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Spaziergang mit Stadtrat – Planung Spreeuferweg vorgestellt

Anfang August 2021 wurden die Planungen für den „provisorischen Spreeuferweg“ vorgestellt.

Lange angekündigt, immer wieder verschoben – Anfang August fand er endlich statt: der öffentliche Kiezspaziergang mit Bezirksstadtrat Ephraim Gothe zur Vorstellung des geplanten „provisorischen Spreeuferwegs“ zwischen Schilling- und Michaelbrücke.

Viele interessierte Bürgerinnen und Bürger waren gekommen, aber auch Bezirksverordnete und natürlich die am Planungsprozess Beteiligten:

Vertreterinnen und Vertreter des Bezirksamts, des Senats, der Betroffenenvertretung Nördliche Luisenstadt und den Planungsbüros. Das Büro KoSP hatte als Gebietsbeauftragter den Termin organisiert.

Dass die Gestaltung einer öffentlichen Durchwegung nun konkret beginnen kann, ist das Ergebnis eines langwierigen Prozesses und ein Erfolg, der vielen zu verdanken ist.

Bereits 2011 gab es ja schon Bürgerdialoge zu diesem Thema. Doch zuvor musste das Land Berlin noch diverse Grundstücke ankaufen, ein Bebauungsplan musste entwickelt und festgesetzt werden, Gutachten waren einzuholen.

Und bald wurde klar: Ein dauerhafter, gesicherter öffentlicher Weg samt Grundsanierung der Uferbefestigung und Spundwände würde sehr, sehr aufwändig sein und sehr lange dauern. So lange mochten Anwohner, Initiativen, die Betroffenenvertretung und auch die anderen Sanierungsbeteiligten in der Nördlichen Luisenstadt nicht warten.

2020 wurde mit einer Machbarkeitsstudie die Herstellung eines provisorischen Uferweges zwischen Michael- und Schillingbrücke geprüft.

Als erster Meilenstein wird er nun ab 2022 als Weg für den Fuß- und Radverkehr angelegt, der neben Erholungsangeboten am Ufer auch vielschichtige Spuren Berliner Geschichte birgt.

Entscheidend war, dass sich der Bezirk entschloss, angesichts der Personalengpässe im bezirklichen Straßen- und Grünflächenamt einen alternativen Träger der Maßnahme zu suchen, um eine baldige Umsetzung zu ermöglichen.

Schließlich konnte die STATTBAU Stadtentwicklungs GmbH gewonnen werden, die nun als Treuhänder des Landes Berlin die Trägerschaft übernimmt.

Was grundsätzlich und im Detail geplant ist, erläuterten Uwe Preißler von STATTBAU und ThoMi Bauermeister, Geschäftsführer des beauftragten Landschaftsarchitektur-büro Gruppe F, am Ausgangspunkt des Spaziergangs, der ver.di-Zentrale nahe der Schillingbrücke.

Sowohl STATT-BAU als auch Gruppe F hatten im vergangenen Jahr die Machbarkeitsstudie für das Vorhaben erarbeitet.

Die detaillierten Planungen wurden in dieser Zeitung bereits ausführlich vorgestellt (siehe Ausgabe 2/2021). Zudem ist sie auch nochmals auf einem großflächigen Banner am Ende des Wilhelmine-Gemberg-Wegs abgebildet.

Grob zusammengefasst, geht es die Etablierung eines provisorischen unversiegelten Weges für den Fußgänger- und Radverkehr unter größtmöglichem Erhalt der vorhandenen Vegetation.

Zugleich sind dabei denkmalpflegerische Belange einzubeziehen, denn entlang dieses Abschnitts befinden sich noch einige Relikte der Berliner Teilung: z.B. das alte Bootshaus, Segmente der Hinterlandmauer oder Licht-masten.

Geplant ist, mit „Geschichtsinseln“ jeweils auf diese historischen Artefakte hinzuweisen und deren Hintergründe zu erläutern.

Einzubeziehen sind aber vor allem auch die unmittelbar beteiligten Anrainer, etwa die Mietergenossenschaft Spreefeld eG, die bereits viel für die vegetative Vielfalt an diesem Ort getan hat, u.a. mit der Pflanzung von Obstbäumen und -gehölzen, oder das Teepee-Land, das mit seinem sozialen, kulturellen und ökologischen Mikrokosmos eine echte Bereicherung für die Umgebung ist.

Zugleich tut sich jenseits des geplanten Uferwegs derzeit viel: Das Grundstück neben der ver.di-Zentrale liegt zwar noch brach, doch auch hier gibt es schon Planungen.

