60 Meter am Spreeufer? weiterlesen

Köpfe der Luisenstadt: Klaus Duntze – Der Architekt des Kreuzberger Miteinanders vereinte die Luisenstadt

Klaus Duntze (geboren am 6. Februar 1935, gestorben am 26. Juli 2016) war ein aus Süddeutschland stammender evangelischer Theologe und Pfarrer, der zu einer der einflussreichsten Persönlichkeiten der Berliner Stadtentwicklung – insbesondere in Kreuzberg und der Luisenstadt – wurde.

Er verstand es auf herausragende Weise, seine theologische Überzeugung in kritisches, stadtpolitisches Handeln für das Gemeinwohl zu übersetzen und trat als unermüdlicher, ruhiger und geradliniger Vermittler zwischen Kirche, Bürgern und Verwaltung auf.

Seine Beiträge lassen sich historisch in zwei große Phasen und Schwerpunkte unterteilen: die Rettung der Kreuzberger Altbausubstanz und die Wiedervereinigung der historischen Luisenstadt.

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Neuer Aufbruch nach der Sanierung Nord: Die Luisenstadt-Ost an der Spree in Kreuzberg

Eine Exkursion in der Östlichen Luisenstadt – Luise berichtet.

Während in der Luisenstadt-Nord (Mitte) die Sektkorken zum Ende des Sanierungsverfahrens – vielleicht – bald knallen, richten sich die brennweitenstarken Objektive der Stadtplanung nun auf das Nachbarviertel.

Die Luisenstadt-Ost, jenes schroffe, von Industriegeschichte und Spreeufern geprägte Areal in Kreuzberg, tritt aus dem Schatten der Verwaltungsprozeduren.

Hier mehr: Zum Nachwandern der Komoot Track und weitere 200 frische, große Fotos im Cloud Fotoalbum

Unter dem Etikett „Lebendige Zentren“ (LZ), so die Bezeichnung das Städtebau-Förderprogramms aus dem Jahr 2020, bereitet der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg eine Transformation vor, die weit über das hinausgeht, was wir in den letzten 20 Jahren auf der Mitte-Seite erlebt haben.

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Update vom Spreeufer: Die Zukunft des Viktoriaspeichers nimmt Form an

Während wir in der Nördlichen Luisenstadt den Endspurt unseres Sanierungsgebiets einläuten, steht das angrenzende Kreuzberger Spreeufer in der „Östlichen Luisenstadt“ ²) gerade erst am Anfang einer gewaltigen Transformation. ²) Siehe auch unten.

Östliche Luisenstadt
Östliche Luisenstadt

Am 27. April 2026 startete im DAZ das städtebauliche Werkstattverfahren für das 4 Hektar große BEHALA-Areal am Viktoriaspeicher. Wir berichteten über die Einladung: „Blick über den Tellerrand …“.

Wer bei dieser ersten Bürger-„Zwischenwerkstatt“ nicht vor Ort sein konnte, findet beim Fachportal entwicklungsstadt.de eine hervorragende Zusammenfassung des Abends. Wir haben für euch die wichtigsten Erkenntnisse für unseren Kiez herausgefiltert:

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Blick über den Tellerrand: Die Zukunft des BEHALA-Areals am Viktoriaspeicher beginnt

Die Luisenstadt endet für uns nicht an den offiziellen Grenzen des Sanierungsgebiets. Wie Lisa von der Betroffenenvertretung uns zu Recht erinnert: Unser Kiez atmet entlang der Köpenicker Straße bis zum Schlesischen Tor weiter. Genau dort, am geschichtsträchtigen BEHALA-Areal am Viktoriaspeicher, steht jetzt eine entscheidende Weichenstellung an.

Industriegeschichte trifft auf moderne Stadtvision

Östliche Luisenstadt
Östliche Luisenstadt

Zwischen der Köpenicker Straße und dem Spreeufer verbirgt sich mit dem BEHALA-Areal ein echtes Filetstück Berliner Industriekultur.

Wer den imposanten Viktoriaspeicher kennt, weiß um die Wucht und das Potenzial dieses Standorts.

Nun verlassen die Planungen die Hinterzimmer: In einem Werkstattverfahren werden erstmals die städtebaulichen Konzepte der Öffentlichkeit präsentiert.

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Parking-Day 2025. Wird auch dieses Jahr wieder in der Oranienstraße umgePARKt?

Am Freitag , den 20. September 2024 ging in der Oranienstraße nichts mehr. Jedenfalls keine Autobewegung.

