Archiv der Kategorie: Spreeufer

Frühling für die Waisenbrücke

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Ein Plädoyer für den Neubau einer Brücke über die Spree von Volker Hobrack


Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte,
süße wohlbekannt Düfte streifen ahnungsvoll das Land
Frühling, ja Du bist´s!
Dich hab ich vernommen.
Eduard Mörike

Welcher Müßiggänger kennt nicht dieses Gedicht. Diese Huldigung an die ersten warmen Frühlingstage kommt einem in den Sinn, wenn man auf der Bank sitzend über den Fluss schaut und gegenüber die Weiden ein erstes Grün zeigen.

Nur wenige Stellen im historischen Zentrum von Berlin verleiten so zum Verweilen und zur Muße wie die kleine freie Fläche vor dem Brückenkopf der ehemaligen Waisenbrücke.

Der Blick über die Spree streift zur Linken die Anlegestelle der Weißen Flotte, dann die Jannowitzbrücke, gegenüber die markante Silhouette des Märkischen Museums und rechts den Historischen Hafen und die Mühlendammschleuse.

Die Eisschollen der vergangenen Woche haben sich aufgelöst, gefolgt von den ersten Booten unentwegter Wasserfreunde. Frühling für die Waisenbrücke weiterlesen

Initiative für ein Brücke(n)fest trifft sich am 17. Februar 2021

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Die Kuratorin des Stadtmuseums hat uns eine Einladung zum Online-Gespräch zum Thema Waisen-Brücke(n)fest geschickt. Am Mittwoch, den 17. Februar werden wir dabei sein.


Initiative für ein Brücke(n)fest trifft sich am 17. Februar 2021 weiterlesen

Winter auf der gefrorenen Spree – um 1900

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Der Bürgerverein Luisenstadt hat auf seiner Website eine Leseprobe der selbst herausgegebenen, wunderbaren Broschüre „Die Eisfabrik – gestern · heute · morgen“ online gestellt.

Recht passend trägt der Beitrag die Subline „Es ist Winter ??? So war`s damals …“ und erzählt die Erfolgsstory von Carl Bolle, der eine amerikanische Idee nach Berlin brachte: Eis ernten aus der Spree.

Die Leseprobe enthält sehr schöne Illustrationen aus dem eiskalten Berin um 1900.

Die vollständige Geschichte der Eisfabrik ist beim Bürgerverein gegen eine kleine Schutzgebühr erhältlich.


Zur Leseprobe: Die Eisfabrik – gestern · heute · morgen


Mehr Eisfabrik hier auf unserer Website


Abbildung oben aus der genannten Broschüre: Eis-Ernte auf der Spree mit einfachen Maschinen

 

Unser Spreeufer und die geplante „Spreepromenade“ im Semi-Drohnen-Flug

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Dieses Spreeufer der Luisenstadt – wo ist das eigentlich?

Außergewöhnliche Ansichten. Mit Hilfe des Google Tools „Google Earth Studio“ sind wir mal am Spreeufer „vorbeigeflogen“ und haben mit einfachen Mitteln diese kleine Aufnahme gemacht.

Nutzen Sie bitte die Vollbild-Funktion oder „Auf Youtube ansehen“:

Die Google Sat Bilder dieser Aufnahme dürften den Stand von etwa 2017 haben.

Nach den neuerdings erschienen Planungen für einen „provisorischen“ Uferweg dürfte es ziemlich obsolet sein, von einer „Spreepromenade“ zu sprechen. Unser Spreeufer und die geplante „Spreepromenade“ im Semi-Drohnen-Flug weiterlesen

Nächste Stadtentwicklungsausschuss-Sitzung stellt Planungen zur „Spreeuferentwicklung in der nördlichen Luisenstadt“ vor

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Die Tagesordnung der nächsten Stadtentwicklungsausschuss-Ssitzung am Mi 2. Dezember 2020 enthält mit den TOP 4 wieder die „Berichte der Stadtteilvertretungen“.

Mit dem ungewöhnlichen Termin wird der turnusmäßige Dezemberausschusstermin vorgezogen, da dieser sonst in die Weihnachtsferienzeit fallen würde.

