Archiv der Kategorie: Spreeufer

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Die „ecke Köpenicker“ 1/2026 ist endlich da

Das Warten hat ein Ende! Die erste Ausgabe der „ecke Köpenicker“ für das Jahr 2026 ist da – und sie steckt voller Neuigkeiten für unser Sanierungsgebiet.

Da die Zeitung nach der Neuausschreibung ab jetzt nur noch viermal pro Jahr erscheint, ist dieses Heft besonders gehaltvoll.

Hier ist die Zusammenfassung der wichtigsten Kiez-Themen in unserem  Blog:

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Blick über den Tellerrand: Die Zukunft des BEHALA-Areals am Viktoriaspeicher beginnt

Die Luisenstadt endet für uns nicht an den offiziellen Grenzen des Sanierungsgebiets. Wie Lisa von der Betroffenenvertretung uns zu Recht erinnert: Unser Kiez atmet entlang der Köpenicker Straße bis zum Schlesischen Tor weiter. Genau dort, am geschichtsträchtigen BEHALA-Areal am Viktoriaspeicher, steht jetzt eine entscheidende Weichenstellung an.

Industriegeschichte trifft auf moderne Stadtvision

Zwischen der Köpenicker Straße und dem Spreeufer verbirgt sich mit dem BEHALA-Areal ein echtes Filetstück Berliner Industriekultur. Wer den imposanten Viktoriaspeicher kennt, weiß um die Wucht und das Potenzial dieses Standorts.

Nun verlassen die Planungen die Hinterzimmer: In einem Werkstattverfahren werden erstmals die städtebaulichen Konzepte der Öffentlichkeit präsentiert.

Eure Meinung ist gefragt in der „Zwischenwerkstatt“

Das Beste daran: Es bleibt nicht beim bloßen Zuschauen. Nach der Präsentation der Entwürfe durch die Planungsteams habt ihr die Möglichkeit, eure Hinweise und Anmerkungen direkt einzubringen. Diese Rückmeldungen fließen unmittelbar in die weitere Bearbeitung der Entwürfe ein.

Die Eckdaten zur Veranstaltung:

  • Wann? Montag, 27. April 2026 | 18:00 – 21:00 Uhr

  • Wo? Bruno-Taut-Saal im Deutschen Architekturzentrum (DAZ)

  • Adresse: Wilhelmine-Gemberg-Weg 6 (Hof, Eingang H1), 10179 Berlin

  • Wichtig: Die Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich!

Warum wir dort sein sollten

Dieses Areal ist das Bindeglied zwischen der Nördlichen Luisenstadt und dem quirligen Kreuzberger Osten. Was hier gebaut wird – ob Wohnraum, Gewerbe oder Kulturflächen –, wird das Gesicht des Spreeufers für Jahrzehnte prägen. Nutzen wir die Chance, die „erweiterte Luisenstadt im Westen“ aktiv mitzugestalten.

👉 Hier geht es zur Anmeldung & weiteren Infos

Tipp

Da das DAZ im Wilhelmine-Gemberg-Weg liegt (direkt am Spreeufer-Weg), könnte man den Besuch wunderbar mit einem Spaziergang entlang der Spree verbinden kann, um sich das Areal vorab noch einmal „live“ vom anderen Ufer oder direkt von der Köpenicker Straße aus anzusehen.
Am Weg liegt auch der inwischen legendäre „Spreebalkon“, der ja nun fertig sein soll und auf seine feierlicher Eröffnung wartet.

Unter der Spree erwacht ein Phantom: Der Ersatzneubau des Waisentunnels beginnt

Die zwei Waisen der Luisenstadt: Einer kehrt zurück, einer bleibt ein Phantom. 🚇🏗️

Tief unter der Spree beginnt die BVG jetzt mit dem Millionenprojekt „Waisentunnel“ – eine lebenswichtige Ader für unsere U-Bahn.

Doch während unten gegraben wird, bleibt oben eine schmerzhafte Lücke: Warum bauen wir die historische Waisenbrücke nicht einfach mit? Wir haben die Fakten zum Tunnelbau und die Träume vom Brückenschlag für euch zusammengefasst.

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Ist das das Ende? Wie der Senat die Zukunft des Sanierungsgebietes sieht

Das Sanierungsgebiet „Nördliche Luisenstadt“ soll Anfang 2027 förmlich aufgehoben werden. Eine parlamentarische Anfrage (von Julian Schwarze / GRÜNE) thematisiert die Sorge, dass bis dahin nicht alle ursprünglich geplanten Ziele, insbesondere ein durchgängiger Spreeuferweg, erreicht wurden. Der Senat stellt den aktuellen Stand wie folgt dar – in dieser Zusammenfassung der Originalanfrage:

1. Die Ausgangslage und ursprünglichen Sanierungsziele (2011)

Das Gebiet wurde 2011 als Sanierungsgebiet festgelegt, weil es durch die ehemalige Grenzlage an der Spree jahrzehntelang stagnierte und strukturelle Defizite aufwies. Die zentralen Leitbilder waren die Reurbanisierung des Gebiets und die Erschließung des Spreeufers. Dazu gehörten folgende konkrete Ziele:

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PROTOKOLL der BV-Beratung vom 17. Februar 2026

Nächstes Treffen unserer Betroffenenvertretung:
Dienstag, 17. März 2026 – um 18.30 Uhr im „dialog 101“, Köpenicker Straße 101 Ecke Heinrich-Heine. – Teilnahme auch nach kurzfristiger Anmeldung.


