Schlagwort-Archiv: 2025

Neues zur geplanten Umgestaltung der Adalbertstraße

Versickerungsmulden gibt’s nur in rechteckig. Im kommenden Jahr, 2026, soll die Adalbertstraße grundlegend umgebaut werden.

Im Vordergrund stehen dabei die Schulwegsicherheit für die Kinder der neuen Grundschule, verkehrsberuhigende Maßnahmen und die Erschwerung des Durchgangsverkehrs sowie die klimaresiliente Umgestaltung mit ausreichend Versickerungsmöglichkeiten und viel Grün.

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Privilegiert Wohnen in der DDR: Wohn- und Atelierhaus Wallstraße 88 nun Denkmal

Ein DDR-Bau für das Außenhandelsministerium wurde unter Denkmalschutz gestellt. Das Wohn- und Atelierhaus Wallstraße 88a–90 wurde 1982–84 gebaut.

Das Landesdenkmalamt hat das Wohn­ und Atelierhaus in der Wallstraße 88a–90, das sich im Eigentum der landeseigenen WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin­-Mitte mbH befindet, in die Denkmalliste aufgenommen.

In der Hausnummer 90 des 1982–84 errichteten Gebäudes wohnte auch der in der DDR prominente Künstler Walter Womacka.

Von 1982 bis 1984 realisierte ein Planungskollektiv der Bauakademie der DDR unter der Leitung von Michael Limberg den Auftrag, in der Wallstraße 88a–90 Wohnungen für Beschäftigte des Außenhandelsministeriums zu bauen.

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Melchiorstraße »angeradelt«. Wo sind die Parkplätze!?

Obligatorische Kritik an eingezogenen Parkplätzen für Anwohnende.

Die Fahrradstraße Melchiorstraße ist fertig gestellt und wurde am 14. November 2025 vom Bezirksstadtrat Christopher Schriner (Bündnis 90 /Die Grünen) offiziell angeradelt.

Zwischen Engeldamm und Michaelkirchplatz ergänzt sie das Berliner Radverkehrsnetz um eine wichtige Nebenroute:

Sie erschließt nicht nur die neue Grundschule Luisenstadt in der Adalbertstraße, sondern bildet in Zukunft im Zusammenspiel mit der Michaelkirchstraße und der Wrangelstraße auch eine Alternativroute zum Radweg auf der Köpenicker Straße.

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Sechseck-Insel am Michaelkirchplatz wird umgestaltet

Im kommenden Jahr 2026 soll es losgehen: Der Verkehrsbereich an der Kreuzung Michaelkirchplatz / Michaelkirchstraße im nördlichen Teil des Michaelkirchplatzes – eine Sechseck-Verkehrsinsel – wird in einen Aufenthaltsbereich umgestaltet.

Zuvor waren in zwei öffentlichen Beteiligungsprozessen gemeinsam mit den Anwohnerinnen und Anwohnern Ideen und Wünsche zu zukünftigen Nutzung gesammelt worden.

Aber wer nur hat sich Tischtennisplatten
und einen Boule-Platz gewünscht?

Ziel ist es, einen attraktiven Ort mit Erholungs-­ und Bewegungsmöglichkei­ten zu schaffen, der die Aufenthaltsqualität im Quartier deutlich verbessert.

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Diskussion: Verkehrsberuhigung am Michaelkirchplatz bisher kaum Wirkung

Zu der Meldung „Melchiorstraße wird Fahrradstraße“ in der ecke Köpenicker No. 4/2025 erreichte uns hier im Blog ein Leser-Kommentar von Anwohner Sascha.

Zum Thema Fahrradstraße gesellt sich aber ja aktuell nun das Projekt „Verkehrsberuhigung am Michaelkirchplatz“.

Wir haben bei ebenfalls anwohnenden Mitglieder unserer Betroffenenvertretung nachgefragt und die Redaktion der „ecke“ informiert. Es ergab sich eine eMail-Korrespondenz, die wir hier zusammengefasst mal wiedergeben:


Sascha berichtete, dass die Verkehrsberuhigung am Michaelkirchplatz bisher kaum Wirkung zeige.

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Sanierungsgebiet endet – Was das für Mieter und Eigentümer bedeutet

Sanierungsgebiet: Die letzte Phase läuft
Was das für Mieter und Eigentümer bedeutet

Das Sanierungsgebiet Nördliche Luisenstadt wird – gemeinsam mit anderen Berliner Sanierungsgebieten, die ebenfalls 2011 starteten – voraussichtlich zum Jahreswechsel 2026 /2027 aufgehoben.

