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Freitag 14. Mai 2021 – Der Waisen-Brückentag – Das Programm ist da

KOsP – das Koordinationsbüro für Stadtentwicklung und Projektmanagement adressiert an uns „liebe Anwohner*innen und Interessierte des Fördergebiets Nördliche Luisenstadt“ und macht uns und Sie auf die folgende Veranstaltung aufmerksam, die auch wir als Mitglied der „Allianz Neue Waisenbrücke“ bereits oft promoted haben:

Die Waisenbrücke – Berlins historische Quartiere wieder verbinden

Die Herstellung eines durchgehenden Spreeuferwegs und der Brückenschlag über die Spree gehören zu den wichtigsten Zielen der Quartiersentwicklung im Fördergebiet Luisenstadt (Mitte).

Wir informieren Sie heute gern zum Programm des Brückentages, am Freitag, den 14. Mai 2021 – ein Aktionstag organisiert durch die Allianz Neue Waisenbrücke.

Die Herstellung eines durchgehenden Spreeuferwegs und der Brückenschlag über die Spree gehören zu den wichtigsten Zielen der Quartiersentwicklung im Fördergebiet Luisenstadt (Mitte).

Siehe auch unten …

Informationen erhalten Sie in Kürze auch hier: www.BerlinerBruecken.de/waisenbruecke

PROGRAMM

13 bis 16 Uhr

Schiffsdemonstration & Spaziergang

Eine spektakuläre Aktion erwartet Sie am historischen Hafen: Acht Schiffe der Berlin-Brandenburgischen Schifffahrtsgesellschaft werden auslaufen, um zwischen Jannowitzbrücke und Mühlendammbrücke in einer Schiffsdemonstration eine symbolische Waisenbrücke zu formen.

Parallel dazu sind alle Bürgerinnen und Bürger dazu eingeladen, in einem gemeinsamen Spaziergang ihre Unterstützung für die Waisenbrücke zu bekunden – ob mit Kindern und Familie, mit Freundinnen und Freunden oder allein.

Die Route führt zwischen Mühlendammbrücke und Jannowitzbrücke in beliebiger Richtung über das Rolandufer und das Märkische Ufer um den ehemaligen Standort der Waisenbrücke herum. Dabei sein können Sie jederzeit, beginnend von jedem beliebigen Punkt entlang der Route.

Teilnahmebedingung ist die Einhaltung der am Veranstaltungstag geltenden SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

16 Uhr

Preisverleihung digitaler Brückenbau-Wettbewerb (Livestream)

Das Stadtmuseum Berlin hat den digitalen Wettbewerb Let’s Build Berlin ausgelobt, um auf spielerische Weise kreative Impulse für den Bau einer neuen Brücke zwischen den zwei zertrennten Berliner Innenstadtquartieren Klosterviertel und nördliche Luisenstadt zu geben.

Im Livestream wird eine hochkarätig besetzte Jury die besten, einfallsreichsten und überraschendsten Entwürfe vorstellen und die beste Einsendung prämieren.

Der Countdown läuft. Hier geht’s zur Online-Präsentation der Preisverleihung im Livestream:


Spreeuferweg

© KoSP GmbH
© KoSP GmbH

Wenn Sie einen ersten Eindruck von dem geplanten provisorischen Spreeuferweg zwischen Michael- und Schillingbrücke bekommen möchten, finden Sie seit dem 8. Mai einen Informationsbanner am Ende des Wilhelmine-Gemberg-Weges/ Richtung Spree.


Quelle: Newsletter Luisenstadt-Mitte (KOsP)

Bild oben: Screenshot des Youtube Streams (Ankündigung)
Bild unten: © KoSP GmbH

Interview mit Paul Spies: „Flanieren und Verweilen auf der Waisenbrücke“

Ein Traum.

Paul Spies, Direktor Stiftung Stadtmuseum Berlin (Foto: Stadtmuseum Berlin)
Paul Spies, Direktor Stiftung Stadtmuseum Berlin (Foto: Stadtmuseum Berlin)

Paul Spies, Direktor der Stiftung Stadtmuseum Berlin und damit auch Direktor des örtlichen Stadtmuseums in  der Luisenstadt, hat die neue Waisenbrücke schon sehr konkret im Kopf.