PROTOKOLL der BV-Beratung vom 17. Februar 2026

von 18.30 – 19.50 Uhr im „dialog 101“.
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Die Beratungsthemen

1. Diskussion Arbeitsstand einzelner Punkte anhand des Protokolls vom Sanierungsbeirat vom 26.01.26

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PROTOKOLL der BV-Beratung vom 20. Januar 2026

Nächstes Treffen unserer Betroffenenvertretung:
Dienstag, 17. Februar 2026 – um 18.30 Uhr im „dialog 101“, Köpenicker Straße 101 Ecke Heinrich-Heine. – Teilnahme auch nach kurzfristiger Anmeldung.


PROTOKOLL der BV-Beratung vom 20. Januar 2026

von 18.30 – 19.50 Uhr im „dialog 101“.
Grüne Links führen zu weiteren Beiträgen zum jeweiligen Thema.

Die Beratungsthemen

1. Arbeitsstand anhand des Protokolls der Betroffenenvertretung vom 16.12.25

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Der »Spreebalkon« steht. Eröffnung 2026

Der erste Teilabschnitt des Spreeuferwegs wird 2026 eröffnet. Workshop der Betroffenenvertretung zu den Geschichtsinseln.

Der Bau des provisorischen Spreeuferwegs ist ein weiteres Stück vorangekommen. Am Paula­-Thiede-­Ufer ist der sogenannte »Spreebalkon« errichtet worden.

Dort muss der Uferweg einen Geländesprung überwinden, eine lange Rampe führt hoch zum Bona­-Peiser­-Weg und dem roten Bürohaus, in dem die Bundeszentrale von ver.di untergebracht ist (und das nach dem Umzug von ver.di Berlin­ Brandenburg nach Charlottenburg seit Ende 2023 etwa zur Hälfte leer steht).

Zumindest der Teilabschnitt des Uferwegs zum Wilhemine­-Gemberg-­Weg könnte somit 2026 eröffnet werden.

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Spreeuferweg – Der Balkon steht

Es ist geschafft. Das »Ingenieurbauwerk PTU«, also der sogenannte Spreebalkon samt Rampe am Paula­-Thiede-­Ufer, konnte endlich vollendet werden.

Die Bauarbeiten waren wegen der notwendigen Maßnahmen zur Geländeabfangung hoch komplex und aufwändig. Der Spreebalkon wird nun noch spreeseitig zur Hälfte aufgeschüttet, erhält einen Anti­-Graffiti­-Schutzanstrich, außerdem soll er mit Weinranken begrünt werden.

Für den ersten Bauabschnitt des Spreeuferwegs zwischen Wilhelmine­-Gemberg-­Weg und Paula­-Thiede-­Ufer ist außerdem die Aufstellung von vier »Geschichtsinseln« geplant, die auf historische Wegmarken wie die Überreste des ehemaligen Grenzverlaufs aufmerksam machen und darüber informieren.

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PROTOKOLL der BV-Beratung vom 18. November 2025

Nächstes Treffen unserer Betroffenenvertretung:
Dienstag, 16. Dezember 2025 – im „dialog 101“, Köpenicker Straße 101 Ecke Heinrich-Heine.  – Teilnahme auch nach kurzfristiger Anmeldung.


PROTOKOLL der BV-Beratung vom 18. November 2025

von 18.30 – 20 Uhr im „dialog 101“.
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Die Beratungsthemen

1. Nachlese Workshop: Vision und Wirklichkeit Spreeuferweg/Sanierungsgebiet

Der von Eberhard Elfert angeregte und vorbereitete Workshop »Wunsch und Wirklichkeit Spreeuferweg« fand am Sonntag, 16.11.2025 im Aktionsraum von Spreefeld statt.

Die Teilnehmer haben sich anhand der von Eberhard vorbereiteten Arbeitspapiere über die Entwicklung des Spreeuferweges in seiner Chronologie und in seinen Inhalten ausgetauscht und dabei insbesondere herausgearbeitet, dass die zu Beginn, vor Jahren festgelegten fünf Leitlinien für den Spreeuferweg Maßstab und gültiger Bezugspunkt für alle Betrachtung bleiben.

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„Beiß auf Deine Hand, du klapperst so laut!“ – Flucht durch die Spree

Bild oben: Peter Barsch schwamm 1978 durch die Spree in den Westen.

Peter Barsch ist an der Ecke Oncken und Harzer Straße aufgewachsen und kann sich an den Bau der Mauer erinnern, die anfangs noch aus Stacheldraht bestand.

Die Eltern warnten ihn und seine Freunde: „Ihr geht aber nicht in den Westen!“ „Nöööh!“ Aber dann machten sie es trotzdem, sie waren kaum fünf Jahre alt. Sie robbten unter dem Stacheldraht durch und kamen genauso zurück.

Als die Mauer dann wirklich eine Mauer und mehr war, wurde die Familie nach Lichtenberg „umgesetzt“ und das Haus für den Todesstreifen abgerissen.

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