Wieder gibt es zu diesem Tagesordnungspunkt für die Sprecher*innen der Stadtteil/Betroffenenvertretungen in Mitte die Möglichkeit über ihre Arbeit zu berichten und den gegenseitigen Austausch mit dem Ausschuss zu pflegen. Nächste Stadtentwicklungsausschuss-Sitzung stellt Planungen zur „Spreeuferentwicklung in der nördlichen Luisenstadt“ vor weiterlesen

Die Historie der Waisenbrücke (aus ecke köpenicker No. 5 2020)

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Ursprünglich befand sich am Ort der Waisenbrücke der Oberbaum, mit dem nachts die Durchfahrt für Schiffe gesperrt wurde. Neben dem Oberbaum wurde 1703 eine hölzerne Jochbrücke errichtet.

Anfangs wurde sie Brücke nach Neu Cölln, später Blocksbrücke genannt. Diese hatte im 18. Jahrhundert sehr große Bedeutung für die Stadt, was nicht zuletzt an den großzügigen Maßen von 83 Metern in der Länge und 6,90 Metern in der Breite lag.


Die Historie der Waisenbrücke (aus ecke köpenicker No. 5 2020) weiterlesen

Ein Brückentag für die Waisenbrücke – Museumsdirektor besucht die BV

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Der mögliche Neubau der verschwundenen Waisenbrücke war wiederholt TOP auf der ersten Online Sitzung der BV am 17. November 2020.

Es wurde diskutiert, wie die Ideen aus dem Gespräch mit Paul Spies, Museumsdirektor auch des anliegenden Märkischen Museums, weitergetragen können.

Zum Thema geben wir hier den folgenden Artikel der ecke-Redaktion wieder, damit wird das Thema nebenbei auch suchmaschinenfreundlich und kann ein größeres Publikum erreichen.


Auszug aus der ecke No. 5

Paul Spies zu Gast bei der Betroffenenvertretung Nördliche Luisenstadt

Die Waisenbrücke ist einer der nicht mehr existierenden Orte in der Nördlichen Luisenstadt. Dabei gibt es viele Bemühungen, den Bau einer „neuen Waisenbrücke“ anzustoßen.

Auf Einladung der Betroffenenvertretung (BV) Nördliche Luisenstadt war im September 2020 Paul Spies, Direktor des Stadtmuseums Berlin, als Gast in die Beratung gekommen.

Die BV wollte mit ihm Möglichkeiten besprechen, wie das Thema Waisenbrücke in die Öffentlichkeit gebracht werden könne. Bei der zuständigen Senatsverwaltung Umwelt, Verkehr und wird der Neubau der Waisenbrücke nicht favorisiert, weil die Reparatur andere Brücken dringender ist und die Brückenbaukapazitäten nicht ausreichen.

Aus der Sicht des Museumsdirektors allerdings ist die Wiedererrichtung der Waisenbrücke an historischer Stelle sehr wünschenswert und auch dringlich.

Die Waisenbrücke würde beide Standorte des Stadtmuseums im Nikolaiviertel und am Märkischen Platz direkt miteinander verbinden und den Stadtraum um das Märkische Museum erheblich aufwerten. Bis zum Jahr 2025 wird das Märkische Museum rekonstruiert und das daneben befindliche Marinehaus ausgebaut.

Zur Wiedereröffnung des Märkischen Museums wäre die gleichzeitige Einweihung einer neuen Fußgänger- und Radfahrerverbindung Waisenbrücke ein sehr wünschenswertes Ziel.

Paul Spies merkte an: „Ich hätte nie gedacht, dass ich mich neben der Neugestaltung des historischen Stadtmuseums mit seinen vielen Standorten und den neuen Aufgaben an verantwortlicher Stelle im zukünftigen Humboldtforum auch noch um Brücken kümmern muss und als Stadtplaner gefordert bin.“

In der Diskussion stimmten alle Teilnehmer der Beratung dem Vorschlag zu, einen Aktionstag im nächsten Jahr zu veranstalten. Möglichst viele interessierte Institutionen sollten zur Teilnahme gewonnen werden, die einen „Brückentag Waisenbrücke“ zu einem Ereignis mit Fest und Unterhaltungscharakter gestalten können.

Paul Spies schlug einen Marsch vom Humboldtforum über das Rolandufer bis zum Brückenkopf der früheren Waisenbrücke vor, dort könnten dann beispielsweise Akrobaten am Seil die Spree überqueren. Wasserrutsche, Tretboote, kleine Boote vom Historischen Hafen, Musik, Catering, Künstlerauftritte… vieles wäre denkbar.