Daneben ist die Sanierung des alten Maschinenhauses der ehemaligen Eisfabrik in vollem Gang. Auf dem Grundstück neben dem Maschinenhaus ist bereits der Neubau zu sehen, den der Investor Trockland auf dem hinteren Grundstücksteil der historischen Norddeutschen Eis-Werke errichtet. Hier soll künftig auch eine öffentliche Durchwegung vom Durchgang Köpenicker Straße 40 bis ans Spreeufer führen.

Dieser erste Bauabschnitt zwischen Schillingbrücke und Wilhelmine-Gemberg Weg soll bereits 2022 begonnen werden.

Im Jahr 2023 soll dann schon der zweite Bauabschnitt folgen: vom Wilhelmine-Gemberg-Weg bis zur Michaelbrücke. Und angesichts der Planungen hoffen viele, dass uns das Provisorium möglichst lange erhalten bleibt.

Die Zeichen dafür stehen ja in Berlin bekanntlich nicht schlecht.


Text/Quelle: us in ecke köpenicker 4 – September Oktober 2021

Abbildung: Flyer Einladung Bezirk Mitte


Mehr zum Spreeuferweg hier auf unserer Website

 

„ecke köpenicker“ No 4 September Oktober 2021 erschienen

Mit folgenden Themen

Spaziergang mit Stadtrat
Anfang August wurden die Planungen für den „provisorischen Spreeuferweg“ vorgestellt

ecke köpenicker No 4 September Oktober 2021 - PDF hier herunterladen
ecke köpenicker No 4 September Oktober 2021 – PDF hier herunterladen

Baustelle mit Konflikten
Auf dem Areal des Postfuhramts erfolgen die ersten Abrisse

Das Postfuhramt im Film
Zu sehen auch hier auf unserer Website

Barrierefreie Fischerinsel
Bezirk kartiert Problemstellen


Die nächste Ausgabe der Ecke Köpenicker erscheint Ende Oktober 2021.
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Alte und neue Schule Adalbertstraße 53: Baumaßnahmen bis 2024

Erinnern Sie sich noch an das jahrelange Lost-Place-Drama mit der aufgegebenen Schule in der Adalbertstraße? Verbunden mit Streitigkeiten um die Nutzung der angrenzenden Sportanlage des Tennis-Clubs Berlin-Mitte Albert Gutzmann e.V….?

Tatsächlich ist es dem BA Mitte gelungen, den Plan für einen Neubau weiter zu treiben. Zuvor steht allerdings der Rückbau und der Abriss des alten Gebäudes an.

In der Adalbertstraße 53 entsteht dann ein Grundschulneubau.

Alte und neue Schule Adalbertstraße 53: Baumaßnahmen bis 2024 weiterlesen

Spreeufer 2020 – Der Baustadtrat informiert uns über die Bauvorhaben

„Liebe Interessierte an der Spreeuferentwicklung Luisenstadt,

in der Stadtentwicklungsausschusssitzung am 20. Mai 2020 informierte Baustadtrat Ephraim Gothe über den aktuellen Stand zur Spreeuferentwicklung. (Hier eingefügt: und die zahlreichen Bauvorhaben. Siehe Flyer unten)

Dazu stellte er den Ausschussmitgliedern die Präsentation zur Verfügung, die im Rahmen des Forum StadtSpree am 30. Januar 2020 von Herrn Bachmann von KOSP vorgestellt wurde.

Der grundsätzliche Plan besteht darin, dass eine „provisorische Sanierung“ des Spreeuferweges erfolgen soll, bei dem aus Kostengründen erst einmal keine Sanierung der Spreeufermauern vorgesehen ist. Daher der Begriff „provisorisch“.

Folgende Informationen gingen dem Ausschuss hierzu noch zu: Spreeufer 2020 – Der Baustadtrat informiert uns über die Bauvorhaben weiterlesen

Netzfund: Öffentliche Auslegung von Bebauungsplanentwürfen an der Spree

Wenn man nicht im Presseverteiler der Behörden aufgenommen wird, muss man sich halt selbst mühsam auf die Suche nach deren relevanten Verlautbarungen machen. Auch wenn es unübersichtlich wird.