Beate Leopold vom Bürgerverein Luisenstadt hattte Gelegenheit, ein Gespräch mit Paul Spies über das Projekt „Neubau der Waisenbrücke“ zu führen:

Argumente ohne Ende – folgen Sie den ausführlichen Wunschgedanken bitte hier auf dieser Seite

www.Buergerverein-Luisenstadt.de/aktuelles/601-flanieren-und-verweilen-auf-der-waisenbruecke-gespraech-mit-paul-spies


14. Mai 20201
Die Demo“Bückentag für NEUE WAISENBRÜCKE“ findet als Demo in jedem Fall statt! Mehr hier …


 

Waisenbrücke: „Brückentag“ und Wettbewerb

Eigentlich gehört die Wiedererrichtung der Waisenbrücke (bzw. einer neuen Brücke für Fußgänger und Radfahrer. am historischen Ort) zu den Sanierungszielen für die Nördliche Luisenstadt.

Doch eine Realisierung ist bislang in weiter Ferne – Politik und Verwaltung verweisen dabei auf den Sanierungsrückstau bei schon vorhandenen Brücken, an einen Neubau sei da vorerst nicht zu denken.

Doch die Betroffenenvertretung Nördliche Luisenstadt, der Bürgerverein, die Stiftung Stadtmuseum unter der Leitung von Paul Spies lassen nicht locker, sondern suchen nach Wegen, das Vorhaben voranzubringen. Deshalb war geplant, mit einem „Brückentag“ die öffentliche Aufmerksamkeit auf diesen Ort zu ziehen.

Am 14. Mai 2021 wollten die Beteiligten ein spektakuläres Ereignis veranstalten, ein Straßenfest mit Musik, Bühne und Gastronomie, Fahrradcorso, Lasershow u.a. Doch unter den Bedingungen des Lockdowns ist ein Fest mit Publikumsverkehr nicht realisierbar.

Waisenbrücke: „Brückentag“ und Wettbewerb weiterlesen

Stadtmuseum: „Let’s Build Berlin“ – Wiederaufbau der Waisenbrücke

Am Mittwoch, den 17. März 2021, findet auf Einladung des Berlin-Museums das nächste virtuelle „Brücken“-Treffen statt. Unsere Betroffenenvertretung wird wieder daran teilnehmen.

Als „Brückentag“ steht weiterhin der 14. Mai 2021 fest.

In der Zwischenzeit hat sich die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz auf eine Anfrage zum Wiederaufbau der Waisenbrücke geäußert:

„Für dieses Projekt besteht keine Planungskapazität und man konzentriere sich auf den Sanierungsrückstau bei den vorhandenen Berliner Brücken.“

Immerhin gelangte das Thema nun endlich in die Presse.

Ein Artikel der Berliner Zeitung berichtet über die Aktion des Stadtmuseums zum „Brückentag“.

Für die neue Spreequerung ist ein Wettbewerb ausgelobt.

Unter dem Titel „Let’s Build Berlin“ forciert Museumsdirektor Paul Spies gemeinsam mit Anliegern und Vereinen das Vorhaben nun mit einem Beteiligungswettbewerb. Die Berliner Zeitung meint, die Idee einer neuen Brücke sei umstritten:

Stadtmuseum: „Let’s Build Berlin“ – Wiederaufbau der Waisenbrücke weiterlesen

Frühling für die Waisenbrücke

Ein Plädoyer für den Neubau einer Brücke über die Spree von Volker Hobrack


Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte,
süße wohlbekannt Düfte streifen ahnungsvoll das Land
Frühling, ja Du bist´s!
Dich hab ich vernommen.
Eduard Mörike

Welcher Müßiggänger kennt nicht dieses Gedicht. Diese Huldigung an die ersten warmen Frühlingstage kommt einem in den Sinn, wenn man auf der Bank sitzend über den Fluss schaut und gegenüber die Weiden ein erstes Grün zeigen.


Update: Stadtmuseum: „Let’s Build Berlin“ – Wiederaufbau der Waisenbrücke | BV Nördliche Luisenstadt (luise-nord.de)


Nur wenige Stellen im historischen Zentrum von Berlin verleiten so zum Verweilen und zur Muße wie die kleine freie Fläche vor dem Brückenkopf der ehemaligen Waisenbrücke.

Der Blick über die Spree streift zur Linken die Anlegestelle der Weißen Flotte, dann die Jannowitzbrücke, gegenüber die markante Silhouette des Märkischen Museums und rechts den Historischen Hafen und die Mühlendammschleuse.

Die Eisschollen der vergangenen Woche haben sich aufgelöst, gefolgt von den ersten Booten unentwegter Wasserfreunde. Frühling für die Waisenbrücke weiterlesen

Winter auf der gefrorenen Spree – um 1900

Der Bürgerverein Luisenstadt hat auf seiner Website eine Leseprobe der selbst herausgegebenen, wunderbaren Broschüre „Die Eisfabrik – gestern · heute · morgen“ online gestellt.