Von 14-22 Uhr gab es hier in der Kreuzberger Luisenstadt zwischen Adalbertstraße und Rio-Reiser-Platz eine „Zentrale PARK(ing)-Day-Aktion“. Neben diversen Initiativen und Organisationen gab es auch  einige Cafés und Restaurants, eine Bewirtung auf den freigewordenen Parkplatz-Flächen anboten.

Weitere Kreuzberger PARKaktionen fanden statt in der Ratiborstraße 4, in der Spielstraße Singerstraße zwischen Krautstraße und Haus Nr. 28 und in der Spielstraße Wrangelstraße zwischen Oppelner- und Sorauer Straße.

Bereits seit dem Jahr 2016 findet der „PARK(ing) Day“ als ein eintägiges globales Experiment immer am dritten Freitag im September statt.

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Das war die Luisenstadt – so viele Rückblicke in Filmen

Youtube ist eine beachtenswerte, riesige Fundgrube für Liebhaber von historischen Rückblicken in vielen, sehr unterschiedlichen Dokumentarfilmen, die nur hier öffentlich zugänglich sind.

Sogar dem rbb genügt die eigene Mediathek bei der ARD nicht aus und stellt viele Berlin-Archiv-Zusammenschnitte bei Youtube ein.

Die geteilte Luisenstadt gehört ja seit dem Mauerfall zum Stadtbezirk Friedrichshain-Kreuzberg, das war also früher der Teil „Kreuzberg 36“.

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Die Südliche Luisenstadt ist völlig anders

Völlig anders als in der Nördlichen Luisenstadt geht es im südlichen Teil des Bezirkes zu. Während nördlich der ehemaligen Mauer ein Stadtkonzept der Erneuerung umgesetzt wurde, war das im ehemaligen Kreuzberg 36 in West-Berlin ganz anders.

36 war ein Stadtteil im Abseits, hinter der Mauer, eine graue Ansammlung von Fast-Ruinen.

Auch heute noch besteht die Luisenstadt aus diesen zwei unterschiedlichen Lebensbereichen.

Eine neue Dokumentation zeigt das rauhe Leben am und rund um das berüchtigte Kottbusser Tor, dem „Kotti“.

„Starke Frauen – harter Kiez“

vom Y-Kollektiv wird am 15.01.2025 um 22:00 Uhr im TV ausgestrahlt, ist aber bereits bei Youtube veröffentlicht.

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Umbenannt ist: Einweihungsfeier und Konzerte zum neuen Rio-Reiser-Platz

„Sag mal, ist hier heut ’n Fest?“, fragt Mensch Meier.

Einweihungsfeier und Konzerte zur Umbenennung des Heinrichplatzes in Rio-Reiser-Platz

Am Sonntag, 21. August 2022, 17–22 Uhr

Es ist keine Anmeldung erforderlich und die Veranstaltung ist als familienfreundlich deklariert.


Ein König für Kreuzberg
Eigentlich sollte die Umbenennung schon 2020 stattfinden, wegen der Pandemie und Einsprüchen von Einwohner*innen erfolgt sie erst jetzt. Sonntag ist es dann endlich so weit: Mit einem Fest zu Ehren des Musikers wird der Heinrichplatz in Kreuzberg in Rio-Reiser-Platz umbenannt.

Anwohnerinnen und Postbotinnen müssen sich zukünftig allerdings nicht umstellen: Keine Anwohnerin hat nämlich die Adresse „Heinrichplatz“ (bzw. dann bald Rio-Reiser-Platz). Denn sämtliche um den Platz gelegenen Häuser gehören zu den angrenzenden Straßen Oranien- und Mariannenstraße.

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Luisenstadt: Kieze ohne Parkplätze – Modellversuch in Kreuzberg geplant

Der folgende Beitrag erschien als Artikel in der Stadtteilzeitung „ecke köpenicker No. 3 Juni Juli 2022“


Im Kreuzberger Graefe-Kiez – in der Luisenstadt Süd – will die dortige Bezirksverordnetenversammlung einen Modellversuch für ein Quartier ohne Parkplätze starten. Im Bezirk Mitte gibt es Gebiete, die dazu besser geeignet wären.

Der Transformationsprozess der Innenstädte hat in den Köpfen schon eingesetzt. So sehen es die Wissenschaftler und -innen des WZB (Wissenschaftszentrum Berlin), die im vergangenen Jahr eine Studie in Friedrichshain-Kreuzberg durchführten.

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