Schlagwortarchiv: Köpenicker Straße

Luisenstadt-Ost – die Hochhaus-Frage: Bis zu 60 Meter am Spreeufer?

Am 29. Juni 2026 stellten in einer zweiten  öffentlichen Veranstaltung die fünf Planungsteams ihre überarbeiteten Entwürfe für das Viktoriaspeicherareal in der Luisenstadt-Ost (Kreuzberg) vor.

Anwohner und weitere Interessierte konnten ein letztes Mal ihre Meinung einbringen. Wie geht es nun mit dem letzten großen Grundstück an der Spree weiter? Das fragt die Redaktion von Entwicklungsstadt.de – und das fragen wir uns hier auch. Und warum ein durchgehender Spreeuferweg von der Schilling- bis zur Oberbaumbrücke angedacht, aber dennoch Zukunftsmusik ist. Luisenstadt-Ost – die Hochhaus-Frage: Bis zu 60 Meter am Spreeufer? weiterlesen

Mit Frank Eberhardt eine historische Stadtführung durch die „Cöpenicksche“

Der Bürgerverein Luisenstadt hat auf seiner Website eine historische Stadtführung durch die „Cöpenicksche“ – die Köpenicker Straße – ausgepackt.

Mit der Fußtour No 6 führt uns der Gründungsvorstand des Vereins, Frank Eberhardt, vom Schulze-Delitzsch-Platz bis zum Schlesischen Tor.

Der Text der Stadtführung ist zwar schon 1995 verfasst worden, lädt aber auch heute noch zu einem Vergleich ein. Die nun 31 Jahre alten, vielen Details sind sehr interessant im Vergleich zu dem, was heute ist. Es ist eine kleine Zeitreise durch die ehemalige „Hauptstraße“ der Luisenstadt zum Nachwandern.

Hier geht`s mit weiteren Infos los:

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Zu vermieten: 70 neue Wohnungen in der Köpenicker Straße – im Quartier Lilienthal

Erstbezug! In der Köpenicker Straße in Berlin-Mitte startet die WBM die Vermietung für 70 Wohnungen im neuen „Quartier Lilienthal“. Der Mietbeginn ist für Mitte August 2026 vorgesehen.

Von insgesamt 102 neuen Wohneinheiten sind 40 gefördert. Sie richten sich an Haushalte mit Wohnberechtigungsschein.

Es gibt 32 WE in Clusterwohnungen – und zwar in der Köpenicker Straße 120. In den Etagen 5 bis 8, also im neuen Wohnturm Ecke Michaelkirchstraße. Man kann Exposées herunterladen.

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Die Lilienthal-Verbindung: Von der verschwundenen Fabrik zu den Burgen in Lichterfelde

Wer in diesen Tagen an der Köpenicker Straße entlangspaziert, sieht das neue Quartier Lilienthal in den Himmel wachsen. Wo bald moderne WBM-Wohnungen bezogen werden, schlug einst das industrielle Herz der Luftfahrt: In der Köpenicker Straße 110–113 produzierte Otto Lilienthal seine Dampfmotoren und Flugapparate.

Kontrastprogramm an der Köpenicker Straße – Das neue Quartier Lilienthal landet im Kiez. - Foto: Juli 2025 (Archiv BV) - Klick für eine Großansicht
Kontrastprogramm an der Köpenicker Straße – Das neue Quartier Lilienthal landet im Kiez. – Foto: Juli 2025 (Archiv BV) – Klick für eine Großansicht

Doch während wir hier in der Luisenstadt den „Historical Crash“ zwischen Industriegeschichte und Neubau-Beton erleben, lohnt sich ein Blick ans andere Ende der Stadt. Denn Lilienthals Spuren führen weit über unseren Kiezrand hinaus.

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Beton-Segen an der Köpenicker – Das Quartier Lilienthal landet (endlich)

Manchmal dauert es in der Luisenstadt eben etwas länger. Schon 2015, als wir alle noch jünger waren und „Gentrifizierung“ noch für ein Fremdwort hielten, wurde der Wettbewerb für das Areal an der Köpenicker Straße und heutige Quartier Lilienthal (nahe U-Heinrich-Heine-Straße) ausgelobt.

Jetzt, elf Jahre später, meldet Entwicklungsstadt.de: Es wird ernst! Im dritten Quartal 2026 soll das „Quartier Lilienthal“ fertig sein.