Recht passend trägt der Beitrag die Subline „Es ist Winter ??? So war`s damals …“ und erzählt die Erfolgsstory von Carl Bolle, der eine amerikanische Idee nach Berlin brachte: Eis ernten aus der Spree.

Die Leseprobe enthält sehr schöne Illustrationen aus dem eiskalten Berin um 1900.

Die vollständige Geschichte der Eisfabrik ist beim Bürgerverein gegen eine kleine Schutzgebühr erhältlich.


Zur Leseprobe: Die Eisfabrik – gestern · heute · morgen


Mehr Eisfabrik hier auf unserer Website


Abbildung oben aus der genannten Broschüre: Eis-Ernte auf der Spree mit einfachen Maschinen

 

Spree: Keine Fahrradstadt ohne Waisenbrücke!

In der geraden erschienenen neuen „ecke köpenicker“ (siehe unten) fordert Christof Schaffelder den Wiederaufbau der Waisenbrücke über die Spree.

Wir finden auch, Berlin kann gar nicht genug Brücken haben, vor allem, wenn die Hälfte demnächst wegen Rekonstruktionen gesperrt wird. Aber auch unserem Kiez, der Nördlichen Luisenstadt, käme eine ruhige Fußgänger- und Fahrradverbindung parallel zur Brückenstraße sehr zu Gute.

Überraschung: Der Bau der Brücke sei bereits längst beschlossen … aber wir leben ja in Berlin. Steter Tropfen höhlt hoffentlich den Stein. Geben Sie das Thema gern weiter, wir werden es weiterhin wiederholen.


Christof Schaffelder schreibt in der „ecke“ Seite 4:

Mehr Konzentration auf bezirkliche Radrouten erforderlich Berlin wäre gerne Fahrradstadt. Weniger Staus auf den Straßen, weniger Gedränge in öffentlichen Verkehrsmitteln, mehr körperliche Bewegung der Stadtbevölkerung: die Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Regine Günther sieht uns auf einem guten Weg. Spree: Keine Fahrradstadt ohne Waisenbrücke! weiterlesen

TU Forscher gründen „RealLabor Stadttourismus im Spreeraum“

Kurzfristig (eine Woche vorher) laden Wissenschaftler der TU Berlin zu einem Gründungsworkshop getitelt „RealLabor Stadttourismus im Spreeraum“.

Mögliche Teilnehmer werden gebeten sich für den Termin am Mittwoch, den 19.02.2020 (13-18 Uhr) im Allianzforum am Pariser Platz 6 anzumelden (Kontakt siehe unten).

Mit der Initiative möchte die TU Berlin (Prof. Dr. Enrico Gualini) im Austausch mit „Stakeholdern der Praxis“ experimentell Wissen für einen nachhaltigen und verträglichen Tourismus generieren. Der Workshop dient der Gründung des Reallabors, d.h. der Verständigung über die Ziele des Reallabors, über dessen institutionellen Rahmen und über mögliche Unterstützung und Mitarbeit interessierter Akteure (aus der Einladung).

Der Untersuchungsbereich erstreckt sich auch über den Spreebereich entlang unserer Luisenstadt-Nord.

TU Forscher gründen „RealLabor Stadttourismus im Spreeraum“ weiterlesen

Vortrag im Optionsraum 3 im Spreefeld: Die Spree in Berlin Mitte – Ruhestand oder neuer Aufbruch?

Die AG Geschichte des Bürgervereins Luisenstadt hat einen Vortrag zum Thema Geschichte und Zukunft der Spree organisiert.

„Vergangenheit und Zukunft der Beziehung zwischen Fluss und Stadtentwicklung“ ist die Veranstaltung getitelt.

Aus der Ankündigung zur Veranstaltung:
„Ohne die Spree gäbe es Berlin nicht. Die Stadt wurde nicht umsonst an einer Stelle gegründet, an welcher der Fluss als Hauptverkehrsweg und Energiequelle dienen konnte. Die Bedeutung und Funktion der Spree in Berlin verändert sich.
Die meisten der historisch prägenden Funktionen des Gewässers für die Stadt Berlin, darunter auch für die Luisenstadt, sind heute irrelevant oder völlig verschwunden. Neue Sichtweisen, Ideen und Nutzungsansprüche für das Wasser entstehen in Berlin, wie an vielen anderen Orten der Welt. Was sind die Chancen und Herausforderungen für die Gestaltung der zukünftigen Beziehung zwischen der Stadt und ihrem Fluss?“ Vortrag im Optionsraum 3 im Spreefeld: Die Spree in Berlin Mitte – Ruhestand oder neuer Aufbruch? weiterlesen