Dann endet die ursprünglich festgelegte Laufzeit von 15 Jahren.

Allerdings bedeutet die offizielle Aufhebung des Sanierungsgebiets nicht automatisch auch das sofortige Ende geförderter Maßnahmen.

Denn das Sanierungsgebiet bildet vor allem einen rechtlichen Rahmen, das Städtebauförderprogramm »Lebendige Zentren und Quartiere«, das hier zum Einsatz kommt, bildet den finanziellen Rahmen:

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Der »Spreebalkon« steht. Eröffnung 2026

Der erste Teilabschnitt des Spreeuferwegs wird 2026 eröffnet. Workshop der Betroffenenvertretung zu den Geschichtsinseln.

Der Bau des provisorischen Spreeuferwegs ist ein weiteres Stück vorangekommen. Am Paula­-Thiede-­Ufer ist der sogenannte »Spreebalkon« errichtet worden.

Dort muss der Uferweg einen Geländesprung überwinden, eine lange Rampe führt hoch zum Bona­-Peiser­-Weg und dem roten Bürohaus, in dem die Bundeszentrale von ver.di untergebracht ist (und das nach dem Umzug von ver.di Berlin­ Brandenburg nach Charlottenburg seit Ende 2023 etwa zur Hälfte leer steht).

Zumindest der Teilabschnitt des Uferwegs zum Wilhemine­-Gemberg-­Weg könnte somit 2026 eröffnet werden.

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„ecke köpenicker“ No 6 Dezember Januar 2025/26 erschienen

Wir veröffentlichen im Nachgang zu diesem Beitrag hier im Blog auch noch Texte aus der Druckausgabe (bzw. dem PDF) der „ecke köpenicker“ in vollständigem Wortlaut sowie auch eigene Beiträge zum jeweiligen Thema: Sie finden also Themen-Links aus unserem Blog wie auch externe Links (ebenfalls grün) in den nächsten Wochen nach und nach hier in diesem Beitrag ergänzt.


ecke köpenicker 6 2025/2026
ecke köpenicker 6 2025/2026 – hier lesen/herunterladen

ecke köpenicker 6 Dezember 2025 Januar 2026 –
PDF hier lesen/herunterladen


Die nächste Ausgabe der „ecke köpenicker“ erscheint Mitte Februar 2026. Bis dahin wünschen die Redaktion der ecke und die Aktiven der Betroffenenvertretung Ihnen eine schöne Vor­weihnachtszeit, erholsame Feiertage und einen guten Start ins Neue Jahr! 

Sämtliche bisherige „ecken“ finden Sie hier


Die Themen in dieser „ecke“

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Ausgleichsbeträge. Nach Sanierung jeder Boden mehr wert?

Schwieriges Verfahren zur Ermittlung der »sanierungsbedingten Bodenwertsteigerung« – aber Ausgleichsbeträge werden reinvestiert.

Die Laufzeit des Sanierungsgebiets Nördliche Luisenstadt nähert sich ihrem Ende.

Am 15. März 2011 war es zusammen mit anderen Sanierungsgebieten in der 12. Rechtsverordnung förmlich festgelegt worden, über einen Zeitraum von 15 Jahren sollten demnach gezielt öffentliche Investitionen in diese Gebiete gelenkt werden, um städtebauliche Defizite und Funktionsschwächen zu beseitigen.

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Drogenhandel und­ -konsum im Heinrich-Heine­-Viertel: Unerträglich!

»Unerträgliches Maß« – so ist ein Offener Brief des Bürgervereins Luisenstadt zum Drogenhandel und­ -konsum im Heinrich-Heine­-Viertel an den Bezirk Mitte überschrieben. 

Bewohnerinnen und Bewohner des Heinrich-Heine-Viertels klagen über wachsende Probleme mit Drogenhandel und -konsum in ihrem Quartier.

Deshalb hat sich der Bürgerverein Luisenstadt nun mit einem offenen Brief an die Bezirksbürgermeisterin von Mitte, Stefanie Remlinger, und den für den öffentlichen Raum zuständigen Bezirksstadtrat Christopher Schriner gewandt, den wir im Folgenden dokumentieren.

„Sehr geehrte Frau Remlinger, sehr geehrter Herr Schriner,
unser Bürgerverein engagiert sich seit über 30 Jahren für die Menschen und Kieze der historischen Luisenstadt, bezirksübergreifend in Mitte und Kreuzberg.

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