Inzwischen wurden die Bebauungspläne in der Müllerstraße ausgelegt. Zu besichtigen bis zum 3. April 2020. Bitte lesen Sie hier
B-Plan Spreeufer West und B-Plan Spreeufer Ost


In seiner Pressemitteilung Nr. 048/2020 vom 17.02.2020 informiert der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Soziales und Gesundheit in Berlin Mitte, Ephraim Gothe, folgendermaßen:

„Der Entwurf des Bebauungsplans I-32aa vom 10.02.2020 für die an die Spree angrenzenden Grundstücke zwischen Michaelkirchstraße und Engeldamm sowie Teilflächen der Grundstücke Köpenicker Straße 40D, Wilhelmine-Gemberg-Weg 10/14 und des Wilhelmine-Gemberg-Weg im Bezirk Mitte, Ortsteil Mitte liegt mit Begründung und Umweltbericht sowie den wesentlichen umweltbezogenen Stellungnahmen gemäß § 3 Abs. 2 des Baugesetzbuchs öffentlich aus. Netzfund: Öffentliche Auslegung von Bebauungsplanentwürfen an der Spree weiterlesen

Verdichtung im Block Melchiorstraße Engeldamm Adalbertstraße


Update

Diese Infoveranstaltung der WBM wurde kurzfristig abgesagt!
Grund: Das Bauvorhaben wird aufgrund des bislang noch nicht vorliegenden positiven Bescheids zur Bauvoranfrage durch das Bezirksamt Mitte sowie WBM-interner Entscheidungsprozesse vorerst zurückgestellt.
Entsprechend findet der Informationstag  am 5. Juni 2019 – Rundgang mit Bezirksstadtrat Gothe und die sich daran anschließende Ausstellung in der St. Michael-Kirche nicht statt.


Der Block Melchiorstraße Engeldamm Adalberstraße liegt am südlichen Rand unseres Sanierungsgebietes. Die Wohnungsbaugesellschaft Mitte WBM plant dort eine Dachaufstockung sowie einen Neubau innerhalb des Blockes.
Am Mittwoch, den 5. Juni 2019, sind Nachbarn und Interessierte zu einer Info-Veranstaltung der WBM eingeladen. Verdichtung im Block Melchiorstraße Engeldamm Adalbertstraße weiterlesen

Abriss des Schulgebäudes und der Turnhalle Adalbertstr. 53

Der Bezirksstadtrat für Schule, Sport und Facility Management, Carsten Spallek, informiert:

Auf dem Grundstück Adalberstr. 53/Melchiorstr. 18 wird nach Abschluss erster vorbereitender Maßnahmen nunmehr auf dem 11.231 Quadratmeter großen Areal mit dem Abriss des ehemaligen Schulgebäudes und der Turnhalle begonnen.

Dabei wird zuerst ab dem 18.03.2019 die Schadstoffsanierung durchgeführt, der Beginn des Abrisses des Gebäudes ist für Ende Mai vorgesehen. Mit der Fertigstellung der Maßnahme wird Mitte Dezember des laufenden Jahres gerechnet.

Die Gesamtkosten der Abrissmaßnahme belaufen sich auf rd. 1.45 Mio. Euro. Abriss des Schulgebäudes und der Turnhalle Adalbertstr. 53 weiterlesen

Mi 27. März 2019: Einladung zum Mitte-Spaziergang mit Stadtrat Gothe

Unter dem Titel „Historische Pfade entdecken“ führt uns Bezirksstadtrat Ephraim Gothe am Mittwoch, den 27. März 2019 ab 14.30 Uhr durch den Kiez Luisenstadt Nord und Fischerinsel. Es geht zum Historischen Hafen, zur Flussbad-Akademie und am KREATIVHAUS vorbei. Am Archäologischen Fenster und im neuen House of One endet die Tour.

Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich. Mi 27. März 2019: Einladung zum Mitte-Spaziergang mit Stadtrat Gothe weiterlesen

ecke köpenicker No. 1 für Februar/März 2017 erschienen

Sie lesen in dieser Ausgabe unter anderem folgende Themen: B-Plan 1-100 – Bürgerversammlung zur Nachverdichtung des östlichen Heinrich-Heine-Viertel · Freiheitsraubender Wohnungsmarkt · Baustadtrat Ephraim Gothe im Interview · „Micro-Apartments“ in der Köpenicker Straße · „Pflanz-Was“ im Vorgarten von Vattenfall · Spielplatz an der Melchiorstraße wird erneuert · U-Bahnhof Heinrich-Heine-Straße und Vorplatz Köpenicker 101 werden umfassend saniert · Reiseführer-Berühmtheit: Besuch im Baumhaus an der Berliner Mauer · u.v.a.m.

ecke köpenicker No. 1 für Februar/März 2017 erschienen weiterlesen