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PROTOKOLL der BV-Beratung vom 17. Februar 2026

Nächstes Treffen unserer Betroffenenvertretung:
Dienstag, 17. März 2026 – um 18.30 Uhr im „dialog 101“, Köpenicker Straße 101 Ecke Heinrich-Heine. – Teilnahme auch nach kurzfristiger Anmeldung.


PROTOKOLL der BV-Beratung vom 17. Februar 2026

von 18.30 – 19.50 Uhr im „dialog 101“.
Grüne Links führen zu weiteren Beiträgen zum jeweiligen Thema.

Die Beratungsthemen

1. Diskussion Arbeitsstand einzelner Punkte anhand des Protokolls vom Sanierungsbeirat vom 26.01.26

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Luisenstadt. Städtebauliche Verträge: Köpenicker Straße 36/38

Städtebauliche Verträge Teil 2: Köpenicker Straße 36/38 –
Nach fast einem Vierteljahrhundert tut sich immer noch nichts.

Seit dreiundzwanzig Jahren wartet Berlin auf den Neubau von mehreren hundert Wohnungen auf dem Grundstück Köpenicker Straße 36/38 bislang vergeblich.

Dabei wurde das bereits 2002 in einem städtebaulichen Vertrag zugesichert: Als eines der ersten Vorhaben des Investorenkonglomerats »Mediaspree« war 2002 der erste Bauabschnitt des Projektes »Spreeport« fertig gestellt.

Das klotzige Bürogebäude wurde später von der Bundeszentrale der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und bis Ende 2023 von ver.di Berlin-Brandenburg genutzt.

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Quartier Lilienthal. Bald 102 neue Mietwohnungen fertig

Der WBM-Neubau des „Quartier Lilienthal“ in Berlin-Mitte schreitet zügig voran. Das Bauvorhaben, das von LOVE architecture and urbanism ZT GmbH geplant wurde, befindet sich an der Köpenicker Ecke Michaelkirchstraße und ist durch seinen zwölfgeschossigen (!) Rohbau eines Punkthochhauses bereits gut sichtbar.

Nach der geplanten Fertigstellung Ende 2025 wird der Komplex 102 Mietwohnungen beherbergen, von denen 58 barrierefrei gestaltet und 40 öffentlich gefördert sind. Zusätzlich sind rund 8.000 Quadratmeter für gewerbliche Nutzungen vorgesehen.

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Stolpersteine für Lotte und Erich Garske vor der Köpenicker 48

Am 9. Mai 2025 um 9 Uhr wurden vor der Köpenicker Straße 48 Stolper­steine für ein Ehepaar verlegt, das Widerstand gegen die Nazis leistete.

Schon seit 1992 werden auf Deutschlands Bürgersteigen Stolpersteine verlegt. Trotzdem muss niemand Angst haben hinzufallen, denn auch wenn die Stolpersteine Betonwürfel mit Messingdecken sind, werden sie ungefährlich in die Bürgersteige versenkt.

Stolpern soll man mit den Augen und dem Herzen, denn jeder Stolperstein erinnert an ein Opfer der Nazis. Wie kleine quadratische Gedenktafeln liegen die Steine vor den letzten selbstgewählten Wohnorten von NS-Opfern.

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War einmal. „Die schönste Straße auf der Luisenstadt …“

„Die schönste Straße auf der Luisenstadt ist unstreitig die Cöpnicker, die von der Neuen Jacobstraße an über das Feld, mit der Spree gleichlaufend, bis an das Schlesische Thor führt, ursprünglich die Heerstraße nach Cöpnick war und daher noch heute ihren Namen hat“, so schrieb J. F. Bachmann 1838 in seinem Buch „Die Luisenstadt“.

Bereits 1589 ließ Kurfürst Johann Georg diese Straße zu seinem neugebauten Jagdschloß in Köpenick anlegen. Die häufigen Überschwemmungen durch die Spree verhinderten lange eine Bebauung.

Vorwiegend Holzplätze erstreckten sich zur Spree, Gärtnereien befanden sich auf der anderen Straßenseite. Erst nach 1850 erfolgte eine durchgängige Bebauung. Die Bomben des Zweiten Weltkrieges und der Bau der Mauer schlugen tiefe Wunden.

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