Wichtig sei dabei, da waren sich die Teilnehmer einig, politisch Verantwortliche zu erreichen, die sich für eine Realisierung eines Brückenneubaus einsetzen wollen, um eine Beschleunigung der Planungen zu bewirken.

Einen ersten Terminverschlag gab es auch schon: Freitag, der 14. Mai 2021, der Brückentag zwischen Himmelfahrt und Wochenende.

Quelle: us/ecke köpenicker No. 5 2020


Abbildung oben: Die Waisenbrücke im Stadtmodell der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, diese steht für Besucher offen Am Köllnischen Park 3, 10179 Berlin.

Abbildung unten: Die Waisenbrücke auf einer Ansichtskarte aus dem Jahr 1904, aufgenommen vom Standort der heutigen Jannowitzbrücke. Links das Märkische Museum.

Klick für vergößerte Ansicht:

Waisenbrücke 1904
Waisenbrücke 1904

Lesen Sie auch Unser Protokoll der BV Beratung vom 15. September 2020


*) Auszug aus der „ecke köpenicker No. 5 November 2020“

Lesen Sie hier die Inhaltsübersicht und die vollständige „ecke No. 5“ auf der Homepage des Bürgervereins Luisenstadt.

(Direkt zum PDF Download hier)


Das neue Leben der alten Eisfabrik hat begonnen – und lädt wieder zur Arbeit ein

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Bereits seit dem 1. Oktober 2020 kehrt neues Leben in die alte Eisfabrik ein. Arbeitsleben.

Das „Innovationscampus Eiswerk“ – oder neudeutsch „Techspace Eiswerk“ wird vom gleichnamigen Workplace-Anbieter Techspace vermietet.

Auf über 4.000 Quadratmeter im großen historischen Kühlhaus sollen 700 neue „Mitglieder“ auf sieben Etagen Büros zwischen 25 und 350 Quadratmetern beziehen. Und im integrierten „EIS Café“ (!) Kaffee schlürfen.

Die Restaurierung und Entwicklung des Eiswerks dauerte insgesamt zwei Jahre und wird derzeit weiter von Trockland entwickelt, es soll ein Ort für die Nachbarschaft und die Kreativindustrie werden, auch Wohnungen sind versprochen.

Der Webauftritt für das „Techspace Eiswerk“ ist wie man es von Investoren gewohnt ist, in Hochglanz produziert. Das neue Leben der alten Eisfabrik hat begonnen – und lädt wieder zur Arbeit ein weiterlesen

Machbarkeitsstudie: Ein provisorischer Uferweg an der Spree

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Die Machbarkeitsstudie wurde jüngst von den Autoren vorgestellt *)

Ein befestigter Uferweg entlang der Spree, an dem man ohne Unterbrechungen von einer Brücke zur nächsten am Wasser entlangschlendern oder radeln kann – das gehört zu den ehrgeizigsten Zielen im Sanierungs und Fördergebiet Nördliche Luisenstadt.

Doch für eine solche befestigte Promenade, wie man sie auch aus anderen Städten kennt, müssten die maroden Uferwände befestigt und hier z.B. die Spundwände umfassend saniert werden.

Und das kann in Berlin bekanntlich lange dauern. Solange mochten die Beteiligten aber nicht warten, weshalb die Idee eines provisorischen Uferwegs entwickelt wurde.


Eine Powerpoint Präsentation zur Machbarkeit eines provisorischen Spreeuferweges finden Sie unten auf dieser Seite.


Doch um auszuloten, ob und wie das überhaupt realisiert werden könnte, braucht man eine Machbarkeitsstudie. Machbarkeitsstudie: Ein provisorischer Uferweg an der Spree weiterlesen

PROTOKOLL der BV-Beratung vom 20. Oktober 2020

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Ort: Stadtteilladen „dialog 101“
Zeit: Dienstag 20. Oktober 2020, von 17.30 bis 18.30 Uhr (im Anschluss an die Begehung Köpenicker Straße)
Teilnehmer: 8 Personen (Teilnehmerliste liegt vor)


Das Treffen der Betroffenenvertretung am 17.11. findet als Videokonferenz statt.
Wer daran teilnehmen möchte, kann sich dazu registrieren
lassen. Bitte senden Sie uns diesbezüglich hier eine Mail.
Sie erhalten den Zugangscode am 17.11.2020 um 17.30 Uhr an Ihre Mailadresse.

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